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Autokauf ist immer ein Verlustgeschäft, aber welche Form ist optimal?

Themenstarteram 15. August 2009 um 10:38

Hallo,

meine Frage zielt darauf ab welche Art ein Auto zu kaufen aus Kostensicht am effizientesten ist. Sozusagen die optimale Lösung aus Wertverlust und Restwert usw.

Z.B. Neuwagen über Leasing, rentiert sich das?

Oder doch lieber einen 5 Jahre alten Wagen da hier die Anschaffung usw. nicht so hoch ist. Obwohl dieser auch noch an Wert verliert und am Ende nix mehr wert ist und man mit teuren Reparaturen rechnen muss, sodass man auch nix spart.

Oder einen der ggf. erst 2 Jahre als ist und diesen finanzieren?

Lange Rede kurzer Sinn, mir geht es darum rauszufinden was kostentechnisch das sinnvollste ist. Sprich was ist am billigsten unter Berücksichtigung aller Faktoren wie Wertverlust usw.

Im Grunde kostet jedes Kaufmodell (nenne ich mal so) ja eine gewisse Summe x im Monat, und hier interessiert mich die optimalste Lösung.

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50 Antworten

Hallo Bora2.0 Automatik

Jahreswagen bis 2 Jahreswagen Bar bezahlt. & nach 3 Jahren wieder abstossen.

Dann hatte man ein relativ aktuelles Auto mit relativ geringem Wertverlust.

Z.B. Die aktuelle S-Klasse ist in der Halbzeit. Wenn du nun einen 1 - 2 Jährigen kaufst und diesen nach 3 Jahren abstösst, dann hattest du die ganze Zeit über ein aktuelles Auto, denn die aktuelle S-Klasse wird voraussichtlich noch 4 Jahre gebaut werden.

Ansonsten sind immer die frisch-geTÜVten-ich-komm'-danach-nie-mehr-durch die billigsten.;)

Gruss Howard

Deine Frage ist eigentlich was für Betriebswirte. Man hat für solche Zwecke das TCO (total cost of ownership) - Verfahren entwickelt, um für Firmen die wirtschaftlich sinnvollste Lösung (EDV) zu finden. Ist allerdings bis heute keine exakte Wissenschaft...

Ich sage - nach 25 Jahren Auto kaufen - : wir unterscheiden nach Privatleuten und Firmen/Selbständigen.

Für Privatleute gilt nach meinem Kenntnisstand: kauf' ein Auto für max. 300.- €, fahre solange es hält, und wirf es weg, wenn's teuer wird.

Das wiederholst Du beliebig oft, und wenn Du auf laufende Kosten achtest (z.B. Versicherung, wird teurer, wenn Dein Auto älter ist!), kann nicht sehr viel passieren. Zudem ärgert man sich nicht, wenn etwas Teures kaputt geht, oder über Parkrempler von unachtsamen Zeitgenossen.

Wenn es etwas Neueres sein soll, oder für Unternehmer jeder Größe, dann geht eigentlich am besten iDCar-Easing. Meines Wissens die einzige zuverlässige Möglichkeit, durch pures Fahren mehr zu verdienen, als das Auto gekostet hat. Geht aber nur mit Neuwagen (max. 1 Jahr),

dafür aber mit allen, ob Mini, Golf, Mustang oder Rolls.

Bei einer Gesamtkostenbetrachtung und einem Privatkauf ist es vermutlich am besten einen ca. 3 Jahre alten Wagen zu kaufen. Der hat den, absolut, höchsten Wertverlust schon hinter sich, kostet i.d.R. etwa 50% von Neuwagenpreis.

Fahren sollte man diesen dann so lange, dass die größten Reperaturen noch nicht losgehen und das Auto noch halbwegs aktuell ist. Ich denke ein Zeitraum von ca. 6 Jahren dürfte optimal sein. Ein ca. 9 Jahre alter Wagen ist meistens noch halbwegs gefragt und bringt auf dem Gebrauchtwagenmarkt vieleicht noch 20% des ehemaligen Neupreises.

Ein Beispiel:

Golf 5, ehemaliger Neupreis 20KEuro

Nach 3 Jahren zu erwerben für ca. 10KEuro

Nach weiteren 6 Jahren zu verkaufen für 4KEuro

zu tragender Wertverlust 6KEuro

Das heisst, ein Wertverlust von ca. 1000€ pro Jahr, oder 80€ pro Monat. Dazu kommen natürlich die üblichen Unterhaltskosten.

-Mousi

 

Zitat:

Original geschrieben von Howard Dillier

Ansonsten sind immer die frisch-geTÜVten-ich-komm'-danach-nie-mehr-durch die billigsten.;)

Gruss Howard

Vielleicht richtig, aber ich rate davon ab, das Auto mit TÜV zu kaufen - besser selbst hinfahren, ein Gefälligkeits-Gutachten kann Leben kosten.

Altes Auto für 1000 € mit 2 Jahren Tüv kaufen und den 2 Jahre fahren,den dann für  500 € nach Osteuropa weiterverkaufen macht  250 € Wertverlust pro Jahr. Wer kann günstiger? 

auto fängt mit AAAAUUUUU an und hört mit OOOOOOOOOOOOO auf. koste immer geld. wenn man glück hat kauft man billig und verkauft teurer oder gleich. und wnn man pech hat schraubt man jede woche. dann wird der schrottschlitten zum neuwagen und bringt im wiederverkauf mit neuen reifen, neuer batterie, lima, auspuff und und und. nix mehr.

eine zweite maueröffnung wird es nicht geben, als man im "westen" beim ffh spitzempreise für den gebrauchten bekam. jahreswagen weg und mit wa rabatt den neuen bestellt. da gabs noch ne städtereise obendrauf vom verdienten geld.

Zitat:

iDCar-Easing

Welches Leasing-Modell ist das? Und warum ist das lohnenswert?

Zitat:

Original geschrieben von volvocrasher

Zitat:

iDCar-Easing

Welches Leasing-Modell ist das? Und warum ist das lohnenswert?

Nix Leasing. Easing! Lohnt sich deshalb, weil man nicht auf andere angewiesen ist, die VIELLEICHT einen Werbeaufkleber für Monate bezahlen, sondern garantiert seine Kohle kriegt, und weil man nur für sich selbst wirbt. Findest Du auf der Seite von iDCar Fahrzeugvertrieb, als Benutzernamen gibst Du "carly247" ein, kein Kennwort.

Gute Sache, korrekte Abwicklung, keine Gebühren.

Zitat:

Original geschrieben von Wanderbra

Findest Du auf der Seite von iDCar Fahrzeugvertrieb,

Deine Erläuterungen hier sind ja ebenso nebulös wie die genannte Webseite.

Was man wann wie und warum machen muß, aheb ich auch icht verstanden. Aber ich habe als Kind die Gummibärchen-Kettenbriefe auch nicht verstanden.:confused:

Es kommt denke ich immer darauf an, was man haben will.

Bei einem Kleinwagen würde ich wahrscheinlich einen 3 Jahre alten kaufen und den dann nach ca 3 Jahren verkaufen .

Bei einem Kompakten genauso ( also Golf Grösse)

In der Mittelklasse, also c Klasse, 3er Bmw etc... würde ich wahrscheinlich einen 4-5 Jahre alten kaufen und den etwa 4-5 Jahre fahren, bevor der Wert richtig anfängt abzustürzen.

In der oberen Mittelklasse wahrscheinlich genauso wie in der Mittelklasse.

In der Oberklasse ( S Klasse etc) würde ich nach etwa 3 Jahren zuschlagen und nach spätestens 4 Jahren abstossen, weil dann der Spass kommt, der richtig ins Geld geht.

_________________________________________________________

Das alles kann man machen, wenn man das nötige Geld hat.

Als Student kann ich mir das nicht erlauben und mache das, was einige hier beschrieben haben. Mein Fiesta hat vor knapp 3 Jahren 300 Euro gekostet, mittlerweile habe ich für Reperaturen nochmal das gleiche gezahlt, dazu kommen normale Verschleissteile( 1x Bremsen vorne, 4 mal Ölwechsel, 3 mal Ventile einstellen, 3 Zündkerzen, 2X Luftfilter etc).

Das geht aber auch wirklich nur bei sehr einfachen Autos, wenn man einiges selbst machen kann. Wäre ich mit allem in die Werkstatt gefahren wäre es sehr teuer geworden. Zusätzlich habe ich auf eine

geringe Laufleistung geachtet, der Wagen hatte nachweisbare 83 tkm in 13 Jahren gesammelt. Und wenn ich den jetzt mit einem Jahr Rest tüv verkaufe dann dürften da locker wieder seine 300 reinkommen.

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Deine Erläuterungen hier sind ja ebenso nebulös wie die genannte Webseite.

Prinizip: CarEasing macht aus dem Autokäufer einen Empfehlungsgeber. Führt Empfehlung zum Abschluß, dann erhält der -Geber eine Provision. Kosten hat er keine, Pflichten auch nicht.

Die Empfehlung kann auch auf einen normalen Barkauf hinauslaufen,

gibt auch Geld. Jeder Neuwagen möglich, auch Lagerfahrzeuge

(inzwischen keine Neuwagen mehr?). Nur deutsche Ausführungen, keine Re-Importe. Keine Anzahlung nötig.

Totaler Kundenschutz, unbefristet. Auszahlung arbeitstäglich bei Auslieferung.

Karriere, also (haupt-)beruflich, auch möglich.

Ich hoffe, ich konnte den Nebel lichten?

Gruß

Wanderbra

Ja ne, is klar...

Zitat:

Original geschrieben von Wanderbra

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Deine Erläuterungen hier sind ja ebenso nebulös wie die genannte Webseite.

Prinizip: CarEasing macht aus dem Autokäufer einen Empfehlungsgeber. Führt Empfehlung zum Abschluß, dann erhält der -Geber eine Provision. ...

Aha. Strukturvertrieb also, aka MLM... Dieses Vertriebskonzept ist - gelinde gesagt - umstritten. Man kann dazu stehen, wie man will, aber eines sollte mal ganz klar gesagt werden: Ein kostengünstiges Auto gibt's auf diesem Wege mit Sicherheit nicht. Um das zu erkennen, muß man mal den Autokauf und die Tätigkeit gedanklich trennen, und sich klar machen, wie viel (gering bezahlte) Arbeitszeit man für die Sache einsetzt. Ob der Lohn dann bar ausgezahlt oder gegen einen Fahrzeugkauf als Rabatt verrechnet wird, ist ja zweitrangig.

Oliver

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