BMW i4 Diskussionen vor Markteinführung
Die Zeiten der modernen Elektro-BMWs rückt näher.
2020/21 soll der I4 kommen: https://www.autozeitung.de/bmw-i5-elektroauto-illustration-111571.html
Optisch scheint er eher konservativ an den 4er GC angelehnt zu sein.
Für ein komplett neu entwickeltes E-Auto hätte ich mir da mehr Mut gewünscht, aber vielleicht kommt da ja noch was.
Hat schon wer was bzgl. technischer Daten und Preisvorstellung gelesen?
Beste Antwort im Thema
man kann es nie allen recht machen. beim i3 haben alle gemeckert warum er denn so anders aussehen muss...beim i4 werden jetzt leute meckern, dass er ja wie ein normaler pkw aussieht (ausser den i spezifischen erkennungsmerkmalen)...wie man es macht ist es sowieso falsch.
technische daten gibts nur von bmw selbst auf den verschiedenen messen präsentiert mit der 5. generation eantrieb aber ohne details...mehr gibts noch nicht
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Zitat:
@DoN1003 schrieb am 11. April 2020 um 09:06:39 Uhr:
Gerade die jüngere Generation steht eben auf diesen einfach Innenraum und fragt sich wozu man 100 Knöpfe im Cockpit braucht.Mit Laser, und Hud wird der i4 eher bei 80k liegen.
Also 20k für Laser und HUD? 😁
Ich ordne mich mal der jüngeren Käufergruppe zu und finde es super wie bmw das angeht und nicht auf alle Knöpfe verzichtet.
Es gibt einige Schnellzugriffe die man gern haben will ohne sich durch ein Menü zu touchen, wohlgemerkt während der Fahrt.
Sicher geht die Tendenz dahin, aber am ehesten weil es Kosten spart.
Ich hoffe einige Knöppes bleiben uns jedoch noch lange erhalten.
ist schon interessant,
zuerst konnte man wohl argumentieren, je größer der bildschirm / €€€
im weiteren sind dann haptisch edle dreh-drücker der €€€-faktor
Zitat:
@InvictusVS schrieb am 11. April 2020 um 09:13:53 Uhr:
Wenn ich 80k für ein 530PS BMW Elektroauto ausgebe (bessere Qualität) ist das ja in Relation zum Model 3 für mich auch „angemessen“. Sollte man zum Preis eines Model3 dann aber „nur“ 200kw bekommen wäre das für mich nicht angemessen. Meine Aussagen zeigen aber, dass ich den I4 für mich schon als Konkurrenten zum Model3 sehe. Der Polestar gefällt aber auch und Preis Leistung scheint auch ok zu sein.
Jedem was er gerne möchte. Ich sitze viel im Auto und möchte daher einen Innenraum der mir gefällt, sowie ein paar Spielereien wie HUD, Sportsitze, gutes Soundsystem und das beste verfügbare Licht. Da spare ich gerne an der Motorleistung, damit der Gesamtbetrag ins Budget passt.
Rein als E-Auto gebe ich dir wohl recht, da ist das Model 3 preislich und vom Antrieb her ganz vorn. Nur was soll ich machen? Ich hasse es nur einen Touchscreen zu bedienen. Das mag alles gut funktionieren, lenkt aber während der Fahrt ab. Ok, die Spracheingabe kann einiges richten. Aber, nennt mich altmodisch, ein Dreh-Drücksteller der mit der Hand, bei aufliegendem Arm, das Infotainment steuert, ist für mich das beste Bedienkonzept.
Dass der Tacho in der Mitte sitzt, erinnert mich an billigsten Fahrzeugbau. Ein HUD jedoch, mit den wichtigsten Fahrinformationen im Blickfeld, könnte beim Model 3 Abhilfe schaffen.
https://teslamag.de/.../...odel-y-kommt-wirklich-nicht-von-tesla-27801
PS: tja, mittige anordnung, wer kennt die 1. twingo-generation nicht...(?😉
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Die mittige Tachoeinheit gab es auch bei diversen Nissan-Modellen. Das ist für mich keine Lösung aber lässt sich einigen Käufern anscheinend als Innovation verkaufen und spart Herstellungskosten.
Ich vermute mal keiner der hier das Mitteldisplay Kritisierenden ist schon mal mit dem Fahrzeug gefahren, oder? 😉 Die Geschwindigkeitsanzeige ist nämlich sehr weit links zum Fahrer positioniert, da muss der Blick kaum mehr abschweifen als bei einem rechts vor dem Fahrer platzierten Tacho - nach kurzer Zeit fällt einem das gar nicht mehr auf. Ist wirklich so - einfach mal ausprobieren.
Abgesehen davon und um die Brücke zum i4 zu bekommen: Auch der wird ja ein großes Display bekommen, dass sich (ähnlich der Studie) vom Fahrer bis rüber zum Beifahrer erstreckt - auch da wird Touch immer mehr in den Vordergrund rücken...wie bei allen Autoherstellern (siehe auch neue S-Klasse, die verliert auch ihre Bedienelemente).
Zitat:
@InvictusVS schrieb am 11. April 2020 um 08:09:50 Uhr:
Ich habe hier noch mal die offizielle Pressemitteilung von BMW verlinkt. Wie seht ihr das? Kann man da unterschiedliche Antriebskonzepte und unterschiedliche Motorenversionen herauslesen?https://www.press.bmwgroup.com/.../...r-markentypischen-fahrfreude?...
Was ich da rauslesen kann:
1) "rein elektrisch angetriebenen Modell" -> Also rein batterie-elektrisches Antriebskonzept.
2) "BMW eDrive der fünften Generation" -> Die E-Motoren kommen aus dieser Generation. Diese wurde schon mal getrennt davon vorgestellt. Das wiederholt man hier nicht alles.
3) "BMW iX3 als Wegbereiter" -> auch mit eDrive der fünften Generation
4) "Der für den BMW i4 entwickelte Elektromotor erzeugt eine Höchstleistung von rund 390 kW/530 PS und erreicht damit das Niveau eines V8-Triebwerks in aktuellen BMW Modellen mit Verbrennungsmotor. Seine spontane Kraftentfaltung verhilft dem BMW i4 zu herausragenden Performance-Eigenschaften und außergewöhnlich hoher Effizienz."
Das ist aus meiner Sicht widersprüchlich. Es wurde mit den Gen5 Antrieben kein einzelner E-Motor vorgestellt, der eine so hohe Leistung hat. Wenn es so einen Einachs-Antrieb gäbe, dann hätte er nicht gleichzeitig "herausragende Performance Eigenschaften" und außergewöhnlich hohe Effizienz.
Denn für ersteres müsste man eine recht kurze Übersetzung reinmachen. Und für hohe Effizienz braucht man einen E-Antrieb, wo man im Alltag nicht nur bei so 5-10% seiner Peakleistung rumfährt. Und man profitiert dann, wenn man hohe Rekuleistungen zurückbekommen will, von einer Reku auf beiden Achsen (dazu braucht es auch E-Motoren an beiden Achsen), weil dann für jede Achse später der Grip abreißt, denn eine starke Reku kommt sehr nahe einer recht starken Bremsung. Die Bauweise ohne " zu den seltenen Erden gehörenden Materialien" spricht für einen Induktionsmotor. Die waren noch nie für außergewöhnliche Effizienz berühmt. Es sei denn, man vergleicht hier auch Elektromotoren mit V8-Verbrennern. :-)
Wäre es prinzipiell denkbar, dass BMW an einer Achse 390 kW verbaut: ja, z.B. Tesla hat im Model S an der Hinterachse bis 350 kW in einem ASM-Motor, der auch ohne Permanentmagenten kommt.
Ich denke aber, hier wurde für den Kunden eine Summenleistung genannt. Es mag ja irgendwie spaßig sein, dann schon ab Eckdrehzahl des E-Motors so viel Leistung auf der Hinterachse zu haben. Aber es ist auch irgendwie sinnlos.
Hier ist Part, der ein Baukasten-Denken bei BMW anspricht:
"Das umfassende Knowhow der BMW Group auf dem Gebiet des elektrifizierten Antriebs bildet die Grundlage für ein skalierbares Baukastensystem, dessen Bestandteile modular und mit hoher Flexibilität in unterschiedliche Fahrzeugkonzepte integriert werden können. Die BMW eDrive Technologie der fünften Generation umfasst ein hochintegriertes Antriebssystem, bei dem der Elektromotor, das Getriebe und die Leistungselektronik in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Dieses Antriebssystem ist mit allen Fahrzeugkonzepten kompatibel und wird in verschiedenen Leistungsstufen für unterschiedliche Modelle verfügbar sein. Die hochintegrierte Bauweise des Systems ermöglicht eine deutliche Steigerung der Leistungsdichte sowie eine Reduzierung des Gewichts und des Fertigungsaufwands. Für die Produktion von Elektromotoren der künftigen Generation werden keine zu den seltenen Erden gehörenden Materialien mehr benötigt."
Wie es dann am i4 umgesetzt wird, bleibt aus meiner Sicht vage. Lassen wir uns einfach überraschen. :-)
Kurzer Vergleich mit der Konkurrenz, die kommen quasi alle mit E-Motoren an beiden Achsen:
* Taycan: verkauft werden erstmal nur PSM E-Motoren an beiden Achsen. (4S, Turbo, Turbo S). Eine Einstiegsvariante nur mit Motor an der Hinterachse soll noch folgen. Das mit den 2 E-Motoren wird so auch im Audi e-tron GT "quattro" kommen, der ein natürlicher i4-Konkurrent werden wird. Auch da wird es aber wohl auch eine Ein-Achs-Variante geben. Aufwendiges Zwei-Gang-Getriebe samt noch einer Trennkupplung an der Hinterachse, was so nicht mit BMWs hoher gewünschter Integration in einer Drive Unit zu verbinden ist.
* Model S - E-Motoren an beiden Achsen. Vorne PSM, hinten ASM. Auch integrierte Drive Units mit Festübersetzungen.
* Model 3 - die zum i4 preislich vergleichbaren mit E-Motoren an beiden Achsen. Vorne ASM, hinten PSM. Auch integrierte Drive Units mit Festübersetzungen.
* Polestar 2 (Summenleistung auf 2 Achsen: 300 kW, beide PSM), der später bestimmt noch einen günstigeren Einachsantrieb dazu bekommt. Keine integrierten Drive Units, sondern getrennt. Auch mit Festübersetzungen.
* Falls Jaguar was in eine Limousine zieht: die holen sich die Technik bei BMW und haben da eine Kooperation.
Mal neue Bilder, wo der i4 beim laden abgelichtet wurde.
Nun meine Frage: Wird der Ladeanschluss tatsächlich auf der gleichen Position sein, wie beim konventionellen Verbrenner der Tankeinfüllstutzen ? Ich bevorzuge die Variante der aktuellen Hybridmodelle, also vorne links im Kotflügel. Aus folgendem Grund : Ich fahre immer rückwärts in die Garage, mit der Beifahrerseite ziemlich eng an der Wand, meine Gattin fährt vorwärts rein, ebenfalls mit der Beifahrerseite eng an die Wand. Somit können wir beide wunderbar bequem ein- und aussteigen, da in der Mitte schön Platz ist, um die Türen zu öffnen. Ich gehe davon aus, dass wir nicht die einzigen sind, die das so machen 🙂
Nur habe ich dann ein Problem, da ich zum laden hinten rechts nicht mehr ans Fahrzeug rankomme 😕
https://www.freenet.de/.../...beim-laden-erwischt_7514802_5214248.html
mit der (lade-)variante hat es letztlich der hersteller einfacher. wo es konventionelle schon vorgeben, bzw. konstruktiv einem quasi "den weg ebnet"
Zitat:
@sasch85 schrieb am 2. Mai 2020 um 11:54:55 Uhr:
Mal neue Bilder, wo der i4 beim laden abgelichtet wurde.
Nun meine Frage: Wird der Ladeanschluss tatsächlich auf der gleichen Position sein, wie beim konventionellen Verbrenner der Tankeinfüllstutzen ? Ich bevorzuge die Variante der aktuellen Hybridmodelle, also vorne links im Kotflügel. Aus folgendem Grund : Ich fahre immer rückwärts in die Garage, mit der Beifahrerseite ziemlich eng an der Wand, meine Gattin fährt vorwärts rein, ebenfalls mit der Beifahrerseite eng an die Wand. Somit können wir beide wunderbar bequem ein- und aussteigen, da in der Mitte schön Platz ist, um die Türen zu öffnen. Ich gehe davon aus, dass wir nicht die einzigen sind, die das so machen 🙂Nur habe ich dann ein Problem, da ich zum laden hinten rechts nicht mehr ans Fahrzeug rankomme 😕
https://www.freenet.de/.../...beim-laden-erwischt_7514802_5214248.html
Ich habe genau die gleiche Konstellation und habe auf einen Ladeanschluss wie beim Hybrid gehofft.
Zitat:
@flex-didi schrieb am 2. Mai 2020 um 12:09:36 Uhr:
mit der (lade-)variante hat es letztlich der hersteller einfacher. wo es konventionelle schon vorgeben, bzw. konstruktiv einem quasi "den weg ebnet"
Dem Hersteller sollte aber bewusst sein, dass ich Benzin und Diesel an einer Tankstelle tanke, wo ich rundherum genügend Platz habe und rumlaufen kann, was beim laden in der heimischen Garage eben bei vielen nicht der Fall ist 😉
Ich hoffe auf einen 2. Ladeanschluss auf der Fahrerseite als Sonderausstattung, so wie Audi das beim e-tron gemacht hat. Überhaupt keinen Ladeanschluss auf der Fahrerseite zu bekommen wäre für mich ein Grund vom i4 bzw. von BMW's E-Strategie Abstand zu nehmen. Wer nicht will der hat schon 🙂
och, die hersteller haben da so idealistisch, weitläufige vorstellungen...
https://www.bmw.de/.../wallbox-1780x1002.jpg.asset.1522072679466.jpg
https://www.photovoltaik.eu/.../binarydata_original_897183.jpg?...
https://www.kohl-shop.de/.../...hl-wallbox-elektroauto-ladestation.jpg
https://charging.bmwgroup.com/.../...8-0f9f-41b4-9e94-a6ab863b6a7a?...
https://www.kohl-shop.de/.../...roauto-ladestation-haeufige-fragen.jpg
https://www.bmw-matthes.de/files/uploads/bmw%20i/bmwi-wallbox.jpg
...
Zumindest im Nachbarthema sind bei den aktuellsten und vermeintlich seriennähesten Bildern des iX3 keine zwei Ladeanschlüsse zu sehen, sondern nur ein Ladeanschluss an der konventionellen Position hinten rechts (Link).
Ich befürchte ja, im Zuge der Serienreife wird das Concept i4 weiter Richtung 4er GC modelliert und hat am Ende dann auch nur den Anschluss hinten rechts. Der iX3 sieht ja dem normalen X3 auf diesen neuesten Bildern auch verblüffend ähnlich....
Diesen Trend sieht man zudem auch schon in diversen Spy-Pics der tatsächlichen Erlkönige (und nicht den immer wieder gezeigten Concept-Bildern auf Motorshows)
Nichts genaues weiß man aber noch nicht...