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BMW E60 Differentialölwechsel

BMW 5er E60
Themenstarteram 7. April 2021 um 11:39

Hallo liebe Freunde,

 

habe mir einen Öl Absauger besorgt und möchte die Tage den angeblichen Longlife Öl mal aus mein Differential absaugen! (Hat keine Ablassschrsube)

#525D Facelift 2009

 

Hat jemand Erfahrung damit und kann mir Rat geben, auf was ich zu achten sollte?

Auch wenn ich mit der Pumpe nicht das ganze Öl absaugen kann werde ich das Maximum versuchen raus zuholen. Mir geht es hauptsächlich jetzt darum, wie ich das Fahrzeug nach dem Öl Wechsel starten soll?! Ganz normal oder muss man auf irgendwas achten?

 

Vielen Dank im voraus. Bleibt gesund!

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47 Antworten

Die besseren Frage wären doch die:

1. Gehört der Wechsel zu irgendeinem Service-Termin?

2. Hat je schon mal einer von Problemen mit dem Differenzial gehört oder gelesen?

Wenn BMW da nichts vorsieht, sollte man es auch lassen.

Soweit meine Meinung auf Basis meines Eindruckes über Jahrzehnte des

Autofahrens. Ich lasse mich aber immer gerne eines Besseren belehren!

Was hat das Differential mit dem Motorstart zu tun? Starten und Fahren....

Zitat:

@GerhHue schrieb am 7. April 2021 um 12:08:31 Uhr:

Die besseren Frage wären doch die:

1. Gehört der Wechsel zu irgendeinem Service-Termin?

2. Hat je schon mal einer von Problemen mit dem Differenzial gehört oder gelesen?

Wenn BMW da nichts vorsieht, sollte man es auch lassen.

Soweit meine Meinung auf Basis meines Eindruckes über Jahrzehnte des

Autofahrens. Ich lasse mich aber immer gerne eines Besseren belehren!

Da entgegne ich mal gerne.

Auch beim A-Getriebe wird von Bmw kein Service vorgesehen.

Dennoch empfiehlt der Hersteller ZF trotzdem alle 80-100Tkm einen Öl-/Filterwechsel vorzunehmen.

Ein Diff ist einem Getriebe in Teilen nicht unähnlich. Also warum sollte man da nicht mal über einen Wechsel nachdenken.

Als ich damals am e36 5hp18 hab einen Service machen lassen fragte mich ZF was mit dem Diff wäre ob sie es gleich mit machen sollten was sie mir empfahlen. Klar, hab ich gleich mit machen lassen.

KM-Stand war 140Tkm.

 

Wusste aber gar nicht das die LCI Diffs vom e61 gar keine Ablassschraube haben. Ist das tatsächlich so?

Naja, dass Öle ewig halten, halte ich für ein Gerücht!

Beim ersten Tiptronic-Getriebe (TT5) von VW/Audi brauchte man das Öl auch nicht wechseln!! Das wurde nur auf Wunsch des Kunden gemacht!

Viele haben nach dem Tim-Eckhart-Verfahren das Getriebe spülen lassen und es war wie neu.

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 7. April 2021 um 12:47:07 Uhr:

Wusste aber gar nicht das die LCI Diffs vom e61 gar keine Ablassschraube haben. Ist das tatsächlich so?

Ja, auch mein e60 530d LCI hat keine Ablassschraube am Diff.

Ich habe bei 300k km einen Differentialölwechsel gemacht. Aber das hätte ich mir auch sparen können. Das Öl sah noch aus wie frisch befüllt. Eine einfache Ölstandskontrolle reicht hier mMn. völlig aus.

Das ist nicht mit einem Getriebeölwechsel zu vergleichen. In einem Automatikgetriebe sind viele Kupplungen die Abrieb verursachen und diesen dann durch die Mechatronik und Ventile spülen. Und im Wandler wird das Öl auch thermisch und mechanisch ordentlich belastet.

Bei Differentialen mit Sperre sollte ebenfalls regelmäßig gewechselt werden, aber in einem normalen Differential gibt es praktisch keinen Abrieb und auch keine wirkliche Belastung für das Öl.

 

Ein Differenzial ist sehr Verschleißarm bei normaler gleitender Fahrweise.

Wenn man natürlich - wie bei allen Bewegt-Teilen - oft im Grenzbereich der

Belastung operiert, kann dies anders aussehen.

Grenzbereich der Belastung sind ... Höchstgeschwindigkeit und starke

Last und insbesondere harte Last-Wechsel!

Bei vernünftiger Fahrweise kann man sich den Differenzial-Öl-Wechsel

sparen.

Zu ZF:

ZF hat sicher eine andere Einstellung zu ihren Produkten und will bei ihren

wenigen Service-Stationen ... Wertschöpfung sprich Dienstleistung in die

Stationen holen.

Bei einem Auto-Hersteller wird da teils anders gedacht.

Da steht man auch im Wettbewerb unter einander was die Service-Aufwendungen

und -Notwendigkeiten angeht. Und da geht man auch mal mit der Definition

vom einem normalen Gebrauch des Fahrzeuges aus, der eben nicht

- wie genannt - unter besonders erschwerten Bedingungen verläuft.

Kurz: Wer Rallye fährt ist selber Schuld und handelt sich auch mehr Verschleiß

und Pflege-Notwendigkeiten ein.

Bei normalem Gebrauch wird man sich wohl ums Differenzial eher nicht kümmern

müssen! Spart auch Geld! ... Eine Super-Pflege kann man natürlich immer machen.

Ob das wirtschaftlich ist, ist aber eine andere Frage!!!

Das wird natürlich bei Rallye-Fahrzeugen z.B. und LKWs etc. anders aussehen.

Früher hätte ich dir vielleicht zugestimmt; aber nur vielleicht. Denn Öl altert bzw. verbraucht sich innerlich.

Heute ganz entschieden dagegen, denn ZF will diesen Service ja nicht mal mehr selber machen. Zumindest den einfachen, das geben die an Dritte mittlerweile ab. Erfahrung aus eigener Nachfrage was mich doch sehr betrübt hatte denn ich wollte unbedingt das es wieder ZF Wickede Dortmund macht.

Die machen wohl nur noch die großen Operationen und schwere Fälle. Leider.

Zitat:

@RB26 schrieb am 7. April 2021 um 14:16:56 Uhr:

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 7. April 2021 um 12:47:07 Uhr:

Wusste aber gar nicht das die LCI Diffs vom e61 gar keine Ablassschraube haben. Ist das tatsächlich so?

Ja, auch mein e60 530d LCI hat keine Ablassschraube am Diff.

Ich habe bei 300k km einen Differentialölwechsel gemacht. Aber das hätte ich mir auch sparen können. Das Öl sah noch aus wie frisch befüllt. Eine einfache Ölstandskontrolle reicht hier mMn. völlig aus.

Das ist nicht mit einem Getriebeölwechsel zu vergleichen. In einem Automatikgetriebe sind viele Kupplungen die Abrieb verursachen und diesen dann durch die Mechatronik und Ventile spülen. Und im Wandler wird das Öl auch thermisch und mechanisch ordentlich belastet.

Bei Differentialen mit Sperre sollte ebenfalls regelmäßig gewechselt werden, aber in einem normalen Differential gibt es praktisch keinen Abrieb und auch keine wirkliche Belastung für das Öl.

Wie ein andere das auch schon sagte habe ich da schon einige Unterschiede gesehen, je nach Belastung.

Es gibt ja auch welche die fahren mit ihrem A-Öl 300-400T ohne Probleme. Gibt es auch. Es gibt auch welche die haben bei 150T ihr Getriebe schon zerlegt.

Gibt halt alles was man sich vorstellen mag.

Wer einfach sicher gehen will der macht es einfach.

Nur schade das es nicht mehr so easy geht. Den der 1-2 Liter kostet doch ja wohl kein Vermögen. Hier spricht eher der Aufwand dagegen.

Ich habe zweimal das Differenzial-Öl gewechselt (bei 130 und 220 tkm). Das alte Öl sah immer wie frisch aus! Ich bin der Meinung, dass man bei normaler Fahrweise sich den Wechsel des Differenzial-Öls sparen kann. Ich würde es nicht mehr machen.

Oder es lag am kurzen Wechselintervall.

Denn bei 130 macht das normal kein Mensch.

BMW sagt, das Öl hält ein Autoleben lang und braucht deshalb nicht gewechselt zu werden. Hat der Wagen bei 200000 Km einen Getriebeschaden, braucht BMW dafür auch nicht zu haften denn die Gewährleistungszeit ist längst abgelaufen, baut BMW liebend gerne ein neues ein. Vor einem 3/4 Jahr habe ich einen gebrauchten F31 mit über 80000 auf der Uhr gekauft und auf eine Getriebespühlung nach ZF Empfehlung bestanden. Das Differenzial ist robuster, da mache ich warscheinlich erst den Ölwechsel, wenn die Simmerringe undicht werden und getauscht werden müssen ;-) .

LG

Was BMW sagt und denkt das wissen hier die meisten.

Das zählt für mich aber weniger, grad hier, da hier die Menschen sind die über die Lebenszeit von BMW hinaus die Autos bewegen wollen.

Grad beim e6x der ja schon gut in die Jahre gekommen ist.

BMW hat mit der life-time Füllung sicher in so fern recht als dass ein Autoleben nach Definition des Herstellers auch nur 160.000 km dauert.

Natürlich sieht ein Differentialöl nach 100.000 km noch relativ klar und hell aus - wie schon geschrieben gibts da keinen Abrieb von Kupplungen wie im Automatikgetriebe oder gar Verbrennungsrückstände wie im Motoröl.

ABER trotzdem wird das Öl natürlich belastet und zwar auf Druck und Scherung and den Berührungspunkten der Zahnräder. Dabei "zerbrechen" die längeren Molekülketten des Grundöls und der beigemengten Additive und das Öl verliert nach und nach seine ursprünglichen Eigenschaften. Ein Wechsel nach spätestens 150.000 km ist somit definitiv kein Fehler.

Wer glaubt, dass die Öle in Differentialen und handgeschalteten Getrieben nicht groß belastet werden, sondern da nur ein paar Zahnräder im Ölbad laufen, sollte sich vor Augen führen, dass bei heutigen Fahrzeugen mit 500 Nm und mehr Drehmoment die Punktbelastung zwischen den Zahnrädern im Getriebe, Größen erreicht, dass das Öl zwischen den Zähnen verdampft.

@ghm

Ich bin da bei dir.

Bin Besitzer eines e61 (2009) 520d 244tkm

Und 2 x e87

118i (2009) 135tKm

120i (2005) 164tkm

 

Bei allen habe ich das Diff Öl gewechselt (nach ca 120-130tkm)

Abgesaugt und und wieder aufgefüllt (es gibt keine Ablassschraube) beim e61 hat es gestunken wie Katzenpipi und war recht dunkel...

bei den e87 war es nur dunkel (also mit leichtem Abrieb)

Beim e61 habe ich beim Automatikgetriebe nach ca 130tkm auch das Öl (aber von ZF) tauschen lassen inkl Ölwanne und Dichtmuffe.

Bei den e87 (beides Handschalter) auch Getriebeölwechsel durchgeführt.

Hier war eine merkliche! Verbesserung beim Schalten zu verspüren.

Getriebeöl für Handschalter:

LM 20852 MTF5100 75W

Difföl:

LM 20042 GL5 SAE75W-140

Automatikgetriebe: das Originalöl von ZF.

 

BTW: nach 5-7 Jahren fangen Öl sich an zu zersetzen...

so habe ich es zumindest bei meiner Ausbildung zum Meister Metall vor 20 Jahren gelernt...

Kann natürlich alles stuss sein... und der Dozent hat sich nur wichtig gemacht...

Ich tausche es einfach als vorbeugende Instandhaltung. Kostet halt ne Stunde Arbeit auf der Bühne mit Motorraumabdeckung abschrauben und Öl tauschen...

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