Der Mainstream hält Einzug in Turin

Alfa Romeo

Der GT ist abgekündigt, wird nur mehr bis zu den Werksferien (Feragosto) gebaut, in einigen Ländern ist er im Konfigurator schon nicht mehr im Vollsortiment bestellbar. Wo noch möglich, gibt es den 1,8 TS und/oder den 1,9 JTDM. "Haldenfahrzeuge" werden als Sondermodelle mit Fantasienamen (z.B. Imola) abverkauft. Der 147 ist am "absterben", verschiedene Motorisierungen und Ausstattungen gibt es je nach Exportland nicht mehr. Welches bzw. ob überhaupt System dahintersteckt, welcher Wagen mit welcher Motorisierung in welchem Land noch angeboten wird, wissen nicht mal mehr die Herren in den heiligen Hallen von Turin.

Die Produktion von Brera und Spider wird mit Jahresende eingestellt. Wer sich in Zukunft noch den Wind um die Ohren blasen lassen will, sollte schnell zugreifen oder sich ab 2011 je nach Geldbörse um einen 500C, Maserati oder Ferrari anstellen.

Wer einen Mito will, muss sich mit Schwarz, Weiss und Grau zufrieden geben. Rot, Gelb und Blau sind derzeit aus dem Programm.
Die Giuliettaproduktion ist für die nächsten 3 Monate ausverkauft; Wer jetzt bestellt, hat gute Chancen den Wagen im Oktober zu bekommen.

Addio Alfa Romeo
Flavi
 

Beste Antwort im Thema

man hat in den letzten jahren zu einfach viel wegrationalisiert, was zu alfa gehören muss:

motoren werk arese -> dicht
centro stile -> dicht
engagement im motorsport -> eingestellt

das waren doch die letzten überbleibsel von der alfa romeo ära...

von mehr oder weniger verschmerzbaren dingen wie exklusiven plattformen und heckantrieb hat man sich ja schon lange entfernt.

letztlich gibt es aktuell einen technisch mittelmäßigen 159, einen fiat mito und eine giulietta - 2 benzinmotoren und 3 diesel, von denen der letzte über 4 zilindern (2.4jtdm) bald ausläuft. brera und spider sind im übrigen schon eingestellt und werden nur noch von halde verkauft...

aus turin kommen dauernd großmundige ankündigungen wie modelloffensive und 6 zilinder, rückkehr zum heckantrieb, zusammenarbeit mit maserati - geschehen ist N I X im gegenteil - es wurde monatlich schlimmer. dazu stetige wechsel in der alfa chefetage.

für mich stehen drei dinge fest:

1. schlimmer kann es nicht mehr werden!
2. verkauft die marke endlich!
3. die herren in turin haben keine ahnung!

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VW hat doch als sportliche Pseudomarke schon Seat, und schaut euch mal die Autos an! Ein Witz! Schrottverwertung im Designerkleid.

Alfa ist Teil von Fiat, so wie Audi Teil von VW ist. Wer Alfa kaufen würde, könnte sowieso nur den Namen kaufen, denn Fiat würde einem Technologietransfer sicher nicht zustimmen. Seien es jetzt die Multiair-Motoren, die Plattformen oder was auch immer.

Wer Alfa will, müsste schon ganz Fiat kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von AR147


VW hat doch als sportliche Pseudomarke schon Seat, und schaut euch mal die Autos an! Ein Witz! Schrottverwertung im Designerkleid.

Alfa ist Teil von Fiat, so wie Audi Teil von VW ist. Wer Alfa kaufen würde, könnte sowieso nur den Namen kaufen, denn Fiat würde einem Technologietransfer sicher nicht zustimmen. Seien es jetzt die Multiair-Motoren, die Plattformen oder was auch immer.

Wer Alfa will, müsste schon ganz Fiat kaufen.

Würde Alfa nicht mit Seat vergleichen. AR ist seit jeher eine sportliche Marke, während Seat von VW erst dort platziert wurde. Was war den Seat vorher? Die haben ein paar Fiats in Lizenz gebaut. Einen solche Biligheimer konnte man halt nicht so plötzlich als Sportler verkaufen. Das Design haut auch niemand wirklich um, auch, wenn de Silva z.T. dafür verantwortlich ist. Da müsste für Alfa sicher mehr kommen.

Zu einem Technologie-Transfer wird es sicher nicht kommen, VW müsste die komplette Palette auf VW-Plattformen stellen.

Ich bin da auch skeptisch, aber wenn man sieht, was Fiat in der Vergangenheit aus ihrem "Tafelsilber" gemacht hat. Da wäre sicher mehr drin gewesen...

Alfa ist eine italienische Marke und ich würde mich freuen, wenn das so bliebe. Wenn es jedoch anders kommt kann ich mir vorstellen, dass es für die Marke auch neue Möglichkeiten eröffnet.

Moin,

Es stellt sich eher die Frage - welchen Vorteil hätte Fiat davon, Alfa zu verkaufen?! Antwort: Keinen.

Gerade jetzt bieten sich neue Optionen im Konzern. Man hat bei Fiat gelernt - das Alfa anders positioniert werden muss als Fiat und Lancia. Das es nicht funktioniert einen Fiat/Lancia als Alfa zu verkleiden. Hinzu kommt, das man viele Lizenzteile nicht mehr benutzt und benutzen muss. Mit der Vielzahl an neuen Technologien im Konzern und der neuen Möglichkeiten in der Plattformentwicklung durch die Koorperation mit Chrysler wäre es sogar äußerst dämlich auf Alfa zu verzichten.

Die Entwicklung von Modellen für Alfa, Lancia, Chrysler und sonstige Verbundmarken beschränkt sich bei richtiger Planung - auf Design, Karosseriewerkzeuge, Fahrwerksabstimmung und ggf. Motorabstimmung. Die Hauptkosten sind aber - Elektronik, Fahrassistenzsysteme, Plattform, Motorenentwicklung und Fahrwerksgrundentwicklung. Diese Kosten sind aber bei allen Marken gleich aufgehoben und würden so bei korrekter Positionierung der Modelle dafür sorgen - das man mehr Modelle verkaufen kann.

Dann darf es aber am Ende nicht darauf hinauslaufen - das sich die Marken gegenseitig kanibalisieren, wie es in der Vergangenheit schon ab und an mal vorkam.

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Es stellt sich eher die Frage - welchen Vorteil hätte Fiat davon, Alfa zu verkaufen?!

Naja, welchen Vorteil, nüchtern betrachtet würde man eine Marke abstoßen, die rote Zahlen schreibt.

Außerdem - bei welchen Alfas hat man denn versucht Fiats neu einzukleiden? Etwa weil man den - damals alles andere als schlechten - Tipo mal als Basis verwendet hat? Schlecht war eher, dass es im Konzern keinen zu geben scheint, der den Überblick behält, und die Autos immer wieder seltsame - teilweise auch schon überwundene - Schönheitsfehler haben. Schonmal die Tür im 147 zugemacht? Klingt satt. Tür der Giulietta zugemacht? Klingt billig. Wer sieht sowas nicht?

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vielleicht stehen die jetzt aber alle einfach auf dem schlauch, wegen chrysler.

bei lancia gibt es ja auch einen wirbel, wenn auch jetzt positiv gesehen, weil es chrysler nicht mehr in europa geben wird, der wird dann lancia genannt. siehe HIER

eigentlich müssten sich die italiener jetzt so richtig freuen, weil jetzt mehrere modelle auf den markt kommen werden, speziell bei lancia. bei denen sah ja die palette recht dünn aus die ganze zeit.

ab jetzt wird´s komisch :

ein ammi, der jetzt ein italiener ist. ein italiener, der jetzt ein ex ammi ist, ist jetzt eigentlich ein pole mit italienischem gesicht !

häääää ?

ja, die haben vor sehr sehr viele stellen abzubauen in italien und in polen die produktion ins laufen zu bringen.

aktuell sprechen diese mafiosies nur von fiat, aber fiat in italien ist wie vw in deutschland. da muss es doch klack machen, das jeder da auf dem schlauch steht was mit fiat zu tun hat, wegen der größten umstrukturierung in der italienischen automobilgeschichte in diesem land !!!

also das ist jetzt ein bisschen vom thema abwägig aber es ist genau dieses thema eigentlich. ich denke, hoffentlich liege ich da entlich mal falsch, das italien unser zweiter grieche wird und wir dan in 1 bis 2 jahren italien mit millarden euro´s geld pumpen, damit wir es wieder von unseren ärmsten und schwächsten wieder einholen können.

also ich beobachte den fiatkonzern schon eine ganze weile und muss feststellen, das was jetzt ist kann morgen schon wieder nicht mehr sein. ein tobender wind bläßt in italien und alles was mit fiat zu tun hat steht auf dem schlauch. wenn wirklich die werke, oder die meisten produktionen, von italien nach polen verlagert werden, dann prost mahlzeit !!!

wir glauben ja alle nicht mehr das es den weihnachtsmann gibt ( schade ) und wissen das es nur um kostensenkung und profit geht. bis vor kurzem hatte man noch alles im eigenem land alles "geregelt" und die löhne gesenkt bis zum geht nicht mehr. jetzt ziehen die werke um, wegen der kostensenkung !!!

wie erwähnt :

MAHLZEIT !!!

Zitat:

Original geschrieben von AR147


...

Außerdem - bei welchen Alfas hat man denn versucht Fiats neu einzukleiden?

Wer will das schon ;-)

Aber mal anders: Schon mal das Prinzip der "Einheitsdampflock" gesehen und verstanden?

Man muss nicht Fahrzeuge auf die gleiche "Plattform" oder gleiche Motoren verbauen, um (konzernintern genormte) vorhandene Teile einzusetzen und damit rationell und effektiv zu arbeiten.

Nur weil Audo/VW/Skoda gleich aussehen, obwohl sie aus "verschiedenen Buden kommen" und sich gern als individuelle Fahrzeuge präsentieren, muss FIAT den Fehler nicht wiederholen.

Zitat:

Original geschrieben von AR147


... Schönheitsfehler haben. Schonmal die Tür im 147 zugemacht? Klingt satt. Tür der Giulietta zugemacht? Klingt billig. Wer sieht sowas nicht?

Wenn das Auto dadurch 200kg leichter wird, und 1 Liter weniger verbraucht ist mir das blecherne Peng lieber... Dieses "Soundtuning" zu lasten des Fahrzeuggewichtes ist schon lange überkommen...

Moin,

Es geht nicht darum - das man Plattformen gemeinsam verwendet - exakt DAS macht das Entwickeln von verschiedenen FAhrzeugen billiger und sinnvoll. Ist also der richtige Weg!

Falsch ist es - wie z.B. bei Tempra, Dedra und 155er gemacht ... das gleiche Auto zu nehmen, etwas Kosmetik zu betreiben,
... aber trotzdem merkt man als Fahrer recht schnell - die Fahrzeuge sind im Charakter nahezu identisch, teilweise unterschieden sie sich lediglich in verschiedenen Motorisierungen.

Das macht VAG in den meisten Fällen deutlich besser 😉 Passat und A4 mögen technisch weitgehend identisch sein - beim fahren merkt man aber erhebliche Unterschiede in der Abstimmung. Das ist eines der Geheimnisse - weshalb Audi für quasi das gleiche Auto bis zu 10.000 Euro mehr verlangen kann als VW 😉 Obs nun gerechtfertigt ist oder nicht ... muss jeder für sich entscheiden.

Zu diesem Punkt muss Fiat mit seinen Marken auch hinkommen. Fiat als vernunftorientiertes Basismodell mit starker Ausrichtung im Kleinwagenbereich - ist soweit gut erfüllt. Dazu Abarth um die Topmodelle geschickt zu vermarkten - passt auch. Hier ist diese Restrukturierung bereits abgeschlossen. Lancia setzt dazu dann konsequent auf Komfort und Eleganz - hier ist noch ein bisserl Feintunung notwendig ... aber man ist auf dem richtigen Weg. Allerdings muss hier trotz der entsprechenden Tradition dann gelten "No Sports" ... auch wenn es hart ist 😉 Wobei das nicht heißt - keine Leistung 😉 Den Weg den man bei Alfa mit dem Mito eingeschlagen hat - die Modelle konsequent gegen Mini und Audi zu setzen - also trotz gleicher Basis "Sportlicher" zu sein ... macht auch einen guten Eindruck. Mangels Kontakt - keine Wertung ob Giulietta das fortsetzt. Als Topmodelle dann die GTA's und QVs ... auch da bewegt man sich richtig hin. Gut, man hat noch ein paar Altlasten ... aber datt iss halt so.

Und an der Stelle reduzieren sich die "Roten Zahlen" die z.B. Alfa schreibt ganz schnell, wenn keine Lizenzgebühren mehr für GM Teile gezahlt werden muss und Teile der größeren Baureihen auch sinnvoll in anderen Baureihen bei Lancia und Chrysler verwendet werden können. Die Kostentreiber bei Alfa sind schließlich die Stückzahlen die man bei den Plattformen und Motoren hat.

Und deshalb macht es aus wirtschaftlichen Überlegungen keinerlei Sinn Alfa zu verkaufen - wenn man keine Notsituation hat und kurzfristig Geld braucht.

MFG Kester

man hat in den letzten jahren zu einfach viel wegrationalisiert, was zu alfa gehören muss:

motoren werk arese -> dicht
centro stile -> dicht
engagement im motorsport -> eingestellt

das waren doch die letzten überbleibsel von der alfa romeo ära...

von mehr oder weniger verschmerzbaren dingen wie exklusiven plattformen und heckantrieb hat man sich ja schon lange entfernt.

letztlich gibt es aktuell einen technisch mittelmäßigen 159, einen fiat mito und eine giulietta - 2 benzinmotoren und 3 diesel, von denen der letzte über 4 zilindern (2.4jtdm) bald ausläuft. brera und spider sind im übrigen schon eingestellt und werden nur noch von halde verkauft...

aus turin kommen dauernd großmundige ankündigungen wie modelloffensive und 6 zilinder, rückkehr zum heckantrieb, zusammenarbeit mit maserati - geschehen ist N I X im gegenteil - es wurde monatlich schlimmer. dazu stetige wechsel in der alfa chefetage.

für mich stehen drei dinge fest:

1. schlimmer kann es nicht mehr werden!
2. verkauft die marke endlich!
3. die herren in turin haben keine ahnung!

Moin,

Den gleichen Abgesang hat man bei Einführung des Alfa Suds gesungen 😉

Man macht bei Alfa momentan offenbar das - was andere Marken in der Vergangenheit auch schon gemacht haben. Man räumt auf - und das ist auch zwingend notwendig. Die verwendeten GM Teile haben keine Akzeptanz und keinen Durchbruch gebracht - sie kosten nur viel Geld. Weg damit.

Wozu braucht Alfa ein eigenes Motorenwerk? Als Prestigeobjekt ?! Ja - wir wissen alle, der Arese-V6 ist und war ein Gedicht. ABER er ist und war auch nicht im geringsten mehr Zeitgemäß. Selbst wenn diese Motoren noch immer gebaut würden - der Markterfolg wäre der gleiche. Heute kaufen einige Menschen einen V6, weil sie 260 PS sehen ... und im anderen Fall wären es ein paar Nostalgiker - von beiden kannst du im Endeffekt nicht leben. Auch der 2.4 JTD ist einfach am Ende seiner Möglichkeiten angelangt. Der 1.9er JTD wurde komplett überholt ... dazu gibt es einen 1.6er, der eng verwandt ist - das spart Geld. So machen es die derzeit am Markt erfolgreichen Unternehmen auch. Sinnvoll ist es also jetzt einen 2.5 und 3.0L V6 Diesel zu entwickeln und diesen bei Fiat, Alfa, Lancia und ggf. Chrysler zu verwenden, eventuell mit Doppelaufladung auch bei Maserati ... strategisch ist einiges denkbar.

Natürlich dauert sowas länger, da man bestehende Verträge, Kontingente usw. hat, nur im Moment deutet es sich an, das man bei Alfa diesen Prozess beginnt. Logisch, dass es erstmal Lücken gibt. Aber nur ein gesundes Unternehmen kann auch wieder Modelle fürs Herz anbieten und Motorsport betreiben lassen. Wobei Motorsport als Marketinginstrument heute vielfach überbewertet wird - Motorsport wird mit Ausnahme der Formel1 und einigen wenigen Highlights kaum mehr medial wahrgenommen. Damit erreichst du nur die Freaks, die eh schon wissen wie der Hase läuft. Nur um es mal plakativ zu sagen - wenn Alfa ein geniales Sportcoupe mit toller Fahrdynamik auf den Markt bringt - dir muss man das nicht mehr indem man das Auto in irgendeiner Eurosport-2 Rennserie fahren läßt beweisen. DU weißt, dass Alfa sportliche Autos bauen kann, wenn sie wollen und dürfen. Es geht darum Autos zu verkaufen und nicht irgendwo Geld zu verpulvern, das anderweitig sinnvoller eingesetzt wäre.

Nicht zu vergessen - gerade die Fahrer sogenannter "großer Würfe", wozu ich den GTV letzlich zähle - neigen dazu neue Modelle besonders kritisch zu betrachten. Siehe bei Mercedes die Fahrer von 190er und 124er, bei Porsche die Fahrer älterer 911er usw.

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von system8


für mich stehen drei dinge fest:

1. schlimmer kann es nicht mehr werden!
2. verkauft die marke endlich!
3. die herren in turin haben keine ahnung!

Sehe ich auch so. Nun hat der Alfa Chef Wester gegenüber der italienischen Quattroruote auch noch davon gesprochen, dass der Hauptgegner von Alfa Volkswagen ist.(die Marke, nicht der Konzern)

Audi und BMW wären nicht die Gegner.

Darüber hinaus wird aus dem 169 wohl jetzt ein kleiner Maserati.

Link zur Zusammenfassung (italienisch)

der 2,4 jtd ist ein 5 zylinder.

alfa glaubt das die mit dem 8 C alle probleme wegpusten können. wie hohl muss man denn sein ?!!

erst einen supersportwagen bauen, 8 C, und dann die sportlichen modelle aus dem programm nehmen. die denken das man mit dem 8 C den verkauf von Mito ankurbeln !!!

hier, dann wisst ihr was ich meine =

Klick

Klick

Klick

Klick

wie hohl wieder mal die italiener mit ihrer marketing-strategie verbunden mit angebotspalette ist, ist wieder einmal bestätig !!!

das wäre ja so, als wenn auti den R8 baut und alle sportlichen modelle und motoren aus den proramm nimmt, um dann mit dem R8 den A1 anzukurbeln 🙄🙄🙄

R8

A1

ne ne,

ich betone immer wieder :

ich bin ein italo-car fan, durch und ducrch aber die jungs kriegen es nicht gebacken, wann sie welches modell bauen sollen !!!

BLÖDMÄNNER MIT DEN EMOTIONALSTEN UND SCHÖNSTEN AUTO´S DER WELT !!!

Der Hauptgegner von Alfa ist nicht VW, sondern FIAT/Chrysler. Es ist vorbei. Alfakäufer wollen keine Plattform, keinen Frontantrieb, kein Schwergewicht, keinen Ami-Motor. Sie wollen Alfa. BMW zeigts Euch, wie es geht.

Zitat:

Original geschrieben von Handschweiß


Der Hauptgegner von Alfa ist nicht VW, sondern FIAT/Chrysler. Es ist vorbei. Alfakäufer wollen keine Plattform, keinen Frontantrieb, kein Schwergewicht, keinen Ami-Motor. Sie wollen Alfa. BMW zeigts Euch, wie es geht.

du vergisst da aber etwas :

du bist ein alfa fan, der weis was die alten tage ohne fiat war, es waren bessere !

der jetzige neuwagenkäufer ist doch recht jung, so um die ende 20 und will nur ein sexy auto was bei den mädels gut ankommt. und dafür ist der alfa ( istzustand ) allemal gut, siehe alla Mito.

der heutige kunde macht sich nichts mit den alten geschichten der automarken. die sind nur optisch orientiert und dann der preis !

die meisten alfistis kennen die alten legenden von alfa und haben noch die "tradition" im kopf. dem heutigen ( klar nicht alle aber die große masse ) kunden ist das scheiß egal was damals war.

sonst könnte man ja keinen skoda verkaufen können, heute brütet man sich mit den skoda´s.

warum ich so denke ? = sieh dir mal die verkaufszahlen der alfa´s an, da sind die großmotorisierten nicht so ganz dabei aber die schmalbrüstigen. und bei den schmalbrüstig motorisierten ist es egal ab man heckantrieb hat oder nicht, da spürt man nichts.

oder denkst du das es einem 78ps mito-käufer interessiert ob der heckantrieb hat oder nicht, oder was alfa damals mal war vor fiat ?

das interessiert nur uns aber nicht die größte masse an alfa kunden oder besser gesagt werdende / potentiellen kunden , denn auf die werdenden / potentiellen kunden hat man es abgesehen nciht auf uns, bei uns hat man schon verschissen !

Moin,

Ohne Fiat und mit Heckantrieb würde es Alfa seit ca. 1990 nicht mehr geben - der Verein wäre schon längst Tod!

Wer sagt, dass es KEINE sportlichen Modelle mehr geben wird?! Wer sagt, dass es nie wieder einen V6 geben wird? Wer sagt, dass es niemals wieder einen Heckantriebsalfa in der Mittelklasse geben wird?! Wer von euch sitzt in der Strategieabteilung?!

Ich bin mir spätestens seit der Widereinführung der Marke Abarth, der durchaus richtigen Positionierung der Marke Abarth und der ziemlich kleveren Vermarktung sehr sicher - das man sich im Hause Fiat der Bedeutung von Alfa sehr bewußt ist. Alfa ist das sportliche Zugpferd für den Massenmarkt - das Bindeglied zwischen Fiat/Abarth und Maserati/Ferrari.

Wenn man dich so liest - könnte man meinen Alfa hätte früher ausschließlich V8 Motoren gebaut - das Alfa vorallem für seine 1300er und 1600er BERÜHMT ist ... die zwar sportlich ... aber nun auch nicht solche Monster wie hier dargestellt waren. Mit V8 und V6 Motoren für den Massenmarkt hat man erst im Jahr 1970 angefangen ... Und mit den berühmten DOHC Motoren und Ihrer Leistung überfordert man einen Frontantrieb überhaupt nicht. Insbesondere heutzutage stellen auch 200-250 PS bei einem Fronttriebler keine UNLÖSBAREN Probleme dar - die Bevorzugung des Hecktrieblers ist auch hier eher Traditionell begründet und mit viel Psychologie verbunden. Die REALEN Grenzen des Fronttrieblers erfährt doch kaum noch wer - und die Vorteile die ein starkmotorisierter Hecktriebler bietet - werden durch die Abstimmung der Fahrzeuge für den Massenmarkt weitgehend egalisiert.

Nicht zuletzt ist zu überlegen - das man nicht Autos für die Galerie bauen muss - sondern Autos die GEKAUFT werden. Und WENN dies nun ein 70 PS Mito ist - dann ist das der Wille des Marktes. Und wenn ein 70 PS Mito im Jahr 10.000 mal in Deutschland verkauft wird ... dann sorgt dies dafür, dass eben auch Geld für neue V6 Motoren da ist.

Übrigens - Skoda hat eine ähnlich lange Tradition wie auch Alfa 😉 Die sind nicht erst 1995 aufgetaucht - sondern als Autobauer sogar 11 Jahre ÄLTER als Alfa Romeo... Skoda erntet aktuell durchaus zu recht die Lorbeeren, die man sich HART seit 1995 erarbeitet hat. Ich finde es interessant - das man das, was andere Marken erreicht haben so überhaupt nicht würdigt ...

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von dr schiwagoo


der jetzige neuwagenkäufer ist doch recht jung, so um die ende 20 und will nur ein sexy auto was bei den mädels gut ankommt. und dafür ist der alfa ( istzustand ) allemal gut, siehe alla Mito.

Der jetzige zahlungskräftige Neuwagenkäufer ist jedenfalls eine Firma oder ein Selbstständiger. Und im Trend liegt Audi, Alfa eigentlich noch nie. Sich als Lifestylemarke zu positionieren ist erst eine aktuelle Idee, die ja scheinbar auch nicht hinhaut, trotz "MiTo-Blog" und Co.

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