Bessere Qualität nach FL? Von wegen!

BMW 1er E87 (Fünftürer)

Hallo zusammen,
hatte vonn 2005 bis 2008 einen 118d geleast gehabt, die Kiste lief wie ein Uhrwerk, war nie auch nur die kleinste Kleinigkeit dran kaputt oder zu bemängeln.... ich hatte lediglich die Gabe Steinschläge wie magisch anzuziehen (Innerhalb der 85 000 km/ 3Jahre 2 neue Windschutzscheiben und etwa 10 Steinschläge auf der Motorhaube...)
Natürlich hatte das Auto auch kleine Nachteile: Ich hatte damals kein Xenon bestellt (ok mein Fehler), aber auch die Materialien im Innenraum wirkten etwas billig, geknarrt und geklappert hat aber wirklich nichts. Anfangs hatte es ein kleines Problem mit den Türgriffen aussen gegeben, die waren teilweise hängen geblieben, weil von Werk aus das falsche Schmiermittel benutzt worden war... Soweit so gut.
2008 habe ich mich dann für einen weiteren Leasing 1er entschieden, diesmal 120 d mit Xenon... Verbrauch trotz Mehrleistung etwas besser, Fahrleistungen und Materialanmutung top, bin soweit eigentlich zufrieden.... Nur muss ich in letzter Zeit sehr zu meinem Bedauern feststellen, dass gewisse Probleme auftreten. Da ich erst in 10 000km den ersten Service habe, werde ich mit den Sachen auch noch solange warten, damit die Kiste nur einmal beim 🙂 steht.
Ich hatte bereits vor einigen Monaten vom Kupplungsproblem in einem eigenen Post berichtet. Auch mein 1er leidet unter dem, offenbar recht verbreiteten, Kupplungsproblem. Das heisst die Kupplung rutscht und rupft, ausserdem lässt sich der 3. Gang nur schwer und schalten und das Getriebe gibt hin und wieder beim Schalten, trotz durchgetretener Kupplung, sehr hässliche Geräusche von sich, so als ob die Kupplung nicht vollst. durchgetreten wäre... Das wiederum tut mir jedesmal in der Seele weh... 😉 🙁
Das ist eigentlich auch das gravierenste Problem. Dennoch, wie auch die folgenden keines, dass ich bei einem Wagen für über
35 000 € verstehen oder tolerieren kann...
So höre ich beispielsweise bei kleinen unebenheiten der Fahrbahn und auch bei bestimmten Drehzahlen in der nähe meines linken Ohrs leichte klappergeräusche... Ich habe die Quelle aber noch nicht finden können, weil das Geräusch schwer zu lokalisieren ist.
Ein wieterer Punkt ist der Teppich-übergang links neben dem Fahrersitz, dieser ist locker und steht ab, was nicht schön aussieht.
Dann bin auch ich (habe selbiges hier schon gelesen) ein Opfer der Probleme: Falte im Ledersitzbezug und Kante auf dem Amaturenbrett (Airbag-Sollbruchstelle). Die letztere wurde in letzter Zeit immer deutlicher sichtbar und ist mittlerweile ziemlich nervend...
Ich weiss zwar, dass die unteren Probleme eher Problemchen sind und das so mancher denken wird: der übertreibt doch und macht aus ner Mücke nen Elefanten... Aber ich sehe es so, wie schon weiter oben beschrieben... Bei einem Auto aus dieser Preisklasse darf sowas einfach nicht sein. Sonst kann ich mir genausogut nen Ford oder nen Fiat fürs halbe Geld kaufen... Bin jedenfalls mal gespannt, was der 🙂 zu meinen Beanstandungen sagen wird...
Wollte dies hier aber nur mal allgemein loswerden, weil die Qualität etc der FL Modelle immer so hoch gelobt wird. Bei mir ist sie jedenfalls in Puncto verarbeitung gegenüber dem alten Miserabel für BMW-Verhältnisse. Da verzichte ich lieber auf die hochwertigeren Materialien und habe dafür ein sauber verarbeitetes Auto...
Ich gehe auch davon aus, dass die Reaktion bzw Behandlung die ich mit diesen Problemen durch BMW erfahre, massgeblich Mitentscheidend dafür sein wird, wie es bei mir in Sachen Auto nach dem Leasingende weitergeht.

Freundliche Grüsse,
Bpsycho

P.S. Hoffe man kann es auf den Bildern einigermassen erkennen...

Beste Antwort im Thema

Hallo Psycho,

ich lasse jetzt mal die dumme Bemerkung weg, die mir angesichts Deines Nicks auf der Zunge liegt.

Zu Deinen "Mängeln": Also die Sitzfalte im Leder würde mich auch stören. Aber war die von Anfang an da, oder hat die sich erst durchs Sitzen gebildet? Selbst wenn die sich erst durchs Sitzen gebildet hat, sollte das noch nicht bei einem ein Jahr alten Auto passieren.

Die übrigen Mängel sind wirklich marginal. Vielleicht würde Dir helfen, Dich mal mit einem Renault-Besitzer zu unterhalten, damit Du wieder weißt, wo die Qualität in Deinem Auto steckt. Es gibt nämlich wesentlich schlimmere Mängel, die an Neuwagen auftreten können.

Mein Schwager mit seinem Laguna wäre froh gewesen, wenn er nur Deine Mängel gehabt hätte.

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Wie gesagt: In einigen Punkten habe ich vermutlich überreagiert und es ist sicher nicht richtig, anhand von mein Auto die gesamte FL-Riege zu beurteilen...
Aber auf der anderen Seite: 1er hin oder her, ist es ein BMW, der den Preis eines BMWs trägt, da kann man entsprechende Qualität erwarten! Die Haarspalterei, in welche Kategorie die Probleme fallen (verarbeitungsfehler etc) bringt da genausowenig, wie die Thematik: "Aber fahr doch mal dieses und jenes Auto, dann weisst du was Probleme sind..."
Natürlich ist der Basispreis vom 1er "nur" bei 22 000 €, alles andere ist SA. Die von euch genannten Beispiele wie Citroen etc. beginnen aber in vergleichbarer Grössenordnung beim Basispreis nahezu 10 000 € weiter unten. Und mir geht es um ebendiesen Preisunterschied, den ich nunmal (als Verbraucher) in jeglicher hinsicht merken will... Natürlich ist der BMW Motor besser, in Sachen Sicherheit werden beide etwa gleichauf sein. Bleibt Qualität, Interieur und Fahrgefühl und auch diese Punkte müssen beim BMW besser sein, denn der Motor und das Fahrwerk alleine rechtfertigen (für mich) keine solche Preisdifferenz und bestimmen noch nicht das ganze Auto. Es mag sein dass der BMW auch am Ende länger "lebt", aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle, weil die meisten Leute ihr Auto eher nicht bis zum Exodus fahren... Insbesondere nicht Kunden  von z.B. BMW, Mercedes und Audi, die sich alle auf einen relativ guten Werterhalt freuen können.
Und an die Leute, die finden, dass diese Probleme nichtig sind, sei gerichtet, dass diese massgeblich Mitschuldig daran sind, dass die Autoindustrie die Preise immer höher dreht und immer mehr und an vielen Fronten spart. Zum Teil wird durchaus auch am falschen Ende gespart. Die Gewinnmarge wird immer höher (pro Auto). Und wieso? Weil die Leute ein (teures) Auto kaufen, feststellen, dass einige Sachen billig gemacht, oder Mangel- bzw. Problembehaftet sind und sich denken: Is ja nicht so schlimm, kann ja mal vorkommen.... Natürlich kann das mal vorkommen (das ist ja auch nicht der Punkt), es muss aber auf jeden Fall vom Hersteller verlangt werden (insbesondere bei Neuwagen unter einem Jahr!), das Problem zu beheben, weil diesem nur so gezeigt werden kann, dass sparen nicht alles ist und das es so nicht geht! Die Autoindustire ist immer ganz gross, wenn es darum geht zu jammern, insbesondere die deutschen Marken. Das es ihnen mit am besten geht, wird dabei gerne unter den Tisch gekehrt. Und auch dass einer der fertigenden Mechaniker im Werk mal einen schlechten Tag hat, akzeptiere ich voll und ganz, schliesslich ist das auch nur ein Mensch. Ich distanziere mich auch ganz klar davon, dass dieser immer 100 % Fehlerfrei arbeiten muss, das kann niemand. Aber auch solche Dinge müssen dann halt (wenn sie auftreten) vom Hersteller in Ordnung gebracht werden.
Leute die solche Probleme und Mängel (wie u.a. ich sie habe) für nichtig halten und wegreden wollen, haben meiner Ansicht nach eher den Bezug zu Realität verloren, als jene, die "pingelig" auf solche Probleme achten und entsprechend reagieren. Ausserdem scheinen sie ziemlich sicher den Bezug zum Geld verloren zu haben!!!
Also nochmal: Es mag sein, dass einige meiner Problem übertrieben sind, aber andere (Amaturenbrett/Getriebe) sind ganz klar nicht in Ordnung und ich bin gespannt darauf was der 🙂 dazu sagt. Ich denke, dass ich insbesondere wegen dem Getriebe und dem damit verbundenen Risiko eines höheren Schadens (wie von Strikersen geschrieben) mal schon vor dem eigentlichen Service zur Werkstatt fahre... In ca 2 Wochen beginnen meine Ferien, dann sollte das mal ohne Problem möglich sein...

Grüsse,
Bpsycho

P.S.: Dieser Beitrag spiegelt meine persönlichen Ansichten und Meinungen wider. Es handelt sich also nicht um persönlich Angriffe oder Beleidigungen, sondern um gut gemeinte Anregungen und Gegenstände der entsprechenden Diskussion.

Wow was en Roman...aber wo er recht hat hat er recht...ist schon ne Menge Geld für die "Premium Fahrzeuge" da kann man auch "Premium Qualität" verlangen mal mindestens die ersten 4 Jahre...

Zitat:

Original geschrieben von Guardian85


Wow was en Roman...aber wo er recht hat hat er recht...ist schon ne Menge Geld für die "Premium Fahrzeuge" da kann man auch "Premium Qualität" verlangen mal mindestens die ersten 4 Jahre...

Bekommt man ja auch!

Zitat:

Original geschrieben von bpsycho0815


Wie gesagt: In einigen Punkten habe ich vermutlich überreagiert und es ist sicher nicht richtig, anhand von mein Auto die gesamte FL-Riege zu beurteilen...
Aber auf der anderen Seite: 1er hin oder her, ist es ein BMW, der den Preis eines BMWs trägt, da kann man entsprechende Qualität erwarten! Die Haarspalterei, in welche Kategorie die Probleme fallen (verarbeitungsfehler etc) bringt da genausowenig, wie die Thematik: "Aber fahr doch mal dieses und jenes Auto, dann weisst du was Probleme sind..."
Natürlich ist der Basispreis vom 1er "nur" bei 22 000 €, alles andere ist SA. Die von euch genannten Beispiele wie Citroen etc. beginnen aber in vergleichbarer Grössenordnung beim Basispreis nahezu 10 000 € weiter unten. Und mir geht es um ebendiesen Preisunterschied, den ich nunmal (als Verbraucher) in jeglicher hinsicht merken will... Natürlich ist der BMW Motor besser, in Sachen Sicherheit werden beide etwa gleichauf sein. Bleibt Qualität, Interieur und Fahrgefühl und auch diese Punkte müssen beim BMW besser sein, denn der Motor und das Fahrwerk alleine rechtfertigen (für mich) keine solche Preisdifferenz und bestimmen noch nicht das ganze Auto. Es mag sein dass der BMW auch am Ende länger "lebt", aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle, weil die meisten Leute ihr Auto eher nicht bis zum Exodus fahren... Insbesondere nicht Kunden  von z.B. BMW, Mercedes und Audi, die sich alle auf einen relativ guten Werterhalt freuen können.
Und an die Leute, die finden, dass diese Probleme nichtig sind, sei gerichtet, dass diese massgeblich Mitschuldig daran sind, dass die Autoindustrie die Preise immer höher dreht und immer mehr und an vielen Fronten spart. Zum Teil wird durchaus auch am falschen Ende gespart. Die Gewinnmarge wird immer höher (pro Auto). Und wieso? Weil die Leute ein (teures) Auto kaufen, feststellen, dass einige Sachen billig gemacht, oder Mangel- bzw. Problembehaftet sind und sich denken: Is ja nicht so schlimm, kann ja mal vorkommen.... Natürlich kann das mal vorkommen (das ist ja auch nicht der Punkt), es muss aber auf jeden Fall vom Hersteller verlangt werden (insbesondere bei Neuwagen unter einem Jahr!), das Problem zu beheben, weil diesem nur so gezeigt werden kann, dass sparen nicht alles ist und das es so nicht geht! Die Autoindustire ist immer ganz gross, wenn es darum geht zu jammern, insbesondere die deutschen Marken. Das es ihnen mit am besten geht, wird dabei gerne unter den Tisch gekehrt. Und auch dass einer der fertigenden Mechaniker im Werk mal einen schlechten Tag hat, akzeptiere ich voll und ganz, schliesslich ist das auch nur ein Mensch. Ich distanziere mich auch ganz klar davon, dass dieser immer 100 % Fehlerfrei arbeiten muss, das kann niemand. Aber auch solche Dinge müssen dann halt (wenn sie auftreten) vom Hersteller in Ordnung gebracht werden.
Leute die solche Probleme und Mängel (wie u.a. ich sie habe) für nichtig halten und wegreden wollen, haben meiner Ansicht nach eher den Bezug zu Realität verloren, als jene, die "pingelig" auf solche Probleme achten und entsprechend reagieren. Ausserdem scheinen sie ziemlich sicher den Bezug zum Geld verloren zu haben!!!
Also nochmal: Es mag sein, dass einige meiner Problem übertrieben sind, aber andere (Amaturenbrett/Getriebe) sind ganz klar nicht in Ordnung und ich bin gespannt darauf was der 🙂 dazu sagt. Ich denke, dass ich insbesondere wegen dem Getriebe und dem damit verbundenen Risiko eines höheren Schadens (wie von Strikersen geschrieben) mal schon vor dem eigentlichen Service zur Werkstatt fahre... In ca 2 Wochen beginnen meine Ferien, dann sollte das mal ohne Problem möglich sein...

Grüsse,
Bpsycho

P.S.: Dieser Beitrag spiegelt meine persönlichen Ansichten und Meinungen wider. Es handelt sich also nicht um persönlich Angriffe oder Beleidigungen, sondern um gut gemeinte Anregungen und Gegenstände der entsprechenden Diskussion.

Deshalb kauf ich mir keinen BMW mehr. Da wird bei jedem Fehler rumgenörgelt und wie gesagt bei BMW ist sparen zurzeit ganz Groß geschrieben. War erstaunt bei Opel. Ich habe meinen Corsa Gsi nach 250km abgegeben weil der Turbo pfeifte (war nur eine lockere Schraube nach dem Turbo am Abgasrohr, Turbo wurde aber torzdem aus vorsicht getauscht). Bei der Probefahrt stellte der FOH fest das die Windschutzcheibe bei Tempo 150 etwas pfeift. Das Wäre mir nie aufgefallen da ich nur 120 Fahre. Hat mir alles gebeichtet und gesagt das die Raus mus und ne neue rein. Wird sofort beim nächsten Termin gemacht. Da kann sich BMW mal was davon abschneiden. Die Wollten mir nicht mal das Kappute Getriebe anerkennen wo kein Mensch den 2 Gang einlegen konnte esseidem er ging in ne Mukibude. Selbst ein Befreundeter KFZ-Meister meinte das das total abnormal sei. Die einsicht von BMW kam erst später.

Fehler werden gemacht. Aber Gerade bei so schwerwiegendem Fehler wie defektem Getriebe erwarte ich etwas mehr Sensibilität gerade für den Preis.

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Schon mal drüber nachgedacht, dass es vielleicht nicht an der Marke sondern an einem bestimmten Autohaus lag.

Zitat:

Original geschrieben von passat 1.8t


Schon mal drüber nachgedacht, dass es vielleicht nicht an der Marke sondern an einem bestimmten Autohaus lag.

Es lief alles direkt über BMW. War extra bei 2 Händlern die mir beide das Problem anerkannt haben doch BMW sagte nein. Die müssen alles erst mit BMW absprechen. Heute trift solche Entscheidungen nicht mehr der Händler sondern der Hersteller selbst. Muss alles Abgesprochen werden bei Opel war das mit dem Turbo genau so. Ich hab BMW dann solange genervt bis ein Reiseingenieur vorbeikamm und sich das mal selbst angeschaut hat erst nach gutem Zureden war der Einsichtig. BMW macht das weil sie die Reperatur den Händler bezahlen muss. So käme ein Händer schnell ans geld wenn er alles auf Garantie tauschen würde. Das macht kein Hersteller mit.

Zitat:

BMW macht das weil sie die Reperatur den Händler bezahlen muss.

Stimmt nicht. BMW reicht das defekte Getriebe sofort an den Vorlieferanten weiter bzw. die Kosten dafür.

Das ist allgemein üblich, daß die Vorlieferanten gerade stehen müssen. Ist ja auch richtig so.

ABer die Zwischenschaltung eines Werksingenieurs verhindert, daß die Werkstatt zu großzügig ist, was natürlich vom Vorlieferanten nicht erstattet würde.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.

Zitat:

Original geschrieben von redbiker



Zitat:

BMW macht das weil sie die Reperatur den Händler bezahlen muss.

Stimmt nicht. BMW reicht das defekte Getriebe sofort an den Vorlieferanten weiter bzw. die Kosten dafür.
Das ist allgemein üblich, daß die Vorlieferanten gerade stehen müssen. Ist ja auch richtig so.
ABer die Zwischenschaltung eines Werksingenieurs verhindert, daß die Werkstatt zu großzügig ist, was natürlich vom Vorlieferanten nicht erstattet würde.
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.

Jo. aber zuerst geht die Rechnung an BMW und falls diese Falsch entschieden haben müssen die die Zeche bezahlen. Kommt auch drauf an ob es ein Fehler des Zulieferers oder ein Montagefehler seitens BMW war. Ist alles nicht so einfach wer da bezahlt. Gerade wenn es darum geht wenn z.B. bei einem elektrostecker der Klibs dauernd abbricht. Montagefehler? Materialfeher? Neeeeee wir warens nicht. Wir aber auch nicht. *g* 😁 Davon bekommt man aber nichts mit.

Ich wollte eigentlich nur Sagen das der Händler sehr gerne alles auf Garantie tauschen würde da er nichts dafür bezahlen muss. Im Gegenteil, er bekommt ne angemessene Entschädigung für den Aufwand und kann seine Werkstatt gut auslasten mit solchen Arbeiten (wenn es so wäre das er entscheiden dürfte).

Sollte bei meinem Auto mal was nicht in Ordnung sein und die Freundlichen sich querstellen, gehe ich halt mit dem angefallenden Problem an die Öffentlichkeit (Presse, Motorclubs, etc.) Meistens geht dann doch was.

Gruß
Jörg

Zitat:

Original geschrieben von Scraper2009


Sollte bei meinem Auto mal was nicht in Ordnung sein und die Freundlichen sich querstellen, gehe ich halt mit dem angefallenden Problem an die Öffentlichkeit (Presse, Motorclubs, etc.) Meistens geht dann doch was.

Gruß
Jörg

Das ist dann natürlich der letzte Weg.

Grundsätzlich kann eich den TE gut verstehen. Ich selbst bin hier ein gebranntes Kind, da ich mit meinem Wagen ähnliche Probleme hatte. Ich hab bei mir Sportsitze mit dem Stoff Network verbaut und ich kenne diese Sitzfalte zur genüge. Nach 3 Monaten hatte ich bereits den dritten Sitzbezug drauf. Das vierte Mal wollte BMW dann nicht mehr wechseln. Mit der Zeit rieb sich der Bezug auch ab ... hässliche Abschürfungen bildeten sich nach etwa 40.000km (auch auf dem Beifahrersitz). Nach einer erneuten Anfrage kam eine Absage: O-Ton der AG ... ich würde die Sitze unsachgemäß behandeln und »Ziegelsteine« auf dem Fahrersitz transportieren.

Erst nachdem ich unabhängig zwei, mehr oder weniger befreundete Ingenieure der AG damit betraut hatte, kam Bewegung in die Sache. Auf einmal war man ganz hellhörig. Zu meiner Freude hat man mir jetzt endlich den kompletten Austausch der beiden Vordersitze genehmigt.

Manchmal muss man es leider mit der Brechstange versuchen. Ganz nebenbei gesagt hab ich das Ganze alleine mit der BMW Ag regeln müssen ... mein »Händler« hat sich keine Unnötige Arbeit aufgeladen.

Danke für eure vielen Antworten. Wie ich jetzt sehe verstehen mich doch einige oder denken gleich, anfangs hatte ich schon befürchtet, dass ich der einzige bin, der so denkt. Ich muss an dieser Stelle aber wohl auch zugeben, dass ich mich teilweise etwas ungeschickt ausgedrückt habe... Das hat dann halt auch noch für gewisse "Missverständnisse" gesorgt.
Ich werde in diesem Thread bis in ein paar Wochen, wenn ich dann mal beim 🙂 war auf jeden Fall über den weiteren Verlauf, bzw. Reaktionen vom 🙂 und von BMW schreiben, sodass ihr auf dem laufenden bleibt... 😉

Grüsse,
Bpsycho

Ich habe heute mal an meinem neuen Coupé rumgesucht, ob ich denn nicht den kleinsten Fehler finden könnte. Irgendwas muß doch sein, waren ja schließlich Menschen, die das zusammengebaut haben.

Und..... ich bin fündig geworden! Die Fußmatten im Fahrer und Beifahrerfußraum. Deren Befestigung war über alle Fahrzeuggenerationen hinweg immer schon ein Problem.
Der Stand der Technik ist wohl, daß großflächige Klett-Flächen mittels eines Kunststoff-Schraubgewindes in den Wagenboden hineingeddreht werden und auf diese Klett-Flächen der Teppich einfach aufgepreßt wird und hält.
Leider waren in beiden Fußräumen die Klett-Flächen aus dem Boden herausgerissen und so die gesamte Fußmatte schon nach vorn verschoben.
Habe das Ganze erst mal wieder eingeschraubt und werde nun beobachten, ob das wieder ausreißt.

So, und nun? Wenn das wieder ausreißt, ist das ein Garantiefall? Ich kann nicht leiden, wenn die Fußmatte sich vor dem Gaspedal staut und Wellen schlägt. Bin ich jetzt ein Huster? Ein Korinthenkacker?
Muß ich auf die Couch?
Nein, mich ärgert das eben, und wenn die Dinger wieder ausreißen, werde ich zum Freundlichen fahren damit bzw. das beim ersten Werkstattaufenthalt reklamieren. Schon in den 60er Jahren rutschten die Fußmatten vor die Pedale. Sind wir 50 Jahre später keinen Schritt weiter?
Psycho, ich leiste Abbitte bei Dir. Ich verstehe Deinen Ärger!

Wenn z.B. jemand Einfüßig, komisch mit hoher Fußdruck Belastung einsteigt, müssen die ja verutschen.

Oder soll BMW Titanschrauben für die Matten verwenden?

Kleine Klettstreifen wirken Wunder.

Nein ich empfehle Stahlschrauben. Eine Titanschraube hält bei gleicher Dicke nur das 0,9fache einer Stahlschraube, aber dafür ist sie rund 40% (7,8g/cm³ vs 4,5g/cm³) leichter. Das sind einfach Details über die wir oberflächligen Menschen zu wenig Gedanken gemacht haben, weil es die wenigsten interessiert. Wenn man wirklich mal mit offenen Augen so einige Detaillösung betrachten und sich mal kurz dazu Gedanken macht, so kann man nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Aber da läuft das bei uns Deutschen noch recht gut, andere Völker sind da viel nachlässiger. Uns eilt ein "genauer" Ruf voraus.
Was ich hier manchmal für´n Schwachsinn zusammenschreibe😁

Airforce, vielleicht hast Du es nicht verstanden, oder ich habe mich unklar ausgedrückt. Die Klettverbindung zwischen Schraube und Matte hält.
Was ausreißt ist die Schraube selbst aus dem Fahrzeugboden. Vielleicht sollte ich morgen mal ein Foto einstellen.
Ich steige natürlich einfüßig ein. Möchte mal sehen, wie Du beidfüßig einsteigst. Kannst Du fliegen? Das geht ja nur, wenn man sich zuerst quer auf den Sitze setzt und dann beide Füße reinholt. Das machen aber meist nur Leute über 120 kg oder über 70 Jahre. Normale Leute steigen mit dem rechten Fuß voraus ein.

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