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Ceed SW PHEV - geplantes Laden

Kia Ceed CD
Themenstarteram 19. August 2020 um 2:40

Hallo zusammen,

ist hier vielleicht jemand, der die Funktion "geplantes Laden" und die UVO-App verwendet? Bei mir scheint es da ein paar Probleme zu geben. Der Ladevorgang wird nicht zuverlässig gestartet, zumindest jetzt mal wieder nicht mehr.

Für die, die das interessiert, möchte ich mal das Problem detaillierter beschreiben:

Zuerst habe ich nicht nach Zeitplan geladen, sondern immer direkt. Meist am frühen Abend begonnen und später gegen Mitternacht das Kabel entfernt, oder dann am nächsten morgen. Ich lade das Auto mit dem mitgelieferten Kabel mit der Box dran. Bei niedrigem Ladenstand < 20% braucht man ca. 5,5 bis 6 Stunden für eine komplette Aufladung, da ich den Strom auf medium gestellt habe.

Vor kurzem hab ich gelesen, dass man idealer Weise kurz nach dem Laden wieder fährt und den Akku möglichst nicht lange vollgeladen rumstehen lässt. Auch wenn 7 - 8 Stunden jetzt nicht wahnsinnig viel ausmachen werden, dachte ich mir: warum eigentlich nicht das geplante Laden nutzen, wenn man dann z.B. abends den Stecker reinmacht und er zeitversetzt beginnt zu laden, so dass um ca. 6 Uhr morgens der Akku voll ist.

Die ersten Versuche sind alle fehlgeschlagen, obwohl ich mich an die richtige Vorgehensweise gehalten habe: Erst alles einstellen (Nebenzeit, Abfahrzeit, planmäßiges Laden aktivieren) und dann den Ladestecker rein. Das Blinken der mittleren grünen LED für 3 Min. an der Scheibe signalisiert: es wird ein geplantes Laden stattfinden. Aber am nächsten morgen war der Akku so leer wie vorher. Ich habe diverse Fehlerquellen gesucht, aber ohne Erfolg. Beim Autohaus hat man das mit dem Vorführwagen gestestet, allerdings hat es da wohl funktioniert. Bevor die aber meinen Ceed über Nacht dabehalten und das bei sich testen, habe ich vorgeschlagen, mal das System auf Werkseinstellungen zu setzen. Sowas hilft ja bei anderen Geräten auch.

Nach dem Reset schien sich das zunächst zu bewahrheiten: Er lädt tatsächlich nachts wie eingestellt.

Zuletzt war es aber wieder so, dass der Ladevorgang nicht startete.

Mein Verdacht ist jetzt die UVO-App. Diese verwende ich von Anfang an und habe auch öfter mal den aktuellen Status abgerufen. Bei den ersten Versuchen auch jedes mal nachdem ich den Ladestecker zum geplanten Laden eingesteckt habe - einfach um zu sehen, dass hier die Ladeplanung aktiv ist.

Bei den erfolgreichen Versuchen nach dem Reset war die Verbindung zur App erstmal weg, da das Auto aus der App entfernt wurde. Der erste erfolgreiche Ladevorgang war komplett ohne App-Nutzung. Bei den nächsten war die App zwar wieder aktiv, aber da habe ich den Status nach dem Einstecken / Starten der Ladeplanung nicht abgerufen.

Beim letzten Mal, als das wieder nicht klappte, habe ich genau das wieder gemacht. Also nachdem der Stecker drin war und die grüne Leuchte 3 Minuten geblinkt hat, habe ich den Status gecheckt mit der App. Es sieht so aus, als ob das Auto in diesem Fall die geplante Ladung "vergisst".

Ob hier wohl jemand dieses Verhalten bestätigen kann?

 

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37 Antworten

Keine Ursache. Jetzt muss es nur noch irgendwie zu Kia kommen und auch wirklich behoben werden.

Ich hoffe das die Werkstatt von @Koreander1610 das auch weiterleitet

Themenstarteram 23. August 2020 um 3:29

Zitat:

@Melchr schrieb am 22. August 2020 um 22:34:30 Uhr:

Keine Ursache. Jetzt muss es nur noch irgendwie zu Kia kommen und auch wirklich behoben werden.

Ich hoffe das die Werkstatt von @Koreander1610 das auch weiterleitet

Das wird sie. Wahrscheinlich wäre es gut, wenn andere Betroffene das auch melden. Man kann das auch selbst machen, z.B. über die KIA Webseite. Oben auf Sofortkontakt und dann per Formular. Der Meister meinte, dass ich das zusätzlich machen kann und im Formular auf alle Fälle die Werkstatt auswählen soll. Je öfter das Problem bemerkt und gemeldet wird, desto früher rührt sich da ggf. was

Ok. Dann werde ich da mal nachschauen und es auch nächstes mal in der Werkstatt ansprechen.

Themenstarteram 2. Oktober 2020 um 13:26

Mittlerweile hat sich KIA bei mir gemeldet und das Verhalten gezielt nachverfolgt, indem ich das Szenario mit dem ausbleibenden Ladebeginn nach Absprache erneut nachgestellt habe. Mit den Aufzeichnungen wenden die sich jetzt u.a. an LG, die anscheinend für die Programmierung verantwortlich sind.

Anscheinend gehen technische Anfragen dieser Art über mehrere Ecken, daher ist das ganze etwas langwierig.

Ich habe auch in diesem Zuge die Problematik mit der Option "Rückfahrkamera beibehalten" angesprochen, die ebenfalls im Zusammenhang mit der Appnutzung zurückgestellt wird.

Ich bin gespannt, was die letztendlich Verantwortlichen dazu sagen und ob diese "Bugs" dann behoben werden können.

Das hört sich ja schon ganz gut an. Das mit dem Laden sollte eigentlich schon behoben werden, da es ein grundlegender Mangel ist. Hoffen wir das Beste

Zum Thema Rückfahrkamera kann ich mitteilen, dass dieser Bug in der neusten Software, die mir wegen meines Navi-Problems aufgespielt wurde, wohl beseitigt wurde - jedenfalls ist der Fehler nicht mehr aufgetreten.

Dies gilt auch für den von mir gemeldeten Fehler beim Anspielen von MP3-Dateien.

Solange der Bug in der Software nicht gefixt wurde, könnte man doch auch mithilfe einer gewöhnlichen Zeitschaltuhr geplant laden und über die App gleichzeitig den Ladestand usw. abfragen, oder?

Themenstarteram 5. Oktober 2020 um 12:27

Hallo Dodo4F,

ja das geht sicherlich. Es gibt mehrere naheliegende "Workarounds" um das Problem zu umgehen. Ich persönlich verzichte aktuell auf die Ladeplanung weitestgehend und verändere je nach Situation den Ladestrom. Ich würde mir jetzt nicht extra ein zusätzliches Gerät wie eine Zeitschaltuhr besorgen, wenn der eingebaute Planer das eigentlich störungsfrei regeln können sollte - zumal man hier nicht irgendeine billige Zeitschaltuhr für die Gartenbeleuchtung o.ä.nehmen sollte, da hier auch bei mittlerer Ladestromeinstellung eine erhöhte Dauerbelastung stattfindet, zumindest für normale Haushaltsverhältnisse. Wenn ich sowieso eine vernünftige Zeitschaltuhr da hätte, würde ich das bestimmt so machen - aber dennoch bei KIA auf die Behebung pochen. Ich möchte, auch wenn das nur eine Kleinigkeit ist, dass das wie vorgesehen funktioniert und nicht auf zusätzliche Geräte zurückgreifen müssen.

Ich bin aber guter Dinge, dass das Thema demnächst erledigt ist. Die Entwickler wissen ja Bescheid, und wie ich hier erfahren habe, ist das verwandte Problem mit der Rückfahrkamera ja auch mit der neuen Softwareversion behoben.

@Koreander1610:

Hallo, ich finde es super, dass du das Thema bei Kia adressiert hast und es dadurch vielleicht schon bald eine Lösung geben wird. Solche Bugs sind in der Regel sehr schnell behoben. Die Frage ist nur, wie schnell man dann an die Software rankommt bzw. diese ausgerollt wird. Weißt du, ob es bei Kia Over-the-air-Updates gibt, also nicht in der Werkstatt sondern übers WLAN/SIM-Karte?

Eine 16A Zeitschaltuhr ist halt nichts besonderes und kostet nicht viel. Ich habe gerade nachgeschaut, eine mechanische von Brennenstuhl kostet ab 4,40€ und eine digitale ab ca. 15€ bei A*****. Der Widerstand einer solchen Schaltuhr ist sehr gering, woher soll da eine Dauerbelastung entstehen? Kritisch ist in der Regel der Einschalt- und der Ausschaltvorgang und das wird über Relais geregelt, die können das locker ab :). Und selbst die billigen mechanischen sind für viele Tausend Schaltvorgänge ausgelegt.

 

Themenstarteram 5. Oktober 2020 um 18:03

Soweit ich weiß wird das über die Werkstatt aufgespielt. Zumindest habe ich das von anderen hier bis jetzt nicht anders mitbekommen.

Mein Gedanke bei der Belastung: Soweit ich mich erinnere sind Zeitschaltuhren oft sehr limitiert, was die schaltbare Leistung betrifft, da dachte ich so an 1000 bis 1500 Watt. Da wären z.B. 1600 Watt über mehrere Stunden ggf. nicht so gut. Aber vielleicht habe ich da auch was verwechselt und habe an Funkschalter gedacht. Wenn normale Zeitschaltuhren ohne Probleme 16 A packen, dann streiche ich den Absatz ;-)

Das wäre komisch, wenn die Zeitschaltuhren für 16 A Nennstrom ausgelegt sind, aber nur die Hälfte davon schalten könnten :D. Die Funkschalter sind in der Regel "schwächer" ausgelegt. Vielleicht hast du sie in Erinnerung gehabt :).

Außerdem nehme ich an, dass selbst der Schaltvorgang unkritisch sein sollte. Im Ladegerät gibt es Überwachungselektronik, die Stromversorgung dürfte daher erst dann weitergeschaltet werden (vermutlich über Ralais), wenn die Parameter (Spannung, Innewiderstand der Leitung, ...) stimmen.

Hallo,

 

so eine Zeitschaltuhr ist für 16A ausgelegt, aber nicht im Dauerbetrieb. 3 Std. oder länger bei 2700 Watt können der ganz schön zusetzen. Selbst eine normale Steckdosen ist nicht für die Dauerbelastung ausgelegt.

Zitat:

@Megitsune schrieb am 5. Oktober 2020 um 19:42:28 Uhr:

so eine Zeitschaltuhr ist für 16A ausgelegt, aber nicht im Dauerbetrieb. 3 Std. oder länger bei 2700 Watt können der ganz schön zusetzen. Selbst eine normale Steckdosen ist nicht für die Dauerbelastung ausgelegt.

Sagt wer, welches Datenblatt oder welche Norm? Die Aussage ist mir zu pauschal :)

Wenn man eine normale geschaltete Zeitschaltuhr betrachtet, dann befindet sie sich in einem stabilden Zustand (die Brücken (Kontakte) sind geschlossen) und stellt somit technisch betrachtet einen normalen Widerstand in einem Stromkreis dar. Fließt Strom durch einen Widerstand, dann erhitzt sich dieser. Da die Größe der Kontakte sehr klein ist (ein paar mm), erwärmt sich der Widerstand innerhalb von Sekunden auf seine Betriebstemperatur. Bis die ganzen Plastikteile um die metallischen Teile herum auf die Endtemperatur kommen, dauert auch noch etwas, aber was soll da nach 3 Stunden anders sein? :rolleyes:

Man kann den Stecker nach 30 Minuten rausziehen und anfassen, Wenn er nicht heiß ist, dann gibt es dort auch keine Überlastung.

Und nun ein wenig Theorie zum Nennstrom und Nennleistung.

Zitat:

Der Nennstrom ist der in einem elektrischen Gerät fließende Strom, wenn das Gerät mit der Nennspannung versorgt wird und seine Nennleistung abgibt.

Zitat:

Als Nennleistung wird die vom Hersteller angegebene („genannte“) Leistung eines Geräts, einer Anlage, mithin eines elektrischen Verbrauchers oder eines anderen Energiewandlers (Generator, Hydraulikmotor, Wärmekraftmaschine) bezeichnet, die diese umsetzen (aufnehmen) oder generieren (abgeben) können.

Zitat:

Die Nennleistung einer Anlage zur Erzeugung von Strom ist die Dauerleistung, für die sie gemäß den Liefervereinbarungen bestellt ist (Deutschland: StromStG). Die Dauerleistung einer Anlage ist die höchste Leistung, die bei einem bestimmungsgemäßen Betrieb ohne zeitliche Einschränkung erbracht wird und ihre Lebensdauer und Sicherheit nicht beeinträchtigt.

Hallo,

 

sagt mein Elektriker.

 

Muss man aber selbst wissen, wie wichtig einem das ist. Mein Auto steht unter meiner Wohnung, daher würde ich das nicht auf Dauer ausprobieren wollen.

Mein Elektriker hatte als Anschauungsobjekt eine Schokosteckdose dabei die im Laufe der Zeit vollkommen innerlich verschmort war. Die halten das auf Dauer auch nicht aus.

 

Zitat:

@Megitsune schrieb am 6. Oktober 2020 um 20:10:33 Uhr:

Hallo,

sagt mein Elektriker.

Muss man aber selbst wissen, wie wichtig einem das ist. Mein Auto steht unter meiner Wohnung, daher würde ich das nicht auf Dauer ausprobieren wollen.

Mein Elektriker hatte als Anschauungsobjekt eine Schokosteckdose dabei die im Laufe der Zeit vollkommen innerlich verschmort war. Die halten das auf Dauer auch nicht aus.

Na, bei einem Schokostecker ist das auch kein Wunder, oder...? :D

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