Benzin verbrennen
Ich habe ein Problem. In Paris ist gerade Umwelt-Gipfel.
Da denke auch ich immer mehr über meine Lebensweise nach.
Was mich ausmacht, ist dass ich Benzin verbrenne.
Das hat mich schon als Junge interessiert, das Fahren.
Je schneller, weiter, länger, desto besser.
Theoretisch weiss ich, dass das Scheisse ist.
Autos und Motorräder sind ja eine tolle Sache, wenn nur ich eins hätte.
Leider haben aber alle welche, und verstopfen die Strassen damit.
A propos: Die ganzen Strassen existieren nur dafür, für die Fahrzeuge.
Wir sind das schon so gewohnt, wir können uns eine Welt ohne gar nicht mehr vorstellen.
Gestern nach der Arbeit stand ich zwei Stunden im Stau.
Selbst die Moppeds kamen nicht mehr durch.
Da fragt man sich doch...
Aber meine ganze Welt dreht sich nur um Fahrzeuge, Touren, meinen MC, meine
Tourenkumpels. Ein Dilemma.
Beste Antwort im Thema
Ich wollte heute eigentlich ein Hoverboard für meine Neffen kaufen. Aber einmal im Laden stand ich davor und konnte nicht...dieses glänzende Plastik, diese Batterien und Ladegeräte...ich schaffe es nicht mehr. Ganze Regale von Drohnen, um "Selfies" zu machen, E-Roller, Hoverboards, Kameras mit zig Pixeln. Diese chinesisschen Bedienungsanleitungen, in 35 Sprachen übersetzt...Arschlecken, ich bin von jetzt ab ein Anti-Konsument! habe mir gerade den neuen Kondensateur geholt, um meinen 27 Jahre alten Kompressor zu reparieren, anstatt einen neuen zu kaufen. Und wenn der nicht mehr laufen sollte, gehe ich zur Handpumpe über...ich habe es einfach satt, mit meiner Kaufkraft sinnlose Sachen zu kaufen, die irgendwann zu Müll werden.
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Denke eher können. Die fahren ja auch laut Händler auf nur 70 % Produktionsauslastung beim ioniq weil keine Akkus kommen.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 7. Februar 2018 um 15:49:13 Uhr:
Irgendwo hab ich schon gelesen, dass sie nur 20.000 E-Kona im Jahr bauen wollen. Oder können.
Irgendwo gabe ich gelesen, dass Tesla 500.000 Autos im Jahr bauen will, aber nur 20.000 kann.
Da sie letztes Jahr schon 100.000 gebaut haben, hätte ich dafür gerne eine Quelle.
Meine hab ich Dir extra rausgesucht: https://www.greencarreports.com/.../...production-to-rise-again-report
😛
Das ist korrekt. Tesla hat übrigens auch im vierten Quartal 2017 einen Rekordverlust eingefahren.
Aber Elon Musk ist optimistisch und verspricht, am Ende des zweiten Quartals 2018 die gesteckten Produktionsziele zu erreichen. Das überzeugt und der Aktienkurs steigt.
Übrigens steigt der Verlust bei Tesla proportional mit der Anzahl verkaufter Autos.
Aber wenn die erst einmal aus der Produktionshölle sind, dann rollt der Dollar.
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Tesla darf man halt nicht auf die PKW beschränken. Da hat man die Akkuherstellung, diese werden auch für die Powerwalls genutzt und zum laden jener Powerwalls kann man dann das Dach mit den echt stylischen Solarziegeln bestücken.
Wobei ich da gerne mal einen Preis hätte ob das jetzt eigentlich günstiger ist als komplett normales Dach + Solar oder nur besser aussieht und vermutlich auch haltbarer weil z.B. innen liegende Verkabelung.
Der Elon ist schon ein toller Bursche! Just does it...
Wenn er Erfolg hat, wird er der Messias dieses Jahrhundert.
Wenn nicht, und die Sache kippt, kommt er immerhin ins Guiness Buch der Rekorde.
Solardachziegel gibt es ja schon. Ich hab mir mal ein Angebot kommen lassen.
Jeder Dachziegel hat eine Leistung von 9W. Die Anlage erreicht damit eine elektrische Nennleistung(DC)
von 8 kWp auf einer Fläche von ca. 71 qm auf der Dachfläche Ost.
Kosten dafür vor einem Jahr 13k€ netto. Für die komplette Anlage mir 4,2 kWh Speicher 23k€ netto.
Kein Schnäppchen.
Aber an sich ok. Lass dir mal ein Angebot geben was das neu Decken des Daches kostet. Ist ja auch jetzt kein Schnapper für ein paar Hunnis.
4,2 kWh Speicher ist aber zu klein. Mag für eine Abend + Nacht grad so reichen aber insgesamt wird er viel zu oft leer sein. Auch muss man beachten welche Lade- und Entladeleistung denn rüber kommt. Die Powerwall 2 mit über 13 kWh schafft 4,6 kW wenn ich mich richtig erinnere. Vorgestern mal Spülmaschine und Waschmaschine eingeschaltet. Zack, 5 kW werden benötigt. Mein 10 kWh Speicher liefert aber nur 2,2 kW rum. Also rest aus Netz oder wenn man Glück hat scheint eben grad die Sonne.
Ich bin immer noch dabei meine Frau zu trainieren mehr die schönen Tage zu nutzen. Aber läuft natürlich entgegengesetzt zu gewünschten Freizeitaktivitäten. 😁
Meine 9,81 kWh Anlage kostete jedenfalls knapp 13k € netto. Und Dach kommt bei sowas eben extra. Von daher dürfte es tatsächlich günstiger sein.
Ach ja: Link zu den Ziegeln: http://www.autarq.com/
Mit meiner PV-Anlage (8,81), die sich durch durchschnittlich 1100 kWp Leistung nach exakt 7 Jahren selbst bezahlte, verbuche ich einen Eigenverbrauch von ca. 33%.
Nehme ich also so einen TESLA-Speicher für 6.200 € (plus div. Ein/Umbaukosten) dann entspricht der Preis meinem direkten Strombezug vom EVU für etwa 10 Jahre.
Denke ich jetzt an die Batterien der Handys, die in der Regel nach 6 Jahren "fertig" sind, und übertrage das auf die TESLA-Batterie, dann halte ich das noch nicht für eine betriebswirtschaftlich lohnenswerte Investition.
Der Strom des EVU kommt immer, die Garantie der TESLA ist nach 2 Jahren beendet; ab dann ist man Beta-Tester. Meine Lebenserfahrung kennt den einen herausragenden Satz aller Lieferanten/Verkäufer: "das hätten wir nicht gedacht / davon sind wir jetzt nicht ausgegangen".
Wenn der Preis mal bei einem Drittel liegt, und das kann man erwarten (denn meine PV kostete mal 28.935 € (netto) und ist heute für ein Drittel zu haben), dann denke ich wieder darüber nach.
Betriebswirtschaftlich rechnet sich ein Speicher noch nicht wirklich. Ist mehr fürs gute Gefühl.
Und wenn man ein E-Auto hat, was auch entladen kann, kann man kostenlosen Strom vom Supermarkt zu Hause verbraten, während man den selbst erzeugten verkauft. 😁
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 8. Februar 2018 um 11:27:35 Uhr:
Ist mehr fürs gute Gefühl.
Echt ?
Lies mal hier, ab "Die Rohstoffe" ... gutes Gefühl ?
Ja nun. Wir beuten die Erde halt aus. Mir ist Lithiumabbau in der Salzwüste lieber als Fracking in bewohnten Gegenden.
Es sind alles mehr oder weniger kleine Übel. Und das Lithium ist ja nicht weg. Ein Akku ist nach seiner Nutzung noch genauso da wie zu Beginn. Nahezu vollständiges Recycling ist möglich. Deswegen wird der Bedarf irgendwann abnehmen, sobald nennenswerte Mengen an Zellen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben.
So ein Fahrzeugakku mit echten 350 oder mehr km Reichweite hat einen Materialwert von ~ 6.000 €. Die Recyclingindustrie scharrt schon mit den Hufen...
habe mal keine Angst Lew, dass wir unbedingt für den techn. Fortschritt immer nur die "SELTENEN ERDEN" benötigen. Zum Beispiel gibt es gerade jetzt die interessanten Forschungsergebnisse mit simplen (häufig vorkommenden) Metallen einen gewaltigen Fortschritt in Richtung Wasserstoffgewinnung zu erzielen, was ja auch den erneuerbaren Energien zugute kommt um diese zu speichern und den Wasserstoff-Brennstoffzellen somit effektiver zur Verfügung zu stellen. Den Link dazu lasse ich mal weg, sonst heißt es ich würde den noch googeln, obwohl ich solche Nachrichten per EMail bekomme. Aber wen interessiert es auch.? Ich bin dann mal wieder weg.
Habt einen schönen Tag: die Sonne lacht.