BCMC Drive Konzept Leasing/Finanzierung: Seriös / Erfahrungen ?
Hat jemand schon Erfahrungen mit dem BCMC Drive Konzept Leasing/Finanzierung gemacht?
Die sind auch auf Facebook aktiv. Aber genauere Infos gibt es nicht öffentlich, nur persönlich auf Anfrage.
Bei Anzahlung steht da immer: "Keine AZ im klassischem Sinne."
Was auch immer das bedeutet?
Frage mich halt ob das überhaupt seriös ist und ob es da dann vielleicht auch versteckte Kosten/Fallen gibt?
https://www.ihr-automobilmakler.de/angebote
Beste Antwort im Thema
Moin,
würde man bitte den Klappstuhl wieder eingraben, anstatt hier wild ums Feuer zu hüpfen?
Bisher liegen ein paar Vertragsbedingungen auf dem Tisch. Die mögen vielleicht seltsam erscheinen, ich kann mich aber an keinen Vorfall in D erinnern, dass man mittels Waffengewalt gezwungen wurde eine Unterschrift zu leisten.
Meist verspricht man sich einen monetären Vorteil auf freiwilliger Basis ... um nicht zu sagen "Gier frisst Hirn".
Wenn man sich bitte ab sofort sachlich dem Thema widmen würde, ohne weiter das Rechtssystem in Frage zu stellen, wäre das dem Fortbestand des Threads dienlich. Zur Erinnerung: es ging um ERFAHRUNGEN.
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Gruß
Zimpalazumpala, MT-Moderator
219 Antworten
Mal davon ausgehend, dass sich @Matze9008 hier nicht heute angemeldet hat, um vergebens Werbung für dieses dubiose Konzept zu machen, sondern ernsthaft darüber nachdenken möchte, wo die Risiken in der Konstruktion sind:
- es gibt etliche Schneeballsysteme die jahrelang funktionieren. Nämlich so lange sie wachsen. Vereinfacht brauchen sie zwei neue Kunden um einem alten seine Einlage wieder zu geben und ihren Gewinn zu finanzieren, danach 4 neue Kunden um dir Einlagen der 2 zurück zu zahlen und so weiter. Dass das System seit 5 Jahren funktionieren soll, wäre für mich somit kein Beweis für Seriosität, ebenso freundlich auftretende Menschen vor Ort.
- Denk mal darüber nach, welchen geringen Werbewert so ein Aufkleber hat. Wer sollte dafür mehr als ein paar Cent an Vergütung zahlen? Das wäre nicht wirtschaftlich.
- Eine Verknüpfung von Autoverkauf bzw. Leasing und sonstiger Finanzanlage lässt aufhorchen. Für den Vertrieb von Finanzanlagen braucht man in Deutschland eine Zulassung, Geld als Einlage entgegennehmen dürfen sogar nur Einlagenkreditinstitute (=Banken). Hier solltest Du dringend hinterfragen welche Zulassungen das Unternehmen hat. Ggf. mal die BaFin fragen.
- Vielleicht ist das Leasing überhaupt nur der Köder um die Leute dazu zu bringen in die Kapitalanlage zu investieren und dort wird das eigentliche Geld gemacht (Kickback).
Eine Menge Gründe, die Finger davon zu lassen. Aber ich weiß: Geiz ist geil und Gier frisst Hirn..
Ist der gleiche Vorschlag der hier immer kommt:
Geld nicht für Kauf ausgeben, sondern in ETFs etc. stecken... und die Gewinne finanzieren dann die Raten.
Nur hier ist das Geld dann auch noch auf dem Konto von anderen.
Ich geh jetzt mal nicht wieder darauf ein, dass sich hier extra jemand für das Thema angemeldet hat. Das soll es ja geben.
Wenn Du @Matze9008 der Sache tatsächlich näher treten willst, warten hier viele auf anonymisierte Verträge. So ein Vertragswerk entlarvt manches ganz schnell wenn man sich die Mühe macht es zu lesen.
Danke für das Teilen der Erfahrung @Matze9008
Hast du einen Vergleich gemacht, ob die Leasingrate, die BCMC dir ohne die Werbevergütung anbietet, im Marktvergleich gut ist? Wenn ja, wäre das Risiko nach einem Wegfall der Werbevergütung auf die "Vertragseinlage" begrenzt und würdest trotzdem noch ein Fahrzeug zu marktüblich guten Konditionen fahren.
Je nachdem, wie hoch die "Vertragseinlage" ist, kann ein solches System bei hohen 2-stelligen Wachstumsraten auch lange funktionieren, wenn es als Schneeballsystem ausgelegt ist. Bei stagnierendem Wachstum geht es dann aber recht schnell. Hier war an zwei Stellen von 20% des Fahrzeugkaufpreises als Einlage die Rede.
Mit so vielen Antworten auf einmal hatte ich gar nicht gerechnet. Danke für eure Beiträge zum Thema.
Zu aller erst: Ich mache hier keine Werbung für das Konzept, sondern bin ernsthaft auf der Suche nach einem neuen Auto und bin dabei auf das Konzept gestoßen. Da einige Dinge nicht 100% schlüssig sind, wollte ich mich in die Unterhaltung hier mit einklinken.
Wer genau, wie mit dem Geld arbeitet wurde nicht offen gelegt. Wie sicher ein Sondervermögen ist war mir bis dato nicht bekannt. Danke für Erläuterung.
Was für mich keinen Sinn ergibt ist: Wenn jemand eine Anlage hat die richtig Rendite bringt, warum sollte er Sie dann für andere in der Form von Refinanzierung eines Autos zugänglich machen?
Zum Thema Verträge: Ich hab noch keinen Auftrag zur Autosuche gegeben, also dementsprechend auch noch keine Verträge.
Die Raten sind im Marktvergleich üblich, da Sie von "normalen" Autohäusern kommen. Falls die Vergütung also wegfällt müsste man mit der Standard-Autorate leben (können).
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Und wieder hat einer (@Matze9008) viele Worte geschrieben und im Grunde nichts gesagt! Wie hoch ist denn die Sonderbeteiligung? Und die Werberate? Was heißt normale Leasingrate genau? Wessen Werbeaufkleber habe ich auf dem Auto? Und, und, und ...
Zitat:
@Hemmi1953 schrieb am 11. Februar 2021 um 17:22:48 Uhr:
Und wieder hat einer (@Matze9008) viele Worte geschrieben und im Grunde nichts gesagt! Wie hoch ist denn die Sonderbeteiligung? Und die Werberate? Was heißt normale Leasingrate genau? Wessen Werbeaufkleber habe ich auf dem Auto? Und, und, und ...
Was stimmt denn mit dir nicht?
Ich habe meine Erfahrungen bis dato geäußert. Wie soll ich etwas zu dem Vertrag sagen können, wenn ich selber noch keinen vorliegen hatte?
Die Einlage und die Vergütung sind individuell auf das Auto ausgestellt. Ich kann mal ein konkretes Angebot anfragen.
Normale Leasingrate heißt, handelsüblicher Preis. Also nicht teuer oder billig, sondern Durchschnitt.
Der Werbeaufkleber ist direkt von BCMC. Hättest du aktiv mitgelesen, wüsstest du dies schon 🙂
Danke für die Werbekleberantwort. Ich habe sehr wohl hier aktiv mitgelesen, aber das war mir entfallen.
Handelsüblicher Preis, was soll das sein? Es gibt heute Leasingfaktoren von ca. 0,6 bis 1,6, ist alles handelsüblich.
Dann frage bitte mal nach einem konkreten Angebot, damit wir hier endlich mal Zahlen auf den Tisch kriegen. Also Automarke und Typ, Bruttolistenpreis, Leasingdauer bei km/Jahr, Anzahlung, Leasingrate, Sondereinlage und Werbezuschuss, Form der Einlagesicherung und Procedere der Rückzahlung ...
Ich bin sehr gespannt auf deine Antwort!
Das Problem liegt also offenbar nicht im Leasingvertrag oder im Werbevertrag. Fällt der Werbekostenzuschuss weg, dann zahlst du eine normale Rate für den Wagen. Das wäre kein Genickbruch.
Das Problem ist bei dem Investment zu suchen. Die Angaben dazu sind schwammig und zum Teil widersprüchlich. Mal soll das Geld auf ein Notaranderkonto, mal in ein Sondervermögen. Das macht auf den ersten Blick alles überhaupt keinen Sinn. Aber ganz sicher wird an der Stelle das Geld verdient, z. B. Über Kick-backs. Schau Dir einfach mal die letzten Skandale am grauen Kapitalmarkt an. Da wurde den Anlegern vorher auch alles mögliche erzählt und hinterher war die Kohle weg.
Danke für das Feedback.
Auf mich wirkt das, als ob wir hier zwei komplett getrennte Verträge haben.
Zunächst den Leasingvertrag. Der ist das Akquisemittel, weil man mit niedrigen Leasingwagen werben kann.
Tatsächlich ist es aber ein ganz normaler Leasingvertrag zu marktüblichen Preisen. Gar nix Besonderes. Könnte stattdessen auch jedes andere Produkt sein, das scheinbar besonders günstig angeboten wird.
Dann haben wir die spannende Seite des Gebildes: Die Werbung, Vergütung und die Einlage.
Die Werbung können wir streichen, Aufkleber auf dem Auto haben nen Werbewert von ein paar Euro im Monat, dafür macht das niemand. Insbesondere, wenn es nur Eigenwerbung ist.
Der Deal ist also: man zahlt ca. 20% des "Autowerts" (der spielt hier eigentlich keine Rolle) als Einlage, um dafür 200€ oder so monatlich als Zinsen zu bekommen. Das ist der tatsächliche Vertrag.
"Gib mir ein paar Tausend Euro und ich verspreche, Dir 40%(!!!) Zinsen dafür zu geben" Das Geld bekommst Du irgendwann wieder, versprochen".
Würde man so einen Vertrag eingehen, wenn man nicht scharf auf das Auto wäre?
Klingt jetzt nicht besonders vertrauenserweckend. Wie gesagt, wo ist die Banklizenz und warum least man nicht einfach ein Auto und legt 6000€ in einen ETF an?
Ich kümmere mich um ein konkretes Angebot und melde mich dann wieder hier.
@Ricky2000 ja, es sind zwei getrennte Verträge. Der Leasingvertrag ist komplett unabhängig vom Werbevertrag.
Wurde paar Seiten vorher ja auch schon erwähnt.
Also nur so lange der Schneeball mit dem Werbevertrag rollt, spart man überhaupt.
Fällt der zusammen hat man einen normalen Leasingvertrag an der Backe und die Einlage ist futsch.
Interessant wäre, ob man selbst ein günstiges Leasing-Angebot vorschlagen kann, z. B. wie auf MyDealz Leasing zu finden und das dann kombiniert werden kann für richtig krass niedrige Rate. Dann wäre es wirklich nicht so schlimm falls die Werbevergütung weg fällt, wenn man sowieso schon ein sehr günstiges Angebot hat.
z. B.:
https://www.mydealz.de/.../...usstattung-eff-mtl-330eur-lf-060-1746554
https://www.mydealz.de/.../...279eur-eff-297eur-monatlich-lf06-1747956
Das wäre mal interessant zu wissen.
Gibt auch öfter mal noch bessere Angebote bei MyDealz Leasing. Man muss immer mal rein schauen:
Interessant wäre auch ob man es mit Gebrauchtwagen Leasing z. B. über LeasingMarkt, LeasingTime, Null-Leasing, Vehiculum, Luxury Leasing, MeinAuto, GoLeasy etc. oder Gebrauchtwagen 3W Finanzierung z. B. über HeyCar kombinieren kann?