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Beschädigung am Schweller HU-relevant?

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 15:00

Hallo!

 

Ich würde gerne eure Einschätzung hören, ob ein Prüfer bei der HU in so etwas einen Mangel sieht und vielleicht sogar die Plakette verweigert.

 

Konkret geht es um einen Schaden am Schweller.

Siehe Fotos.

 

Im Voraus vielen Dank für eure Antworten!

Foto 1.jpg
Foto 2.jpg
Beste Antwort im Thema

Totalschaden ..... Risse im Karosserieblech .... Richtbank ... Totalschaden ... korrupte/unfähige TÜV-Mitarbeiter:

So viel Blödsinn über die "fachliche" Beurteilung eines solch offensichtlich karosserietechnisch unwesentlichen Schadens habe ich selten so kompakt in einem Thread dieser Länge gelesen.

Beachte in den nächsten 10.000 km das Reifenlaufbild, wenn keine optischen Auffälligkeiten am Rad ersichtlich sind, und fahr zum TÜV, um dir den Stempel zu holen.

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Zitat:

@KUES_Pruefer schrieb am 4. Januar 2020 um 19:39:21 Uhr:

...

Also wenn mir ein solches KFZ vorgeführt wird, habe ich automatisch Bedenken, dass sich durch den Unfall evtl. Deformierungen am Rahmen / Achsaufnahme ergeben haben könnten, und ich selbst würde ein Vermessungsprotokoll sehen wollen, dass nichts schief und verzogen ist

Also ist es Ermessenssage des Prüfers. Oder gibt es für derartige Beschädigungen irgendwelche Vorschriften?

Ich tue mich immer schwer damit, dass eine bestandene HU abhängig vom Prüfer, der Gemütslage des Prüfers oder der zu prüfenden Organisation ist.

...vor Jahren hatte ich beim TÜV-Süd zum Feierabend hin mal eine HU, die hat keine 5 Minuten gedauert.

Da hat mich der Prüfer bevor er überhaupt ans Auto gegangen ist schon gefragt, ob ich anschließend stadteinwärts muß. Auf meine Anwort mit Ja kam sofort die Frage, ob er mitfahren kann, weil er müßte sein Auto ein paar hundert Meter weiter bei einer Werkstatt abholen.

...wie gesagt, keine 5 Minuten später klebte die Plakette, ich hatte einen Prüfbericht "ohne Mängel" in der Hand und der Prüfer saß angeschnallt auf dem Beifahrersitz... kann sich jetzt jeder seinen Teil denken !??? :rolleyes:

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 4. Januar 2020 um 20:12:11 Uhr:

 

Also ist es Ermessenssage des Prüfers.

Ja, es ist irgendwie Ermessungssache des Prüfers, wie und ob er bestimmte Dinge mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Zitat:

Oder gibt es für derartige Beschädigungen irgendwelche Vorschriften?

Ja und Nein, wenn der Prüfer als Dipl.-Ing. keine sicherheitsgefährdenden Beschäadigung erkennt, kann er eine HU geben.

Passiert dann aber trotzdem später was (Unfall z.B.) so kann und wird er in die Haftung genommen, und kann schlimmstensfalls seinen Stempel verlieren.

Zitat:

Ich tue mich immer schwer damit, dass eine bestandene HU abhängig vom Prüfer, der Gemütslage des Prüfers oder der zu prüfenden Organisation ist.

Prüfer sind auch nur Menschen, die auch mal Fehler machen können.

Zitat:

@gast356 schrieb am 4. Januar 2020 um 20:17:36 Uhr:

...vor Jahren hatte ich beim TÜV-Süd zum Feierabend hin mal eine HU, die hat keine 5 Minuten gedauert.

Da hat mich der Prüfer bevor er überhaupt ans Auto gegangen ist schon gefragt, ob ich anschließend stadteinwärts muß. Auf meine Anwort mit Ja kam sofort die Frage, ob er mitfahren kann, weil er müßte sein Auto ein paar hundert Meter weiter bei einer Werkstatt abholen.

...wie gesagt, keine 5 Minuten später klebte die Plakette und ich hatte einen Prüfbericht "ohne Mängel" in der Hand und der Prüfer saß angeschnallt auf dem Beifahrersitz... kann sich jetzt jeder seinen Teil denken !??? :rolleyes:

Ja, TÜV-Süd eben.

Beim TÜV-Nord gehen die Uhren anders.

Hat aber was mit der Struktur zu tun

Zitat:

@KUES_Pruefer schrieb am 4. Januar 2020 um 20:37:56 Uhr:

Beim TÜV-Nord gehen die Uhren anders.

Glaubst du das echt? Ich hab ausreichend oft mit dem TÜV Nord zu tun... Außer das die Herren beim TÜV Nord deutlich hochnäsiger sind, läuft der Schmu überall gleich ab, wenn man es drauf anlegt.

MfG

Zitat:

@KUES_Pruefer schrieb am 4. Januar 2020 um 20:36:31 Uhr:

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 4. Januar 2020 um 20:12:11 Uhr:

 

Also ist es Ermessenssage des Prüfers.

Ja, es ist irgendwie Ermessungssache des Prüfers, wie und ob er bestimmte Dinge mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Das hatte ich erst im letztem Frühjahr. Prüfer 1 (Dekra) meiner Werkstatt diagnostizierte Schäden im Werte von 4500€ bei der HU. Dann nach drei Wochen zum TÜV, wo dann nur noch die schon mir bekannten Ölundichtigkeiten übrig blieben, was mich dann 1200€ kostete.

Wenn die Ermessenssache zwischen Totolschaden und mal eben reparieren entscheidet, dann habe ich ein Problem mit der Tagesform.

Meine Lehre aus der Geschicht war, dass ich in Zukunft notfalls zwei TÜV-Institutionen befrage. Ob das so im Sinne des Erfinders ist, bleibt dahin gestellt.

Themenstarteram 5. Januar 2020 um 17:02

Zitat:

@gast356 schrieb am 3. Januar 2020 um 18:21:26 Uhr:

...so wie ich das Fahrzeug nach den Bilder beurteile lohnt sich da eine fachgerechte Reparatur nicht mehr...

Richtig erkannt. Das würde den Wert des Fahrzeugs deutlich übersteigen. Es geht nur darum, jetzt noch ein Mal durch die HU zu kommen. Es kann optisch auch ruhig so bleiben. Wichtig ist nur, dass das Auto deswegen nicht durchfällt.

 

 

Zitat:

@gast356 schrieb am 4. Januar 2020 um 11:26:48 Uhr:

...meiner Beurteilung nach ist und kann da ist kein Riß sein, das ist der abgeplatzte Lack. Die Stauchung des Materials im oberen Bereich war zuviel für den Lack so ist der im gesamten Bereich abgeplatzt und jemand hat den Bereich scheinbar schon mit weißer Farbe / Lack überpinselt vermutlich damits nicht rostet oder nicht so auffällt.

Stimmt, es ist eine Stauchung, kein Riss.

 

Farbe oder Lack wurde allerdings nicht benutzt. Das sieht nur so aus.

Einzig das schwarze Zeug ist darauf geschmiert worden zur Rostvorsorge.

 

Totalschaden ..... Risse im Karosserieblech .... Richtbank ... Totalschaden ... korrupte/unfähige TÜV-Mitarbeiter:

So viel Blödsinn über die "fachliche" Beurteilung eines solch offensichtlich karosserietechnisch unwesentlichen Schadens habe ich selten so kompakt in einem Thread dieser Länge gelesen.

Beachte in den nächsten 10.000 km das Reifenlaufbild, wenn keine optischen Auffälligkeiten am Rad ersichtlich sind, und fahr zum TÜV, um dir den Stempel zu holen.

Themenstarteram 5. Januar 2020 um 18:59

Zitat:

@Spargel1 schrieb am 5. Januar 2020 um 18:17:21 Uhr:

 

Beachte in den nächsten 10.000 km das Reifenlaufbild, wenn keine optischen Auffälligkeiten am Rad ersichtlich sind, und fahr zum TÜV, um dir den Stempel zu holen.

Der Schaden besteht schon fast 2 Jahre (ist wenige Tage nach der letzten HU entstanden), schon seit mind. 15.000 km. Es sind seit dem keinerlei Auffälligkeiten festzustellen.

Moin Moin !

Zitat:

Also wenn mir ein solches KFZ vorgeführt wird, habe ich automatisch Bedenken, dass sich durch den Unfall evtl. Deformierungen am Rahmen / Achsaufnahme ergeben haben könnten, und ich selbst würde ein Vermessungsprotokoll sehen wollen, dass nichts schief und verzogen ist

Du bist entweder noch in der Ausbildung oder noch nicht lange dabei!

Es ist selbst auf den Bildern deutlich zu erkennen , dass hier weder ein struktueller Schaden vorliegt noch Anlass zu der Vermutung gegeben sein könnte , dass die Achsaufnahme beschädigt / verzogen sein könnte.

Mehr als ein Schönheitsfehler ist das nicht , das gibt bestenfalls einen Hinweis.

Zitat:

Totalschaden ..... Risse im Karosserieblech .... Richtbank ... Totalschaden ... korrupte/unfähige TÜV-Mitarbeiter:

 

So viel Blödsinn über die "fachliche" Beurteilung eines solch offensichtlich karosserietechnisch unwesentlichen Schadens habe ich selten so kompakt in einem Thread dieser Länge gelesen.

Richtig!

Zitat:

wobei ein aufgesetztes Blech komplett über den beschädigten Teil des Schwellers auch für die Stabilität nicht ungünstig ist.

Nun ist das ja genau das , was ich geschrieben habe,nur mit dem Unterschied , dass ich vorher das alte Blech raustrennen würde. Dauert vielleicht 2 Minuten und kostet 23 Cent Trennscheibe , dafür kann man dann hinterher Hohlraumkonservierung einbringen. Macht vielleicht incl. Arbeitslohn 10 E mehr (wg. der Reinigung der Hohraumsonde) , dafür hälts mindestens doppelt so lange. Ist eben die Frage: 200 E für 4 Jahre oder 210 E für 10 Jahre?

 

Zitat:

Der Schweller besteht aus Außenblech und Innenblech.

In diesem Fall sind beide Bleche stark eingedellt und gefaltet

Anscheinend verfügst du über Röntgenaugen

 

Zitat:

In diesem Zustand wird jeder verantwortungsbewußte Prüfer nach sachgemessen Ermessen handeln

Richtig

Zitat:

und einen erheblichen Mangel titulieren.

Quatsch

Zitat:

Es gibt aber auch, wie überall, schwarze Schafe, die dann nur einen geringen Mangel gegen etwas Backschisch im Prüfbericht vermerken...

Das ist erstens eine dreiste Unterstellung , zweitens technisch gar nicht möglich (und damit unwahr). Der Prüfer ist seit einigen Jahren gar nicht in der technischen Lage , einen Mangel einzustufen.

MfG Volker

Ich denke verwerflich wäre das nicht, meiner Meinung nach wenn ein Prüfer, hier eben auch der User Kues_Prüfer mit seiner jahrzehntlangen Erfahrung, hier einen Nachweis einfordert.

Genauso wie ihm hier einige Absprechen was er Vermutet, genauso Vermuten nun hier die User die ihm nun das Gegenteil vorhalten.

Man erkennt haargenau keinen strukturellen Schaden.:D

Es ist ein Bild seitlich aufgenommen. Niemand sieht wirklich wie das Schwellerblech via mit dem angepunktetem Bodenblech ausschaut. Ist die Steifigkeit noch voll gegeben für zb ein Anheben in dem Bereich via Wagenheber oder Bühne. Man kann es nur Vermuten/Spekulieren.

Es sind Bilder und dienen einzig und allein nur zu Spekulationen.

Nach dem Motto, 10 Antworten, 10 unterschiedliche Meinungen.:eek:

Im Grunde könnt ihr euch hier die Köppe heissreden, euch gegenseitig Unwissenheit vorwerfen. In der Realität macht ihr doch was ein Prüfer oder die Polizei verlangt.

 

mfg

Es gibt hier zwei, drei User, die offensichtlich Erfahrung mit solchen Schwellern haben, schon hunderte malträtierte Schweller in der Werkstatt hatten, und deshalb über den Blödsinn der Panikmache hier nur den Kopf schütteln. Ich gehöre dazu.

Meine Erfahrung - und jetzt komme ich mit bösen Vorwürfen: Wenn eine KFZ-Prüfstelle, die nicht TÜV heißt, eine eigene Werkstatt angeschlossen hat, wird gerne ein Meßprotokoll gefordert, 3-mm-Reifen sind nicht ausreichend, gering eingelaufene Bremsscheiben sind nicht mehr HU-würdig .... und ratet mal, wer die Reparatur gleich morgen früh machen würde? Habe ich erlebt - nicht nur einmal, aber zum Glück nicht bei allen. Einem dieser schrägen Vögel drohte ich Prügel an, musste deshalb auch nichts bezahlen und fuhr weiter zum (leider weiter entfernten) TÜV, wo das Fahrzeug mängelfrei durchging.

Zitat:

@Johnes schrieb am 4. Januar 2020 um 20:42:57 Uhr:

 

Glaubst du das echt? Ich hab ausreichend oft mit dem TÜV Nord zu tun... Außer das die Herren beim TÜV Nord deutlich hochnäsiger sind, läuft der Schmu überall gleich ab, wenn man es drauf anlegt.

MfG

wie gesagt, es liegt an der Struktur, das macht die Unterschiede.

TÜV Nord unterliegt strengeren Kriterien, als TÜV Süd.

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 4. Januar 2020 um 21:22:01 Uhr:

 

Meine Lehre aus der Geschicht war, dass ich in Zukunft notfalls zwei TÜV-Institutionen befrage. Ob das so im Sinne des Erfinders ist, bleibt dahin gestellt.

Warum denn 2 ORGAS befragen, wenn auch eine reicht, denn warum 2 mal Geld bezahlen für eine Leistung?

Wer aber diesen Weg gehen will, dem empfehle ich ATU, die bieten gratis Durchsichten an

Zitat:

@techman122 schrieb am 5. Januar 2020 um 17:02:52 Uhr:

Zitat:

@gast356 schrieb am 3. Januar 2020 um 18:21:26 Uhr:

...so wie ich das Fahrzeug nach den Bilder beurteile lohnt sich da eine fachgerechte Reparatur nicht mehr...

Richtig erkannt. Das würde den Wert des Fahrzeugs deutlich übersteigen. Es geht nur darum, jetzt noch ein Mal durch die HU zu kommen. Es kann optisch auch ruhig so bleiben. Wichtig ist nur, dass das Auto deswegen nicht durchfällt.

Bei einem bis zu 10 jährigen Auto lohnt sich die Reparatur auf jeden Fall.

Jenseits der 10 Jahre kann durchaus ein Totalschaden vorliegen, wenn die Reparatur in einer Fachwerkstatt den Zeitwert des Autos übersteigt.

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