Dacia Spring Elektrofahrzeug um 10000 Euro
https://efahrer.chip.de/.../...ahrzeug-fuer-10000-euro-anbieten_101254
Falls Dacia so ein Fahrzeug um den Preis auf den Markt bringt, könnte das im Zweitwagenbereich mit der geplanten Erhöhung der Bezuschussung auf 6000.- Euro der Renner werden.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@bamm.bamm schrieb am 5. November 2019 um 20:52:56 Uhr:
Der größte Teil des Zuschusses soll aber vom Hersteller kommen. Wird wohl Dacia nicht mitmachen.
Kann Dacia aber mitmachen, wenn es seinen Anteil vorher auf den Listenpreis aufschlägt. Glaubt ihr denn, VW, Mercedes usw machen das anders? Die verschenken doch kein Geld, noch weniger als es Dacia tun würde! Die Subventionierung stecken sich erstmal die Hersteller in ihre grossen Taschen. Hatten wir alles schonmal bei der Abwrackprämie.
666 Antworten
Bei Vorlage eines Gewerbescheines gibts auf jeden Fall mehr Prozent. Genau weiß ich es aber auch nicht, bin aber in der gleichen Situation ( Verkaufe Strom aus der eigenen PV-Anlage, mit Gewerbeschein als GbR)
Sieht immer ganz toll aus und wird natürlich durch die Prämie noch stärker aufpoliert. Seriös betrachtet sieht es dann aber wieder relativ Normal aus:
Dacia rechnet vom Katalogpreis 24’000 deren Prämienanteil von 3‘000 ab. Berücksichtigt man dass im Katalogpreis mind 1‘000 versteckte künstliche Preiserhöhung stecken (siehe frühere Posts) und rechnen wir dann noch die Anzahlung von 6‘000 dazu sind wir bei 14‘000. Dann noch 30 Raten á 40 macht also 12‘800. wenn man dann noch von einem Gewerberabat von vielleicht 10% ausgehen, ist der Wagen nach 2.5 Jahren und 25‘000km auf 10‘400 oder etwa 43% vom Katalogpreis abgeschrieben - ein sehr gutes Geschäft für Dacia (es sei denn die Prämie wird nach den 30 Monaten weiter bezahlt, wovon aber nicht auszugehen ist). Es werden sich dann sicherlich Käufer finden, welche einen 30 Monate „alten“ Spring mit jugendlichen 25‘000 km für 13‘500 holen, wenn die Prämie nicht mehr erfolgt
Zitat:
@Omegabesitzer schrieb am 17. September 2021 um 09:24:52 Uhr:
Es werden sich dann sicherlich Käufer finden, welche einen 30 Monate „alten“ Spring mit jugendlichen 25‘000 km für 13‘500 holen, wenn die Prämie nicht mehr erfolgt
Das kann ich mir kaum vorstellen. Mir ist das Fahrzeug aktuell schon für das was man bekommt zu teuer und wenn man sieht welche Sprünge die Technik und Angebote in den letzten 1-2 Jahren gemacht wurden und jetzt das Thema richtig Fahrt aufnimmt kann es sein das man diese Fahrzeuge für 5-7k € bekommt. Wer Kauf denn einen gebrauchten für den Neupreis? Siehe den Renault Zoe.
Ich gebe Dir zum Teil recht. Nur sind aktuell Gebrauchte schwierig zu verkaufen - die Prämie erschwert hier den Markt natürlich ungemein. In 2 Jahren ohne Prämie sieht es dann aber ziemlich sicher anders aus. Und damit wird spekuliert. Man muss natürlich auch sehen, ob der Rücknahmewert garantierte wird - ansonsten kommen bei solchen „Blenderangeboten“ weitere Kosten hinzu
Ähnliche Themen
Interessante Frage, die Marktlage in 2-3 Jahren. Was sein könnte:
- Kaufprämie: Wird wahrscheinlich niedriger sein als heute. Ganz abgeschafft eher nicht, sonst kauft kaum mehr einer E-Autos. Aber eben auch keine 6k€ staatliche Zulage mehr.
- Neupreise: Nicht sicher, ob es den Spring dann noch gibt, oder ob er nicht zumindest teurer ist. Der Effekt vom VW e-up oder dem e.go Life könnte auch dort zuschlagen. Beide wurden als billige E-Autos angekündigt, kamen auf den Markt, doch als viele Leute die wirklich kaufen wollten, ging's nicht mehr. Der e-up wurde eingestellt, der e.go Life wird immer teurer und die Auslieferung immer später.
- Gebrauchtpreise: Gebrauchte E-Autos incl. Akku gibt's heute um die 5k€, typisch den Mitsubishi i-MiEV (und Citroen C-Zero, Peugeot iOn) im Alter von 10 Jahren. E-Smarts im Alter von 3-5 Jahren gibt's so um die 10k€. Schwer zu sagen, was ein Spring in 2-3 Jahren bringt. Senkung der Prämie wird die Gebrauchtpreise hochtreiben, Wegfall/Verteuerung des Neuwagens auch.
Was kostet ein Spring heute effektiv? 20.490€ - 9570€ Prämie macht 10.920€, zzgl. der ominösen Überführungskosten, deren genaue Höhe niemand offiziell nennt. Schätzungsweise unterm Strich so um die 11,7k€. Falls man den nach 2,5 Jahren für 10k€ gebraucht wieder wegbekommt, wäre das sogar fast ein besserer Deal als das Gewerbe-Leasing.
Vielleicht gibt es Leute die 10000€ nach 2/2,5Jahren dafür ausgeben würden. Aber vernünftig gerechnet würde man doch auch von den gut 12000€ Neuwagenpreis ausgehen und nach 2,5 Jahren wäre mir ein Wertverlust von nur 2000€ als Gebrauchtwagenkäufer zu wenig. Vergleich zur Zoe, 29900€ plus Überführung, minus Förderung liegst du mit Batterie bei gut 20000€. Als Jahreswagen oder etwas mehr bekommt man den für um die 15000€ mit Max 20000km. Das wäre dann schon eher interessant.
In der Vergangenheit war es durchaus normal, dass ein 3 Jahre altes Auto etwa 50% Wertverlust hatte.
Da geht doch der Gebrauchtwagenkäufer erstmal davon aus, dass der GW-Verkäufer seinen 3 Jahre alten Spring auch für etwa 50% abgibt. Allerdings von den von Allexx genannten 11,7k€. Also für etwa 6k€.
Macht für den GW-V knappe 2k€ pro Jahr Wertverlust.
Möchte der GW-V nach 3 Jahren aber 50% von 22k€ haben, muss er sich erstmal einen GW-K suchen, der ihm 11k€ dafür gibt.
Wer's glaubt, wird seelig. Ich nicht.
Eigentlich sollte man annehmen, dass Gebrauchtwagenkäufer wirklich so kalkulieren. Nur bei E-Autos verzerrt die Prämie die Marktlage natürlich. Schauen wir uns mal das folgende Beispiel an:
Der Seat Mii electric (baugleich mit dem e-up von VW) war in seiner (kurzen) Bauzeit eines der billigsten E-Autos. Wie hier beim ADAC nachzulesen ist...
...konnte man den nach Abzug der Prämie für etwa 15k€ als Neuwagen bekommen. Wenn man denn einen bekommen hat, denn mehr als 2150 Stück wurden in D nicht zugelassen. Die Produktion wurde schnell wieder eingestellt.
Tja, und jetzt schaut mal bei mobile.de nach. Ich finde dort keinen gebrauchten Mii electric, der unter 15k€ kostet. Auch die 1-jährigen gebrauchten um EZ Mitte 2020 liegen darüber. Es scheint fast so, als hätte man einen Mii electric mit Prämie neu kaufen und nach 1 Jahr mit Gewinn weiterverkaufen können. Was einfach an der Verknappung liegen könnte, weil neu inzwischen nicht mehr zu bekommen.
Bitte Nachrechnen/recherchieren und gerne korrigieren, falls ich von falschen Daten ausgehe...
Man kann natürlich träumen und hoffen….
Ihr seht das doch ziemlich falsch. Natürlich verliert ein Fahrzeug nach 3 Jahren um die 50%, wohlgemerkt aber mit etwa 42‘000 km (durchschnittliche km Leistung 14‘000/Jahr in D). Auf das angegebene Leasing bezogen des Spring aber hat der nach 2.5 Jahren und 25‘000 km einen Gebrauchtwagenpreis um 60% vom Neupreis - jünger und weniger km führen logischerweise zu diesem Ergebnis.
Wenn ihr nun aber meint, ihr kriegt den beim Verkäufer dann für etwa 7‘000 - 9‘000 (je nach Ausstattung) ist das eine ziemliche „Traumtänzerei“. Das kommt hin, wenn die Prämie bleibt wie sie ist - davon ist aber eher nicht auszugehen. Wenn es dann keine Prämie mehr gibt und ihr dem Verkäufer sagt, dass ihr höchstens 60% des durch die Prämie vergünstigten Neupreises zahlen wollt, wird man Euch auslachen und sagen „,ok, natürlich müsst ihr nicht 14‘000 für diesen Gebrauchten
bezahlen, ihr könnt Euch ja gerne einen Neuwagen nehmen…nur kostet der heute (2024) 24000 und nicht 15000. Wenn ihr also lieber 24000 zahlen wollt will ich Euch nicht daran hindern“😎
Zudem werden die Leasingrückläufer und sonstige gebrauchte E-Fahrzeuge wohl eher nicht auf dem Deutschen Markt angeboten, solange da die Prämie gewährt wird.
Also nix mit gebrauchtem fast neuen Spring für ein paar wenige Tausender.
Angebot und Nachfrage bestimmen immer noch den Marktpreis.
https://www.google.ch/.../...ss-weiterverkauf-gewinn-90654667.amp.html
Ich denke , das ganze ist zum Großteil "Kaffeesatzleserei".
Warten wir mal ab , wie sich das alles entwickelt.
Generell bin ich der Meinung , dass E-Autos , egal welcher
Marke , absolut zu teuer sind.
Wäre die Prämie nicht , würden kaum welche gekauft werden.
Die "freie Marktwirtschaft" wird dadurch aber bis dato total
ausgehebelt , eigentlich ein Unding.
Und was ich denke , spätestens in 4-5 Jahren , wenn die KKW"s
abgeschaltet sind und die Kohlekraftwerke eins nach dem
anderen stillgelegt werden , wird der Strom zur Mangelware
und die Preise für das "Stromtanken" schiessen in schwindelnde
Höhen (vermutlich höher als die ständig steigenden Benzinpreise)
oder zahlt der Staat dann auch noch eine "Stromprämie"?
Sicher nicht , da die permanent sinkenden Mindereinnahmen
durch den rückläufigen Benzinverbrauch und die dadurch fehlende
Benzinsteuer den Staatssäckel zunehmend belasten , ich denke ,
wir werden uns noch wundern , wohin uns diese "grüne
Traumtänzerei" noch bringen wird.
Zitat:
@Omegabesitzer schrieb am 18. September 2021 um 03:00:12 Uhr:
https://www.google.ch/.../...ss-weiterverkauf-gewinn-90654667.amp.html
@Omegabesitzer:
Ganz herzlichen Dank für diesen Link! Sehr interessant, dass unterschiedliche Kaufprämien/Steuern etc. in benachbarten EU-Ländern mitunter zu stark unterschiedlichen Gebrauchtpreisen für E-Autos führen. Das mit den 6 Monaten Mindest-Haltedauer bei der deutschen E-Auto-Prämie war mir zuvor gar nicht bewusst.
Ich bin gespannt, wie sich die Lieferzeiten bzw. die Lieferbarkeit des Spring in nächster Zeit entwickeln. Momentan scheinen grob so viele Exemplare in Deutschland zu existieren, wie es Dacia-Händler gibt. Vorführfahrzeuge sind da, verkauft wird noch nicht. Wer sehr früh bestellt hat, bekommt mit Glück bis Ende des Jahres einen.
Sollte es zu einer großen Nachfrage kommen, könnte der "e-up-Effekt" einsetzen: Die Lieferzeiten nehmen rapide zu, und wenn diese mal jenseits von einem Jahr liegen, wird vielleicht eines Tages ein Bestell-Stop erlassen. Ein billiges E-Auto auf den Markt zu bringen ist das eine, aber es bei hoher Nachfrage dann auch wirklich in großer Stückzahl liefern zu können, ist das andere. Da gibt's dann gerne mal Lieferengpässe bei den Lithium-Ionen-Akkus.
Den VW e-up hat's auf diese Weise schon zerlegt. VW baut die knappen Akkus jetzt lieber in die teureren Modelle wie ID.x ein, in der Hoffnung, dass die dann nicht zu oft bestellt werden... :-)
Spring-Besteller der ersten Stunde sind da möglicherweise fein raus.
So sieht es leider aus. Jetzt rächt sich der bisher recht zögerliche Aufbau von Akkuproduktionskapazitäten bei etlichen Fahrzeugherstellern.
Das zeigt genau den Mist, wenn der Staat eingreift und künstlich die Nachfrage steuert. Nicht sehr gesund und hebelt den normalen Wettbewerb aus...aber ohne das geht es wohl beim E Auto nicht.
Zitat:
@sam66 schrieb am 19. September 2021 um 23:13:53 Uhr:
Das zeigt genau den Mist, wenn der Staat eingreift und künstlich die Nachfrage steuert. Nicht sehr gesund und hebelt den normalen Wettbewerb aus...aber ohne das geht es wohl beim E Auto nicht.
Klar geht das so. Ist doch bei jedem neuen Produkt erst mal so. Siehe Computer, Smartphones nur mal zwei zu nennen. Das Problem ist ja nur, das die eAutos so schnell wie möglich auf den Markt müssen wegen dem Klimawandel und das Produkt Auto an sich schon teuer ist. Ich kann mir vorstellen das in ein paar Jahren die Akkus alle auch in irgendeiner Weise recycelt werden, wie zB ein Austauschmotor.
Zitat:
Zitat:
@sam66 schrieb am 19. September 2021 um 23:13:53 Uhr:
Das zeigt genau den Mist, wenn der Staat eingreift und künstlich die Nachfrage steuert. Nicht sehr gesund und hebelt den normalen Wettbewerb aus...aber ohne das geht es wohl beim E Auto nicht.Klar geht das so. Ist doch bei jedem neuen Produkt erst mal so. Siehe Computer, Smartphones nur mal zwei zu nennen. Das Problem ist ja nur, das die eAutos so schnell wie möglich auf den Markt müssen wegen dem Klimawandel und das Produkt Auto an sich schon teuer ist. Ich kann mir vorstellen das in ein paar Jahren die Akkus alle auch in irgendeiner Weise recycelt werden, wie zB ein Austauschmotor.
Möglich , Auto fahren bleibt bzw. wird so oder so immer teurer , auf das läuft es
letztlich heraus und ich denke , der ganze grüne Hype ist zumindest ein ganzes
Stück weit nur eine große Geldmaschinerie , die in erster Linie den Reichen und
den Finanzspekulanten zugute kommt , Umweltschutz und Klima laufen da erst
ein Stück weit dahinter , ist mehr nur Mittel zum Zweck.