BMW 750 Li Import aus Amerika
Hallo,
Ich habe bei einen Händler einen BMW 750 Li stehen sehen.
Import aus Amerika.
Der Preis würde passen , die Ausstattung top.
Er ist aus 2011 und war anfänglich in den USA zugelassen.
Bekam dann später hier die deutsche Zulassung.
Wie lange er genau schon in Deutschland fährt weiß ich leider nicht.
Fahre erst Dienstag hin den besichtigen.
Ist das mit dem Import Autos eine gute Idee oder eher nicht. ?-
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@furufu schrieb am 13. März 2020 um 04:37:38 Uhr:
Okay danke.Habe das Auto bei einer Plattform für Versteigerungen in den Staaten gefunden.
Der Titel heißt aber nicht das es ein Unfall Auto ist oder ?
Auf den Bildern war auch kein Schaden zu sehen. Alles heile.
Salvage Title bedeutet: wirtschaftlicher Totalschaden - also wenn nichts zu sehen ist, dann ist es eines der vielen abgesoffenen Fahrzeuge, die zum Teil wochenlang unter Wasser standen - und die werden vor dem Transport ja auch nicht getrocknet. Es ist die Regel, dass der PKW dann so 1 bis 2 Jahre vor sich hin gammelt
42 Antworten
Kann dir keiner sagen... die können ein Totalschaden gewesen sein oder aber auch lupenrein sein. So Luxuskarren waren meist Totalschäden und gehen in den USA günstig her, weil sie eben Schrott sind und auch so gehandelt werden. Werden dann irgendwie und irgendwo wieder aufgebaut und blenden den neuen Käufer mit neuer Hülle...
Da die Autos bei uns ja schon nichts kosten und absolut keiner haben will (2011 750i - da würde mir das Grausen kommen alleine schon wegen dem Motor) - kann der in den USA fast gar nichts gekostet haben da ja Transport, Zoll usw... ja auch zu zahlen war.
Also ich möchte generell kein Importauto, vor allem weil später beim Wiederverkauf die ohnehin sehr kleine Anzahl an Interessenten eben auch skeptisch sein wird wie du jetzt...
Ist so ein Wagen Auslieferung Deutschland und alles lückenlos und am besten gerade mit neuem Motor versehen, wäre es ja eventuell noch eine Überlegung wert... aber aus den USA mit unbekannter Vorgeschichte möchte ich KEIN Auto kaufen.... das müsste mir einer schenken, und selbst da würde ich es losschlagen wollen so lange es noch fährt :-)
Danke für das Feedback.
Hat also wenig Sinn.
Werde mich Montag mal kundig machen bei BMW inwieweit man die Historie zurück verfolgen kann. Oder ob er eventuell einen neuen Motor hat.
Lies mal meinen Blog dazu - dann kennst du das Risiko - und mit dem Link zur Fahrzeughistorie kannst du für 8 - 12 Euro alles über den BMW erfahren - es muss ja nicht immer Betrug dahinter stecken . Aber wenn ich den KP in USA nehme, dann 30% Steuern, Zoll, +Transportkosten, +Händlergewinn und Tüvabnahme hinzurechne - ergibt das wirtschaftlich gesehen absolut keinen Sinn. Der BMW müsste dann 30 - 40% teurer sein, als sein vergleichbarer deutscher "Kollege".
Ehrliche Importe aus den USA sind meist eher Autos die sonst wo relativ selten zu bekommen sind wie zB Corvette C6 GS, Mustang Shelby GT, Corvette ZR1, seltene 911er, Hellcats, ältere M Modelle, usw...
Ein relativ aktueller 7er ist ja bei uns nicht vergriffen in Europa und gibt es wie Sand am Meer, ist ja jetzt kein Auto dass begehrt ist, eher das Gegenteil.
Sowas ist also kein Klassiker den man importiert, es kämpfen unsere Händler schon mit den Kisten, also warum sollte man sich freiwillig sowas importieren... - genau, weil es zum Schrottpreis anders gehandelt und verzollt wird. Dazu gibt's eh grad einen Beitrag über einen 650i - musst die Bilder mal ansehen....
https://www.rtl2.de/.../...trug-mit-schrottautos-aus-den-usa-folge-382
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Beim Bj 2011 ist der N63-Motor verbaut mit 408 PS. Solltest Dich über die Suchfunktion hierzu informieren. War der 1. BMW-V8 mit Direkteinspritzung und Turbos, leider mit großen Problemen behaftet. Ich rate vom Kauf, auch aus diesem Grund, ab.
Zitat:
@PeterAS8 schrieb am 7. März 2020 um 08:07:56 Uhr:
...die können ein Totalschaden gewesen sein...
Das kann man über Carfax klären.
Zitat:
@Drahkke schrieb am 7. März 2020 um 13:14:02 Uhr:
Zitat:
@PeterAS8 schrieb am 7. März 2020 um 08:07:56 Uhr:
...die können ein Totalschaden gewesen sein...
Das kann man über Carfax klären.
oder über den Historienreport (kostet dann nur ein mal 12€) - da stehen auch alle beschädigten Komponenten drin und falls Totalschaden auch der Salvage Titel.
https://bmwvinreport.com/
Danke. Habe den mal checken lassen.
Kilometer passt alles.
Unfall hatte er auch keinen.
Aber wie läuft das mit dem Radio ?
In der Ausstattung steht US-Radio.
Kann man dann in Deutschland Radio hören oder geht das nicht ?
Zitat:
@furufu schrieb am 9. März 2020 um 18:54:55 Uhr:
Danke. Habe den mal checken lassen.
wie hast du das machen lassen? - weil bei BMW in D bekommst du keine Auskünfte zur Historie oder hast du meinen
Linkgenutzt - frage nur so aus Neugier
Zitat:
Kilometer passt alles.
Unfall hatte er auch keinen.Aber wie läuft das mit dem Radio ?
In der Ausstattung steht US-Radio.
Kann man dann in Deutschland Radio hören oder geht das nicht ?
Wenn er die US Naviausstattung hat (da ist auch das Radio mit drin) geht die Sendersuche aller Sender nur über die (Manuelle)Suchfunktion wo das Frequenzband angezeigt wird. Sonst ist es, wie emv_tester schreibt nur eingeschränkt nutzbar, weil nicht alle Sender angezeigt werden
Meine Kenntnis: die Radios funktionieren auch in Deutschland, aber begrenzt nur auf FM-Frequenzen mit ungeraden Nachkommastellen, also z.B.102.7, 94.5, 107.3 usw., macht aber keinen Spaß mit nur der Hälfte aller in Deutschland genutzten Frequenzen.
Hab den bei BMW checken lassen.
Und dann über deinen link auch.
Ich habe auch die Firma gefunden wo er versteigert wurde. Inklusive Protokoll.
Keine Unfallschäden.
Er hat DAB Radio.
War vorhin im Autohaus.
Hatte aber nicht viel Zeit zum probieren.