BMW M6 (2012) Wie können Sie sich das leisten?
Guten Abend liebe BMW-Liebhaber!
Ich weiß... In Deutschland reden die Leute nicht gerne über ihr Gehalt oder wie sie teure Sachen finanzieren. Dennoch wage ich den Versuch und frage wie könnt ihr euch einen BMW M6 leisten?
Ich brauch mich selber noch nicht darum zu scheren da ich erst 18 bin und noch voll im Abitur Stress bin.
Trotzdem habe ich mal vor später Bauingenieurwesen zu studieren und mir dann später einen BMW M6 zuzulegen.
Ich würde mich freuen wenn ich ein paar Erfahrungsberichte zu eurer Finanzierung mit dem M6 lesen könnte!
MfG
Beste Antwort im Thema
Schule nach der achten Klasse abgebrochen,somit kein Abschluss gehabt,dann eine Ausbildung zum Gebäudereiniger absolviert.
Jetzt Inhaber einer Reinigungsfirma und im „Besitz“eines ordentlichen Fuhrparks...
So geht es auch 🙂
123 Antworten
Gern geschehen Rudi, wenn´s hilft.
Wie jung man sich fühlt ist nicht nur davon abhängig, in welchem Bereich man altmodische Ansichten hat und in welchem nicht. Da gehört schon noch ein bisschen (viel) mehr dazu.
Und manch einer sieht auch ganz modern in natura ziemlich alt aus.
Zitat:
@hornmic schrieb am 2. August 2018 um 16:26:28 Uhr:
OT: Von daher würde ich Werbung für Konsumerkredite in den Medien verbieten
Das würde meine volle Unterstützung finden, aber naja... mittlerweile wird im TV ja sogar für Casinos geworben...
Ycon1: OT
Mittlerweile bekommt man sogar (wenn man als Unternehmen eine entsprechende Bilanz veröffentlicht hat) "streng vertrauliche" Briefe an die Geschäftsleitung adressiert.
Inhalt :
Nehmen Sie sofort 500.000 EUR Darlehen bei uns auf, um Ihre Geschäfte noch besser und schneller voranzutreiben. Zinssatz : läppische 3,5 % (soll ironisch gemeint sein).
Mir fällt bloß nichts ein, was man mit so einem (nicht bestellten) Angebot anfangen soll.
Vielleicht einen neuen M6 finanzieren (statt bar bezahlen) ?
Zitat:
@Stephan Kraft schrieb am 3. August 2018 um 13:10:04 Uhr:
Ycon1: OT
Mittlerweile bekommt man sogar (wenn man als Unternehmen eine entsprechender Bilanz veröffentlicht hat) "streng vertrauliche" Briefe an die Geschäftsleitung adressiert. Inhalt :
Nehmen Sie sofort 500.000 EUR Darlehen bei uns auf, um Ihre Geschäfte noch besser und schneller voranzutreiben. Zinssatz läppische 3,5 %
Mir fällt bloß nichts ein, was man mit so einem (nicht bestellten) Angebot anfangen könnte.
Vielleicht einen neuen M6 finanzieren (statt bar bezahlen) ?
Direkt-Werbung an Gewerbetreibende ist leider nicht verboten - nur haben viele dieser Angebote einen kriminellen Hintergrund
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Aus Spaß hatte ich mal ein solches Schreiben beantwortet und wollte mir ein echtes Angebot geben lassen.
Irgendwie war das dann doch nicht möglich 😁
Vielleicht haben die recherchiert, dass du Jaguar fährst ?
Finanziert wird bestimmt nur deutsche "Premiumqualität".
Je nach Lebensituation ist das immer anders. Man kann auch als Durchscnittsverdiener einen holen. Mein Kollege hat sich einen (gebraucht) gegönnt und der war damals 22 und hatte nur eine Lehre hinter sich.
Wenn man spart und bei Eltern wohnt und nur wenig Abgaben hat dann profitiert man hart.
Auch ich konnte mir ein 50k+ Auto gönnen mit 24 und auch nur ne Lehre, nur will ich aus Prinzip nie so viel für ein Auto ausgeben
Ja, Können kann man vieles, aber man muss sich v.a. immer fragen, ob man sollte und dann, ob man auch will.
Stellt man sich diese Fragen nicht und man hat nicht unbedingt 100 Mio. auf dem Bankkonto hat man schnell zu viel Geld verpulvert und steht dann in Engpässen.
Völlig fiktives Beispiel:
Irgendein Makler für irgendwas in einer Großstadt. Ist kein Star in der Branche, arbeitet aber viel und ist durchaus solvent. Der könnte sich jetzt einen M6 oder einen X5 M oder einen großen 7-er leisten. Also läuft er zum Händler, unterschreibt und holt 3 Wochen später das Auto ab. Dann fällt ihm 2 Tage später auf, dass er in einer Großstadt lebt und das Auto ob der Größe viel zu stressig ist und Langstrecken fährt er keine, da das Stadtgebiet (Großstadt) ohnehin genug Arbeit abwirft und ergo er kein Auto mit Langstreckenqualitäten braucht.
Mit einem 1-er oder 2-er oder 3-er, wenn gewünscht auch als M und/oder volle Hütte, hätte er nur die Hälfte des (vielen) Geldes ausgegeben und ein Auto in der Garage, das viel besser zu dessen Nutzungsprofil und Anforderungen passt.
Es ist ja bekannt, dass Lottogewinner selten lange reich bleiben, weil sie gleich anfangen, Blödsinn zu kaufen 😉
Im Grunde ist es doch einfach:
Monatliches NettoEinkommen - Lebenshaltungskosten - M6 Kosten > 0 !
Oder gaaaanz pauschal für Max Mustermann:
Gebrauchter M6 5 Jahre alt: 70.000€, 5 Jahre fahren ( 15.000km / Jahr )
Realistischer Verkaufswert für einen 10 Jahre alten > 100.000km M6: vielleicht 30.000.
Wertverlust 40.000/60 ergibt so 670€ Monat + 300€ Sprit + 250 € Steuer/Versicherung + 250€ Wartung + 100 Reifen
Ergibt fast 1.600€ netto für den M6 , bisschen Miete und Essen 1.000€ , Klamotten, Urlaub, Altersvorsorge nochmal 1.000€ dann braucht’s ein Einkommen von mindestens 3.600 netto, alles für einen Ledigen, kinderlosen Menschen angenommen, dazu braucht es ein Jahresbrutto von fast 80.000€ !!
Einziger Luxus bei dieser Rechnung ist der Besitz eines M6, außergewöhnliche Reparaturen nicht enthalten.
M6 fahren kann man sich leisten, bei einem Jahreseinkommen > 175.000€. Alles andere ist Idealismus und sehr risikoreich.
Jeder der ein Auto fährt , welches auch immer, ist erwachsen und selbst für sein Tun verantwortlich.
Zitat:
@RHM3 schrieb am 1. August 2018 um 10:51:41 Uhr:
Leasing ist ja auch für den Geschäftskunden gedacht - und da rechnet es sich weil ich die Leasingrate vom Betriebsgewinn abziehen kann - ist nämlich egal ob ich 50% fürs Auto oder 50% ans Finanzamt zahle - dann lieber für's Auto - und weil ich als Unternehmer nicht 100.000 Euro Kapital binden will - weil ich das zur Geldvermehrung brauche.
Man kann also nicht einfach sagen Leasing ist teurer als kaufen weil diese Aussage nur für den Privatmann richtig ist.
Ist also nicht einfach nur eine Rechenaufgabe weil man die betriebswirtschaftlichen Komponenten auch berücksichtigen muss.
So kostet es den Unternehmer nicht 1000 Euro sondern nur 500 (netto) weil MwSt ein durchlaufender Posten ist - und schon rechnet es sich super
Zumal noch die Bilanzneutralität des Leasings dazu kommt 😉
Will sich ein Unternehmen entwickeln ist es relativ sinnlos das Geld in den Barkauf von PKW zu stecken. Es sei denn vielleicht man hat ein Taxiunternehmen 😉
Was verstehst du unter "Bilanzneutralität" ?
Privatleasing ?
Es spielt für die "Entwicklung" und für den Bilanzwert eines Unternehmens keine Rolle, ob man in der Bilanz 100.000 EUR Bargeldbestand ausweist oder alternativ einen Fahrzeugwert in Höhe von 100.000 EUR.
Ob im Laufe der Jahre aus den 100.000 EUR Bargeld die Leasingraten beglichen werden (Bargeld nimmt ab) oder ob stattdessen der Fahrzeugrestwert sinkt (Auto ist durch Abschreibung weniger wert) macht in der Bilanz keinen Unterschied.
Ganz im Gegenteil.
Das nach ein paar Jahren komplett abgeschriebene Fahrzeug kann man zum Restwert aus dem Unternehmen abführen (=stille Reserve). Es dürfte wohl kaum bessere Möglichkeiten geben, um Unternehmenswerte steuerfrei abzuführen, als durch den Kauf und die Abschreibung eines möglichst hochpreisigen Autos.
Wegen der kurzen Restabschreibungsdauer kauft man vorzugsweise einen jungen Gebrauchten (drei bis vier Jahre alt), den man nach drei Jahren Nutzungsdauer zum Restwert von 1.200 EUR verkaufen kann. An wen das Auto (laut Bilanz total ungepflegt, verrammelt und heruntergekommen) zum Restwert verkauft wird, bleibt einem selbst überlassen.
Fazit :
Das Leasen eines hochpreisigen Fahrzeugs ist aus unternehmerischer Sicht (Klein- und Mittelständler) die größte Geldvernichtung, die überhaupt möglich ist. Bei Großunternehmen und Konzernen (> 1.000 Mitarbeiter) mag das vielleicht anders aussehen.
Ein M6 eignet sich wunderbar als Zweitwagen. Benzinkosten sind immens. Als tägliches Nutzfahrzeug fast zu schade. Meiner ist nicht finanziert und wurde bar gekauft, sodass die Fixkosten außer Versicherung und Benzin eigentlich human sind.
Zitat:
@Stephan Kraft schrieb am 12. August 2018 um 12:16:44 Uhr:
Was verstehst du unter "Bilanzneutralität" ?Privatleasing ?
Es spielt für die "Entwicklung" und für den Bilanzwert eines Unternehmens keine Rolle, ob man in der Bilanz 100.000 EUR Bargeldbestand ausweist oder alternativ einen Fahrzeugwert in Höhe von 100.000 EUR.
Ob im Laufe der Jahre aus den 100.000 EUR Bargeld die Leasingraten beglichen werden (Bargeld nimmt ab) oder ob stattdessen der Fahrzeugrestwert sinkt (Auto ist durch Abschreibung weniger wert) macht in der Bilanz keinen Unterschied.
Ganz im Gegenteil.
Das nach ein paar Jahren komplett abgeschriebene Fahrzeug kann man zum Restwert aus dem Unternehmen abführen (=stille Reserve). Es dürfte wohl kaum bessere Möglichkeiten geben, um Unternehmenswerte steuerfrei abzuführen, als durch den Kauf und die Abschreibung eines möglichst hochpreisigen Autos.
Wegen der kurzen Restabschreibungsdauer kauft man vorzugsweise einen jungen Gebrauchten (drei bis vier Jahre alt), den man nach drei Jahren Nutzungsdauer zum Restwert von 1.200 EUR verkaufen kann. An wen das Auto (laut Bilanz total ungepflegt, verrammelt und heruntergekommen) zum Restwert verkauft wird, bleibt einem selbst überlassen.
Fazit :
Das Leasen eines hochpreisigen Fahrzeugs ist aus unternehmerischer Sicht (Klein- und Mittelständler) die größte Geldvernichtung, die überhaupt möglich ist. Bei Großunternehmen und Konzernen (> 1.000 Mitarbeiter) mag das vielleicht anders aussehen.
Genau das braucht der unmündige Steuerverräter zur Entscheidungsfindung...
Herr lass Hirn vom Himmel ??????
Warum gebt ihr Antworten auf Fragen, die keiner gestellt hat??
Aber amüsant??
Ich versinke wieder in der Versenkung und lese jahrelang mit und lach mich mir einen...
PS: Leasing kostet Geld, Kaufen kostet Geld, Autos allgemein sind reine Geldvernichtungmaschinen, ABER machen Spaß, wer es sich leisten darf: chapeau??
Der unmündige Steuerbürger wird nicht dadurch mündiger, indem er sich Quatsch mit Soße reinlöffelt.
Nur weil der hier verbreitete Leasing-Unsinn unwidersprochen bleibt.
Und nicht jede moralische Instanz ist mit der Mündigkeit von Steuerbürgern einverstanden. Das ist mir schon klar. Dazu muss es nicht unbedingt erst Hirn vom Himmel regnen.
Es gibt übrigens noch deutlich subtilere Arten der Beleidigung, als die verklausulierte Bezichtigung der Hirnlosigkeit.