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Briggs Stratton Zündung

Themenstarteram 31. März 2021 um 12:28

Hallo Leute

Habe ein kleines Problem, komme nicht auf die Lösung. Aber ich weiß, dass hier Leute sind, die eine super Fern-Diagnose geben können. ;)

Habe einen 10PS Briggs Stratton in einem Uniropa aber leider keinen Zündfunken.

Vom Motor bzw dem Umterbrecherhebel gehen 2 Kabel raus, eins in die Zündspule, eins zum Zündschlüssel. Aus der Spule geht noch eins auf dem Eisenkern und somit Masse.

Wenn ich Zündschlüssel anmache, habe ich auch bei geöffnetem Hebel Durchgang. Wenn ich das Kabel zum Kern weglasse, dann nur Durchgang bei geschlossenem. Hab aber auch noch Durchgang wenn Hebel geschlossen und Zündschlüssel aus Aus.

Hab ich irgendwo einen Denkfehler? Oder passt da was nicht?

Zur besseren Veranschaulichung noch ein Foto

Hoffe hab nichts Wichtiges vergessen zu erwähnen

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe

Uniropa 10HP Super
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16 Antworten

Rupfe den Kram da raus und verbaue eine normale Zündspule. Da haste weniger Ärger mit.

Themenstarteram 31. März 2021 um 12:39

Meinst du den Kram mit dem Umterbrecherhebel?

Würde dann ja bedeuten, dass dann die einzige Unterbrechung der Zündschlüssel wäre, wenn ich das richtig deute

Der Unterbrecherhebel sorgt nur für die Entladung des Kondensator im „Richtigen“ Zeitpunkt. Natürlich ist der Zündschlüssel nach wie vor der „Ausschalter“. Das ist er jetzt auch. Diese Art der Zündung ist sehr anfällig. Oxidierte Kontakte, defekter Kondensator, Kathodenabstand um ein paar zu nennen. Besorge Dir für 10-15€ eine neue Zündspule. Mit Richtigem Abstand auf die beiden Fassungen bauen und der rennt wieder.

Themenstarteram 2. April 2021 um 6:42

Ok danke

Mach ich so

und bis du eine neue elektronische Zündung hast, kannst du noch folgendes machen:

Schau dir die Kontakte genau an, diese müssen blank sein (keine Verbrennungen u.ä.). Man kann diese schleifen. Dazu gibt es extra Feilen, ein umgekniktes, feines Schleifpapier tut es aber auch. Dieses zwichen die Kontakte schieben und bei geschlossem Unterbrecherkontakt solange hin und her schieben bis die Kontakte blank sind. Der Abstand bei geöffnetem Unterbrecherkontakt muss stimmen, den kenne ich nicht bei deinem Motor (google?). Zur Einstellung brauchst du den richtigen Wert und eine entsprechende Fühlerlehre.

Den Kondensator(auf dem Bild nicht zu sehen) kann man ebenfalls püfen. Kondensatoren prüft man z.B. im ausgebauten Zustand mittels Faradprüfung. Hierzu brauchst du ein geignetes Multimeter. Es gibt wohl auch andere Methoden...google!

Als letztes wäre dann noch die Zündspule. Hier kann man den Durchgang prüfen, was allerdings keine Sicherheit gibt das sie i.O. ist. Microrisse in der Ummanmtelung können ebenfalls Ursache sein.

Habe mir mal die Sache durch den Kopf gehen lassen.

Bin fast der Meinung,das der Unterbrecher bei montiertem Polrad nicht öffnet oder schliesst.

,

,Polrad montieren und den Kontaktabstand auf 0,4 m/m stellen,

Dies ist zu ermitteln wenn der Nocken des Polrades mit der Spitze den Kontakt anhebt.

Kerze aus Kerzenstecker ziehen und "Zündung auf an.

Prüfgerät anschliessen.

Ein Messkabel auf Masse das Andere auf den Anschluss der Zum Züdschloss geht.

Jetzt motor so 3 Umdrehungen mit Hand durchdrehen.

Jetzt musst du abwechselnd Durchgang ,kein Durchgang haben.

Berichte mal.

 

AEG

am 5. April 2021 um 14:19

Zitat:

@AEG47 schrieb am 2. April 2021 um 13:21:36 Uhr:

Habe mir mal die Sache durch den Kopf gehen lassen.

Bin fast der Meinung,das der Unterbrecher bei montiertem Polrad nicht öffnet oder schliesst.

,

,Polrad montieren und den Kontaktabstand auf 0,4 m/m stellen,

Dies ist zu ermitteln wenn der Nocken des Polrades mit der Spitze den Kontakt anhebt.

Kerze aus Kerzenstecker ziehen und "Zündung auf an.

Prüfgerät anschliessen.

Ein Messkabel auf Masse das Andere auf den Anschluss der Zum Züdschloss geht.

Jetzt motor so 3 Umdrehungen mit Hand durchdrehen.

Jetzt musst du abwechselnd Durchgang ,kein Durchgang haben.

Berichte mal.

 

AEG

HÄÄ???

Das passt hier aber gar nicht zu dem Motor!!

Polrad montieren ist hier nicht erforderlich!! ( Siehe doch mal das Bild!!)

Alles andere würde ich auch so nicht machen.

Folgendes Vorgehen würde ich machen:

1. Unterbrecher ausbauen, diesen auf " Erhebungen und Abbrand" kontrollieren und ggf mit einer Feile leicht begradigen!

2. Den Schubstift unter dem Unterbrecherkontakt aus dem Grundgehäuse rausziehen und auf Sauberkeit, Leichtgängigkeit in der Bohrung und auf Verschleiß kontrollieren!! Wenn der zb aus Hartkunststoff ist, kann der sich auch abnutzen!!

3. Diesen Stift dann mit ein klein wenig Fett am " Kopf" wieder einsetzten und dann den Motor von Hand drehen, dabei den Stift mit einem Finger nach innen zur Kurbelwelle drücken und so testen, ob überhaupt noch ein Hub zu sehen ist. wenn nicht, kann der Stift ( sofern der eine Anschlag haben sollte) nicht mehr auf dem Nocken der Kurbelwelle arbeiten. andernfalls kann auch dieser (Nocken) defekt sein!!

Der gesamte Hub des Stiftes sollte gut 1-2 mm betragen, damit man auch den Unterbrecherkontakt vernünftig einstellen kann.

4. Wenn kein Hub vorhanden ist, dann erst den Hub ggf mit einem Stück Draht oder einem Streichholz testen, ist kein Hub vorhanden, ist die Kurbelwelle hin!!

Dann braucht man auch nicht weiter machen!!

5. Wenn pos 3 erfolgreich, dann den Unterbrecher wieder einbauen und einstellen. Hier würde ich wie Früher bei den 2-Takter Zündungen den Abstand nach der Winkelstellung des Nockens zum OT Punkt einstellen.

Bei alten Bosch Zündungen waren auf den Polrädern immer Markierungen eingestanzt!

Zündzeitpunkt war so (aus meiner Erinnerung her) bei 30-40Grad vor OT!!

Das ergab sich auch aus der Einstellung des Abstands her fast von selbst, dieser sollte bei etwa 0,4- 0,5mm liegen. (Merkpunkt war immer, bei OT Unterbrecher voll geöffnet mit dem Abstand)

Dann kann man weiter suchen, ob ggf noch andere Ursachen vorliegen, zb Kondensator, Kabel/ Isolator defekt oder auch Zündspule etc etc.

Viel Erfolg!!

Themenstarteram 7. April 2021 um 2:38

Erstmal danke für eure ausführlichen Antworten.

Hab erst jetzt gerade eure Antworten gesehen.

Werde mir mal demnächst die Unterbrechereinheit vornehmen. Mal sehen was dabei rauskommt. Das einzige was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass dieser kleine Stößel auf der KW sauberen Auf- und Abwärtshub macht... Wie viel muss ich aber noch messen

Zuerst das tun, was dir angeraten wurde, dann weitere Fragen stellen.

Themenstarteram 7. April 2021 um 12:10

Zitat:

@Alois Steiger schrieb am 7. April 2021 um 08:45:57 Uhr:

Zuerst das tun, was dir angeraten wurde, dann weitere Fragen stellen.

Was soll das jetzt? Mache ich das denn nicht?

Themenstarteram 21. April 2021 um 16:25

Also der Motor läuft wieder...

Zumindest teilweise...

Fehler könnte ich auf 2 Punkte reduzieren:

Entweder hatte mein Kabel vom Unterbrecher zum Zündschloss Kontakt zu Masse weil die Befestigungsschraube am Drehzalregler (beim Gestänge) trotz Isolierscheiben evtl nicht ganz zentral im Loch verschraubt war...

Oder der Unterbrecherhebel hatte nicht das erforderliche Maß von ca 0,3-0,4mm

Jetzt läuft er mit Choke aber auch nach etwas längerem Laufen geht er aus sobald ich den Choke rausmache...

Vergaser ist sauber gemacht worden und Sprit neu

Mein erster Gedanke: Vergaser einstellen?

Was meinen die Erfahrenen hier?

Fachwerkstatt aufsuchen.

Themenstarteram 21. April 2021 um 18:24

Bei allem Respekt, aber nichts zum Problem beitragen, brauch ich nicht deine blöden und sinnlosen Sprüche!!! Denk bitte einmal darüber nach was du hier schreibst!!!

Ich hoffe auf gute Hilfe von pookie112, skymaster83 und Co.

Die haben was auf dem Kasten

Sehr wahrscheinlich ist der Vergaser so stark oxydiert durch die hohen Bestandteile von Wasser im Sprit das die Nebengänge sich zugesetzt haben. Da kommt man mechanisch nicht ran und Lösungsmittel die scharf genug wären machen mehr kaputt. Du kannst versuchen den im Ultraschall Bad zu reinigen. Muss aber was lösendes rein und auch etwas warmes. Nicht zu heiß wegen Selbstentzündung!!!!!

Dann hoffen. Wenn der dann nicht geht dann besorge dir besser einen neuen.

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