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Bauplan Zylinderkopf Z12XE oder wie bekomme ich die Einzelteile zusammen?

Opel Corsa C
Themenstarteram 19. September 2013 um 21:37

Hi,

die Kurzfassung ist, dass in meinem Kofferraum mein Zylinderkopf in sämtlichen Einzelteilen zerlegt liegt. Nun bin ich natürlich etwas aufgeschmissen, da ich so was noch nie montiert habe.

Gibt es "Bauanleitungen" in denen die Montage erklärt ist?

 

 

Die Geschichte dazu:

Letzte Woche leckte meine Wasserpumpe, die ich Anfang dieser Woche wechseln wollte. Da ich Montag noch irgendwo hin musste, habe ich noch mal das Auto genutzt, die Kiste überhitzt und mit die Zylinderkopfdichtung gekillt. (Wasser auf den Kolben)

Da mein "C" von 2001 ist, und schon 275k runter hatte, war guter Rat teuer.

 

"Zufällig" kam vom Haus gegenüber der dortige Hinterhofschrauber um die Ecke und fragte, was ich da an den Kerzen machen würde und ob ich Hilfe bräuchte. Ich habe ihm die Geschichte erzählt und er schlug vor, dass man den Wagen mal bei ihm auf den Hof auf die Bühne schiebt und dass man sich das ganze einmal ansieht. Auf die Frage, was der Wechsel denn kosten würde, wenn der Kopf noch I.O. ist, meinte er so abwinkend ca. 400€, 200 Material, 200 die Zeit.

Das war natürlich hart....

Aber man solle erst mal gucken, dann sehe man weiter....

Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass er Steuerkette hätte, aber da wurde abgewunken, die beiden machen das seit 30 Jahren, und das sei alle ganz easy...

Na gut dachte ich.....

 

Die beiden mittleren Kolben hatten keine Kompression, also definitiv der Kopf durchgeschossen.

Abends fing man schon an zu maulen, das sei ja alles komplizierter als gedacht und man müsse noch mal über den Preis sprechen, aber später, das sei ja alles easy....

Ich habe Abends dann mal meinen Onkel kontaktiert, da er gelernte KFZ´ler bei BMW war und nach seiner Meinung gefragt. Er riet mir, das selbst zu machen, als gelernter Pumpenbauer, sei ja im Grunde das selbe. Kopf runter, Einstellungen Markieren, und "try or error", denn hin sei der Motor so oder so...

Vor allem seien 400 zu teuer und Garantie hätte man ja auch nicht.

 

 

Heute war es dann soweit und der Kopf war unten. Nirgendwo was zu sehen, ob da was dran ist, lediglich die Ventile würden nicht mehr zu 100% schließen und müssten deshalb nach-geschliffen werden. (Über Kopf verlor der Kopf ganz langsam Wasser)

Nun hätte man eine Liste fertig, mit allen Dichtungen, Öl, etc... und der Spaß solle 700€ kosten.

Als ich eine Stunde später herum kam, um ihm zu sagen, dass sich das nicht lohnen würde und ich mich nach einer Alternative umsehen wolle, sah ich, dass der komplette Kopf schon vollständig zerlegt war.

 

Dann ging die Diskussion los, man müsse mindestens 150€ haben, für´s gucken. Als ich 100 bot, weil 100 für aufeinander- und 100 für zusammenbauen bin ich aus der Hinterhofwerkstatt geflogen. Ich möge meine Teile einpacken und die Bühne frei machen. Um den Motorblock habe ich eine Tüte gemacht, der Kopf liegt samt Steuerkette in Einzelteilen im Kofferraum und die Kiste steht auf der Straße.

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11 Antworten

Ich kenn den Motor jetzt nicht im Detail, am Grunde sind da erstmal alle ziemlich gleich.

Ventile einschleifen, Schaftdichtungen tauschen, Ventile einbauen - wirf einfach google an, da werden sich genug Anleitungen finden. Is einer wie der andere.

Zum einsetzen der Ventilkeile brauchst ein Spezialwerkzeug, oder du baust dir was.

Schlepphebel liegen dann einfach oben auf den Ventilen und den Hydros auf - die Lagerdeckel der Nockenwellen sollten nummeriert sein.

Naja irgendwer sollte hier sicherlich auch eine spezielle Anleitungen für den z12xe dafür rumliegen haben.

Zum richtigen Einstellen der Steuerzeiten wirst auch ein Spezialwerkzeug brauchen, da gibt's glaub ich keine Markierungen bei dem Motor.

Blöde Frage,

sind die Nockenwellen auch raus? Oder sind die noch dran? Wenn nicht, wurden die Lagerschalen etc. nummeriert bzw. nach Position geordnet?

Gruß Lars

Ja, im Prinzip so.

Sieht bei deinem türlich bissl anders aus, als bei nem alten Alfa, aber ansich ja.

Ventilfederspanner, den du brauchst um die Keile einzusetzen, sieht z.B. so aus

http://www.ebay.de/.../400411914146?...

...im Endeffekt eine glorifizierte Schraubzwinge.

Ich hab mir was für die Standbohrmaschine gebaut.

 

Nockenwellen werden sicherlich raus sein, sonst bekommst ja die Ventile ned raus.

Normalerweise sind die Lagerdeckel eigentlich immer irgendwie durchnummeriert.

Themenstarteram 20. September 2013 um 0:15

Böde Fragen gibt es nicht, nur Blödmänner, wie meinen Nachbarn...:rolleyes:

Ich habe gerade mal die Kiste aus dem Auto in meine Wohnung geholt, da ich mir die Teile genauer ansehen wollte. Mir fällt nix mehr dazu ein!

Ich betrachte das gerade als Sabotage!

Die Lagerschalen der Nockenwellen haben von Opel aus Nummern. Das ist soweit okay, die liegen nach geraden und ungeraden zusammen.

Die Gegenstücke zur Nocke (ka. wie die heißen, Wippen??) haben keine Nummern, lagen auch zwei Blöcke beieinander.

Die Ventile jedoch kreuz und queer....

 

Ich habe es mal versucht im Wohnzimmer aufzubauen

(zum Glück Junggeselle)

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Themenstarteram 20. September 2013 um 0:21

Zitat:

Original geschrieben von Stefan_Raba

Ja, im Prinzip so.

Sieht bei deinem türlich bissl anders aus, als bei nem alten Alfa, aber ansich ja.

Ventilfederspanner, den du brauchst um die Keile einzusetzen, sieht z.B. so aus

http://www.ebay.de/.../400411914146?...

Wenn ich mir die Konstruktion beim Alpha ansehe und dazu im Vergleich den Ebay-Spanner, so waren beim Alpha diese kleinen Klipse im Kopf versenkt, aber da dieser Spanner direkt seitlich weg geht, müssten die Federn und die "Deckel ein Stückchen raus gucken, verstehe ich das richtig?

(Kopf liegt noch unten im Auto)

Themenstarteram 20. September 2013 um 1:17

Was hat das eigentlich mit dem Hydrostössel / Ventilstössel auf sich?

Ich wäre davon ausgegangen, ich habe auf einer Seite einen festen Punkt, um den sich die Schwinge / Ventiltrieb dreht, und die Nockenwelle lässt diese Schwinge auf und ab wippen, und betätigt das Ventil.

Aber "Hydrostössel" hört sich für mich nach was beweglichem an...:confused:

Themenstarteram 20. September 2013 um 1:31

Letzte Frage(n) für Heute:

Ich habe große und kleine Ventile, bei den kleinen sehen 2 Stück doch arg korrodiert aus, wobei ich davon ausgehe, dass dies nur Ablagerungen sind. Was mir jedoch sorgen macht, ist die Tatsache, dass das eine Ventil blau angelaufen ist. Ist es noch zu gebrauchen, oder ist es ein Fall für die Tonne?

(Gehärteter Stahl ist wieder weich geworden)

letzte Frage, in dem Alpha-Video wurden die Ventile mit einem Schaber und Sandpapier von der Rückständen befreit, kann ich das auch mit den Waschpulver vom Geschirrspüler machen, und dies einweichen lassen? (habe hier keine Bohrmaschine)

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Hallo Kampfcorsa.

Du hast eine PN.

...naja die Ventile sehen aus, wie sie nach 275tkm halt aussehen...dafür eigentlich ganz ordentlich.

Ob man die jetzt reinigt oder nicht ist nicht so wichtig. Grober Dreck weg. Es soll ja kein Oldi oder Rennwagen werden.

Dich Dichtflächen sollten halt nach dem einschleifen auch dicht sein.

Man kann auch ein paar neue spendieren, kosten nicht viel.

Die Schlepphebel - das ist normal, dass die einfach so drinliegen. Gibt zwar auch Konstruktionen, wo sie sich auf einer festen Welle drehen wie die Wippe auf dem Spielplatz, aber geht auch ohne.

mein olle Kawa dreht so über 12000 - wird's für'n Corsa auch reichen.

Die Hydrostößel arbeiten im 1/100 mm Bereich - so viel bewegt sich da nicht.

Zum Ventile einbauen...im Endeffekt mußt du halt die Ventilfeder irgendwie soweit runterdrücken, dass die Nut oben am Venil frei wird und du die 2 Ventilkeile oben einlegen kannst.

Wie man's macht is eigentlich egal, hauptsache es funktioniert.

Vorher zusammenkehren - die Keile fliegen ziemlich weit :D

Themenstarteram 21. September 2013 um 22:06

Zitat:

Original geschrieben von Stefan_Raba

Zum Ventile einbauen...im Endeffekt mußt du halt die Ventilfeder irgendwie soweit runterdrücken, dass die Nut oben am Venil frei wird und du die 2 Ventilkeile oben einlegen kannst.

Wie man's macht is eigentlich egal, hauptsache es funktioniert.

Vorher zusammenkehren - die Keile fliegen ziemlich weit :D

Also Schutzbrille, gut zu wissen :-D

 

Noch zwei andere Fragen:

Wenn ich die Ventilsitze nachschleife, dann drehe ich ja das Ventil in seinem achsialen Gleitlager. Wie verhindere ich, dass da Schleifpaste rein kommt? Ich wollte den Auslass ggf. mit einem Schaber oder so vorreinigen, wie verhindere ich dass Späne in diese Gleitlager-Bohrung gelangen? ( siehe Bild 1)

Die andere Frage bezieht sich auf den Ventilfedersitz und die Ventilschaftabdichtung. Letztere kommt neu, habe ich die noch im Kopf drin, oder sind die schon entfernt? (restliche Bilder)

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