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C220 cdi rechnet sich erst nach 38tkm !?

Themenstarteram 18. August 2005 um 10:29

Guckstduhier

Demnach rechnet sich der 220 cdi gegenüber einem 180 k erst nach 38.000km.

Was haltet Ihr davon?

Gruß

Roger

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11 Antworten

Das ist ja immer noch besser als der Vergleich vom Renault Grd. Espace :p

Hallo,

ja nach etwa 34000 Km hatte ich den Mehrpreis für den Dieselmotor raus. Und zwar unter Berücksichtigung der höheren Steuer und der höheren Versicherungsgebühren.

Seitdem fahre ich mit einer Einsparung von rund 40% gegenüber einem Benziner. (700.-€/Jahr) Es waren mal fast 50%, als der Dieselsprit gegenüber dem Superbenzin noch billiger war :(

Grüße

Hellmuth

am 18. August 2005 um 12:41

Re: C220 cdi rechnet sich erst nach 38tkm !?

 

Zitat:

Original geschrieben von B3Laster

Demnach rechnet sich der 220 cdi gegenüber einem 180 k erst nach 38.000km.

Merkwürdig ist, dass beim Vergleich der E-Klasse der 200 K mit dem 220 CDI verglichen wird. Die Frage ist also, ob man den C180 K mit dem C220 CDI leistungsmäßig vergleichen kann. Von der Beschleunigung und der Endgeschwindigkeit gesehen: ja. Wer diese Werte aber oft nutzt wird sich beim 180 K aber wesentlich weiter vom Durchschnittsverbrauch (7,9 l zu 6,4 l) entfernen als der C220 CDI-Fahrer, und dieser Durchschnittsverbrauch ist ja dem Vergleich zugrunde gelegt. Bei meinem C220CDI beobachte ich den effektiven Durchschnittsverbrauch (!) von 6,4 l seit mehr als 10.000 km, was ich von C180K-Fahrern bisher noch nie gehört habe. Realistisch liegen diese Werte über 9 l (und damit deutlich über 7,9l), wie im Test zugrunde gelegt. Und dann sieht eine Amortisationsrechnung natürlich ganz anders aus.

In der Fahrpraxis entscheidender, weil häufiger genutzt, ist das Durchzugsvermögen aus niedrigen Drehzahlen und hier ist der C180 K eindeutig zu lasch, denn hier sind C200K und C220CDI vergleichbar. Wenn man aber die Letztgenannten vergleicht, so ist die Rentabilitätsschwelle des C220CDI eher vergleichbar mit dem E220CDI, das heißt schon nach 14.000 km.

Problematisch ist auch die kurze 3-jährige (warum nicht 4-oder 6-jährige?) Haltedauer, die beim Vergleichstest einberechnet wurde. Dadurch wird natürlich der höhere Anschaffungspreis des Diesel mit einem entsprechend hohen Wertverlust pro Jahr berücksichtigt. Hält man aber den Diesel länger, so verringert sich auch dieser höhere Wertverlust gegenüber dem Benziner entsprechend und amortisiert sich früher.

Fazit: es ist alles relativ, jeder muss sich seine eigene Rechnung machen. Und jeder rechnet sich natürlich sein Auto lukrativ... ;-)

@he2lmuth

der Test meint 34.000 km Jahresleistung!

Zitat:

Fazit: es ist alles relativ, jeder muss sich seine eigene Rechnung machen. Und jeder rechnet sich natürlich sein Auto lukrativ... ;-)

Ähnlich sehe ich das auch. Konkret rechnen muss man ohnehin immer selbst, weil die wenigsten von uns genau die gleichen Ausgangsbasis (Haltezeit, Versicherungseinstufung, etc.) haben. Ebenfalls sollte man nicht vergessen, dass ein paar Tausend KM mehr oder weniger nicht gleich dazu führen, dass der Diesel oder der Benziner explosionartig teurer wird.

am 18. August 2005 um 13:39

Ach wäre ich froh, wenn ich nur 7,9 l Super mit dem C180T verbrauchen würde :)

pferd66 hat vollkommen recht. Wobei ich natürlich anmerken muss, dass a) der Durchzug vom C200 zum C180 nicht wirklich viel besser ist und b) auch gegenüber dem C220cdi nicht so viel schlechter ist. Mit Automatik, die sollte m.E. eh jeder Mercedes haben, spielt das dann gar keine Rolle mehr.

Aber zurück zum Verbrauch, die Erfahrungen bei mir im Kollegenumfeld gemittelt, zeigen, dass der Diesel ca. 2l auf 100km weniger braucht als der Benziner. Damit stimmt die Relation und diesbezgl. Annahme der Rechnung also wieder.

Es wird hier also versucht etwas typisches anzunehmen, genauso wie bei der durchschnittlichen Laufzeit von 3 Jahren. Die einen fahren länger die anderen kürzer, aber, um einen Vergleich zu ermöglichen muss man Annahmen treffen. Also 3 Jahre scheinen mir da nicht unsinnig zu sein.

Egal was dabei herauskommt, es wird immer schwerer werden einen Diesel wirtschaftlich zu rechnen wenn es so weiter geht.

am 18. August 2005 um 14:57

Zitat:

Original geschrieben von mattberlin

es wird immer schwerer werden einen Diesel wirtschaftlich zu rechnen wenn es so weiter geht.

Genauso argumentiert auch AutoMotorSport in seinem Artikel und (auch andere Teile der Presse – oder schreiben die alle voneinander ab?) und versucht dies mit den Dieselkosten zu belegen, die im Vergleich zu den Benzinkosten stärker gestiegen seien. Ich scheine da in einer ganz komischen Ecke Deutschlands zu wohnen. Vor einem Jahr war der Dieselpreis bei mir 12 bis 14 Cent billiger, in den letzten Wochen beträgt der Unterschied in meiner Gegend 15 bis 17 Cent. So gesehen hat sich in meiner Gegend die Wirtschaftlichkeit des Diesels sogar erhöht.

Der ADAC kommt zu folgendem Ergebnis:

bis auf den A 170 zu A 180 CDI und einen S-Klassen Vergleich rechnet sich schon ab 10.000 km / a jeder Mercedes Diesel.

Für Mitglieder gibts das unter www.adac.de zum runterladen.

am 18. August 2005 um 17:15

Aber einmal ehrlich, ist es wirklich so, dass sich die Leute mit dem spitzen Bleistift hinsetzen und das Modell danach auswählen? Sicher nicht nur nach dem Verbrauch, es muss doch eine Gesamtkostenbetrachtung sein. Ich denke da nur an die Steuerkette oder was da bei VW so teuer sein soll.

Oder an unterschiedlich lange Serviceintervalle, die sich bei Laufzeiten von 3 Jahren ja auch schon bemerkbar machen. Steuer, Versicherung, Verschleißteile.

Aber neben den Kosten spielen ja noch andere Dinge eine Rolle, echte Vielfahrer schätzen oft die langen Tankintervalle. Den Durchzug im hohen Gang vom Diesel oder oder oder, genauso gibt es Fans, die umgekehrt denken. Mit festem Budget beim Kauf, kann man einen Benziner meist besser ausrüsten. Ist wie in der öffentlichen Verwaltung, Investitionen und Erhaltung sind 2 Kostenblöcke. Ich hätte z.B. bei einem vergleichbaren Diesel (C220CDI) zwischen Automatik und Navi wählen müssen. Beim C180T konnte ich beides haben.

Jeder findet hier sicher für sich Argumente und wenn man mir sagen würde, ich muss eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung machen, ich würde schon Gründe finden, das von mir präferierte Modell schön zu rechnen :)

am 18. August 2005 um 17:24

Zitat:

Original geschrieben von mattberlin

Jeder findet hier sicher für sich Argumente und wenn man mir sagen würde, ich muss eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung machen, ich würde schon Gründe finden, das von mir präferierte Modell schön zu rechnen :)

Genau meine Rede. Man darf aber andererseits auch nicht blindlings diesen veröffentlichten Modellrechnungen trauen und muss sie genauer unter die Lupe nehmen. Und genau das habe ich versucht. Nicht alles was gedruckt ist, ist auch seriös. Und wie leicht solche Allgemeinplätze wie "rentiert erst ab 38000 km" lapidar übernommen werden, konnte man in den letzten Tagen hier im MT lesen.

Themenstarteram 19. August 2005 um 8:20

Re: Re: C220 cdi rechnet sich erst nach 38tkm !?

 

Ich finde die Reaktion hier sehr interessant. Vor allen der Tenor:

Zitat:

Original geschrieben von pferd66

Fazit: es ist alles relativ, jeder muss sich seine eigene Rechnung machen. Und jeder rechnet sich natürlich sein Auto lukrativ... ;-)

Das schlimme ist: Er hat Recht !

Mein 270 mit den von mir gefahrenen 30tkm / Jahr wird sich wohl nie rechnen... ABER er macht Spaß !!!

Der Grund warum ich den Artikel hier eingestellt habe, ist der Unterschied in den monatlichen Unterhaltskosten. Viele Leute rechnen nur mit dem Kfz-Preis, Spritpreis, und den Steuern. Das aber gerade die Wartungskosten bei einem Diesel teurer sind als bei einem Benziner wird oft übersehen. Hinzu kommt, das aufgrund der Aufwendigeren Technik, auch mehr kaputt gehen kann, und jeder der schon einmal einen Injector oder Turbo, oder HFM wechseln musste, weiß von welchen Kosten ich rede! Wie auch immer, Diesel fahren macht Spaß, weil das Drehmoment einfach Klasse ist!

Was mich wundert ist allerdings, daß es Diesel gibt, bei denen die Unterhaltskosten laut der AMS nahezu gleich sind, bei DC sind sie allerdings recht hoch?

Gruß

Roger

am 19. August 2005 um 20:09

Stimme ich voll zu. Im Diesel steckt doch eine Menge Technik ! Nicht zu vergessen der Rußpartikelfilter !

Alles Störquellen : natürlich nicht nach 3 Jahren aber dann eben später. Übrigens im Stop and Go - da sieht der Diesel wesentlich besser aus. Diesel wirklich nur für Vielfahrer so ab 20.000km

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