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Benzin ausgelaufen

Suzuki GSF 600 Bandit
Themenstarteram 28. Oktober 2016 um 23:47

Hallo liebe User,

Da ich nicht nur Neuling im motor-talk-Forum sondern im Schrauber-Bereich bin, wende ich mich nun hoffnungsvoll an euch.

Ich habe folgendes Problem: Letzte Woche war ich an einem der wenigen letzten schönen Tagen dieser Saison eine schöne Abendrunde drehen. Auf dem Heimweg wollte ich fix noch tanken. Unaufmerksam wie ich war habe ich nicht bemerkt wie mein Tank sich füllte. Kurz vor dem Überlaufen stoppte ich glücklicherweise unterbewusst. Nach dem zahlen dann der Schock: Meine Suzuki Bandit gsf 600 Bj. 95 (GN77B) sprang nicht mehr an. Nach einigen längeren Startversuchen ging sie dann endlich an. Unruhig im Gas und nicht ohne Choke zu fahren (sie ging sonst aus). Später war ich dann noch mit einem Kumpel unterwegs sie lief zwar warm ein wenig ruhiger, ohne Choke lief im Stand aber gar nichts. Beim Starten dann immer wieder längere Anlasszeiten. Ich stellte sie Abends ab, kontrollierte nochmals den Benzinhahn ob er auf on stand(bin da paranoid) . Am nächsten Tag war die Feuerwehr da, ich leider nicht weshalb ich davon nichts mitbekam. Lange Rede kurzer Sinn als ich meine Suzi wie immer im vorbeilaufen bewundern wollte merkte ich einen Haufen Bindemittel und den vielen Kraftstoff unter meinem Bike. Es tropfte aus allen Ecken und Enden, vor allem aber unterm Sitz. Das erste was ich begutachtete natürlich der Benzinhahn.. siehe da er war auf pri gestellt. Ein Blick aufs Öl-Schauglas bestätigten meine Befürchtungen-> Benzin im ÖL. Nach dem vollbrachten Ölablassen, bräuchte ich nun mal euren Rat. Da es mir finanziell nicht möglich ist in die Werkstatt zu fahren möchte ich mich selbst dran versuchen.

Wie würdet ihr Vorgehen? Ich vermute das Kraftstoff auslief und die Feuerwehr meinte den Hahn mit pri abzuklemmen. Schlechte Idee. Ich habe nun Angst sie zu starten. Neues Öl ist selbstverständlich was muss ich noch beachten? Kann der Motor bleibende Schäden bei einem Startversuch abbekommen? Lag das Überlaufen und die Startprobleme an dem 'übertanken'?

Geht mit mir nicht zu Hart ins Gericht, auch wenn einige Fragen für euch trivial erscheinen.

Vielen Dank

Suzibandit

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23 Antworten

Also eigentlich hat die Bandit einen Unterdruck Benzinhahn der ausschliesslich bei laufendem Motor Sprit durchlassen solle.

Es sei denn, er steht auf PRI....aber selbst dann sollten die Schwimmernadeln ein Überlaufen der Vergaser verhindern. Sofern sie in Ordnung sind.

Sowas wie "übertanken" gibts eigentlich auch nicht. Wird der Tank zu voll gefüllt, läuft er an der Tankdeckelöffnung über, bzw. am Überlauf über. (das winzige Loch was bei geöffnetem Deckel zu sehen ist)

Der Schlauch führt zwar irgendwo unter die Maschine aber wenn der Tank überfüllt wird, wird der "überflüssige" Sprit eher über die Aussenseite des Tanks laufen. Die Überlauf Öffnung ist recht klein, so dass eher geringe Mengen zügig abgeführt werden.

Ausserdem sollte jede Zapfpistole eine Überfüllung des Tanks verhindern.

Ich würde mal den Tank runter nehmen und ein klein wenig Sprit einfüllen.

Sollte auf On und RES Stellung des Benzinhahns Sprit fließen, wird der Benzinhahn (Membran) einen Defekt haben.

Eine defekte Benzinhahn Membran könnte übrigens ein Indiz für das schlechte Startverhalten der Maschine sein.

Hatte mal diesen Defekt vor Jahren bei meiner alten Seca. (aus heiterem Himmel)

Ausserdem sollte man mal die Vergaser unter die "Lupe" nehmen (Membran, Schwimmernadeln, Schwimmer usw.)

Bei übergelaufenen Vergasern sollte man auf jeden Fall erstmal Öl, Ölfilter wechseln. Schauen wie der Luftfilter aussieht.

Außerdem die Kerzen raus, ggf. trocknen/reinigen und den Motor evtl. kurz(!) ohne Kerzen mit der Hand drehen.

Großer Gang rein und mit der Hand am Hinterrad gedreht.

Habe meine Bandit auch mit übergelaufenen Vergasern gekauft...war allerdings lang nicht so schlimm wie bei Dir.

Bei mir kam noch etwas Sprit aus den Kerzenöffnungen obwohl das Öl schon abgelassen war.

Dann hoffe ich mal das durch deine Startversuche nicht noch mehr Schaden entstanden ist.

Viel Erfolg beim basteln, auf gutes gelingen. :)

Themenstarteram 29. Oktober 2016 um 9:24

Hallo SalexO,

Danke für deine Antwort. Ich werde heute mal ölfilter und Luftfilter anschauen. Das mit den Schwimmerventilen hab ich mir gedacht. Allerdings hatte ich befürchtet das man den Vergaser dann neu einstellen müsste? Das dies über die Einstellschrauben passiert ist mir zwar klar, jedoch dachte ich das einmal geöffnet er neu eingestellt werden müsste?

Kann es sein das nur ein wenig Benzin aus dem Überlauf Schlauch tropfte und dann der Hahn von einem Leien( wsl Feuerwehr ) auf pri gestellt wurde um ihn 'abzudrehen' ? Wie gesagt ich bin damit noch unterwegs gewesen abends. Es könnte ja auch einfach sein das die Feuchtigkeit und Kälte meiner Suzi an diesem Tag zuschaffen machte ich habe nämlich keine benzinpfütze unter ihr gefunden auch bei standzeiten über eine Stunde den Abend über verteilt?

Gruß Susibandit

HI , wenn das Öl nach Benzin riecht , solltest auf jeden Fall einen kompletten Ölwechsel machen , und keinesfalls vorher fahren !

Wenn der Vergaser nicht verstellt wurde , und Du nur die Schwimmernadeln kontrollierst , brauchst Du ihn auch nicht neu einstellen .

gruß hanspool

Zitat:

@SusiBandit schrieb am 29. Oktober 2016 um 09:24:00 Uhr:

Hallo SalexO,

Danke für deine Antwort. Ich werde heute mal ölfilter und Luftfilter anschauen. Das mit den Schwimmerventilen hab ich mir gedacht. Allerdings hatte ich befürchtet das man den Vergaser dann neu einstellen müsste? Das dies über die Einstellschrauben passiert ist mir zwar klar, jedoch dachte ich das einmal geöffnet er neu eingestellt werden müsste?

Kann es sein das nur ein wenig Benzin aus dem Überlauf Schlauch tropfte und dann der Hahn von einem Leien( wsl Feuerwehr ) auf pri gestellt wurde um ihn 'abzudrehen' ? Wie gesagt ich bin damit noch unterwegs gewesen abends. Es könnte ja auch einfach sein das die Feuchtigkeit und Kälte meiner Suzi an diesem Tag zuschaffen machte ich habe nämlich keine benzinpfütze unter ihr gefunden auch bei standzeiten über eine Stunde den Abend über verteilt?

Gruß Susibandit

Der Vergaser muß nicht neu eingestellt werden. Ist halt ein wenig Arbeit.

Luftfilter raus, Luftfiltergehäuse (vorher links & rechts die Blende), Gaszüge und die Schellen an den Ansaugstutzen lösen.

Dann kannste die Vergaserbatterie zur Seite raus nehmen. Die Benzinleitung auf jeden Fall Vergaserseitig dran lassen. Hatte mal das Pech, dass ein Verbinder undicht war nach dem wechsel der Benzinleitung. Musste schon ziemlich dran herumwitschaften um die neue Leitung drauf zu bekommen. Den Verbinder gibts scheinbar nur als Suzuki original Teil. Ca. 45 € pro Stück...

Zurück zum Thema...

Den restlichen Sprit aus den Schwimmerkammern ablassen (Seitliche Inbus Schrauben an der Schwimmerkammer) Vergaserbatterie auf den Kopf drehen und die Kreuzschlitz Schrauben der Kammer Lösen.

Dann siehste den Schwimmer & Schwimmernadel...beides ist an nem winzigen Stift befestigt. Den kannste recht leicht zur Seite rausdrücken.

Auf jeden Fall sollten die Dichtungen der Kammer gleich mit gewechselt werden. Vorsicht beim zusammenbauen, bzw. aufpassen das die Dichtung nicht beim Deckel draufschrauben aus der Nut rutscht!

Außerdem mal nen Blick auf die Schwimmer werfen...habe mal gelesen das diese auch undicht werden können.

...sollte dieser voll mit Benzin sein, kann er die Nadel bei steigendem Pegel in der Kammer, nicht in das Ventil drücken...

Themenstarteram 25. November 2016 um 19:25

Hallo Leute,

Sorry für die lange Pause! Bin leider nicht zum Schrauben gekommen. Um euch mal auf den neusten Stand zu bringen..:

Vergaser ausgebaut

NeueSchwimmerventile rein

Neue benzinhahndichtungen

Neues Öl und Filter

Vergaser eingebaut

Startversuch: Anlasser dreht, Motorstartet nicht trotz vollgezogenem Choke! Weder auf pri noch auf on-Stellung des benzinhahnes.

Hilft ein Spritzer bremsenreiniger als Startpilot im Luftfilter da? Kann ich das ohne weiteres einfach zur Startunterstützung machen?

Was wären mögliche Fehlerquellen?

Lg

Susibandit

Hallo.

Bedenke eins. Wenn der Vergaser leer ist, dauert es eine weile bis die Maschine anspringt. Jedenfalls viel länger als sonst.

Ich rate dir erstmals zu folgendes. Stell auf Pri. Steck ein Stück Schlauch an der Ablaufnippel und die Inbus Schrauben öfnen. Damit stellen wir fest, das sich überhaupt Benzin in der Kamer befindet (und somit das der Pri Stellung funktioniert). Ist Benzinvorhanden, haben wir vorerst Probleme mit der Benzinhahn ausschliessen können.

Ja, es ist möglich mit ein wenig "Start Pilot", (Bremsenreiniger tuts auch) das ganze etwas hilfe zu geben. Allerdings nicht auf der Luftfilter drauf, die kannst du kurz abnehmen.

Dann, Choke ziehen, KEIN GAS! Damit flutest du die Brennkamern. Da sind die Bandits etwas empfindlich. Nun brauchst du aber 3 Hande, Oder, mittels Kabelbinder der Kupplungshebel fest ziehen. ;)

Viel Glück

Themenstarteram 3. Juni 2017 um 12:24

Hallo Leute,

Nach viel Zeit und Arbeit hier meine Rückmeldung.

Meiner Meinung nach haperte es beim starten an 2 Dingen:

1. Mit dem Benzinhahnreperaturkit habe ich gleichzeitig eine stärkere Feder verbaut die wohl Einbauschrank zugut den Unterdruckhahn geschlossen gehalten hat.

2. Nach langen Startversuchen war die Batterie dann leer.

Die Lösung ? -ganz simpel im Endeffekt. Motorrad mit laufendem Automotor überbrückt. Choke vollgezogen. Mit Gefühl ein wenig am Gas spielen. Nach mehreren Minuten des orgelns das Wunder! Sie läuft wieder und die neue Saison kann starten *freu*

Danke für eure Hilfe

Susibandit

Die Frage nun....was hat es mit dem Einbauschrank auf sich :-D

HAHA dachte ich mir auch

Hey Leute

Ich habe mir vor kurzem eine 1200 Bandit Baujahr 2003 gekauft und hatte vorerst keine Probleme mit Ihr.

Hatte die dann 1 Tag in der Garage stehen und habe gesehen das ich ein Benzin fleck unter dem Motorrad habe und habe sofort gesucht woher es kommt. Habe gesehen dss es vom Benzinhahn kommt und habe es auf RES gestellt damit es zu es, was es leider nicht war. Habe dann den Tank ausgebaut und mir ein Reparatur kit für das Benzinhahn gekauft und eingebaut und es läuft immernoch.

Jetzt zu meiner Frage: Woran kann es liegen das immernoch Benzin ausläuft und was könnte ich noch machen. Dazu wollte ich noch fragen ob jemand eventuell eine Explosionszeichnung von dem Hahn hat.

Ich bedanke mich im voraus für eure Hilfe

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Suzuki GSF 1200 WVA9 Benzin läuft aus dem Hahn obwohl es zu ist' überführt.]

Wo läuft es denn genau raus?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Suzuki GSF 1200 WVA9 Benzin läuft aus dem Hahn obwohl es zu ist' überführt.]

Eins der Schwimmernadelventile wird hängen bzw verschlissen sein. Dann läuft dir einer der Vergaser über.

Den Benzinhahn kannst du nicht manuell schließen da er unterdruckgesteuert ist.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Suzuki GSF 1200 WVA9 Benzin läuft aus dem Hahn obwohl es zu ist' überführt.]

Manchmal findet das Benzin in diesem Fall über den Ansaugtrakt den Weg ins Motoröl.

Unbedingt überprüfen.

Am besten du benutzt zum Thema mal die Suche und liest dich ein, dann bekommst du alles erklärt.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Suzuki GSF 1200 WVA9 Benzin läuft aus dem Hahn obwohl es zu ist' überführt.]

Auch bei undichten Schwimmernadeln darf aber auf RES trotzdem nichts auslaufen. Nur wenn Benzinhahn und Schwimmerventile gleichzeitig defekt sind. Dann läuft es aber aus dem Vergaser.

Wo läuft es genau raus?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Suzuki GSF 1200 WVA9 Benzin läuft aus dem Hahn obwohl es zu ist' überführt.]

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