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Caddy 2. Batterie

VW Caddy 3 (2K/2C)
Themenstarteram 22. Juli 2018 um 20:54

Hallo,

in dem ersten Beitrag von mir habe ich bereits gepostet wie ich meinen VW Candy zum schlafen ausgebaut habe. (https://www.motor-talk.de/forum/caddy-campingausbau-t5946424.html).

Nun möchte ich Anregungen geben, für die von euch, die auch eine 2. Batterie Versorgung planen.

Wichtig für mich war es möglichst flexibel zu sein. Die 2. Batterie (108aH) wird über die Lichtmaschine geladen. Weiterhin habe ich die Möglichkeit diese auch über 220V sowie später auch über Solar zu laden.

Hauptverbraucher ist bei mir die Kühlbox. Weiterhin wollte ich die Möglichkeit haben, das Handy zu laden sowie Licht und Wasserpumpe betreiben zu können.

Beim Licht habe ich mich für die teure Variante des Nachbaus der VW/Skoda Kofferraumtaschenlampe entschieden.

Anbei findet ihr meine verwendeten Komponenten sowie Bilder und Schaltplan bei denen ihr euch inspirieren lassen könnt.

Licht: (Komponenten von Skoda aus CZ)

  • Lampe 3T0947417C9B9
  • Rahmen 5L686755982V
  • Halter 3T09475099B9
  • Pin (2x) 000979131E
  • Stecker 1T0972703

Sonstige Teile:

  • Ladegerät/Booster CTEK D250SA (für Lima und Solar)
  • Ladegerät CTEK MXS5.0
  • Anschluss Ladegerät CTEK Indikator Panel
  • Batteriewächter BEAUFORT V-Guard II
  • Batterie Fritz Berger AGM 108 aH
  • Sonstige Teile Amazon :-)
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10 Antworten

Sehr interressant dein Beitrag. Spiele auch mit dem Gedanken für eine 2. Batterie .

Gruß Andreas

Sieht gut aus,

ich habe mich grundsätzlich für die Mobile Variante der 2ten Batterie entscheiden und bin gerade dabei den "Batteriekasten" auszubauen - kannst du mir mal sagen welchen Träger du für die Sicherungen genommen hast? ich finde bei Amazon nur die Variante mit den LEDs, die mir nicht gefällt....

Für mich würde auch nur die mobile Variante in Frage kommen. Hab leider keinen Platz mehr.

Hast du evtl ein paar Infos dazu?

Gruß Andreas

Die Variante für mich wird eine Euro Stapelbox mit Deckel, bis jetzt habe ich das CTEK Ladegerät um die Box laden zu können mit dem Komfortstecker. in die "kleine" Eurobox passt halbseitig der LONG Bleiakku WP50-12NE. Wenn gewollt ist es also möglich 100 Ah in der Box unter zu bringen. Der Bleiakku ist die AGM Variante und preislich noch okay und ist nur 171mm hoch, die Griffe bei der Eurobox (sollte diese sein:Eurobox M hellgrün 35 x 27 x 22 cm 16 l) bei mir liegen bei 170mm also soweit noch "greifbar". jetzt sollen da noch 2 12V Zigarettenanzünder Buchsen rein und 2 mal USB. Außerdem habe ich mir auch als Batterieabschalter den großen Knochen ausgeguckt. Das ganze soll die Engelkühlbox betreiben, mal sehen wie weit ich mit den 50Ah komme.

Hier ist der Vorteil für mich: ich kann mal eben eine weitere 50AH Batterie mit in das System einhängen und wenn es dann zu wenig wird auch eine weitere Eurobox einfach koppeln, sozusagen als "Slave" Batterie. Da ich eigentlich nur Wochenenden Überbrücken möchte hoffe ich das ich mit einer oder zwei auskomme. Geladen wird das System dann erstmal zu Hause über CTEK Ladegerät. Wenn ich will ist es immer noch möglich per Solar hier einfach einen Regler einzuhängen. Die Aufladung über die LiMa ist für absolut nachrangig, da ich das System primär für die Kühlbox betreiben will und die während der Fahrt ganz normal an der Bordspannung hängen kann.

Ah ok,danke für die schnelle Info.

Ich hatte mal ein ähnliches Projekt gesehen,da war alles in einer aufklappbaren Aluwerkzeugkiste eingebaut. Sah auch sehr interressant aus. Mal sehen was ich mache.

Brauche sie eigentlich auch nur für ein Kühlbox.

Danke nochmal.

Gruß Andreas

Themenstarteram 25. Juli 2018 um 20:36

Ja genau die habe ich auch als Vorlage genommen. Da gibts ja genug Videos bei Youtube. Was ich sehr gut fand :

https://www.youtube.com/watch?...

Grüße und viel Spaß beim Bauen:-)

Gibt ja einige Threads dazu, also stelle ich hier meine beiden Batteriekoffer auch nochmal rein. Von Alugehäusen für Batteriekoffer halte ich gar nichts - Alu leitet und kleine Scheuerstellen z.B. an montierten Anschlussbuchsen können zu Kurzschlüssen führen. Außerdem produzieren Aluboxen schwarzen Abrieb und versauen einem vieles, wenn es auf schlechten Strecken rüttelt. Daher habe ich stabile Kunststoffboxen genommen.

Bei Batteriekoffern halte ich auch wenig von Bleibatterien, auch Yellowtop u.ä. sind nicht wirklich zyklenfest im Vergleich zu LiFePo4. LiFePo4 ist in der Anschaffung zwar deutlich teurer, hält aber mindestens 4x so lange wie Blei und ist eigensicher, kann keinen Wasserstoff ausgasen, ist leichter, man kann 80% und nicht nur 50% nutzen, angegebene Kapazität gilt auch bei 1C und nicht nur bei 5 - 10C Belastung etc. Daher meine Wahl für beide Boxen.

Die kleine Box hat "nur" 20Ah bei 12V nominal, also rund 244Wh Energieinhalt. Sie wiegt dafür aber auch unter 5kg, ist geschlossen dicht und kommt auch mit ins Boot. Näher beschrieben habe ich sie damals in diesem Beitrag. Man kann sie direkt am Auto laden oder irgendeine Solarzelle anschließen oder irgendein Netzteil, das zwischen 7 - 28V DC rauswirft und 3A liefern kann. Rest macht der Koffer intern. Es ist ein ziemlich aufwändiges BMS drin, würde ich mir heute sparen da nicht nötig (hat nichts zu tun).

Die große Box hat 90AH bei 12V nominal, also rund 1080Wh Energieinhalt. Sie wiegt ca. 15kg - zum Vergleich: Beim 75Ah Bleikoffer im oben verlinkten Video wiegt alleine die nur 75Ah große Batterie schon 26kg und die sollte man auch nicht mehr als 50% entladen, meiner machen 80% Entladung nichts aus. Den großen Koffer lade ich im Auto extern über einen Victron SmartSolar MPPT mit Bluetooth, an den ich parkend je nach Situation 100-200Wp an mobilen PV-Panels anschließe und der fahrend die Batterie vom Auto nachladen kann. Dazu wird der MPPT über ein Laptopnetzteil ans Auto angeschlossen und über die App des MPPT werden die Amperes so begrenzt, dass nichts am Auto (oder das Laptopnetzteil, bei mir 150W) überlastet wird. Das Laptopnetzteil hebt die im Auto an sich zu niedrige Spannungslage auf 19V an und der MPPT nimmt das Auto statt der Solarzellen klaglos. Die Kombi ist also ähnlich dem CTEK, nur mit Bluetooth und wegen des größeren Eingangsspannungsbereichs sowie dem auch sonst nutzbaren Laptopnetzteil auch universeller. Der Victron MPPT nimmt eingangsseitig alles ab 15V und bis 100V - kommt also nicht drauf an, welches Laptopnetzteil man hat und man kann bis zu 4 PV-Panel in Serie schalten. Beim CTEK kann man eigentlich nur ein Panel anschließen oder muss parallel schalten, was bei nicht ganz exakt gleichen Paneln (z.B. Alterung) Probleme macht - und es kann nur mit Blei umgehen; dennoch ist das CTEK auch super, wenn es zum Bedarf passt. Die Teile der großen Box habe ich in diesem Beitrag beschrieben. Den dort noch genannten Lader iMax B6 mini nutze ich unterwegs nicht mehr, zu viel Knöpfedrückerei - jetzt wird es nur angeschlossen und läuft und ist per Smartphone kontrollier und ggf. steuerbar.

Bilder der beiden Boxen im Vergleich und der großen Box im Auto und von innen baue ich unten ein. Beim Innenbild der großen Box sieht man, dass ich bis zur Vorsicherung dick und danach dünner (6mm², mehr passte nicht in die Steuerung) verkabelt habe - liegt daran, dass ich die Steuerung erst später kaufte und das Relais kann nur max 30A, daher trennt die Steuerung bei >30A Belastung (schaltet bei <30A und nach Bestätigung einer Warnung wieder ein). 6mm² reichen nach IEC 60228 / DIN EN 60228 / VDE 0295 für 33A. Ich brauche nicht mehr als 30A und wollte auch kein Schütz verbauen (könnte ich ansteuern, frisst aber deutlich mehr Strom im Betrieb). Wenn ich das Auto starten will, gehe ich eh an die Pole der Batterie. Die in der Box lose hängenden Stecker führen zu den 4 Zellen der Batterie, sollte ich sie mal einzeln laden wollen - ein Balanceranschluss ist auch da, aber einzeln laden geht für Wartungszwecke schneller als balancen, wenn die wirklich mal driften (was bislang nicht der Fall ist).

Mit der großen Box stand ich übrigens gerade eine Woche auf einem Platz, kam mit halbvoller Batterie an (nicht geladen im Auto) und fuhr mit voller Batterie wieder weg. Angeschlossen waren Kompressorkühlbox, oft der Laptop und der ganze Kleinkram wurde auch geladen. Landstrom kaufte ich nicht (mache ich nie), hatte aber 100Wp PV dabei und angeschlossen. Reichte also dicke. 200Wp nehme ich nur, wenn schlechteres Wetter oder mehr Schatten ist.

Einen 230V Sinuswechselrichter (300/600W) habe ich auch irgendwann mal gekauft aber da ich den nie brauche, liegt er inzwischen nur noch im Keller.

Koffer-vergleich-transport
Koffer-vergleich-betrieb
Koffer-gruen-vorn
+5

Hallo Leute,

hab diesen Februar auch meinen Campingausbau umgesetzt und bin sehr zufrieden. Was noch fehlt ist die Kühlbox inkl. Stromlösung. Wollte lange fixe Solarzellen aufs Dach machen aber da wir in einer Stadt leben und das Auto immer auf der offenen Straße steht vl nicht so gut.

Aber das Thema Zweitbatterie/& SPeicherbatterie ist noch nicht ganz ausgereift. Würde diese gerne mit Relais auch von der Lichtmaschine laden lassen und eben beim Campen dann von Solarzellen...

Die Batterie in der Fahrgastzelle zu haben verbaucht aber Platz und irgendwie finde ich die Vorstellung mega nice das Teil irgendwie irgendwo im Motorraum unter zu bringen.

Wie seht Ihr diese Möglichkeit? Denkt ihr das lasst sich eine Konstruktion bauen die auch technisch verträglich ist oder ist da schlicht und einfach kein Platz mehr? Mir kommt der Motorraum recht geräumig vor (Caddy Life 4motiom VFL 2010).

Liebe Grüße,

David

Leute hat hier zum Thema "Platz für eine 2. Batterie" im Caddy keine guten Tips??

Zitat:

@worldiscubik schrieb am 9. März 2020 um 00:05:58 Uhr:

Leute hat hier zum Thema "Platz für eine 2. Batterie" im Caddy keine guten Tips??

Meine momentane Lösung habe ich hier beschrieben: https://www.motor-talk.de/.../...und-wie-verschalten-t6751688.html?...

Ich glaube im Motorraum wäre bei meinem Caddy nicht genug Platz. Müsste ja auch ein Ort sein, der idealerweise nicht zu heiß wird (Motor) und im Winter am besten auch nicht zu kalt ist. In anderen Autos wird die Zweitbatterie ja oft unter den Sitzen montiert, aber keine Ahnung, ob sowas beim Caddy geht.

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