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BMD Motor - welche Zyl.Kopf Reparaturmetode?

VW
Themenstarteram 7. Oktober 2019 um 22:12

Hallo im Forum!

Die Problematik mit durchgebrannten Auslassventilen bei den Zylinderköpfen am BMD - Motor sind wohl schon bekannt - meine Frage: Welche Art von Reparatur ist die vernünftigste?

Tauschkopf von VW - ist der hohe Preis berechtigt, ist diese Reparaturart die beste oder hält die Reparatur vom Motoreninstandsetzer auch so lange? - gibt es hier Erfahrungen?

Was ist beim Tauschkopf von VW besser als bei einem den der Motorinstandsetzer instandgesetzt hat?

Wenn die Auslassventile durchgebrannt sind und der Kopf überholt wird, neuen Kat von VW oder Skoda oder Drittanbieter einbauen?

Ist es sicher der Kat, der das Verbrennen der Auslassventile verursacht oder verbrennen die Ventile auch mit einem neuen Kat?

Oder ist es das einfachste für 500,-€ einen Motor vom Verschrotter zu kaufen?

vielen Dank an die Spezialisten.

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7 Antworten

Hallo,

es geht um das Problem richtig?

 

Zitat:

DAS PROBLEM...

Der Motor 1.2 6V und 1.2 12V hat einen serioesen Konstruktionsfehler das endlich auch VW zur Zeit unoffieziel aber bald vielleicht auch offiziel zugibt: Die Konstruktion von dem Motor in Verbindung mit Katalysator nah an dem Zylinderkopf ist Fehlerhaft was fuehrt zu folgenden Problemen:

- ruckeln und alle moegliche vibrationen aus Motorraum

- unruhiger Leerlauf

- ploetzlicher Abfall vom Drehzall

WIE ES DAZU KOMMT...

Das Problem ist laienhaft beschrieben folgendes:

Der Katalysator der sich bei dem 1.2 3-Zylinder im Mottorraum befindet - sehr nah am Zylinderkopf - hat eine Fehlerhafte Konstruktion und zwar geht es darum das er die Abgase vom Motor beim ploetlizchen loslassen vom Gaspedal nicht mehr handeln kann und ins Auspuffrohr fuehren kann sonder wegen schlechtem Druck kehren diese Abgase vom Katalysator zurueck zum Motor und zu dem Zylinderkopf von dem vorher die Abgase durch Auspuffventile ausgelassen wrden. Hier trifft das Problem das diese Abgase sehr hohe Temperatur haben was dem Zylinderkopf nicht gut tut und der Zylinderkopf deformiert sich langsam in laufe der Zeit und auch die Ventille werden belastet und beginnen sich zu beschaedigen. Konsequenzen sind rapider Abfall vom Zylinderdruck und ruckeln, unruhiger Leerlauf usw.

Das Problem betrifft alle 1.2 Motoren am meisten die 6V version die 12V ist da ein bisschen besser drauf wurde mir aber nicht exakt gesagt warum.

KONSEQUENZEN...

Dieses beschriebene Problem fuehrt zu einer deformation vom Zylinderkopf und Ventilen was zu einer Reparatur fuehrt die nicht gerade billig ist. Man muss den Zylinderkopf mit Ventilen komplett tauschen was alleine mit Materialkosten um die 800 EUR kostet zzgl. Arbeit. Insgesamt muss man bei dieser Reparatur mit 1.000 EUR rechnen.

BACKGROUND...

Diese Information habe ich von meinem guten Freund der bei VW Werkstatt arbeitet und diese Information wurde auf einer Schulung von VW Leuten mitgeteilt. VW kennt also dieses Problem weiss endlich wie der Problem auftrifft ABER man hat keine ultimative Loesung dafuer. Wenn man den Zylinderkopf komplett tauscht ist das wieder nur eine Loesung fuer begrenzte Zeit weil der Prozes wird immer derselbe sein und der Zylinderkopf wird von Abgassen wieder und wieder belastet das heisst es ist nur die Frage der Zeit wann wieder dieses Problem auftretten wird.

z.B. mein Polo 1.2 6V hatte diese Krankheitsyndrome schon einige Zeit. Vor einem Jahr wenn der Polo 117.000 km hatte wurde der Zylinderkopf bei VW repariert, das koennen Sie in diesem Thread lesen. Damals habe ich also nur Ventille gewechselt jetzt wenn ich 143.000 km auf dem Tacho habe ist das Problem wieder da und ich stehe gerade vor der zweiten Reparatur wo ich den Zylinderkopf wegen Deformation komplett tauschen muss.

Dieses Problem trifft aber auch bei neuen Autos aus aktueller Produktion auf, mein Freund hatte in der Werkstatt ein Jahr altes Polo mit dem 1.2 6V Motor der nach 30.000 km diese Probleme schon hatte. Man kann also nicht generel sagen wieviel der Motor haelt wie viele kilometer der noch leistet eins ist aber klar - komplette Loesung fuer dieses Problem gibt es vom VW nicht. Ja und noch so bei Seite - Seat Ibiza und Skoda Fabia sind mit diesem Syndrom selbstverstaendlich auch belastet ist halt Motorkonstruktionfehler.

WICHTIG!

Bei SKODA gibt es fuer die AWY aber auch BMD motore neue Raparatursaetze die bestehen aus:

- Zylinderkopf komplett!

- Abgaskruemmer mit Katalysator

und es kostet zusammen um die 550 EUR inkl. MwSt. !

Einzeln kostet nur der neue Katalysator so viel bei VW, und dabei ist es das selbe VW, SKODA, SEAT alles absolut das gleiche! Bei meiner VW Werkstatt wissen die ueber diesen Reparatursatz auch nichts, bei SKODA haben die es ohne Probleme, also bei SKODA nachfragen, ich werde hier auch das Nr. von dem Reparatursatz geben damit alle das leichter bei Bedarf haben.

NEUE KENNTNISE...

Probleme die bei den 1.2 6V Motoren entstehen sind immer die gleicht d.h. Zylinderdruck ist weg wegen durchgebrannten Ventillen. Das macht der alte Katalysator der aber jetzt komplett ueberarbeitet wurde und da wurden folgende Aenderungen gemacht:

- Katalysator ist groesser

- Katalysator ist im Abgaskruemmer niedrieger positioniert

- es sind andere Klebstoffe verwendet!!!

Die Klebstoffe sind die Hauptursache von den Problemen da die heisse Luft die zurueck zum Zylinderkopf kehrt (wegen dem schlechtem Katalysatordurchgang), enthaelt Klebstoffreste die sich auf den Auspuffventilen lagern und es ist nur die Sache der Zeit bis da Probleme mit durchgebrannten Ventillen entstehen.

Alle Infos habe ich jetzt aktuell aus der erster Hand von einem Menschen der bei SKODA die Schulungen macht, der weiss also alles ueber die Motoren.

 

Vielleicht hilft dir das weiter bei deiner Entscheidung, ob man die Teil bei VW einbauen läßt oder es wo anders macht, aber es brauch scheinbar neue Teile

Themenstarteram 8. Oktober 2019 um 10:49

Danke für die Info und die Mühe, das hier herüberzukopieren - ich kenne den älteren Teil dieses Threads ich glaube vom Portal "Polo9.info" - es sagt mir aber nicht, welche Reparaturmethode die vernünftigste ist, und ob die neuen Ersatzteil-Kat´s von VW nun entsprechend ausgelegt sind - scheinbar sind die Reparatursätze bei Skoda billiger?

Ich habe 3 solcher Polo´s 9N3 aus den Bj. 2005 + 2006 im Einsatz, Ventilschäden bei 54tKm, 87t Km + 90t km, bei jedem Polo einen bis jetzt.

Den von 2005 haben wir bei 90t Km bei einem Motorinstandsetzer repariert (Kopfreparatur = Ventile neu, Ventilsitze nacharbeiten, Ventilführungen tauschen, Ventilschaftdichtungen erneuert, Kopf war nicht verzogen) - Nach der Reparatur war aber der Motorölverbrauch sehr hoch, ca. 1 lt /1000Km, und nun, 30t km später ist der Motorölverbrauch so hoch, dass der Motor nicht mehr richtig läuft - Kerzen zu stark verölt - bin gespannt, ob ich herausfinde, was den hohen Motorölverbrauch ausgelöst hat (Membran von der Motorentlüftung wurde erneuert, brachte aber keinen Erfolg) - vielleicht finde ich was, wenn ich den Motor zerlege.

Zitat:

@Heinmal schrieb am 8. Oktober 2019 um 10:49:46 Uhr:

 

Ventilschaftdichtungen erneuert, Kopf war nicht verzogen) - Nach der Reparatur war aber der Motorölverbrauch sehr hoch, ca. 1 lt /1000Km, und nun, 30t km später ist der Motorölverbrauch so hoch, dass der Motor nicht mehr richtig läuft - Kerzen zu stark verölt - bin gespannt, ob ich herausfinde, was den hohen Motorölverbrauch ausgelöst hat

Vermutlich wurden die VSD nicht korrekt aufgedrückt!

Da wird man wohl wie so oft das Problem bei den Kolbenringen finden .

Nachschauen wegen den VSD würde ich trotzdem , aber sollten die richtig sitzen , ganz klar Kolbenringe .

Normal schaffen VSD nicht so einen hohen Ölverbrauch .

Alle Motoren mit gleicher Fehlerbeschreibung hatten in meinem Umfeld entweder verschlissene , gebrochene oder festgebackene Kolbenringe .

Das einzigste was nicht wirklich passt , ist der hohe Verbrauch nach der Reparatur , hmm .

Das mit den Klebstoffen (?? am KAT ??) ist mir neu...

Ich kenne den Thread von polo9n.info , aber die Rede war immer von einer falschen Dimensionierung des Kat.

Wodurch dann der Kopf verzieht und die Ventile verbrennen.

Verbackene Kolbenringe sind eine andere Thematik, die Tritt auf wenn man das Sch**ß LongLife Öl im LongLife Intervall fährt. Hat nix mit dem Kat-Kopf-Problem zu tun.

VW soll zu der Problematik lange geschwiegen haben, einen geänderten Kat bekam man wohl nur bei Skoda...

Eine gute und günstigere Lösung als der Kat von VAG ist, den alten leer machen lassen und mit 200 Zellen neu bestücken lassen.

Macht Uni-Kat oder so.

Wobei der Preis von 500€ für Kat UND Zylinderkopf gut ist...

Oder gilt das nur wenn VAG Kulanz gibt?

Der 4-Ventiler (12V, z.B. BME) ist übrigens so gut wie nie betroffen...

Der hat einen größeren Kat und bessere Entlüftung durch die 4-Ventil Technik.

Themenstarteram 8. Oktober 2019 um 22:04

Die Ventilschaftdichtungen waren zwar anfangs nicht richtig drauf, habe ich dann aber nach ein paar tausend Kilometern korrigiert, der Ölverbrauch hat sich dadurch aber nicht verbessert und zum Test habe ich die Motorentlüftung ins Freie gehen lassen, hat auch nichts geholfen - Kompressionsprüfung hat bei dem vielen Öl in den Zylindern natürlich auch nicht schlecht ausgesehen - ich werde den Motor durch einen vom Schrotthändler ersetzen und den Ölfresser (wenn ich mal Zeit habe) zerlegen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Themenstarteram 8. Oktober 2019 um 22:16

Was ich oben noch vergessen habe zu schreiben: Ich bin natürlich mit dem damals von VW empfohlenen Langlauföl "Castrol Edge 5W-30 LL" gefahren - 10 - 15t Km pro Intervall.

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