Autosuche 15.000€ <100.000km BJ 2013 und jünger
Hallo zusammen!
Ich bin leider gezwungen mir aufgrund eines Motorschadens bei meinem alten Auto ein neues anzuschaffen.
Ich bin sehr vom Golf 7 GTD Limousine angetan möchte aber auch gerne Alternativen dazu haben...
Konkret sollte mein neuer folgende Voraussetzungen haben:
Limousine
<100.000km
Diesel 2 Liter
Sportliches Aussehen
15.000€ +-
Ich würde mich über Auto-Empfehlungen freuen! Vielen Dank schon mal!
67 Antworten
Zitat:
@seahawk schrieb am 10. April 2021 um 15:17:54 Uhr:
So einen Schummeldiesel würde ich nicht kaufen.
Mit welcher sachlichen Begründung?
@Peterchen1975 ist das ironisch gemeint?
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 10. April 2021 um 19:51:43 Uhr:
Zitat:
@seahawk schrieb am 10. April 2021 um 15:17:54 Uhr:
So einen Schummeldiesel würde ich nicht kaufen.Mit welcher sachlichen Begründung?
Es wurden in letzter Zeit mehrfach Prozesse beim EA288 gegen VW gewonnen.
Zitat:
@seahawk schrieb am 10. April 2021 um 19:57:51 Uhr:
Es wurden in letzter Zeit mehrfach Prozesse beim EA288 gegen VW gewonnen.
Das ist richtig, aber warum soll man den Motor meiden? Was macht den Motor so schlecht, dass er nicht zu empfehlen ist?
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Super, also hat der TE dann neben einem unauffälligen Motor - der es ja zweifelsohne ist - auch noch die Chance, im Nachhinein Schadenersatz zu bekommen. Was will man den mehr ist ja gem. der RA Seite ein Selbstläufer. Billiger kann man ja dann nicht mehr fahren.
VG
Weil da vielleicht noch Rückrufaktionen kommen? Weil der in Wiederverkauf weiter fällt? Weil denen evtl die BE entzogen wird, wenn es ganz dumm läuft? Weil es moralisch äußerst verwerflich ist, sich so einen Drecksdiesel zuzulegen, wenn man schon weiß, dass da beschissen wurde bis zum geht nicht mehr?
Ja, und wenn es ganz dumm läuft, geht morgen die Welt unter und der TE hat nichts mehr vom Auto. 🙄
Wenn man so negativ denkt, kauft man besser gar kein Auto bzw. schließt sich zuhause ein und wirft den Schlüssel weg.
Zitat:
@Thorsten347 schrieb am 10. April 2021 um 19:51:53 Uhr:
@Peterchen1975 ist das ironisch gemeint?
Nein, in keinster Weise.
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 10. April 2021 um 20:00:50 Uhr:
Zitat:
@seahawk schrieb am 10. April 2021 um 19:57:51 Uhr:
Es wurden in letzter Zeit mehrfach Prozesse beim EA288 gegen VW gewonnen.Das ist richtig, aber warum soll man den Motor meiden? Was macht den Motor so schlecht, dass er nicht zu empfehlen ist?
Das Risiko, dass da wie beim Vorgänger ein Software Update mit den gleichen Nebenwirkungen kommt. Dazu natürlich das Restrisiko für den Wertverlust.
Zitat:
@IncOtto schrieb am 10. April 2021 um 13:57:47 Uhr:
Zitat:
@Bongo73 schrieb am 10. April 2021 um 12:46:05 Uhr:
Wenn ich etwas will das "lange hält", suche ich nach Toyota/Lexus, Honda, Subaru & Co., aus gepflegter Renterhand. Aber sicherlich nicht nach VW/Audi & Co....Sind Vorurteile aus vergangener Zeit. Murks gibts und gabs bei jedem Hersteller, auch bei Toyota - Stichwort Ölverbrauch 2.2 DCat. Die aktuellen VAG TSIs sind solide und in Sachen Verbrauch absoluter Benchmark in der Klasse. Die TDIs waren ebenso in Sachen Zuverlässigkeit bis auf die Ausreißer um BJ 2008 (Stichwort Ölpumpensechskant) oben dabei. Insbesondere den 210.000km bzw. 240.000km Zahnriemen der Motoren würde ich den Ketten der Mitbewerber jederzeit vorziehen.
Wir haben unseren 2006er VW TDI übrigens 2015 mit 230.000km gekauft und das bisher auch nicht bereut. Mehr als 100.000km zusätzlich draufgefahren und den Motor bisher (bis auf Zahnriemen) nicht anfassen müssen. Ölverbrauch quasi nicht vorhanden, im 30.000km Intervall reicht ein mal nachfüllen. Mal schauen ob die Maschine noch die 400.000km mit erstem Turbo reißt 😉
Vorurteile? Nicht wirklich. 😉 Natürlich gibt es nicht das 100%-fehlerfreie Auto und man kann überall mal Pech haben. Aber die Frage ist eben, wie wahrscheinlich ist es, dass es mich treffen wird.
Und da sprechen die vielen US-Statistiken, J.D. POWER-Reports, Consumer Reports, Gebrauchtwagenratgeber, Besitzerfahrungen, Statistiken von Autoversicherern, etc., seit Jahrzehnten eine recht deutliche und relativ eindeutige Sprache. Bis auf minimale Verschiebungen finden sich eigentlich immer die gleichen Marken/Modelle ganz oben an der Spitze oder zumindest im vordersten Drittel.
"Vorurteile" also die in schöner, jährlicher Regelmäßigkeit immer wieder so oder sehr ähnlich zu beobachten sind. 😉
Und dort oben unter den Bestplatzierten findet man seit 30 Jahren weder Audi, BMW, MB, VW & Co. ....
Natürlich hatte auch Toyota ein paar Macken. Aber insgesamt kann man die Anzahl der Kinderkrankheiten und kapitalen Motor-, Getriebeschäden, usw., nicht annähernd mit dem "Stand der Technik" bei VW & Co. vergleichen.
Die technische Ausgereiftheit und Haltbarkeit befindet sich dort halt einfach auf einem anderen Level und ist nicht umsonst quasi schon legendär.
Ich finde es halt immer nur witzig, wie arrogant und voreingenommen der Durchschnittsdeutsche bei der Autowahl häufig partout auf ein deutsches Auto besteht, in der Annahme dort ein besonders hohes Qualitäts- und Zuverlässigkeitsniveau zu erhalten... und gleichzeitig die ausländische Konkurrenz von Anfang an ausschließt, weil diese vermeintlich nicht einmal annähernd deutsches Niveau in den o.g. Punkten erreicht. 😁 Das sind "Vorurteile".... 😉
Und in Wahrheit - wenn man sich mal tatsächlich mit der Materie befasst und sich nicht vom rosaroten Marketing und Image blenden lässt - ist es sehr häufig genau umgekehrt.... 😁
Die Reliability-Reports der Versicherer kannst in der Pfeife rauchen.
Wenns danach geht, ist das zuverlässigste Auto, dass man kaufen kann, der Porsche 911. Aktuelles Ergebnis des J.D. Power Reports. Und der VW Beetle der zuverlässigste kompakte (vor dem Toyota Corolla und dem Prius). Der Macan ist der beste SUV, der ja auch nur ein Audi Q5 ist.
Hmmm. Alles Fahrzeuge die eher geringere Laufleistungen haben. Vielleicht spielt das ja noch mit rein, wie viele Werkstattaufenthalte das Fahrzeug hat. Fährt ein Nissan Micra vielleicht weniger Kilometer wie der A4 vom Pendler? Machts vielleicht einen Unterschied, wie oft ich in die Werkstatt muss, ob ich 50.000km oder 10.000km im Jahr fahre?
Insbesondere unter der Betrachtung schneidet da BMW im übrigen außerordentlich gut ab, ist nach deiner Quelle ein überdurchschnittlich zuverlässiges Auto.
Und ja, bei den Amis schneidet VW auch schlechter ab. Die haben dort aber zum einen andere Modelle (der Passat ist dort immer noch zum Vergleich in De ein eigenständiges Modell und basiert nicht auf dem MQB) und insbesondere komplett andere Motoren. Stichwort Steuerkette, die hast du in Deutschland bei den Volumenmotoren nicht mehr.
Den Murks den VW bei den TSIs verbaut hat ist inzwischen komplett ausgemerzt. Zuverlässige und sparsame Downsizer. Die TDIs ebenso Sorglos. Und im übrigen sind die Euro 6 Diesel von VW direkt nach BMW die saubersten Weltweit. Siehe:
https://presse.adac.de/.../durchschnitt-nox-188-fahrzeuge-gallery.jpg
Und als kleiner Abschluss, weil dir Statistiken so sehr gefallen:
https://assets.adac.de/.../Pannenstatistik_2019_ty5xg0.pdf
Und dann steht da sowas wie:
Zitat:
Wer möglichst pannenfrei sein möchte mit einem Wagen in der unten Mittelklasse, sollte sich für ein Modell der deutschen Premiummarken Audi, BMW, Mercedes oder eines der folgenden Fahrzeuge entscheiden: Hyundai Tucscon, Mazda CX-5, Mitsubishi ASX, Skoda Rapid und VW Beetle. Bei den ganz jungen Fahrzeugen weißt der Nissan Qashqai wie auch im Vorjahr besonders hohe Werte auf (Tabelle 7).
Hui. Welcher Statistik soll man da glauben? Der, die einem am meisten gefällt?
Mir gehts nicht darum, die Asiaten schlecht zu reden. Hab ich noch nie gemacht und werd ich nie machen. Mir geht nur das VW-Bashing auf den Senkel. Jo, da gabs in den letzten 20 Jahren ein paar Baujahre mit Gurkenmotoren, um konkret zu sein die BJ 2007-11. Aber ebenso Baureihen mit legendären Motoren. Stichwort 1.9TDI, ist wahrscheinlich der zuverlässigste DI-Diesel überhaupt den du in einem PKW finden wirst.
Zitat:
@IncOtto schrieb am 10. April 2021 um 22:46:47 Uhr:
Die Reliability-Reports der Versicherer kannst in der Pfeife rauchen.Wenns danach geht, ist das zuverlässigste Auto, dass man kaufen kann, der Porsche 911. Aktuelles Ergebnis des J.D. Power Reports. Und der VW Beetle der zuverlässigste kompakte (vor dem Toyota Corolla und dem Prius). Der Macan ist der beste SUV, der ja auch nur ein Audi Q5 ist.
Hmmm. Alles Fahrzeuge die eher geringere Laufleistungen haben. Vielleicht spielt das ja noch mit rein, wie viele Werkstattaufenthalte das Fahrzeug hat. Fährt ein Nissan Micra vielleicht weniger Kilometer wie der A4 vom Pendler? Machts vielleicht einen Unterschied, wie oft ich in die Werkstatt muss, ob ich 50.000km oder 10.000km im Jahr fahre?
Insbesondere unter der Betrachtung schneidet da BMW im übrigen außerordentlich gut ab, ist nach deiner Quelle ein überdurchschnittlich zuverlässiges Auto.
Und ja, bei den Amis schneidet VW auch schlechter ab. Die haben dort aber zum einen andere Modelle (der Passat ist dort immer noch zum Vergleich in De ein eigenständiges Modell und basiert nicht auf dem MQB) und insbesondere komplett andere Motoren. Stichwort Steuerkette, die hast du in Deutschland bei den Volumenmotoren nicht mehr.
Den Murks den VW bei den TSIs verbaut hat ist inzwischen komplett ausgemerzt. Zuverlässige und sparsame Downsizer. Die TDIs ebenso Sorglos. Und im übrigen sind die Euro 6 Diesel von VW direkt nach BMW die saubersten Weltweit. Siehe:
https://presse.adac.de/.../durchschnitt-nox-188-fahrzeuge-gallery.jpgUnd als kleiner Abschluss, weil dir Statistiken so sehr gefallen:
https://assets.adac.de/.../Pannenstatistik_2019_ty5xg0.pdfUnd dann steht da sowas wie:
Zitat:
@IncOtto schrieb am 10. April 2021 um 22:46:47 Uhr:
Zitat:
Wer möglichst pannenfrei sein möchte mit einem Wagen in der unten Mittelklasse, sollte sich für ein Modell der deutschen Premiummarken Audi, BMW, Mercedes oder eines der folgenden Fahrzeuge entscheiden: Hyundai Tucscon, Mazda CX-5, Mitsubishi ASX, Skoda Rapid und VW Beetle. Bei den ganz jungen Fahrzeugen weißt der Nissan Qashqai wie auch im Vorjahr besonders hohe Werte auf (Tabelle 7).
Hui. Welcher Statistik soll man da glauben? Der, die einem am meisten gefällt?
Mir gehts nicht darum, die Asiaten schlecht zu reden. Hab ich noch nie gemacht und werd ich nie machen. Mir geht nur das VW-Bashing auf den Senkel. Jo, da gabs in den letzten 20 Jahren ein paar Baujahre mit Gurkenmotoren, um konkret zu sein die BJ 2007-11. Aber ebenso Baureihen mit legendären Motoren. Stichwort 1.9TDI, ist wahrscheinlich der zuverlässigste DI-Diesel überhaupt den du in einem PKW finden wirst.
Natürlich hat nach 2015 VW als einer der ersten die saubersten Diesel gebaut... schließlich standen sie unter scharfer internationaler Beobachtung nach dem Betrug. Also durfte man sich keinerlei Unregelmäßigkeiten mehr leisten.
ADAC-Pannenstatistik kannste vergessen. Viele Hersteller haben ihre eigenen Pannendienste, so dass der Pannenfall gar nicht statistisch beim ADAC erfasst wird.
Jede Statistik hat irgendwelche Schwächen die man berücksichtigen muss. Deshalb bildet man sich einen Gesamteindruck, gesammelt aus möglichst vielen unterschiedlichen Quellen, über einen möglichst langen Zeitraum, um diese Schwachpunkte möglichst zu minimieren. Tut man genau das, zeigt sich eigentlich eindeutig das von mir beschriebene Bild.
Und wenn in 20 Jahren POWER-Report irgendwann mal ein VW Beetle vor einem Toyota Corolla oder Prius liegt, kann ich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich lediglich um einen statistischen Ausreißer handelt, weil in den 19 Jahren zuvor exakt jedes Jahr das Gegenteil der Fall war. Also nicht an einer Einzelstatistik aufhängen. 😉 Bemüht man dann dazu noch andere Quellen wie Dauertests oder ähnliches, sieht man z.B. dass bisher jeder Hybrid-Toyota oder Lexus noch nie schlechter als mit Note 1 abgeschlossen hat, dass man lt. Gebrauchtwagenratgebern einen Prius nahezu blind kaufen kann, etc., was demnach also wieder nahelegt, dass an dem POWER-Ergebnis was dran sein muss, usw. 😉
Die lange Liste der vielen VW-Schludrigkeiten und Fehlkonstruktionen umfasst ja bei Weitem nicht nur ein paar Motoren zwischen 2007 und 2013, sondern auch die gesamte Technik drumherum.
Der Pfusch und die unausgereifte Technik begann bereits Ende der 80er-Jahre zu Lopez-Zeiten und zieht sich wie ein roter Faden bis heute durch. Und aktuell haben wir den Golf 8 und den ID3 als Dauerbaustellen, weil die Hälfte der verbauten Software schlicht nicht so funktioniert wie sie soll.
Alles steht und fällt mit der Frage: wie häufig kommt dies vor? Wirklich nur absolute Einzelfälle oder Serienproblem?
Und passt dieses Bild zur Selbstwahrnehmung der Marke, dem Image in der Öffentlichkeit, dem dafür aufgerufenen Preisniveau und der Berichterstattung drumherum... und exakt bei diesen Punkten, besteht bei VW-Fahrzeugen eine immer wieder besonders auffällige Diskrepanz zwischen bunter VW-Prospekt- und Marketingwelt, der überaus auffälligen Hype-Berichterstattung der Presse... und der teilweise doch sehr ernüchternden, ja erschreckenden Schadensbilanz in der Realität einiger Besitzer.
Nirgendwo sonst klafft diese Schere offenbar so weit auseinander... außer vielleicht bei den früheren MB-Fahrzeugen (Stichwort Rost), bei denen Anspruch und Realität zeitweise ebenfalls meilenweit auseinander lagen.
Nur mal so kurz aus der Erinnerung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit... :
DSG-Schäden, Turbo-Schäden, Steuerketten-Schäden, Frostmotoren, sich nach außen verformende Kotflügel durch Eisbildung, G-Lader-Schäden (Corrado), Kupplungsschäden, 3L-Lupo (mit Konstruktionsfehlern), FSI/TFSI-Motoren mit horrendem Ölverbrauch, Wassereinbrüche (UP, Golf), Wellen im Dach (Golf VII), frühere Softlack-Problematik, defekte Fensterheber, defekte AGR-Ventile, ZM-Schwungräder, polternde Koppelstangen, Motorhaubenkantenrost (Polo), Rost an Heckklappe (Touran, Passat), Rasterlenkung (Audi), Multitronic-Schäden (Audi), gefährliches, übersteuerndes Fahrverhalten im ersten Audi TT, erster VW Touran = Note 6 im Dauertest, VW Fox = Mängelriese im Gebrauchtwagenreport, erster VW Sharan = Mängelriese im Gebrauchtwagenreport, VW T5 = Mängelriese im Gebrauchtwagenreport, schlechteste jemals erzielte Dauertestergebnisse ausschließlich durch VW-Kandidaten erreicht, usw.
Selbstverständlich alles gepaart mit der traditionellen "Null-Kulanz"-Strategie und der "Das ist Stand der Technik" oder "Wir sitzen das Problem einfach aus"-Mentalität des Herstellers.
Kein Hersteller dürfte seit Jahren derartig stets mit so vielen kapitalen, extrem teuren Schäden in der Presse präsent gewesen sein, wie VW.
Taxifahrer sprechen ebenfalls Bände.
Das alles ist (noch sehr wohlwollend gesehen) maximal unterer Durchschnitt... und vom selbsternannten Qualitäts- oder gar "Premiumanspruch" weit entfernt.
"Ja, aber das ist alles doch schon längst vorbei!", mögen da einige immer wieder sagen. Im Prinzip ist es aber egal, ob der Mangel ganz neu oder schon 30 Jahre alt ist... denn schon damals wurden VW-Modelle für ihre "sprichwörtliche Solidität" und "vorbildliche, bewährte Technik" von der Presse pausenlos rauf und runter gelobt.... und der in den meisten Fällen völlig überzogene Kaufpreis damit immer wieder gerechtfertigt.
Und dass es "vorbei" ist, ist eher unwahrscheinlich. Für jeden abgestellten Problemherd kommt halt später irgendwann wieder ein neuer hinzu. Und dass die Probleme in Zukunft tendenziell weniger werden, ist anhand immer größerer Einsparmaßnahmen bei gleichzeitig immer mehr Elektronikkram und immer kürzeren Entwicklungszeiten wohl eher kaum zu erwarten...
Dass der heimische Kunde vorrangig nur nach Image, Herkunftsland und Markenbekanntheitsgrad kauft, weiß natürlich auch die deutsche Autoindustrie.
Dementsprechend nutzt man das prächtige Image (das zum allergrößten Teil aus einer längst vergangenen Zeit stammt, als es noch keinerlei oder zumindest keine ernstzunehmende Konkurrenz weit und breit gab) natürlich gnadenlos in Form von absoluten Mondpreisen aus. Im Wissen, dass diese auch bereitwillig bezahlt werden.
Aber so lange das System noch (die Betonung liegt auf "noch"... ) so prächtig funktioniert und sich die Kunden so leicht steuern lassen, warum nicht?
Der TE möchte einen VW, Audi, MB oder BMW.
Da werden ihn auch keine seitenlangen Hasstiraden umstimmen können.
Ich zitiere mal einen User, der kürzlich folgendes schrieb:
"Toyota baut Autos für Leute, die keine Autos mögen."
Fand ich ganz passend......
Dann doch lieber ein überteuertes, unzuverlässiges VAG-Produkt.
Meine Güte, was für ein ellenlanges, ödes Geschwafel, Bongo73.
Wen soll das eigentlich überzeugen oder beeindrucken?
Autokauf ist in vielen Fällen eine rein auf individuellen Geschmack basierende Entscheidung. Ich kenne keinen, der irgendwelche Statistiken studiert und sich dann ein Auto kauft, was ihm nicht gefällt.
Nachdem damals der Abgasbetrug von VW herauskam, haben viele VW-Hasser ja schon frohlockt, dass dies das Ende von VW sein könnte. Dass es nicht so gekommen ist, scheint diesen schon davor bestandenen Hass noch verstärkt zu haben. Ich halte das für kleingeistiges Verhalten.
Dein aufgezählten Mängel kannst im großen und ganzen auch auf die Asiaten ausweiten. Die G-Modelle waren btw. reine "zur Schau Stellung" was technisch machbar ist, so wie Mazdas RX8. Der im Schnitt wahrscheinlich die Hälfte bis ein Drittel der Laufleistung eines G60 erreicht. Trockenes DSG ist bei jedem anderen Hersteller Murks, sieht bei Hyundai und Ford auch nicht besser aus. Wer eine ordentliche Automatik will, greift zum Wandler. Oder zum nassen DSG, das übrigens in dem Fzg verbaut ist, dass der TE möchte.
Auch die CVT von Audi war in Sachen Zuverlässigkeit kein Meisterwerk. Geht aber auch noch schlimmer, wenn man mal in Richtung Nissan schielt. AGR ist bei ausnahmslos jedem Diesel heutzutage ein Thema, ebenso wie das ZMS. Müsste bei unserem TDI nach 350.000km dann langsam auch mal neu 😉
Die Thematik um Steuerkette, Turbo (Du meinst wohl eher die Doppelaufladung vom TSI, auffällig waren die Turbos bei VW noch nie) und Ölverbrauch betrifft ausschließlich die ersten BJ der TSIs. Konstruktiv sind die Maschinen im 7er Golf völlig anders aufgebaut und alle Baustellen wurden erfolgreich angegangen. Dementsprechend liest du beim EA211 wenig bis gar nichts über Probleme.
Der Golf 7, und darum gehts dem TE, ist alles andere als ein anfälliges Fahrzeug. Was bei G5 und G6 war ist Wurst, bei den Baureihen würde ich auch nur bestimmte Motoren empfehlen (1.9TDI im G5, 1.4/1.6 im G5/G6 und die späteren 1.6/2.0TDIs im G6). Der G7 ist, ähnlich wie der G4, wieder ordentlich und ein zuverlässiger Begleiter.
Ohnehin spielt beim Fahrzeugkauf viel Subjektivität mit ein. Der TE hat nach dem GTD gefragt, also scheint er ihm zu gefallen. Ich spreche dem Prius auch nicht die technische Raffinesse ab, im Gegenteil, würde ihn aber trotzdem nie fahren. Den Auris TS Hybrid könnte ich mir noch vorstellen, aber da bekomme ich als Gebrauchtkäufer einen besser ausgestatteten und in meinen Augen (womit wir wieder bei Subjektivität wären) hübscheren Passat TDI 😉
Aber seis drum, auf einen Nenner werden wir hier ohnehin nicht kommen und wir diskutieren hier massiv am TE vorbei. Dafür ist dieser Thread nicht da.