Cupra Hybrid - Hybridmodus gleich beim Start aktivieren / Verbrauchswerte?
Hallo,
da ich bald meinen Cupra Formentor Hybrid bekomme eine Frage:
Wie kann man beim Start schon in den Hybridmodus wechseln?
Habe einige Videos in Youtube gesehen, dort hat man folgende Möglichkeiten:
1. Nach dem Start auf dem Display auf Hybrid-Modus drücken.
2. Kickdown
Jetzt meine Frage, was passiert wenn man nach dem Start...
... in den S-Modus (per Shifter) geht oder
... auf den Cupra-Modus wechselt oder
... man hat das Fahrzeug mit Cupra-Modus abgestellt...
, springt der Motor dann mit an oder bleibt er auf E-Mode?
Gibt es eine Möglichkeit der Programmierung immer den Hybrid-Modus zu starten?
Warum ich das ganze Frage: Weil ich fast der Meinung bin, dass rein elektrisch fast keine Ersparnis zu Hybrid fahren ist, wenn man keine Photovoltaik hat.
Hat schon jemand Verbrauchswerte mit Hybrid auf 100km?
Rein elektrisch habe ich gelesen sind es ca. 25 Kilowatt, das sind bei einem Preis pro KW von 30 Cent insgesamt 7,50 €.
Wenn man jetzt gegenrechnet, dass er z.B. Hybrid ca. 10kw und 3 Liter brauchen würde, dann wären wir beim gleichen Preis, hätten aber immer einen warmgelaufenen Motor und immer genügend Batterie für volle Leistung :-)
36 Antworten
Hab es gerade nochmal getestet. Hatte das Gaspedal wohl nie komplett durchgedrückt - bei richtigem Vollgas merkt man einen kleinen Druckpunkt im Pedal..dann geht der Verbrenner tatsächlich an. Allerdings wenn ich dann nicht weiter beschleunige fährt er im E Modus weiter. Denke das ist dann normal oder ?
Und ist natürlich nicht ganz OHNE wenn man nicht achtsam genug ist.... Kickdown = Vollgas = Verbrenner AN und Drehzahl hoch... bei kaltem Motor... = NIEMALS eine gute Idee. Wenn man also seine Fahrt "planen" kann, sollte man zb. beim 245er schon lange vor der benötigten "Vollgasorgie" den Cupra Modus aktivieren / oder die Batterieerhaltung auf 100% stellen. Somit startet der Verbrenner und kann schon schonmal "etwas" warmlaufen.
Das ist natürlich perfektes Verhalten und sollte auch so gemacht werden sofern planbar.
Es sein aber dazu gesagt, dass der Benziner im PHEV extra auf Kaltstart optimiert wurde, u.a. mit beschichteten Zylinderlaufbahnen und weiteren Maßnahmen, die den Motor schützen.
Ähnliche Themen
das ist schon richtig... hält nur nicht ewig und ist auch nicht dafür gedacht das der Motor dann aus dem kalten heraus zb. auf der Bahn richtig gescheucht wird. Eher für ein "Notfallbeschleunigen zum Überholen oder so.
Ist zumindest mein Rat wenn man etwas länger Freude dran haben will.
Es war nie die Rede vom Kaltstart sondern vom allgemeinen Verhalten des Hybrid Modus bzw Zuschalten des Verbrenners.
Fahre die Motoren natürlich immer warm bevor Sie Drehzahl bekommen :-)
Grundsätzlich finde ich, dass man auch beim Plugin möglichst den Verbrennungsmotor genauso behandeln sollte wie bei einem reinen Verbrenner. Von daher ist der Kommentar @Maxi245 auch richtig, dass man möglichst vermeiden sollte den Verbrenner über den Kickdown zu starten, sondern möglichst gezielt. Auch wenn dieser für Kaltstarts optimiert ist wird dies den Verschleiß reduzieren. Es ist eben diesem auch unterworfen und hohe Drehzahlen sind im kalten Zustand zur Vermeidung zumindest nicht hilfreich.
Wenn möglich hilft es sicherlich auch Kurzstrecken zu vermeiden. Ich versuche Kurzstrecken von unter 10km im hybriden Modus zu vermeiden, wann immer möglich. Das geht in meinem Fahrprofil bis auf ganz wenige Ausnahmen eigentlich auch immer.
Ich bin mal den kompletten Thread durchgegangen und möchte zum rein elektrischen Verbrauch bzw. darauf eingehen, ob sich dies auch bei höheren Preisen lohnen würde. Zur Erinnerung dort wurde ein Verbrauch von 30-40kWh für elektrische Fahrten angenommen. Also nach meiner Erfahrung kommen solche Verbräuche nur bei eher kurzen Strecken (<5km) und/oder sehr niedrigen Temperaturen vor. Für solche Strecken ist größtenteils auch ein eher hoher Verbrauch mit Verbrenner erwartbar. Deshalb ist es auch eigentlich fast immer sinnvoll kurze Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Selbst wenn man 40-50ct je kWh zahlen muss. Ich komme nur auf Verbräuche >30kWh auf sehr kurzen Strecken oder kürzeren Strecken mit viel Start/Stopp und Lastwechseln meist noch zusätzlich bei kälteren Temperaturen. Hier wäre auch ein hoher Benzinverbrauch zu erwarten, da sich der Verbrenner in der Warmlaufphase befindet und z.B. an einer Ampel oder Kreuzung nicht aus geht. Zumindest theoretisch wird man da nicht günstiger unterwegs sein können.
Ich habe eine Zweitwohnung in Amsterdam. Selbst dort nutze ich aus diesem Grund bei höheren Preisen (35-60ct je kWh) öffentliche Lader, damit ich innerstädtisch und auf kurzen Strecken elektrisch fahren kann. In der Stadt kommt zudem noch hinzu, dass elektrisch zu fahren entspannter ist.