CuNiFer Leitungen

Moin, hat jemand Erfahrungen mit oben genannten Leitungen ??

Beste Antwort im Thema

servus

Ja ich verbau diese nur noch sind leichter zu biegen und leichter zu bördeln

und bevor einer meint die sind nicht zugelassen soll er sich mal das durchlesen:

https://kunden.stahlgruber.de/.../zulassung.pdf

und hier eine montageanleitung:

https://kunden.stahlgruber.de/.../montageanleitung.pdf

gruß sony8v

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Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 30. August 2017 um 20:32:17 Uhr:


@Mark-86
Einer von uns irrt gerade. Imho bricht eine CuNiFer Leitung nicht, gerade WEIL sie mitschwingen kann, WEIL sie vergleichsweise weich ist im Gegensatz zur Stahlleitung.
Kann es leider nicht belegen,aber irgendwas war da in der Richtung.
Ein VA Auspuff reagiert auch ziemlich empfindlich und neigt zu Schwingungsbrüchen, ganz im Gegensatz zur minderwertigeren Serientröte.

Naja.

VA ist weicher als schwarzer Stahl, das widerspricht deiner Theorie.

Zitat:

@DiracDelta schrieb am 30. August 2017 um 00:23:18 Uhr:


Na hat dieses Zeugnis irgendeine Aussagekraft? Ich kann dir auch ein Zeugnis ausstellen! Was soll drauf ?

Ein Werkstoffzeugnis kann nur der Hersteller ausstellen, somit ist Deine FRAGE beantwortet....

Zitat:

@warnkb schrieb am 30. August 2017 um 23:36:04 Uhr:



Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 30. August 2017 um 20:32:17 Uhr:


@Mark-86
Einer von uns irrt gerade. Imho bricht eine CuNiFer Leitung nicht, gerade WEIL sie mitschwingen kann, WEIL sie vergleichsweise weich ist im Gegensatz zur Stahlleitung.
Kann es leider nicht belegen,aber irgendwas war da in der Richtung.
Ein VA Auspuff reagiert auch ziemlich empfindlich und neigt zu Schwingungsbrüchen, ganz im Gegensatz zur minderwertigeren Serientröte.

Naja.

VA ist weicher als schwarzer Stahl, das widerspricht deiner Theorie.

Stimmt auch nicht unbedingt, ich tippe in solchen Fällen eher auf Spröder, je nach Werkstoff....
wobei ich davon ausgehe das hier bestenfalls 1.4307 verbaut wird und das hat fast die gleichen Eigenschaften bezüglich Normalstahl....Um so einen Auspuff richtig Salzfest zu bekomme muß da schon V4A ran...also 1.4541 aufwärts, wird aber niemand machen weil viel zu teuer....

Zitat:

VA ist weicher als schwarzer Stahl, das widerspricht deiner Theorie.

Nur wenn deine These richtig wäre, was sie nicht ist. VA ist härter...

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Zitat:

@Mark-86 schrieb am 31. August 2017 um 07:44:11 Uhr:



Zitat:

VA ist weicher als schwarzer Stahl, das widerspricht deiner Theorie.

Nur wenn deine These richtig wäre, was sie nicht ist. VA ist härter...

Härter nicht unbedingt, eher zäher durch den Chrom Nickel anteil....

Zitat:

@DiracDelta schrieb am 30. August 2017 um 15:27:10 Uhr:


Also um es auf den Punkt zu bringen. Im 22a StVZO sind alle Bauteile aufgehört die nach EG oder ECE eine Bauartgenehmigung brauchen. Bremsleitungen hab ich dort nicht gefunden. Dürfen also bedenkenlos eingebaut werden.

Nach der Logik dürfte man auch beliebige Räder, Bremsen, Fahrwerke, Motoren, ... einbauen, weil die alle in §22a nicht aufgezählt werden.

Kann also nicht stimmen.

Neben der Pflicht zur Bauartgenehmigung gibt es für (die meisten) Kraftfahrzeuge auch die Pflicht zur Betriebserlaubnis. Wann diese erlischt ist in §19(2) StVZO geregelt, das hat mit der Pflicht zur Bauartgenehmigung nichts zu tun.

Schließlich gibt es auch noch diverse andere Möglichkeiten, ein Fahrzeug unvorschriftsmäßig zu machen ohne dass man nicht bauartgenehmigte Teile aus dem Katalog von §22a anbaut und ohne dass die BE erlischt.

Bauteile der Bremsanlage sind idr. vorgschrieben.
Es gibt natürlich Oldtimer, die so alt sind, dass diese Teile dort keinen Bauartvorschriften unterliegen, da kannst dann theoretisch bauen was du willst...

Ob die Leitung bricht hat nicht unbedingt mit der Härte zu tun.
Eher schon mit der Festigkeit und Federsteifigkeit.
Die Festigkeit der meisten Stahlegierungen ist wesentlich höher als die von rostträgen Stählen oder von dem genannten Cunifer.
Die Streckgrenze von V2A liegt irgendwo bei 200N/mm², das ist auf dem Niveau einfachsten Baustahls.
Cunifer 70/30 glaube ich etwa bei 120N/mm².

Durch ihre geringe Steifigkeit schwingen sie sich dazu gut auf und kommen häufiger in den Bereich der plastischen Verformung. Deswegen wird eine Cunifer Leitung eher brechen als eine aus einfachem Stahl.

wobei das aufschwingen eine ausnahmeerscheinung sein sollte.
normalerweise werden bremsleitungen hinreichend mit laschen/clipsen an der karosse befestigt. da schwingt nicht viel; bewegliche elemente sind aus gummischlauch oder besser stahlflex.

die leitungen schwingen also in etwa soviel wie meine wasserleitungen im haus.

wenn man mal von oldtimer-ausnahmekonstructionen wie diese lustige spirale in der ente oder dem opel- teil von mark absieht- kenne ich zwar nicht, ich vermute aber, da wird eine ähnliche konstruction wie beim 2cv vorliegen. da sollte man tatsächlich stahl verbauen oder gleich was vernünftiges mit beweglichen elementen konstruieren 😁

übrigens in alten englischen roadstern wurde oft reines kupfer eingebaut. selbst gesehen. und das bricht wirklich gern.

wie gesagt, ich kenne keinen fall von gebrochenen cunifer. und ich kommuniziere recht häufig im oldtimer/youngtimerbereich, wo die andeauernd verbaut werden.

durchgerostete stahlleitungen sind dagegen 'normal'.

Zitat:

die leitungen schwingen also in etwa soviel wie meine wasserleitungen im haus.

Dämlicher Vergleich.

Zwischen den Befestigungen schwingt jede Bremsleitung.

Da dein Haus wohl nicht fährt und damit keine Bodenwellen oder Schlaglöcher kennt wird da auch nix schwingen.

Zu viele Anbindungspunkte können auch ein Problem sein, dann wenn die Leitung sich dadurch verspannt da die Befestigungspunkte nie 100% mit der Leitung fluchten.

Ich habe da persönlich regelmässig Probleme mit Kühlwasserrohren aus Alu oder PPS.
Da hilft wa manchmal auch eine Befestigung wegzulassen.

In der Realität wird das aber kaum ein Problem sein da die Leitungen nicht an Motor und Getriebe befestigt sind, dort hat man eher Probleme mit Schwingugen und gebrochenen Leitungen.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 30. August 2017 um 20:32:17 Uhr:


@Mark-86
Einer von uns irrt gerade. Imho bricht eine CuNiFer Leitung nicht, gerade WEIL sie mitschwingen kann, WEIL sie vergleichsweise weich ist im Gegensatz zur Stahlleitung.

So kenne ich das auch.
Darum schwingen ja auch alle Brücken und Hochhäuser, sonst würden sie zusammenbrechen.

Hab da ein aktuelles Beispiel:
Audi 100, 2.3E Typ 44 Baujahr 1990 - 210.000 km - Cunifer serienmäßig - bis heute im Einsatz, keine Korrosion, kein Bruch der Bremsleitungen.

Cunifer ist extra für Bremsleitungen erfunden worden ! Stahlleitungen mit Kunststoffüberzug sind wohl billiger , weshalb sie von Werken eingesetzt werden , aber mit den gängigen Werkzeugen schwerer zu bearbeiten , und Kupferleitungen die merkwürdigerweiese manchmal vom TÜV akzepiert werden , härten durch Schwingungen aus , und können dann brechen!

Du widersprichst Dir selber.....und aushärten ?? gerade weil sie mitschwingen, wie übrigens Stahlleitungen auch, passiert damit nix...

Hat jemand eine Fundstelle dafür, dass solche Cunifer-Bremsrohre in bestimmten Fahrzeugtypen ab Werk serienmäßig verbaut worden sind?

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