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Batterielebensdauer

BMW F 800 (E8)
Themenstarteram 5. April 2018 um 10:23

Hallo,

ich würde gern mal eure Erfahrungen bzgl. Lebensdauer von Nachrüstbatterien hören.

In meiner F800S hat die Originalbatterie 8 jahre gehalten. Im August 2015 wurde Sie durch eine Gelbatterie eines Herstellers der bei Tests gute Bewertungen hatte ersetzt, wie immer im Winter ausgebaut und während der Winterpause 2 mal nachgeladen. Ergebnis: Beim Saisonstart vor 3 Tagen

war sie total entladen, erneute Ladung- Anlasser würgt einmal, dannach Spannung unter 8 V- Batterie tot! Die Garantie ist ja nun "glücklicherweise" 7 Monate überschritten. Der Lieferant gibt kulanterweise 8,00 € Nachlass af eine Neue- fazit Lebensdauer 2 Jahre , 7 Monate bei guter Pflege. ( die Ladeanlage ist absolut o.k.). Die Aussage war, dass ,wenn man nicht grade eine Reinbleibatterie- Kosten etwa 140,00 €- kauft, die Qualität in den letzten 10 jahren immens zurückgegangen sei und ich von einer Maximallebensdauer von 4- 5 Jahren im Nachrüstbereich ausgehen soll. Die Ertsausrütserqualität wird nie erreicht.

Bei meiner Honda vor 10 jahren ,hatte die Ersatzbatterie noch locker 7 jahren gehalten -auch aus dem mittleren Preissegment-glaube war damals eine DELO.

Übrigens bei meinem "Dicken" ist ebenfalles noch die Originlabatterie drin und er geht ins 8. Jahr!:-).

Beste Antwort im Thema

Habt ihr´s jetzt dann, ihr zwei Gscheidhaferl?

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Meine intakte, originale AGM-Batterie in der F800ST hatte ich vor ca. 2 Jahren ausgebaut, um sie im Wohnwagen weiter zu verwenden.

Dort funktioniert sie weiterhin sehr gut.

 

Zu dem Zeitpunkt war die ca. 4 Jahre alt und im ausreichenden Zustand.

(Kaltstartstrom ca 90%)

 

Danach habe ich mir die Intact-Bike-Gel für ca 60€ gekauft, die einen höheren Kaltstartstromprüfwert hat, als die originale BMW-Batterie.

Diese befindet sich seit 2 Jahren permanent im Motorrad( wird nicht ausgebaut. Motorrad steht im Carport), und hat immer noch einen Kaltstartstromprüfwert im Bereich ihres Nennwertes (also eine Startleistung, die die originale BMW-Batterie nicht mal im Neuzustand hatte)

 

Einmal im Winter wurde bisher nachgeladen.

Zuletzt Ende Dezember 2017.

Bin daher, gerade auch wegen des relativ günstigen Preises sehr zufrieden.

 

Pech kann man allerdings mit jeder Batterie mal haben, dessen sollte man sich bewusst sein.

Ich kaufe keine Batterie mehr, die mehr als 50 Euro kostet. hab seit ca. 4 - 5 Jahren eine Motobat.

Die funktioniert gut. Vor einem guten Jahr war sie mal komplett leer, weil ich die Zündung vergessen hatte.

War runter auf 0,04V. Danach aufgeladen. Hat erst gar nicht geladen, auf einmal gings aber dann.

Läuft wieder einwandfrei. Hat 12,75V, wenn sie mal drei Wochen steht, nur noch 12,5V. Starten geht dann noch.

Die Batterien von Fiamm sind preiswert und sollen sehr gut sein. Ca. 60 Euro.

Yuasa ist auch sehr gut, kostet aber etwas mehr.

Oder Du holst Dir halt gleich einen LiFePo4 Pack. Die werden auch immer günstiger.

Die Lebensdauer von Motorrad-Batterien ist wie die einer Katze...

Geht von kurz bis ewig lang.

Das ist sogar Markenübergreifend.

Lifepo ist als Winterfahrer nicht das Wahre, ansonsten schön leicht (für die Sportfraktion) und lange Lebensdauer. Aber anderes Ladegerät wird benötigt.

Also ich denke es liegt am Motorrad. Mein F800GS frisst so alle 3 Jahre eine Batterie. In der KLE haben die Batterien so 8-10 Jahre gehalten. In diesem Frühjahr habe ich bei meiner CBF500 nach 11 Jahren die Originalbatterie getauscht.

Die F800 hat halt einen Bordcomputer, der immer ein paar mA zieht und langsam aber sicher die Batterie leerlutscht. Meine ist nach drei Monaten Standzeit zwar noch angesprungen aber nur so gerade ebend.

Daher muss man die BMW entweder nachladen, regelmäßig fahren oder eben die Batterie abklemmen.

Zitat:

@muhmann schrieb am 5. April 2018 um 21:57:53 Uhr:

Die F800 hat halt einen Bordcomputer, der immer ein paar mA zieht und langsam aber sicher die Batterie leerlutscht. Meine ist nach drei Monaten Standzeit zwar noch angesprungen aber nur so gerade ebend.

Daher muss man die BMW entweder nachladen, regelmäßig fahren oder eben die Batterie abklemmen.

Viel kann der BC aber nicht an Strom ziehen, denn meine Batterie wurde zuletzt im Dezember im eingebauten Zustand voll geladen und der Motor meiner F800 sprang Anfang diesen Monats gut an.

Zitat:

@goenny schrieb am 5. April 2018 um 21:33:09 Uhr:

Also ich denke es liegt am Motorrad. Mein F800GS frisst so alle 3 Jahre eine Batterie. In der KLE haben die Batterien so 8-10 Jahre gehalten. In diesem Frühjahr habe ich bei meiner CBF500 nach 11 Jahren die Originalbatterie getauscht.

Was heißt dein Mopped frisst Batterien?

Lädst du im Winter nach?

Hast du die Batterie ausgebaut?

Wenn du beides mit nein beantwortest, liegt es nicht am Motorrad, sondern an dir.

Es ist schon lange so das Motorräder kleine Stromverbraucher haben und wenn es eine Uhr ist, die dazu führt das die Batterie am Ende des Winters Unterspannung hat und es zum Zellenschluss kommt... Batterie tot..

Es ist "pflicht" einen Bleiakku im Winter ca. alle 4 Wochen einmal zu laden. Oder eben ausgebaut im Keller stellen, und auch dort darauf achten das die Spannung nicht zuweit abfällt, also auch im Keller laden, eben dnur alle 6 Wochen. Dann hält die Batterie auch länger als 3 Jahre.

Oder eben den ganzen Winter ein Erhaltungsladegerät anschließen, dass mache ich aber nicht, weil viele die Batterie entladen und wieder laden. Davon halte ich nicht viel.

Ich habe gute Erfahrung mit Gel Batterien gemacht, das sich die Qualität verändert hat, kann man als Händler gut behaupten, um die Garantiefrage zu ersticken.

Grundsätzlich hast du CanBus, im Gegensatz zu der angegebenen Kawa oder Honda. Ich weiß nicht, ob in letzter Zeit etwas verändert wurde, an den Verbrauchern, bei nicht fachgerechten Einbau, Schläft dein Steuergerät nicht mehr ein. Das ist ein Grund der Tiefentladung der Batterie.

Beim Nachladen muss natürlich ein passendes Ladegerät vorhanden sein. Grundsätzlich mehrere kurze Ladegänge, und nicht Nachladen bis der Arzt kommt.

Ein Multimeter zwischen den Pluspolen entdeckt so manchen Stromdieb.

Zitat:

@Jungbiker schrieb am 5. April 2018 um 11:32:44 Uhr:

Ich kaufe keine Batterie mehr, die mehr als 50 Euro kostet. hab seit ca. 4 - 5 Jahren eine Motobat.

Die funktioniert gut. Vor einem guten Jahr war sie mal komplett leer, weil ich die Zündung vergessen hatte.

War runter auf 0,04V. Danach aufgeladen. Hat erst gar nicht geladen, auf einmal gings aber dann.

Läuft wieder einwandfrei. Hat 12,75V, wenn sie mal drei Wochen steht, nur noch 12,5V. Starten geht dann noch.

Die Batterien von Fiamm sind preiswert und sollen sehr gut sein. Ca. 60 Euro.

Yuasa ist auch sehr gut, kostet aber etwas mehr.

Oder Du holst Dir halt gleich einen LiFePo4 Pack. Die werden auch immer günstiger.

Hallo Jungbiker!

Den LifePo4 Pack ist etwas für fortgeschrittene Elektroniker! Den kannst du nicht einfach an die LM hängen, da brauchst du eine vorgeschaltete Ladeelektronik. Bei den Lithium Batterien von JMP, die du bei Louis oder Polo kaufen kannst, ist das Ding integriert, erkennbar an der Ladeampel.

Gruß Martin

@duc-man1961

Hi Martin,

 

hast Du eine LiFePo4 verbaut?

Die gibt es ja schon relativ günstig bei Louis, z.B. von Delo und JMP.

Elektronik ist da schon drin. Das Teil nennt sich glaub ich Balancer.

Was macht das eigentlich? Schutz gegen Überladung?

 

Gruß

JB

Nein. Ich hab ne Gel verbaut.

Die Lithium brauch eine pulsierende Spannung, nicht permanent. Und sie mag nichts über 14,6 Volt.

Die heutigen Ladegeräte schicken zum Entschlammen auch schon mal 15,4 Volt in die Bleiplatten.

Gruß Martin

Zitat:

Was heißt dein Mopped frisst Batterien?

Lädst du im Winter nach?

Hast du die Batterie ausgebaut?

Wenn du beides mit nein beantwortest, liegt es nicht am Motorrad, sondern an dir.

Vielen Dank für deinen Tipp. Ja ich lade die Batterie von meinen Motorrädern regelmäßig im Winter nach. Ich fahre aber auch den Winter durch, so dass es nur wetterbedingt zu 2-3 Monaten wirkliche Standzeit kommt.

Was ich lernen musste ist, dass die BMW mindestens alle 2 Monate geladen werden muss. Bei den anderen reichen auch 3-4 Monate. Aber selbst bei regelmäßigen Fahrten im Winter reicht die Ladung durch die Lichtmaschine nicht. Mit den Zusatzverbrauchern, wie Navi, Griffheizung lade ich im Winter auch häufiger.

Irgendwie mögen die Batterien das dauernde Laden und Entladen aber garnicht. So nach etwa 2 Jahren steigte die Ladehäufigkeit dann sprunghaft an und ich tausche die Batterie.

PS: Mein :-) hat schon die Lichtmaschine vermessen und meint sie wäre noch ok. Ach ja, und den Leckagestrom hat er auch gleich gemessen. Dummerweise hat die Messung das gleich gekostet, wie zwei neue Batterien beim Polo. :-(

@goenny

2 Jahre ist aber schon arg kurz für ein Batterieleben. Die Lichtmaschine gibt auch genug Saft, so dass die Heizgriffe und ein Navi kein Problem sind. Prüfe doch mal die Ladespannung Deiner Lichtmaschine. Müssten um die 14,2 - 14,4V sein. Das Navi zieht nicht zufällig Strom, wenn die Zündung aus ist.

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