BMW M6 (2012) Wie können Sie sich das leisten?

BMW M6 F13 (Coupe)

Guten Abend liebe BMW-Liebhaber!

Ich weiß... In Deutschland reden die Leute nicht gerne über ihr Gehalt oder wie sie teure Sachen finanzieren. Dennoch wage ich den Versuch und frage wie könnt ihr euch einen BMW M6 leisten?

Ich brauch mich selber noch nicht darum zu scheren da ich erst 18 bin und noch voll im Abitur Stress bin.
Trotzdem habe ich mal vor später Bauingenieurwesen zu studieren und mir dann später einen BMW M6 zuzulegen.

Ich würde mich freuen wenn ich ein paar Erfahrungsberichte zu eurer Finanzierung mit dem M6 lesen könnte!

MfG

Beste Antwort im Thema

Schule nach der achten Klasse abgebrochen,somit kein Abschluss gehabt,dann eine Ausbildung zum Gebäudereiniger absolviert.

Jetzt Inhaber einer Reinigungsfirma und im „Besitz“eines ordentlichen Fuhrparks...
So geht es auch 🙂

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Hallo,
wenn du den M6 als Erstvertrag auf dich selbst versichern willst und zur Sicherheit auch Vollkasko wählst, musst du bei einer günstigen Versicherung fast 5.400,00 € im Jahr abdrücken. Darin 1.800,00 € für HP und 3.600,00 für VK. Bei nur Teilkasko wäre es nur noch 2.250,00 gesamt - dann fährst du aber mit dem kompletten Schadens- bzw. Verlustrisiko durch die Lanschaft. Dazu kommt noch die Steuer von einigen hundert Euro!
Ich habe die höchste SF Klasse (35+) und den B-Tarif. Dann sind des nur noch knapp 800,00 € im Jahr (mit VK). Aber dazu musste ich 35 jahre ohne Unfall rumfahren - so lage willst du vermutlich nicht warten.
Gruß

Du hast das wichtigste ja schon selbst erkannt „... aber im Endeffekt muss mir der Job ja Spaß machen“
Die meiste Wachzeit am Tag Dinge ausschließlich des Geldes wegen zu tun ist sicher wenig erfüllend - ganz egal, welcher Fuhrpark draußen steht.

Und wenn es dann doch auch nicht zum 6x reichen sollte: E. Fromm - Haben oder Sein
Denn ohne den großen BMW kann man doch wieder viel mehr aufs „Sein“ fokussieren😉

Interessanter Thread.

Ich frage mich auch immer, wie ihr das alle geschafft habt und vor allem in welchem Alter? Ich habe den Weg mit Studium gewählt und kann mich nicht beschweren. Von irgendwelchen M-Modellen ist man aber dennoch weit entfernt. Kinder und Familie kosten eben auch Geld und Prios verschieben sich eben auch.

Zitat:

@Pruck schrieb am 31. Juli 2018 um 22:05:46 Uhr:


Interessanter Thread.

Ich frage mich auch immer, wie ihr das alle geschafft habt und vor allem in welchem Alter? Ich habe den Weg mit Studium gewählt und kann mich nicht beschweren. Von irgendwelchen M-Modellen ist man aber dennoch weit entfernt. Kinder und Familie kosten eben auch Geld und Prios verschieben sich eben auch.

Hallo,
so ist es oft! Viele fahren M´s oder ähnlichen Fahrzeuge nur auf Pump - Leasing nennt sich das heute oft! Diese Kollegen haben aber oft (noch) keine Verpflichtungen für eine Familie oder stammen aus wohlhabenderen Kreisen (Beruf "Sohn" - dann läuft das Auto über den Papa oder die Firma) und hauen einen Großteil Ihrer Kohle für das Auto raus.
Als Durchschnittsverdiener mit Famile wird´s schwer, ein Fahrzeug für 100.000,00 € zu erwerben und zu betreiben. Das war für mich früher auch nur Wunschdenken.
Gruß

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Zitat:

@Pruck schrieb am 31. Juli 2018 um 22:05:46 Uhr:


... und Prios verschieben sich eben auch.

ich denke neben den Ausgaben für Haus und Familie ist das auch einer der Hauptgründe. Mit einem M6 kann ich sehr schnell fahren und an der Ampel ist man sicher meist der erste. Aber sonst? Was bleibt mir von dem Wagen denn später mal außer hohen Reparatur-, Versicherungs- und Spritkosten? Im Übrigen finde ich Leasing gerade in dem Zusammenhang sinnvoll. Da bleiben die Ausgaben abschätzbar, man kann mal ein paar Jahre so ein Teil fahren - aber kaufen? OK, wenn man schon alles hat, einem langweilig ist und sowieso nicht weiß wohin mit der Kohle, aber das war ja nicht die Ausgangslage beim TE.

Du bekommst den doch schon als JW Leasing unter 1000k Brutto zahlst was an bist bei paar hundert Euro im Monat und dann geben die den nach 3 Jahren und Gewährleistung wieder ab und haben nur eine Inspektion gemacht und evtl ein Satz Reifen.Kaufen tut sowas doch keiner

Leasing ist für leute, die keine Ahnung von Mathematik haben.
Und davon gibt es scheinbar viele.
Ich habe meinen X6 nach 2 Jahren gebraucht gekauft.
Da war er 30T€ billiger.
In 6 Jahren habe ich 25T€ Wertverlust, macht 347€/Monat.
Das zahlen hier die Leute als Leasing für einen schlecht ausgestatteten Audi A3.
Ein X6 hätte 1000€/Monat gekostet.
Und ich kann allen Service und Bremsenwechsel selbst machen, weil es mein Auto ist und ich selbst entscheide. Bei Leasing habe ich nichts zu sagen, es ist nicht mein Auto und ich darf damit maximal zu Aldi fahren, wegen der Kilometer.
Wenn ich die 347€ und 1000€ gegenüber stelle frage ich mich, was an Leasing billiger sein soll.

Selten so einen Quatsch gelesen...

@spohl
Habe ja gesagt, Mathematik sollte man können.
Ich weiß, dass es Dich mit Hauptschulabschluss überfordert.
Es ist nur für Leute, die das nachrechnen können.

Leasing macht nur für Leute Sinn, die einen (teuren) Gebrauchten nicht selbst finanzieren können (bar oder frei finanziert), weil sie den Eigenanteil nicht aufbringen können.

Selbst das "günstigste" Leasing ist erheblich teurer als die Finanzierung eines vergleichbaren zwei Jahre älteren Modells. Das ist wegen des unterschiedlichen Wertverlusts auch nicht verwunderlich. Dazu kommt die Tatsache - wie vom X 6 Fahrer richtig beschrieben -, dass man als Leasingnehmer nichts zu sagen hat.

Das ist wie beim Eigentümer/Mieter einer Wohnung. Da bestimmt auch nur der Eigentümer was mit der Wohnung passiert. Der Mieter ist gegen Zahlung eines Entgelts nur geduldet (zeitlich befristet).

X 6 Fahrer :

Ich würde das nicht mit Mathematik begründen. Für die Berechnung reichen die vier Grundrechenarten vollkommen aus. Es braucht nicht einmal einen Hauptschulabschluss, um das begreifen zu können. Direkte Beleidigungen sollte man aber in seinen Beiträgen vermeiden.

Leasing ist ja auch für den Geschäftskunden gedacht - und da rechnet es sich weil ich die Leasingrate vom Betriebsgewinn abziehen kann - ist nämlich egal ob ich 50% fürs Auto oder 50% ans Finanzamt zahle - dann lieber für's Auto - und weil ich als Unternehmer nicht 100.000 Euro Kapital binden will - weil ich das zur Geldvermehrung brauche.
Man kann also nicht einfach sagen Leasing ist teurer als kaufen weil diese Aussage nur für den Privatmann richtig ist.
Ist also nicht einfach nur eine Rechenaufgabe weil man die betriebswirtschaftlichen Komponenten auch berücksichtigen muss.
So kostet es den Unternehmer nicht 1000 Euro sondern nur 500 (netto) weil MwSt ein durchlaufender Posten ist - und schon rechnet es sich super

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 1. August 2018 um 09:15:47 Uhr:


Wenn ich die 347€ und 1000€ gegenüber stelle frage ich mich, was an Leasing billiger sein soll.

es geht ihmo (zumindest bei mir) nicht um billiger. Wenn ich ein neues Modell mit meiner Wunschausstattung fahren möchte, kann ich entweder leasen oder die Kohle auf den Tisch packen. Ob ich das in letzteren Fall tatsächlich in vollem Umfang oder im Rahmen eines deals als Vorführerzulassung mache - man ist trotzdem deutlich weiter von Deinem Rechenbeispiel weg. Beim Leasing fällt in jedem Fall mal die Kapitalbindung und auch die Reparaturkosten weg. Letzteres wird bei den Oberklassenmodellen nämlich auch gern mal unterschätzt. Da reicht es zwar mit Ach und Krach für den Kaufpreis, aber wehe es geht irgendwas kaputt. Und am Ende muss man die großen Kisten auch wieder verkauft bekommen - da gibt es mitunter eine deutliche Diskrepanz zwischen theoretischem und tatsächlichen Wertverlust. Die Leasingkiste stellst Du auf den Hof und fertig

Zitat:

@RHM3 schrieb am 1. August 2018 um 10:51:41 Uhr:


Leasing ist ja auch für den Geschäftskunden gedacht - und da rechnet es sich weil ich die Leasingrate vom Betriebsgewinn abziehen kann - ist nämlich egal ob ich 50% fürs Auto oder 50% ans Finanzamt zahle - dann lieber für's Auto.

Das ist kompletter Quatsch mit Soße. Vermutlich bist du nie selbständig gewesen.

Wenn ich ein gebrauchtes Auto mit ausweisbarer UST kaufe, dann kann ich die UST genauso absetzen wie beim Leasing. Weiterhin wird (statt der Leasingrate) der Anschaffungspreis abgeschrieben. Kaufe ich beispielsweise ein drei Jahre altes Auto, dann wird die Abschreibung (je nach Verhandlung mit dem FA) zwischen min. drei und max. sieben Jahren vorgenommen.

Kostet das Auto neu 80.000 EUR und gebraucht dann 50.000, wird statt der Leasingrate von ca. 10.000 EUR p.a. ersatzweise 1/6 tel des (Gebraucht-)Kaufpreises abgeschrieben (ca. 8.300 EUR p.a.). Nach sechs Jahren wird das Auto dann für 1.000 EUR an mich privat verkauft (Buchwert = 1 EUR).

Einziger Nachteil in der Konstellation ist, dass das drei Jahre alte Auto im Privatanteil genauso behandelt wird wie ein Neufahrzeug. D.h. der Privatanteil berechnet sich auf den Neupreis und nicht auf den (Gebraucht-)Kaufpreis. Ist der Privatanteil gering (und ein Fahrtenbuch wird geführt), dann ist das ohne Bedeutung.

Letztlich ist es in der Praxis aber ohnehin egal, ob man den (gleichen) Privatabzug nun auf den Neuwagen bekommt oder auf das drei jahre ältere "Gebrauchtmodell".

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