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B 200 NGD mit NEUER STOßSTANGE!!

Mercedes B-Klasse W246
Themenstarteram 6. September 2012 um 10:32

Servus,

anbei ein Link, der ein Foto zeigt (Copyright Mercedes) auf welchem der Erdgas-B eine völlig neue Stoßstange erhält!

http://....mercedes-benz-passion.com/.../#more-105908

Gruß

Engelbert

Beste Antwort im Thema

Erdgas, ein gutes Konzept, was sich noch längst nicht durchgesetzt hat.

Lt. dem Bericht im verlinkten Blog oben handelt es sich um einen Erdgastank mit 21 kg Erdgas.

Als ehemaliger W245 NGT-Fahrer rechne ich wie folgt um:

1 kg Erdgas = 1,5 Liter Benzin, insgesamt also 31,5 Liter Benzin umgerechnet.

Und hier liegt genau das Problem: die Reichweite. Man schreibt zwar über 500 km Reichweite, die sich aber aufteilt in 31,5 Liter (aus Erdgas) plus 12 Liter Benzintank (Reserve) = 43,5 Liter gesamt.

Nun will man aus Kostengründen nicht auf Reserve (echtes Benzin) fahren, man hat ja Erdgas, also liegt die echte Reichweite bei der km-Zahl, die ich aus dem Erdgastank hervorhole.

Demgegenüber steht der höhere Preis, der individuelle Verbrauch des schweren Zweiliter-Wagens, die geringe Anzahl von Erdgas-Tankstellen, im Moment unter 1.000 in Deutschland, vom Ausland ganz zu schweigen und deshalb der genauen Planung von Autobahnfahrten. Grundsätzlich muss man von der Autobahn runter, da es an den BABs (mit Ausnahmen) keine Erdgasleitungen und deshalb keine Erdgas-Tankstellen gibt.

Dem steht die Ersparnis des Erdgaspreises gegenüber.

Die Investition will also gut überlegt sein aus verschiedenen Gründen.

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Das paßt. Der 200 NGD ist für 2014 angedacht. Dann ist der W246 drei Jahre am Markt und nach drei Jahren steht wohl ein Facelift an. War beim W245 auch so.

Dann werden alle 246er die neue, wie ich finde gelungenere Optik haben.

Der b hat auch Kotflügel-Verbreiterungen um das höhere fahrzeug-Niveau zu kaschieren.die Radkästen sehen unschön aus ohne die blenden.desweiteren erkennt man an der rwts rechts und Links kleine spoilerartige abrisskanten.daduech entstehen weniger verwirbelungen und die Heckscheibe verschmutzt weniger.was mir aber auffällt der Fußraumboden im Fond ist höher als beim normalen b.

Themenstarteram 6. September 2012 um 10:49

"Zu den Vertriebspartnern wird er Anfang 2013 rollen"

Sag mal seh ich dass richtig? Die haben den gesamten Bereich unterhalb der Sitze erhöht?

Das ist doch extrem aufwendig! Neue Stoßstangen vorne und hinten, Schweller, Fahrwerk,…

Und dass nur für den Erdgas-Antrieb? Das ist ja ein halb neues Auto

Gruß

Engelbert

Auf mich wirkt die Front aggressiv und ist deshalb gewöhnungsbedürftig.

Ich finds super!

Endlich mal was brauchbares in Richtung Energieeffizienz.

Jetzt würde mich ja interessieren, was das Fahrzeug im Vergleich zu einem Benziner kosten wird.

Zitat:

Original geschrieben von EngelbertHumperdinck

"Zu den Vertriebspartnern wird er Anfang 2013 rollen"

Sag mal seh ich dass richtig? Die haben den gesamten Bereich unterhalb der Sitze erhöht?

Das ist doch extrem aufwendig! Neue Stoßstangen vorne und hinten, Schweller, Fahrwerk,…

Und dass nur für den Erdgas-Antrieb? Das ist ja ein halb neues Auto

Gruß

Engelbert

Der höhere fondboden ist von Anfang an mit eingeplant gewesen.das sparte kosten.ich persönlich fand die Lösung beim w245 besser,diese war aber auch teurer.der Boden ist nur von b- bis c-Säule erhöht.

Themenstarteram 6. September 2012 um 12:31

Zitat:

Original geschrieben von smarty32

Zitat:

Original geschrieben von EngelbertHumperdinck

"Zu den Vertriebspartnern wird er Anfang 2013 rollen"

Sag mal seh ich dass richtig? Die haben den gesamten Bereich unterhalb der Sitze erhöht?

Das ist doch extrem aufwendig! Neue Stoßstangen vorne und hinten, Schweller, Fahrwerk,…

Und dass nur für den Erdgas-Antrieb? Das ist ja ein halb neues Auto

Gruß

Engelbert

Der höhere fondboden ist von Anfang an mit eingeplant gewesen.das sparte kosten.ich persönlich fand die Lösung beim w245 besser,diese war aber auch teurer.der Boden ist nur von b- bis c-Säule erhöht.

Interessant, dank für die Info!

Gruß

Engelbert

Erdgas, ein gutes Konzept, was sich noch längst nicht durchgesetzt hat.

Lt. dem Bericht im verlinkten Blog oben handelt es sich um einen Erdgastank mit 21 kg Erdgas.

Als ehemaliger W245 NGT-Fahrer rechne ich wie folgt um:

1 kg Erdgas = 1,5 Liter Benzin, insgesamt also 31,5 Liter Benzin umgerechnet.

Und hier liegt genau das Problem: die Reichweite. Man schreibt zwar über 500 km Reichweite, die sich aber aufteilt in 31,5 Liter (aus Erdgas) plus 12 Liter Benzintank (Reserve) = 43,5 Liter gesamt.

Nun will man aus Kostengründen nicht auf Reserve (echtes Benzin) fahren, man hat ja Erdgas, also liegt die echte Reichweite bei der km-Zahl, die ich aus dem Erdgastank hervorhole.

Demgegenüber steht der höhere Preis, der individuelle Verbrauch des schweren Zweiliter-Wagens, die geringe Anzahl von Erdgas-Tankstellen, im Moment unter 1.000 in Deutschland, vom Ausland ganz zu schweigen und deshalb der genauen Planung von Autobahnfahrten. Grundsätzlich muss man von der Autobahn runter, da es an den BABs (mit Ausnahmen) keine Erdgasleitungen und deshalb keine Erdgas-Tankstellen gibt.

Dem steht die Ersparnis des Erdgaspreises gegenüber.

Die Investition will also gut überlegt sein aus verschiedenen Gründen.

@niederrhein

Ein guter Beitrag! Er zeigt, dass sich unüberlegte Spontankäufe oftmals als fatal herausstellen können.

Wie Niederrhein schon feststellte: Theoretisch laut Normvrbrauch Reichweite bei reinem Gasbetrieb 500 km. Ich gehe aber davon aus, das auch hier der praktische Verbrauch deutlich darüber liegen wird, ähnlich wie bei den Dieseln und Benzinern. Wenn der NGD als 6 -6,5 kg/100km verbraucht, liegt die Reichweite bei max. 350 km. Und das bei den doch noch selten anzutreffenden Erdgastankstellen. Wenn man damit dann noch nach Italien in den Urlaub fahren will: Prost Mahlzeit!

Der Gastank müsste 50 % mehr fassen, dann macht die Erdgaslösung Sinn. Oder man bewegt den Wagen nur in einem begrenzten Bereich, wo man alle Tankstellen kennt und entsprechend vorbeugen kann.

Aus meiner Sicht von Mercedes nicht ganz zu Ende gedacht.

Zum Thema höherer Boden:

Die Erhöhung geht zumindest noch bis unter die Vordersitze (laut "Schnitt-Foto")

Auf jede fall bringt der erhöhte fondboden Einschränkungen beim sitzkomfort der Rückbank...auf den Vordersitzen bleibt es unverändert.die Erhöhung beginnt Höhe b-Säule,wo unter dem Vordersitz die querverstrebung sitzt.bezüglich tankvolumen,hier bot der doppelte Boden des w245 große Vorteile.

Da würde mich ein vergleich von 245 zu 246 interessieren,Gas- und Benzintank.soweit ich mich erinnere war früher der Benzintank größer , war ja normal übernommen und Gastanks? Wie groß waren die früher im vergleich zu heute???

Die Ergastankstellen werden sicherlich zunehmen ...

denn Audi und VW planen ebenfalls ERdgasmodelle 2013 bzw. 2014.

Schaun wir mal, was die ersten Tests zum Verbrauch sagen.

Erdgas wird sicherlich eine Übergangsphase FÜRS AUTOMOBIL darstellen - aber im Vergleich zur Brennstoffzelle sehe ich hier den notwendigen Invest in Wasserstoff ungleich höher und schwieriger zu bewerkstelligen als ERdgas. Leitungen liegen ja "überall".

AUCH das elektrische Laden für Batteriefahrzeueg benötigt große Investitionen - schließlich will man ja nicht sundenlang mit dem aufladen einer Batterie in Kauf nehmen.

Zitat:

Original geschrieben von smarty32

Da würde mich ein vergleich von 245 zu 246 interessieren,Gas- und Benzintank.soweit ich mich erinnere war früher der Benzintank größer , war ja normal übernommen und Gastanks? Wie groß waren die früher im vergleich zu heute???

W245

16 kg Erdgas, 54 Liter Benzin (normaler Tank)

W246

21 kg Erdgas, 12 Liter Benzin (verkleinerter Tank)

Der größere Benzintank beim W245 hat mir aber nichts gebracht. Ich mache die zusätzliche Investition und möchte möglichst viele km mit Gas fahren um Geld zu sparen. Den 54 Liter Benzintank macht man dann nicht einmal voll, um Gewicht zu sparen, was man nutzlos durch die Gegend fährt. Hintergrund ist ja Ressourcen zu sparen.

Also 21 kg sind zwar besser, aber immer noch zu wenig.

@klemi

Du schreibst: "Leitungen liegen ja "überall"."

 

Genau hier liegt das von mir beschriebene Problem. Leitungen liegen in Ballungsgebieten, in Städten, wo auch Abnehmer wohnen. An den deutschen Autobahnen findest Du keine Erdgastankstellen, weil die Leitungen fehlen. Du findest Autogas (LPG) aber kein Erdgas (CNG). Achte mal auf die entsprechenden Schilder an unseren BABs.

Auch wenn Audi und VW für 2013/2014 Erdgasmodelle planen, wer soll denn die Infrastruktur der Erdgasleitungen zu den Autobahnen bezahlen und verlegen. Es gibt zu wenig Nutzer. Es lohnt sich nicht. Also wird man die Autobahnfahrt, die mehr als eine Tankfüllung benötigt, bei meinem W245 war Ende nach 300 km, sorgsam planen müssen. Das ist ein nicht zu unterschätzender "Lästigkeitsfaktor". Da sind zwar Smartphones mit entsprechenden Apps für Erdgastankstellen hilfreich, aber runter von der Bahn ist das Gebot.

Für Kurzstrecken im Stadtverkehr und Wenigfahrer gut geeignet.

Also scheint die Erdgasvariante für den Verbraucher kaum praktikabel zu sein.

Das dürfte dem Hersteller bekannt sein.

Also ist es eher so zu sehen, dass die Erdgasvariante eher dazu dient, den politisch vorgeschriebenen durschnittlichen Flotten-CO2-Ausstoß einzuhalten zu können.

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