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Bremsbelege hinten beim Prelude wechseln, gibt es da nen Trick?

Themenstarteram 23. August 2003 um 21:06

Seit kurzem fahre ich als Zweitwagen einen Honda Prelude 16V (Bj. 89 mit Gasanlage ideal für den täglichen Weg zur Arbeit). Heute wollte ich die Bremsbelege vorn und hinten wechseln. Vorn war kein Problem, aber hinten lässt sich auf beiden Seiten der Zylinder des Bremssattels nicht weit genug zurückschieben um die neuen Belege einsetzen zu können (es fehlt etwa 1cm). Die Bremszylinder arbeiten sonst ohne Probleme. Ist das jetzt normal (und es gibt einen Trick um die Beläge einzusetzen), oder sind beide Bremssattel fest und ich muß sie wechseln (der Wagen hat 187 tkm gelaufen. Der Wagen läuft sonst richtig gut, keine Probleme und der Motor braucht fast kein Öl (der Verbrauch müßte etwa bei 1L/10000 km liegen.

Gruß

Alex

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12 Antworten

mach mal den Deckel für die Bremsflüssigkeit auf, es kann sein das der schon voll ist....

Hallo,

der Bremskolben hat Kerben über Kreuz, versuch mal mit einem Schraubnzieher oder einem passenden Metallstab den Bremskolben im Uhrzeigersinn zu drehen.

Das kann je nach Zustand des Kolbens sehr schwer gehen.

genau, die sind geschraubt, aber wenn du "gut" warst haste den sattel durch das drücken schon zur sau gemacht.

von honda gibts da sogar n spezialwerkzeug ;-)).

gruß

ed6

Themenstarteram 24. August 2003 um 12:53

Hi!

da muß man ja erstmal drauf kommen... sowas hab ich echt noch nich gesehen wofür soll das gut sein? Na ja, die Bremsen funktionieren momentan ja noch mit den alten Belegen. Hoffe echt, daß ich da noch nichts kaputt gemacht hab. Werde mich am nächsten Samstag mal wieder dransetzen, und berichte euch wie es gelaufen ist.

Danke

Alex

Normalerweise muß der Kolben mit einem Spezialwerkzeug zurückgeschoben werden, da sonst die Gummidichtungen, die auch den Kolben wieder nach dem Bremsen ins Gehäuse zurückziehen, beschädigt werden (keine Vorspannung mehr). Durch Drehen kann man ihn nur in die richtige Stellung bringen. Wenn der Gegendruck zu stark ist, den Deckel vom Bremsflüssigkeitsbehälter öffnen (Achtung, es könnte Bremsflüssigkeit überlaufen) oder das am Sattel befindliche Entlüftungsventil etwas öffnen.

Seit 6 Wochen ist mein Prelude nicht fahrbereit, da durch Werkstattfusch der Kolben eines neuen Bremssattels und/oder die Gummidichtung beschädigt sind und das Rad hinten heiß läuft. Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, daß Wartungs- und Reparaturarbeiten an den hinteren Bremssätteln von älteren Hondas (Faustsattel mit integrierter Feststellbremse) nur noch von einem ATE Bremsencenter (= kleine Betriebe mit viel knowhow) ausgeführt werden sollten. Adressen gibt es unter ATE.Bremsencenter@contiteves.com.

Noch ein Tipp zum Bremssattel: Handbremszug muß in bestimmter Kolbenstellung einbebaut werden (sonst kann ein Federring aus der Führung gedrückt werden und Sattel ist defekt) und der (auch neue) Bremssattel sollte nicht älter als 5 Jahre sein, da bei älteren Sätteln der Gummidichtring des Kolbens aushärtet (wie bei jedem Gummi durch Verlust der Weichmacher) und sich dann der Kolben nicht mehr korrekt zurückziehen kann. Bei Bestellung von neuen oder AT-Bremssätteln auf neu zusammengebaute Bremssättel bestehen!

@ ed6:

Erklär mir mal, wie die Kolben "geschraubt" sind, bei mir sind die Kolben in dem Dichtring mit Vorspannung gelagert. Durch die Vorspannung wird der Kolben in Ruhestellung zurückgezogen, bei Verdrehen des Kolbens wird die Vorspannung durch Scheren verändert, der Kolben zieht sich nicht ganz zurück und schleift an der Scheibe, da der Luftspalt zu gering wird, Folge: das Rad läuft heiß, Klötze glühen aus etc.

@axsimuc

Ich weiss nicht was du da hast aber beim Prelude ist das hinten so wie ED6 gesagt hat.

Es gibt da nen Aufsatz für die Knarre, mit dem kann man den Kolben reinschrauben.

Was fährst du denn?

Was ich da habe? - jede Menge Ärger und Wut im Bauch!!! Und das habe ich noch teuer in der Werkstatt bezahlt.

Die Honda-Bremssättel hinten haben zwei Probleme:

1. darf der Kolbendichtring nicht durch das Zurückdrücken und eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn verdrillt werden, und

2. kann der integrierte Handbremsmechanismus beschädigt werden.

Nach einer Reparaturanleitung ähnlich wie "Jetzt helfe ich mir selbst" soll der Kolben mit handelsüblichem Spezialwerkzeug wie z.B. HAZET 4970 durch Rechtsdrehen und Druck in den Sattel zurückgeschoben werden, gleichzeitig darf man hierbei die Bremskolbenmanschette nicht verdrillen, da diese denn Kolben beim (besser: nach dem) Bremsen nicht mehr ins Gehäuse zurückzieht. Durch längeres Drehen wird aber die Manschette automatisch verdrillt außer die ist gut gefettet, dies ist aber nur bei Neueinbau der Manschette oder einer Leckage der Fall. Oder man hat durch Zufall Glück.

Ein Kundendienstmitarbeiter der Fa. ATE-Contiteves gab mir den Tipp, daß dies bei den Honda-BSA nicht gemacht werden soll, das neben dem Verdrillen auch noch ein Sprengring der Handbremse im Innern des BSA beschädigt werden kann. Man solle den Kolben beim Honda nur soweit drehen, bis die Kolbennasen mit den Nasen am Bremsbelag fluchten. Als Folge würde die verdrillte Manschette den Kolben nicht mehr richtig in das BSA-Gehäuse ziehen (= die Bremse läuft heiß) und durch den verschobenen Sprengring hat die Handbremse keine Wirkung. Nach Einbau eines neuen BSA hatte ich tatsächlich keine Wirkung an der Handbremse und das Rad läuft heiß.

In dieser Woche wird ein neuer und neu nur für mich zusammengesetzter BSA eingebaut und der vermutlich falsch eingebaute BSA durch einen Gutachter geöffnet. Wenn die Fa. ATE Recht hat, muß ja zumindest der Sprengring nicht mehr in der Führung liegen.

Ich meinte nicht was du fürn Problem hast sondern was fürn Auto du hast. Da haben wir aneinander vorbeigeredet.

Und beim rechtsdrehen musst du natürlich aufpassen, dass du nichts beschädigst. Ich habe das bestimmt hunderte Male gemacht und die Manschette noch nie beschädigt.

Wenn man sie allerdings beschädigt, sollte man sie austauschen und das nicht vertuschen, dann passiert das was dir passiert ist.

Da würde ich bei denen aber mal fragen, wie das mit kostenloser Inst. aussieht, denn das haben die ja verbockt und du hast auf so ne reparatur ja Garantie oder?

Einen AB mit ABS. Der Wagen ist zwar alt, aber rostfrei und in einem technischen Topzustand.

Der Mist begann, als an der HA Radlager, Bremsscheiben, Klötze und BSA erneuert wurden.

Die Werkstatt hat mehrfach alles (?) nachgebessert, die ausgeglühten Klötze gewechselt, den BSA eingestellt etc.

Als Schlußdiagnose erhielt ich: das ABS ist defekt und es ist ein Vordruck auf der Bremsleitung, nur von der Werkstatt wurde weder das ABS ausgelesen noch der Vordruck gemessen. Das Auto ist nicht reparierbar, wir haben alles getan und können nichts mehr tun. Punkt.

Inzwischen habe ich den Eindruck, daß zwischen den Werkstattmitarbeitern einschließlich Meister und den Kistenschiebern eines PC-Ladens kein Unterschied besteht: alles nach dem Motto "Wir bauen neue Teile ein, und wenn diese nicht funktionieren, dann ist das Auto oder der Kunde schuld. Auf Wiedersehen und dort hat der Maurer das Loch für die Tür gelassen."

Hi Leute,

immer geschmeidig bleiben und nicht aufregen,

schaut mal bei diesem Thema rein:

http://www.motor-talk.de/t150042/f25/s/thread.html

(Exposionszeichnung Bremssattel)

da habe ich einige Bilder reingestellt.

MfG

Roddi

Themenstarteram 27. August 2003 um 22:40

Danke Roddi,

einfach perfekt, damit kriege ich das bestimmt hin.

Danke

Alex

Themenstarteram 30. August 2003 um 18:52

Hi!

Habe die Beläge heute gewechselt. Die Zylinder ließen sich im Uhrzeigersinn zurückdrehen (wenn auch recht schwer). Hab echt schon gedacht ich könnte jetzt erstmal zwei Bremssättel á 300 EURO kaufen, bevor ich wieder fahren kann.

Danke für eure Tipps

Alex

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