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Camaro, Challenger oder Charger?

Themenstarteram 16. Dezember 2014 um 10:39

Hallo, liebe Community,

Ich habe auch in einem anderen Motor-Talk-Forum bereits meine Fühler ausgestreckt, doch nun bin ich auf die doch sehr verträglichen Preise amerikanischer Sportwägen aufmerksam geworden.

Ich werde mich versuchen, hier etwas kürzer zu halten, als im anderen Forum :D

Also: Ich werde mir nächsten Sommer ein neues Auto zulegen. Derzeit fahre ich einen alten 328i, doch so zuverlässig und angenehm dieser Wagen ist - ich suche etwas... sagen wir vulgäreres :)

Ich sehe mich jetzt schon sehr lange nach allen möglichen Autos um, bin über den Bekannten eines sehr guten Freundes von mir, der mehrere "Kaufe alles, verkaufe alles"-Autohäuser besitzt schon einige Autos Probe gefahren, jedoch war bisher leider kein Ami dabei.

Bisher war ich immer auf deutsche Top-Modelle à la AMG, M, S/RS versteift, die zwar im Kaufpreis relativ günstig sind, aber dir in den Unterhaltskosten eben (v.a. Inspektion und Ersatzteile), nach deutschen Standards (:mad:), die Hosen herunterziehen.

Also habe ich mich nun entschlossen, solcherlei Autos erst einmal links liegen zu lassen und mich in eine etwas andere Richtung zu wenden.

Nach ein bisschen Recherche bin ich auf diese hier mit Sicherheit allseits bekannten modernen Modelle gestoßen:

Den Chevy Camaro SS (432PS, Handschalter), den Dodge Challenger SRT8 (421PS, Handschalter) und den Dodge Charger 5.7 (R/T) (373PS, gibts leider nicht als Handschalter).

Den Mustang hab ich in jeglicher Bauform außenvor gelassen, weil man den meine Meinung nach bereits zu oft sieht :)

Für andere Vorschläge bin ich jedoch offen, klassische Musclecars aus den 60/70ern jedoch werden es erst einmal nicht sein, weil ich derzeit zu wenig Zeit hätte, an so etwas herumzuschrauben.

Also nun ein paar Infos:

Der Verbrauch ist mir vollkommen egal, das schonmal vorneweg ;)

Ich werde das Auto auch im Alltag benutzen, jedoch nicht, um jeden Tag zur Arbeit zu fahren, das sind nämlich gerade einmal anderthalb Kilometer, das wäre dem Auto und meinem Körper gegenüber nicht fair :D

Was mir wichtig ist: Soll gemütlich können, aber eben auf Abruf auch richtig giftig, laut und böse.

Ich fahre meistens alleine, höchstens Mal mit meiner Freundin zusammen, doch genug Platz auf der Hinterbank für wenigstens 100 km, ohne das einem die Beine abfallen wären doch schön :)

Rennstrecke fahre ich nicht mit meinem Alltagswagen, auch nicht wenn es ein Porsche wäre.

Ich bin kein Innenraumverarbeitungs-Fetischist, ich will mich nur wohlfühlen und alles gemütlich einstellen können.

Der Wagen soll zuverlässig sein, also kein Reparaturmagnet, aber wie ich das gelesen habe, sind die Ami-Kutschen, vor allem deren Motoren ziemlich fest, was das angeht, oder hat da jemand hier andere Erfahrungen gemacht? Gravierende Schwachstellen bei einem der Modelle? Wie sieht's mit den Kosten für Ersatzteile/Inspektion aus - so teuer wie bei den deutschen Kutschen?

Ich bin damit zu euch ins US-Cars-Forum gekommen, weil ich in anderen Foren von VAG/BMW usw. Fahrern wahrscheinlich immer hören würde, dass amerikanische Autos doof sind :D

Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Infos geben und mir bei meiner Entscheidung helfen, damit ich mit ein wenig Vorwissen im Frühjahr anfangen kann, Probefahrten zu machen, für Gegenfragen bin ich eslbstverständlich offen :)

Schon einmal vielen Dank im Voraus, liebe Motor-Talker :)

P.S.: Das Handschaltgetriebe des Challenger - sind das 6 Gänge oder auch nur fünf, wie beim Automatikgetriebe?

Und: wenn ich ihn hab, werde ich selbstverständlich Fotos und Infos reinstellen, auch wenn das noch mindestens ein halbes Jahr dauern wird :)

LG, RambiBAM

Beste Antwort im Thema

Na gegen den Grand Marquis verlieren alle genannten :)

Ist halt ein Urvieh an Fahrzeug - nicht so ein Plastikschrott wie heute üblich...

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Themenstarteram 17. Dezember 2014 um 8:39

Wirklich niemand?

Schade :(

Kann nur vom Camaro berichten. Ist im Vergleich zum Challenger das "kleinere" und leichtere Auto. Verarbeitung passt und er hat eine satte Straßenlage, die sich im Fahrgefühl nicht von deutschen Wagen unterscheidet.

Wie immer gilt. Angucken, probe fahren und schauen was zu einem passt.

Bei Challenger und Charger ist ja auch eher die Frage, willst Du nen 4 Türer oder 2 Türer. Der Charger ist n 4 Türer. Für den Allteg sicher nicht uninteressant. Wenn Du nen 4 Türer mit krach willst, bleibt wohl auch nur der Charger übrig.

Ich kann nur aus meinem alten Ami berichten; Die Lady ist recht robust und zuverlässig und die Teile sind in der Regel deutlich günstiger als die gleichen Teile für einen Golf.

Ich würde ohne zu zögern zum Camaro greifen, wobei so ein Mustang aus technischer Sicht auch seinen Reiz hat speziell wenn man sich mal die ganzen Sondereditionen als Boss oder Shelby anschaut ;)

Der Camaro ist ein schönes Auto mit guten Motoren und solider Technik. Die Small Blocks sind meiner Meinung nach in Sachen Zuverlässigkeit mit die besten Motoren die du für Geld kaufen kannst. Von Motorschäden hört man da sehr sehr selten. Was ich hingegen sehr oft höre ist, dass diese Motoren astronomische Laufleistungen packen. Lass dich von der augenscheinlich "antiquierten" Technik nicht abschrecken. GM baut seine V8 Motoren seit 1955 auf diese Art und Weise und die Motoren sind immer behutsam weiterentwickelt worden. Das Konzept hat sich bewährt und dieser Motor ist nicht umsonst der mit Abstand meistgebaute der Welt.

Beim Camaro gefallen mir die ganzen kleinen Anspielungen auf den ersten Camaro wie der Tacho oder die Zusatzanzeigen vor dem Schalthebel. Wie gesagt, ich würde an deiner Stelle mal nach einem Camaro schauen speziell wenn du Werksgarantie etc. haben möchtest. Schließlich werden Camaro und Corvette hier immer noch offiziell verkauft ;)

Themenstarteram 17. Dezember 2014 um 11:57

Ahhh, jetzt gehts los :D

Danke für die Antworten :)

An Imperator_Serhat: Ob 4 oder 2-Türer ist mir offen gesagt egal. Mir gehts einfach nur um die genrelle Alltagstauglichkeit, sprich: Kein Gaspedal, das dich nur bei der kleinsten Berührung auf die Rückbank befördert, sondern erst, wenn es auf dem Bodenblech aufliegt, Kein Fahrwerk vom Typ bretthart, das Auto darf sehr gerne sportlich gefedert sein, jedoch nicht soo sportlich, dass ich mir jedes Mal Sorgen um mein Rückenmark machen muss. Kofferraumvolumen soll für ein/zwei mittelgroße Reisetaschen reichen, den Rest würde ich auf die Rückbank legen. Das mit den Temperaturanzeigen gefällt mir beim Camaro sehr gut, nicht nur durch den nostalgischen Faktor, sondern auch, weil es einem einen hervorragenden Überblick verschafft :)

Chellenger sieht halt von außen mörderisch gut aus, allerdings hab ich schon öfters davon gehört, dass er nicht vollgasfest ist, weil er nicht für deutsche Autobahnen ausgelegt sei? So oft fahre ich zwar nicht "Pedal to the Metal" auf der AB, aber trotzdem... :| Und Rost soll bei den Dodge-Modellen doch auch ein Problem sein, weiß da jemand etwas? Ich hab nämlich in anderen Threads/Foren immer nur sehr widersprüchliche Dinge gehört...

Auf jeden Fall werde ich nach meinen Probefahrten im Zeitraum Februar/März/April hier und ins "Fahrberichte-Forum" meine Erlebnisse posten :)

Zum Thema Mustang: Die technischen Vorzüge dieser Modelle will ich dem Wagen auch in keinster Weise absprechen, nur sind Sondermodelle ohne Starrachse à la Shelby/Boss 302 Laguna Seca usw. erstens wesentlich teurer und zweitens sprechen sie mich rein optisch weniger an, als die drei Modelle, die ich hier aufgezählt habe - das ist jedoch lediglich meine subjektive Einstellung gegenüber diesem Fahrzeug :)

Auf jeden Fall nochmal vielen Dank für eure Antworten!

am 17. Dezember 2014 um 12:34

Ich hab nicht verstanden, ob du einen Neuwagen willst oder gebraucht.

Ich hab zwar einen Mustang, aber der nächste wird vermutlich ein Camaro (wobei mich die Motorschäden z.Zt. ein wenig irritieren). Richtig Krawall machst du natürlich mit ner Hellcat, wobei ich da noch warten würde, bis die Preise gesunken sind. Der Challenger ist der größte, fährt auch so, sind viele Teile (Achse) von der e-Klasse drin.

Wobei, wenn du AMG für billig hälst ist es vermutlich egal ;-)

Meinen Neuwagen habe ich von autosoftheworld . Die liefern bis nach Bremerhaven als sorglos Paket.

Viel Erfolg!

PS Der Boss und der Shelby haben auch Starrachse, das ist aber völlig egal, da merkst du nichts von, bis auf die viel höhere Traktion :-)

Der Mustang hat auch als Shelby oder Boss noch eine Starrachse was Ihn nicht davon abhält deutlich teurere und "modernere" Autos stehen zu lassen ;)

Themenstarteram 17. Dezember 2014 um 13:46

Oh, das mit der Starrachse war mir nicht bewusst :|

Peinlich :D

Erstens: AMG halte ich nicht für billig, ganz im Gegenteil: Das ist für das, was man bekommt schon übertrieben, deswegen sehe ich mich ja gerade nach amerikanischen Autos um - viel Hubraum, viel Leistung, sehr schöne Autos und man zahlt trotzdem nicht so horrende Summen im Unterhalt. Vielleicht konnte ich das in meinem Threadstarter-Beitrag nicht anständig klarmachen, sorry :D

Zweitens: Ich suche nach einem guten Gebrauchten bis max. 35000. Da wird etwas mehr als die Hälfte angezahlt und der Rest wird finanziert. Je länger ich mit dem Kauf warte, desto mehr Geld habe ich zur Verfügung, versteht sich :)

Die Hellcat ist mir etwas zu brutal und noch deutlich zu teuer, der stärkste Wagen, den ich bisher gefahren bin war ein 420 PS starker M3, ich bin mir nicht so sicher, ob ich da gleich mal eben auf 707 PS umsteigen sollte :D

P.S.: An Broken: Dein Beitrag irritiert mich ein wenig: Sind die Amis etwas was Ersatzteile angeht genauso teuer, wie AMG/M/RS/S-Fahrzeuge? Hab ich da falsch recherchiert?

Ich hab neben meinen 2013 er Shelby noch nen 535d und nen KIA Ceed spreche also aus Erfahrung.

Ersatzteile Shelby doppelt so teuer wie KIA aber halb so teuer wie BMW.

Zumindest die normalen Fordteile. Artikel aus Sonderzubehör (z.b. Sportbremsen, Carbonteile)sind so teuer wie BMW Teile.

Themenstarteram 17. Dezember 2014 um 14:42

Das ist schonmal beruhigend :D

Wie siehts bei Dodge und Chevrolet aus?

Weiß das jemand hier?

am 17. Dezember 2014 um 14:54

Die Ersatzteile sind in den USA eher billiger, aber du musst ja sehen, wie du daran kommst. Beispiel: Ölfilter Mustang in USA 4$, hier 13€ . Simmerring Getriebe USA 6$ plus Versand 14$, hier von Ford 60€. Komplette Hinterachse 1400$, hier 2200€. Zumindest Ford D langt hier übel zu. Ich besorge so gut wie alle Teile selber (und nerve USA Reisende was mitzubringen). Ich weiß nicht wie das bei GM ist, aber das könnte durchaus mehr werden wie man denkt.

Gruß

Bei 35000€ bekommst du ja schon fast einen neuen Camaro.

GM Teile, insbesondere Chevrolet, sind in den USA spottbillig. Schau mal bei Rockauto rein und kalkuliere mal durch. Es gibt genug Firmen hier in D die Standardteile im Sortiment haben. Einfach mal anfragen was die dafür so haben wollen. Ersatzteile für einen Camaro dürftest du auch über jeden Opel Händler bekommen. GM Teilenummern sind solange Sie aktiv sind weltweit aktiv! Sprich ein deutscher Händler kann über den GM Ersatzteilkatalog jedes Teil ordern das du brauchst solange GM es noch im Programm hat.

Themenstarteram 17. Dezember 2014 um 15:04

Achso ok :)

Das klingt ja noch recht human. Lassen sich alle Teile importieren?

Kommt drauf an. Für meinen Alero hab ich mir nur so spezifische Teile wie Radlager oder Spiegelverstellung besorgt. Ölfilter, GM Öl und Luftfilter kriegst du aber auch passend bei jedem kompetenten US-Car Händler. Selbst Schläuche und andere Kleinteile waren für die kein Problem, allerdings zahlst du da auch den Händleraufschlag. Da kostet dann so ein blöder Stopfen der in den USA vermutlich nicht mal 0,20$ kostet hier in D gleich mal 10€ :D Für den Schlauch vom Kühler zum Thermostat hab ich auch gut 70€ gelöhnt. Billig ist anders.

 

Wenn du viele Teile brauchst, lohnt es sich die Sachen dort gleich selbst zu bestellen. Dank FedEx kannst du dir die Teile innerhalb weniger Tage nach Deutschland liefern lassen und Zoll sowie Steuer kann man schon im Voraus zahlen was das ganze nochmal deutlich beschleunigt ;)

Edit: Für den Caprice bestelle ich ausschließlich in den USA. In D nach Teilen zu fragen ist sinnlos. Entweder haben Sie es nicht oder es ist viel zu teuer.

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