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Bei 'höherer' Drehzahl Widerstand beim Schalten
Guten Morgen Zusammen,
ich habe seit ein paar Wochen (fahre aktuell nicht ganz so viel mit meinem Wagen) das Problem, dass ich manchmal beim Hochschalten einen kleinen bis mittleren Widerstand habe. Ich konnte es noch nicht zu 100% eingrenzen aber es tritt primär auf, wenn ich zu schnell durchschalte bzw. die Drehzahl über ~800-1000 liegt. Teilweise fühlt es sich auch ein bisschen an wie eine Art Schlag der durch den Schalthebel geht. Das Auto fährt aber ruckelfrei, anfahren und runterschalten machen keine Probleme.
Der Wagen geht jetzt demnächst eh zur Inspektion wo ich das ganze ansprechen werde und mal wegen dem Wechsel vom Getriebeöl fragen werde. Der Wagen hat vor zwei Wochen die 100.000 km geknackt, ich habe aber leider keine Informationen ob und wann der Vorbesitzer das Getriebeöl gewechselt hat.
Ich hatte zuerst an eine nicht 100%ig trennende Kupplung gedacht, aber das passt mMn nicht mit der Abhängigkeit von der Drehzahl und den problemlosen runterschalten zusammen...
Hat hier evt. sonst noch jemand eine Idee oder Erfahrungen?
Danke! LG,
Finn
Auto: MX-5 NB Bj. 2000
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71 Antworten
Hat hier jemand mal die 'Bronze' Buchsen von I.L. Motorsport eingebaut? Das kleine Dingen was über das Ende des Schalthebels kommt?
Das ganze soll das Schalten deutlich präziser machen. Das Ding kostet ohne Versand aber schon 28€, was ich echt happig finde. Wenn das ganze stimmt, wäre es mir das Wert, finde aber nur Erfahrungen zu denen von 5XRacing. Und da wird es immer wie eine Weltveränder beschrieben.
In einem Post sprach sogar jemand davon, dass er dadurch sein "Gear Grinding" beheben konnte. Anscheinend hat er vorher nicht sauber die Gänge getroffen... War aber wie gesagt nur eine Person, die ähnliche Probleme, wie ich sie habe, damit lösen konnte.
Hast Du den originalen Schaltknauf drin?
Ist nicht sehr schön, aber recht schwer - wenn der durch einen leichten Knauf ersetzt wurde, kann das auch das Schaltgefühl beeinträchtigen. Hatte auch mal einen leichten Knauf, da war dann schon ein Unterschied zu merken, als ich wieder zum Original zurück bin...
Ja habe ich. Ich rede aber nicht vom Schaltknauf sondern von dem Führungsteil was "im Getriebe steckt", siehe Link.
Ich habe die Schaltbuchse bei mir drin, das Schaltgefühl hat sich enorm verbessert und lohnt sich absolut.
Ich glaube jedoch nicht, dass dein Problem dadurch behoben wird.
Sollte es sich tatsächlich um ein "Anwendungsfehler" halten, könnte die Buchse dazu führen, dass du mehr Gefühl beim Schalten entwickelst.
Der Schalthebel ist mit ein paar Buchsen aus Kunststoff gelagert, welche tatsächlich verschleißen können. Gerade die untere Buchse ist davon betroffen.
MFG
Guten Morgen zusammen,
ich glaube ich habe die Lösung des Problems: Der Geberzylinder. Ich hatte eben auf dem Arbeitsweg zwei mal den Effekt, dass das Kupplungspedal labrig wurde und der Schleifpunkt wieder sehr weit unten war. Ich stand dann an der Ampel für jeweils ~2 Minuten, dann ging es wieder.
Habe dann eben auf dem Firmenparkplatz den Test gemacht, also ersten Gang rein und Kupplung getreten lassen. Nach ca. 20-30s rollte der Wagen los bzw. die Drehzahl viel ab.
Dementsprechend gehe ich davon aus, dass erst der Nehmerzylinder flöten gegangen ist, da Flüssigkeitsverlust, und anschließend der Geberzylinder.
Schöner Mist. Ich werde mich mal damit beschäftigen, wie man den Wechselt. Er ist ja glücklicherweise zugänglich oben rechts im Motorraum, dann kriege ich das evt. selber hin.
Wenn es wieder was neues gibt, melde ich mich...
Liebe Grüße
Spannend, danke fürs Feedback!
Zylinder ist heute angekommen. Wollte den eben einbauen... Problem: Die Mutter der Hydraulikleitung lässt sich nicht lösen. Unsere Schraubenschlüssel drehen 'drüber'.
:(
War bei mir genauso, mein Leitungsschlüssel war nicht zu finden.
Meine Lösung war ohne Probleme meine Zange.
LG
Hallo zusammen,
den Zylinder habe ich eben eingebaut und natürlich alles entlüftet.
Der zweite Gang muckt weiter rum :(
Guten Abend zusammen,
ich bin so langsam mit meinem Latein am Ende. Der Nehmer- und Geberzylinder sind neu und dementsprechend ist das Kupplungssystem eigentlich raus. Demnach bleibt mMn nur noch Getriebe, was ich mir als Auszubildender nicht leisten kann.
Als letzten Versuch werde ich den Wagen noch mal in die Werkstatt geben mit dem Auftrag die Kupplung zu entlüften sowie das Getriebeöl zu wechseln.
Wenn auch das keine Abhilfe schafft, werde ich den Wagen wohl schweren Herzens wieder abgeben müssen. Ich will den Wagen definitiv nicht abgeben aber finanziell ist er in dem Fall für mich dann nicht mehr haltbar.
Daher die abschließende Frage: Welches Getriebeöl soll ich einfüllen lassen? Oder soll ich das der Werkstatt überlassen?
Er wird dieses mal aber leider nicht zum Weistroffer gehen, da dieser die nächsten Wochen ausgebucht ist. Die Werkstatt hat bei uns aber einen sehr guten Ruf und hat schon mehrere unserer Autos top versorgt, daher habe ich da keine bedenken.
Vielen Dank an alle die mir mit Rat und Tat zur Seite standen!
Das Getriebe ist robust, das wurde ursprünglich für einen Klein-LKW konstruiert und hält ein weit höheres Drehmoment als die paar Newtonmeter des 1,6ers aus.
Vielleicht hilft es aber tatsächlich wenn Dir die Werkstatt das ganze mal entlüftet, wie ich schon einmal schrieb, das ist ein ziemliches Gschiss bei dem man viel Geduld braucht.
Ich persönlich würde aber auch niemals die Entlüftungsschraube erst dann wieder schliessen wenn das Pedal bereits durchgedrückt ist, ob das Ansichtssache ist mag jeder für sich entscheiden.
Getriebeöl: SAE 75W 90 GL4
Wie zu erwarten sind die Werkstätten gerade alle ausgebucht. Mein Termin ist leider erst am 9.1. Sprich ich weiß erst in ca. 4 Wochen wie es weitergeht.

