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Bremskraftverstärker auf Funktion prüfen

VW T3 Campingbus
Themenstarteram 16. Mai 2019 um 17:57

Hallo miteinander,

Mein Bremskraftverstärker ist infolge des ausgebauten A-Brettes derzeit gut zugänglich und könnte ggfls. auch ganz ausgebaut werden. Dies wollte ich nutzen um zu prüfen weshalb relativ selten die Bremskraftunterstützung beim Bremsen ausfällt.

 

Vier Ursachen sollen dafür verantwortlich sein. 1. der Bremskraftverstärker selbst, 2. die Unterdruckpumpe, 3. und 4. Geber- und Nehmerzylinder.

Ich wollte nun zuerst den Pkt. 1 prüfen. Wie kann die 100 %-ige Funktionstüchtigkeit geprüft werden, ohne dass der Motor läuft? Das Fahrzeug ist derzeit nicht startbereit. Kann man die Prüfug selbst durchführen oder wo kann man dies machen lassen?

Als ggfls. nächste Prüfung wollte ich mir die Unterdruckpumpe vornehmen. Da habe ich von angebrochenen Schlauchstutzen gelesen. Ich fürchte die Fehlersuche wird nicht ganz einfach werden, da ja die Bremsdruckunterstützung nur sehr sporadisch ausfällt und ein eindeutiger Fehler nicht immer auftritt. Möchte aber gerne die Ursache finden, da derzeit am A-Brett alles gut zugänglich ist.

Wer kann helfen oder hat schon ein ähnliches Problem bewältigt?

BG - Reinhard

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8 Antworten

Nach fast 24h noch keine Antwort.

OK, dann fange ich Mal an zu raten.

Evtl. kommt es ja dann zu einer Diskussion.

Du kannst nicht prüfen weil es ja keinen Unterdruck gibt.

Ich vermute auch es wird schwer die Unterdruckpumpe in Betrieb zu setzen.

Da sehe ich so auf Anhieb das Hauptproblem.

Wie geht das eigentlich wenn alles funktioniert wie es soll und der Motor an ist?

Hängt die Unterdruckpumpe an einer Welle?

Oder...?

Themenstarteram 18. Mai 2019 um 17:42

... und über 40 Aufrufen, aber das habe ich mir so fast schon gedacht, denn wer wird so etwas schon mal geprüft haben?

Wenn das Ding (BKV) pfeift oder die Bremskraftunterstützung permanent fehlt, dann ist klar, der ist defekt.

Hatte gedacht man könne evtl. irgendwie Prüfdruck mittels Kompressor anlegen. Dann würde die Membran halt in die andere Richtung belastet.

Die Unterdruckpumpe sitzt wohl beim Diesel links seitlich am Motorblock. Von dort geht ein Unterduckschlauch vor zum BKV.

Mich irritiert halt, dass ich bisher nur wenige Male das Problem mit der fehlenden Bremskraftunterstützung hatte. Beim nächsten mal Bremsen war wieder alles normal.

Könnte das zeitweilige Bremskraftproblem auch von einem oder zwei schwergängigen Bremskolben der vorderen Scheibenbremsen kommen? Bei der Bremsensanierung hatten die Bremskolben leichte Rostansätze und gingen auch nur schwer mittels Pressluft raus. Möchte aber bei den derzeitigen Gelegenheiten alles prüfen, was nur irgend wie diese Bremskraftunterstützung zeitweise verhindert.

Vielleicht hat noch jemand weitere Ideen und andere Erkenntnisse.

Hallo Reinhard,

ich würde soweit gehen und sagen, dass man die Kupplungshydraulik - also Geber und Nehmerzylinder - ausschließen kann. Die Bremsunterstützung wirkt über den Bremskraftverstärker NUR auf den Hauptbremszylinder. Es ist kein "Kupplungkraftverstärker".

Möglicherweise wird zu wenig Unterdruck produziert, aber immer noch ausreichend, dass es nur selten auffällt. Hierfür kommen Undichtigkeiten im Unterdrucksystem in Frage: Unterdruckpumpe, die Verschlauchung und der Bremskraftverstärker selbst.

Gibt es beim Syncro noch eine weitere "Nutzung" für den Unterdruck außer zur Bremskraftverstärkung?

Ich hab hier ja eine ausgebaute Pedalerie samt Bremskraftverstärker liegen. Spasseshalber hab ich mal am BKV ein Schlauchstück angeschlossen und dran gesaugt - der hat den Unterdruck gehalten, war dicht. Soll wohl auch so sein. Kannst das ja mal an Deinem testen - ebenso die Verschlauchung. Wenn Dein VBus wieder läuft, kannst Du ja mal eine andere Unterdruckpumpe dranhängen, ich hab noch eine liegen, kann ich Dir gern leihen. Ist ja ruckzuck getauscht.

Gruß Jan

Die Differentialsperre geht auch über Unterdruck.

http://www.t3-pedia.de/index.php?title=Differenzialsperren

Das wäre dann wohl auch zu prüfen - sofern der Unterdruck ebenfalls über die Unterdruckpumpe am Motor erzeugt wird.

Die Differentialsperre sollte man natürlich nur auf geeigneten Untergrund testen.

Also lockerer Schotterweg/Schotterparkplatz z.B.

Ich hatte es einmal ausprobiert.

Wenn ich es so noch richtig in Erinnerung habe.

Knopf ziehen, ein paar Meter fahren und irgendwann rutscht es dann ineinander und dann geht ein Licht beim Knopf an.

Bei maximal 3 Knöpfen für Vorderachse Zentraldifferenzial und Hinterachse.

 

Hmmm, die Servolenkung (wenn man eine hat) geht doch glaube ich auch über Unterdruck.

Meiner hat wohl eine, auch wenn der Vorbesitzer meinte da wäre keine.

Jedenfalls fühle ich einen Unterschied zw. Motor an und Motor aus, wenn ich bei stehendem Fahrzeug lenke.

Themenstarteram 19. Mai 2019 um 13:01

Hallo miteinander und danke für Eure Antworten.

Ich versuche darauf zu antworten. Aber wir sollten das Thema nicht verkomplizieren und überfrachten.

Stichwort Servolenkung - diese hat mit Unterdruck nichts zu tun, da sie ein eigenes Drucksystem, die Servopumpe hat.

Eine Servolenkung erkennt man mit Blick unters Fahrzeug auf diese. Wenn dort sog. Hadraulik-Leitungen montiert sind, dann ist es eine ;).

@ papajan - den ersten Absatz kann ich leider nicht nachvollziehen. Geber- und Nehmerzylinder würde ich ebenfalls gerne ausschließen, aber aus was schließt Du das?

"Die Bremsunterstützung wirkt über den Bremskraftverstärker NUR auf den Hauptbremszylinder." Wo sitzt dieser Hauptbremszylinder, ist damit der Nehmer- oder der Geberzylinder gemeint?

Die Unterdruckpumpe hinten am Motor wollte ich im Zusammenhang mit den Arbeiten am Tank und Motorraum prüfen und bis dahin evtl. Fehler an Aggregaten vorne unterm A-Brett ausschließen. Deswegen auch meine Frage nach einer möglichen Funktionsprüfung des BKV.

Die Unterdruckpumpe beim Syncro ist auch für die Sperrenbetätigung zuständig. Beim Ausbau des vorderen Getriebes habe ich festgestellt, dass eine Sperrenverschlauchung direkt vor dem Stellelement eingerissen ist. Die Sperren funktionierten auch schon eine ganze Weile nicht mehr.

Die Frage ist auch wie ist das Unterducksystem ausgebildet? Gibt es, ähnlich wie beim Bremssystem, verschiedene Systemkreise, damit nicht alles auf einmal ausfällt? Muss wohl so sein, denn sonst wäre der BKV bei mir wohl permanent ohne Funktion, was aber nicht der Fall ist.

Weiß jemand ob und wo in diesem Unterdrucksystem Rückschlagventile verbaut sind, die den Unterdruck quasi steuern / trennen jeweils für Kupplung und Sperren? Wenn es soetwas gibt, dann wäre erklärbar, weshalb die Sperrenfunktion defekt war und Kupplung trotzdem weiterhin funktionierte. Bis auf diese recht seltenen Aussetzer bei der Kraftunterstützung.

Ich hätte gerne Fehler an Aggregaten im Bereich unter dem A-Brett ausgeschlossen um dort die Arbeiten abschließen zu können. Die Unterdruckpumpe bzw. die Vacuum-Leitungen werde ich mir schon mal jetzt vornehmen und schauen, ob sich da ein Defekt bzw. Leck findet.

Habe gestern auch die Fa. ATE angeschrieben und nach einer Übrprüfungsmöglichkeit für den BKV gefragt. Bin auf deren Antwort gespannt.

BG - Reinhard

Geber und Nehmerzylinder gehören zur Kupplungshydraulik. Diese wird vom Bremsflüssigkeitsbehälter über einen Schlauch mit Bremsflüssigkeit gespeist. Wenn der Pegel im Behälter unter den Schlauchanschluss fallen würde (undichte Bremsanlage), wäre immer noch Bremsflüsigkeit in der Kupplungshydraulik. Oder andersrum: Wenn die Kupplungshydraulik undicht ist, wirkt sich das nicht auf die Bremsanlage aus. Der Pegel im Bremsflüssigkeitsbehälter fällt bis zum Schlauch und bleibt dann so.

Der Hauptbremszylinder sitzt direkt unterhalb des Flüssigkeitsbehälters. Er ist mit der Pedalerie verschraubt. Er "zeigt" in den Bremskraftverstärker. Wie genau "mechanisch" der BKV auf den HBZ wirkt weiß ich allerdings nicht. Aber ich weiß, dass der HBZ keinen "Unterdruckanschluss" hat, sondern wie auch die Kupplungshydraulik ein reines Hydrauliksystem ist.

Gruß Jan

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