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Autohaus Unfall schwere verschwiegen

Themenstarteram 18. April 2015 um 16:56

hallo leute,

vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

habe mir 2011 einen golf 5 gti für 18000 euro ineinem grossen vw autohaus in stuttgart gekauft.

im kaufvertrag steht unfallschäden:seitenwand/türe hinten rechts +stossfänger hinten lackiert.

habe jetzt bemerkt das mein auto an den reparierten stellen voll zum rosten anfängt.

war jetzt bei meiner vw werkstatt und habe durch die fahrzeughistorie (fahrgestellnummer)

herausbekommen das mein auto einen erheblichen schaden von mind. 10000 euro hatte...eher mehr.

also ich lese das im meinem kaufvertrag so,dass die seitenwand türe und stossfänger lackiert worden.

(mehr nicht)habe das autohaus darüber telefonich darüber informiert weil ich ca. 400 km entfernt wohne.

die haben mich natürlich abgewiesen,da es im kaufertrag ja genau drin steht.

will eigentlich nur will , das die lackierungskosten übernommen werden.mehr nicht.will mich also daran nicht bereichern oder sonnst was.

ich persönlich fühle mich übern tisch gezogen und sauber verarscht.

was hab ich für möglichkeiten????

bin zwar schon beim anwalt,der gibt mir aber nicht viel hoffnung, was ich mir aber nicht vorstellen kann.

mein hauswerkstatt und andere werkstätten meinten arglistige täuschung.

vielleicht hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen.

gruss leo

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52 Antworten
Themenstarteram 20. April 2015 um 19:49

jetzt bin ich auch schlauer....

werde in zukunft meine autos vor ort kaufen.

wollte aber keine 500 euro sparen,es war halt so,dass das auto das ich wollte,

in stuttgart stand und nicht bei mir um die ecke.

Zitat:

@Crusader78 schrieb am 20. April 2015 um 18:08:26 Uhr:

@leo40

sorry wenn ich das jetzt sagen muss, aber die Menschen in Deutschland suchen aktuell immer die billigsten Autos in Deutschland raus und kaufen dann irgendwo. Man ist dann aber immer nur irgendwer und kann nicht auf einvernehmliche Lösungen hoffen. Bei einem Händler vor Ort den man vielleicht seit Jahren kennt und wo man auch einfach mal auf dem Hof stehen kann, hat man in der Regel bessere Chancen etwas zu erreichen. Natürlich immer vorausgesetzt, das keine arglistige Täuschung vorliegt. Wie gesagt sorry, aber ich höre das im Bekanntenkreis auch öfter.....500 € beim Autokauf sparen aber dann sich über den 500km entfernten Händler beschwere.... Oder bei dem örtlichen bekommt man etwas nicht auf Kulanz erledigt. Ohne Worte....

Themenstarteram 21. April 2015 um 8:14

Rechnungskopie ja,dies habe ich erst jetzt im Laufe der Ermittlungen bekommen.

@J_Novi schrieb am 19. April 2015 um 16:15:16 Uhr:

Was mich wundert: Der TE wusste nichts vom Umfang des Schades, hatte aber eine Rechnungskopie.

Themenstarteram 21. April 2015 um 8:23

Ich habe eine Rechtschutzversicherung.

@Lewellyn schrieb am 20. April 2015 um 15:57:19 Uhr:

Der entscheidende Punkt ist doch schon genannt. Was auch immer passiert ist. es ist verjährt. Nach 3 Jahren verjährt vertraglich so ziemlich alles.

Es sei denn, es wird Betrug nachgewiesen. Gegen ein VAG-Autohaus eine Betrugsklage zu führen bei der Sachlage und dem Streitwert, da wär mir mein Geld zu schade.

@TE: wenn Du Dir sicher bist, dass sie Dich betrogen haben und Du dafür Beweise hast, kannst Du das machen.

Sei aber drauf gefasst, wenn das schief geht kostet Dich das mindestens 1/4 des Streitwertes an Anwalts und Gerichtskosten. Streitwert ist hier der Kaufvertrag von 11k€. Also runde 3k€ an Gerichtskosten. Falls Du verlierst.

Davon musst Du aber schon mal die Hälfte vorstrecken, bevor irgendein Richter sich der Sache annimmt.

Dazu kommen Gutachterkosten, die mit Sicherheit Du vorstrecken musst (nochmal 2k€).

Falls das also schief geht, kostet Dich das minimum 5k€. Und Du hast ein rostendes Auto.

Oder hast Du eine Rechtsschutzversicherung?

Die Formulierung ist so grobkörnig, daß ich keine Chance sehe. Unabhängig davon hat man dich mit 18000 € für einen 5er GTI mit Unfall auch ganz schön über den Tisch gezogen.

am 21. April 2015 um 12:14

Leo,

ganz Ehrlich?? Kürz das ganze ab, nach der langen Zeit und den vagen Angaben bezw. Behauptungen beiderseits wirst du vor Gericht nicht viel erreichen.

Wahrscheinlich kommts dann eh zu einem Vergleich und da ist dir auch nicht mit geholfen.

Nimm dir, mal salopp gesagt, 1000,-€ zur Hand, geh zum VW-Händler vor Ort oder zu einer freien Werkstatt, lass die Innenverkleidungen demontieren um den Hohlraumschutz zu kontrollieren, dann lass die Roststellen beseitigen, versiegeln und die entsprechenden Stellen neu Lackieren.

Damit ist dir mehr geholfen und du hast wieder ein paar Jahre zuhe.

Selbst wenn du vor Gericht zu einem Teil Recht bekommst und der Verkäufer den Schaden beseitigen muss, dann musst DU den Wagen nach Stuttgart bringen, wieder zurück und ne Woche Später das gleiche nochmal.

Du hast KEINEN Anspruch auf Abholung und Leihwagen.

Und ein Rechtsstreit wird dann in Stuttgart (Sitz des Autohauses ) vor Gericht kommen, das wird dann eine richtige Odyssee für dich.

Viele Grüße, Thomas

P.S.: Mach mal Bilder von dem Rost!!

Ich denke auch, bevor sich das über Monate bis Jahre hinzieht (und das wird es), hat man für die Nerven mehr gekonnt, wenn man gegen einen Tausender den "Deckel" draufmachen kann.

Ist natürlich für Dein Gerechtigkeitsempfinden mehr als unbefriedigend, keine Frage, aber auch wenn es nur um das Prinzip geht, zahlst Du auf andere Weise, und sei es durch das Nervenkostüm.

Allerdings würde ich persönlich nicht so weit gehen, nur noch Autos um die Ecke zu suchen. Für die richtige Farbe unseres Kombis bin ich auch 135 statt 10 km gefahren, und ich würde es immer wieder machen. Für meinen "Roten" bin ich, wenn man nach jetziger Meldeadresse ginge, sogar 470 km gefahren... das ging aber auch nur, weil ich den Zustand genau kannte und mit den "Macken" leben bzw. sie selbst beheben konnte.

Wenn ich in Norddeutschland gesucht hätte, da wäre einfach nicht das Richtige dabei gewesen. Oder halt teuer. Was soll ich bei einem günstigen 4.000 Euro Auto mit Lederausstattung als einziges Merkmal, wenn es woanders dafür Klimaaut., Tempomat, Xenon, SHZ, 25 PS mehr und Umrüstbarkeit auf Autogas gibt... solche Fälle hatte ich nur. Von daher verstehe ich voll und ganz, dass man für sein Auto auch mal ein Stück fährt.

Hätten Leute früher genauso gemacht, wenn's diese Möglichkeiten des Internet gegeben hätte.

cheerio

Themenstarteram 21. April 2015 um 14:37

Ich möchte mich bei euch allen erstmal recht herzlich bedanken, daß ihr euch die Mühe gemacht habt mir zu helfen.

Ich nehme natürlich auch gern weitere Tipps von euch an.

Ich weiß jetzt eins,ich kaufe in Zukunft mein Auto nur noch vor Ort,kaufe keinen Unfallwagen mehr und lasse beim nächsten Autokauf den Wagen vorher bei Dekra oder sonst wo durchchecken.

Habe mich als Leihe einfach blenden lassen und sehe das somit als Lehrgeld an.

LG Leo

Zitat:

@Leo40 schrieb am 21. April 2015 um 14:37:22 Uhr:

 

Habe mich als Leihe einfach blenden lassen und sehe das somit als Lehrgeld an.

LG Leo

Das ist doch jedem zweiten bestimmt schon mal so oder in ähnlicher Form passiert.

Bei mir war es 1999 und es ging um ein Auto, welches ich an einen Fähnchenhändler verkauft habe. Damals habe ich mich von einer Anzahlung in bar und div. Zusicherungen blenden lassen.

Das Ende vom Lied war, dass ich 3.000DM drauflegen musste, um die alte Finanzierung fertig zu bedienen.

Mach dich nicht verrückt deswegen, beim nächsten Mal bist Du schlauer!!

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