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Bremsflüssigkeit wechseln in Werkstatt wird auch ABS Block und Kupplung gespült ???

Themenstarteram 21. Juni 2019 um 10:15

Hallo

wollte mal wissen ob die Werkstätten auch bei einem normalen Bremsflüssigkeitswechsel die

Kupplung und den ABS Block spülenn. Wenn der ABS Block nicht gespült wird dann

befindet sich doch darin noch die alte Bremsflüssigkeit oder ? und bei der Kupplung ist die

Bremsflüssigkeit meistens mehr verschmutz wie bei den Radbremszylinder.

Danke euch

Beste Antwort im Thema

Beim Omega B muss man die ABS-Pumpe mit dem Tech2 betätigen, diese macht dann dauerhaft dieses Geräusch was sie beim ABS-Regeln macht. Nur dann ist der Kanal zum ABS-Block und weiter zu den Sätteln offen, ansonsten entlüftet man nur den Bypass.

Wenn man das ABS nicht entlüftet ist es aber nicht tragisch, das ist ein hermetisch abgeriegeltes System welches keine Temperatur bekommt und generell ja nur arbeitet wenn der ABS-Regelbereich aktiviert wird, bei den Meisten bestenfalls im Winter einige wenige Male.

Soll heißen, die normale Bremsflüssigkeit kann 5 Jahre alt sein und schwarz, aus dem ABS-Block kommt trotzdem helle Flüssigkeit da diese weder Wasser ziehen kann noch Belastung und Temperatur erfahren hat.

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Beim Omega B muss man die ABS-Pumpe mit dem Tech2 betätigen, diese macht dann dauerhaft dieses Geräusch was sie beim ABS-Regeln macht. Nur dann ist der Kanal zum ABS-Block und weiter zu den Sätteln offen, ansonsten entlüftet man nur den Bypass.

Wenn man das ABS nicht entlüftet ist es aber nicht tragisch, das ist ein hermetisch abgeriegeltes System welches keine Temperatur bekommt und generell ja nur arbeitet wenn der ABS-Regelbereich aktiviert wird, bei den Meisten bestenfalls im Winter einige wenige Male.

Soll heißen, die normale Bremsflüssigkeit kann 5 Jahre alt sein und schwarz, aus dem ABS-Block kommt trotzdem helle Flüssigkeit da diese weder Wasser ziehen kann noch Belastung und Temperatur erfahren hat.

Meiner macht beim ersten Anfahren nach dem Motorstart immer einen ABS Selbsttest. Das typische ABS Pumpen, aber nur ein Mal kurz. Damit spült sich der ABS Block ja langsam aber sicher selbst, oder? ;)

Ich mache nur den normalen Bremsflüssigkeitswechsel.

Spülen tut sich nix, wo soll die Flüssigkeit denn hin? Die bleibt an Ort und Stelle und wird nur durch's bremsen temporär etwas verdichtet.

Das System ist ja geschlossen am Ende:

Behälter -> Hauptbremszylinder -> (ABS) -> Sättel

->->->->->->->->->->->->->->->->->->->->->

Die Flüssigkeit wird immer nur in Richtung Sättel gedrückt, kann also nirgends hin. Außer man macht eben den Entlüftungsnippel auf und gibt Druck + neue Flüssigkeit auf den Behälter. Dann wird die komplette Strecke (mit oder ohne ABS) durchgespült.

Lest euch DAS mal durch

Ich war auch vor kurzem zum BF Wechsel. Dort wurde die Kupplung mitgemacht. Allerdings musste hier 3-4x durchgepustet werden, da der Druckpunkt nach dem ersten mal auf halbem Pedalweg lag und das Pedal die ersten cm komplett ohne Widerstand war.

Bei der Kupplung merke ich natürlich keinen Unterscheid, aber der Druckpunkt der Bremse ist deutlich besser. BF war 5 Jahre alt und entsprechend dunkel.

am 24. Juni 2019 um 7:16

Zitat:

@Spargel1 schrieb am 21. Juni 2019 um 10:31:31 Uhr:

Den Fingerhut voll, der in der Kupplungszylindern ist, kann man vergessen. Zumal der Nehmerzylinder gerade nach dem Spülen/Entlüften bei älteren Fahrzeugen gerne den Dienst versagt. Schmutz hat eine dichtende Wirkung.

Undicht werden Kupplungssysteme nach dem Entlüften meist nur dann, wenn nicht per Unterdruckabsaugung entlüftet/gespült wird.

Pumpmethode ist out, haben viele Werkstätten noch nicht kapiert.

Neulich neues DOT 4, an der Kupplung verwendet.

Entlüftung per Oberarm, ging auch recht gut.

Der Pedaldruck ist nun geringer.

Bei der Farbe der BF, vermutlich noch die Erstbefüllung aus Japan ;-)

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 23. Juni 2019 um 10:29:54 Uhr:

Spülen tut sich nix, wo soll die Flüssigkeit denn hin? Die bleibt an Ort und Stelle und wird nur durch's bremsen temporär etwas verdichtet.

Das System ist ja geschlossen am Ende:

Behälter -> Hauptbremszylinder -> (ABS) -> Sättel

->->->->->->->->->->->->->->->->->->->->->

Die Flüssigkeit wird immer nur in Richtung Sättel gedrückt, kann also nirgends hin. Außer man macht eben den Entlüftungsnippel auf und gibt Druck + neue Flüssigkeit auf den Behälter. Dann wird die komplette Strecke (mit oder ohne ABS) durchgespült.

Wir sprachen doch vorher über den ABS Block... Dass man beim normalen Flüssigkeitswechsel nur den Bypass spült. Wenn die Regelventile im ABS Block aktiv sind, vermischt sich die Flüssigkeit aus dem ABS Block mit dem Rest. Wird dann wegen dem Druckabbau / Aufbau ja gepumpt. Ich sprach nur vom ABS Block.

Siehe auch das PDF von Kodiac2.

Es ist immer nur der Bypass oder der Durchgang durch den ABS-Block offen, vor und nach dem Block kommt je ein Ventil welches entweder ABS-Block Richtung Sättel durchschaltet (und den Bypass abkoppelt) oder eben den ABS-Block trennt und den Bypass freischaltet. Es kann sich also nichts vermischen. Die Flüssigkeit kann ja nirgends hinfließen da keine Luft im System ist. Die Flüssigkeit wird nur komprimiert beim Bremsvorgang.

Zumindest beim Omega B ist es so. Mag sein dass moderne ABS-Systeme anders arbeiten.

.

Guck dir doch die Diagramme im PDF an. Die Flüssigkeit ist übrigens nicht komprimierbar. Wäre ziemlich schlecht beim Bremsen. ;) Zum Druckabbau wird nur in den Druckspeicher und danach wieder in den Kreislauf zurück gepumpt.

Das PDF zeigt ein vielleicht heutzutage verwendetes System, der Omega hat aber ein anderes. Konzeptionell ist der halt Anfang 1990.

Wenn ich meinen Omega entlüfte und da dunkle Flüssigkeit aus allen Sätteln kommt, ich dann den ABS-Block bzw. dessen Pumpe ansteuere und kurz darauf kommt helle Flüssigkeit, was sagt mir das? :D

Der abgelassene Druck(Flüssigkeit )wird dem System wieder zugeführt,ist also mehr oder weniger ein minimaler Kreislauf,der sich bei Einsatz des ABS wiederholt.

Somit wird alte Bremsflüssigkeit wieder mit neuer Flüssigkeit vermischt .

Da aber in den seltensten Fällen das ABS regelmässig einsetzt und es sich ich schätze mal um nur maximal 20% des Gesamtvolumens handelt hat das trotzdem wenig Einfluss auf das verschlechtern der gesamten Flüssigkeit .

Zudem kommt noch das die Flüssigkeit die in dem ABS vorhanden ist nur minimal Feuchtigkeit ,wenn überhaupt,zieht.

Feuchtigkeit wird hauptsächlich über die Stellen gezogen die mit Gummi in Berührung kommen.

Also alle Bremsschläuche und der Vorratsbehälter.

Diese Stellen werden aber beim Wechsel garantiert entsorgt,somit ist das ABS nicht der wichtigste Faktor beim Wechsel.

Ich würde vorschlagen das ABS bei jedem 2 Wechsel mit zu spülen ,wenn man es selbst machen kann und den Behälter vorher manuell abzusaugen und mit neuer Flüssigkeit füllen.

Dann brauch man nicht soviel Flüssigkeit verpatschen und hat schon den ersten Brennpunkt grösstenteils beseitigt.

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 24. Juni 2019 um 10:53:37 Uhr:

Das PDF zeigt ein vielleicht heutzutage verwendetes System, der Omega hat aber ein anderes. Konzeptionell ist der halt Anfang 1990.

Wenn ich meinen Omega entlüfte und da dunkle Flüssigkeit aus allen Sätteln kommt, ich dann den ABS-Block bzw. dessen Pumpe ansteuere und kurz darauf kommt helle Flüssigkeit, was sagt mir das? :D

Nicht unbedingt veraltet, aber nicht für das System jedes Fahrzeugherstellers zutreffend.

Bei Kia/Hyundai wird dir diese Vorgehensweise, wie im PDF über Teves beschrieben, wenn es dumm läuft einen Werkstattermin wegen eines geschrotteten Steuerblocks bescheren.

Ohne Handbuch gehe ich an kein Bremssystem mehr ran.

Das ist das beste, was man tun kann -> Reparaturanleitung des Herstellers benutzen. Die meisten werden kein spülen des ABS Blocks fordern -> macht in der Regel keinen Sinn, die Flüssigkeit vermischt sich mit der Zeit wieder.

Zumal der erste Wechsel erst nach 3 Jahren erfolgt, die restlichen dann nach zwei. Wer das einhält, wird keine Schwierigkeiten mit der Anlage bekommen.

Kupplung macht man immer mit, wenn die am gleichen Behälter hängt. Selbst wenn nicht -> Wird hygroskopische Flüssigkeit eingesetzt sollte die Flüssigkeit gewechselt werden. Wer ein Überdruckgerät einsetzt, hat auch keine Schwierigkeiten mit Luft in der Anlage.

Wann genau wird denn der klassische Überdruck bei der Kupplung benutzt und wann Unterdruck?

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