Autobild-Verriss

Honda CR-V

Habt Ihr den Artikel gelesen?

Ich kann zum 1.6 und 9-Stufen Automat nicht mitreden (hab Benziner mit 4-Stufen und OD in Thailand),
aber was das Auto sicher nicht ist:

nicht hart gefedert, nicht hoppelig, sondern genau richtig. Entspannt zu fahren.

Was ich mir vorstellen kann, dass die Start-Stopp-Automatik hinderlich ist, den Mist mag ich auch nicht und der Griff zum AUS Knopf beim Fiat 500 ist immer das erste beim Losfahren. Aber diesen Unsinn muss man den ahnungslosen EU-Köpfen anschreiben, da kann Honda nichts dafür.

Für mich bleibt mein Alkoholiker (fahre E85) das ideale Auto in Thailand, und da der CR-V der meist verkaufte SUV weltweit ist, meine ich, dass soviele Käufer nicht irren können, Autobild hin oder her.

Oder wie seht ihr das hier?

Beste Antwort im Thema

AutoBild muss an ausländischen Fahrzeugen immer meckern. Wo käme man denn hin, wenn es nichts zu meckern gäbe.
Legendär fand ich den Test vom 2012 Civic gegen 1er BMW. Der Civic führte mit 6 Punkten. Dann wurden ihm halt 7 Punkte für den vermeintlich hohen Wertverlust abgezogen und schon hat der BMW wieder gewonnen. 😁

Es gab halt zu wenig zu meckern und schon kam wieder der Wertverlust, was übrigens ein Märchen ist, aber das kennt ihr vermutlich auch.

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Aaaahja: die Lügenpresse... - na denn...! 😁

naja, bei meiner probefahrt mit dem 160ps-teil, der gerade mal 100km runter hatte und den ich schon langsam bewegt habe, hat er zb bei 100 km/h tempomat über 7,0 genommen, was recht viel ist wie ich finde.

gut, man muss das einfahren mal abwarten und dann noch mal schauen...

Ich denke mal, für uns Normalbürger - der Biturbo 1,6er beamt den CR-V in die Neuzeit. Eine ganz andere Klasse von genug Kraft bei bisher nie erreichter Sparsamkeit. Wer den 1,6er gefahren ist, der weiß: absolut richtiger Schritt. 99% der Leute dürfen sich freuen, dass Sie ein gutes Auto mit einem tollen Motor bekommen, den andere Hersteller gern hätten...

Die 'Sparsamkeit' hat ja der AMS-Test hinreichend deutlich widerlegt: tatsächlicher Testverbrauch ca. 7,8 Liter - mein 2,2 Liter Diesel Executive brauchte auf nunmehr ca. 15 TKM im Durchschnitt gerade mal ca. 7,3 Liter. - ohne Anhängerbetrieb...

Das liegt daran, dass diese aufgeladenen Motörchen auf niiieeedrigen Verbrauch bei Teillast und im Stand (wo die Verbrauchswerte hauptsächlich ermitelt werden) optimiert sind, aber bei mehr als Halblast (Anhängerbetrieb, bergauf, Autobahn usw.) dafür zu wahren Spritfressern mutieren. Außerdem ist die Doppelladertechnik komplex, überhitzungsgefährdet und mechanisch nicht dauerhaft standfest, da ganz erheblich mehr Lager (in den Ladern) vorhanden sind, in denen die Lader mit hooooooohen Drehzahlen rotieren: erhöhte innere Reibung, stark erhöhter - technisch aufwendiger und deshalb selbst wieder anfälliger - Kühlungsbedarf, Lagerschäden vorprogrammiert.

Ich hoffe wirklich für Dich, dass Du nach dem ersten Lader- bzw. Lagerschaden auch noch von einem 'tollen Motor' sprichst...

Ist wie beim neuen IP-Telefonnetz: wird dem gläubigen 'Normalbürger' als großer Fortschritt verkauft, dabei überwiegen deutlich die Nachteile: Ausfallsicherheit (bei Stromausfall: 'kein Anschuss unter dieser Nummer'😉; Routerkosten 10 € pro Monat zusätzlich; Abhörmöglichkeit über LTE; beschränkte bzw. keine Weiterverwendbarkeit von analogen bzw. ISDN-Telefonen... - Aber für die Telekom ist's halt viiiieeel billiger zu betreiben und die Abhör- und Datenspeichermöglichkeiten sind - da alles digital ist - wesentlich optimaler für Polizei und Geheimdienste.

Aber Hauptsache, der 'Normalbürger' lässt sich willig verar***en und bejubelt die 'modernen, zeitgemäßen Neuerungen' mit technisch ahnungsloser Freude bzw. mit ökologisch reingespülten Gewissen - die bitteren Wahrheiten (beim Motor: Lebensdauereinbuße, Reparaturkosten, Wartungsaufwand, enormer Verbrauch unter Last, fehlende Durchzugskraft...) erfährt er ja erst wesentlich später - zu spät...!

Rat' mal, warum beim 1,6 Liter Diesel die Anhängerlast ggü. dem 2,2 Liter so drastisch gesenkt wurde, obwohl er gleiches Drehmoment und sogar 10 PS mehr hat? Weil er unter Last thermisch so gesund ist...?

Wer - egal auf welchem Gebiet (Motortechnik, Kommunikationsnetze, Cloudcomputing, Lebensmittelkennzeichnungspflichten oder sonstwo) Ahnung von der jeweils vollmundig propagierten 'tollen neuen Technik' hat, erkennt die Lügenmärchen der Hersteller - aber der gute Glaube der 'Normalbürger' ist halt durch verlogene Hochglanzbroschüren leider nur allzu leicht zu manipulieren.

Schöne neue Welt...

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Das was du aufzählst gilt hauptsächlich für Turbobenziner, weil die bei hoher Last das Gemisch anfetten müssen, damit der Motor und Turbo nicht verglühen vor Hitze.
Bei einem Diesel ist das aber kein Thema. Es ist viel einfacher und unproblematischer bei einem Diesel Hubraum durch Turbos zu ersetzen.
Wie war denn die Anhängerlast beim alten und wie ist sie beim neuen mit Schaltgetriebe? Du kennst ja die Werte, dann brauche ich nicht danach suchen, oder?

Schmeiß mal nicht so viel verschiedenes Zeug zusammen. Kann mich nicht daran erinnern, dass auch nur einer VOIP als besser beschrieben hat. Es war nur allen klar, dass die Anschlüsse dadurch billiger wurden und das reicht den meisten Kunden. Hauptsache billig. 😁
Die meisten haben auch lieber nur eine Box für ihren DSL Anschluss als, wie früher üblich, Splitter, DSL Modem, Router, ISDN Anlage....
Die ganzen Teile waren auch deutlich teurer als ein heutiger Router mit allem drin.

Hallo,

@Robin2810 - Deine Glaskugel möchte ich gerne mal haben 😁
Wieviele 1.6er sind den schon auseinander geflogen? Also erst mal abwarten.
Außerdem würde ich noch behaupten das die Anhängelast den meisten Fahrern egal ist, da die eh keinen Hänger haben.
Der Prozentsatz an Dieselmotoren dürfte beim weltweiten Absatz bei Honda wohl verschwindend gering sein und warum sollte Honda viel Geld in einen alten Motor stecken um ihn auf Euro6 zu bekommen - hhmm Kaufmännisch wohl blödsinn. Dürfte vielleicht auch ein Grund sein warum der Accord wegfällt.

Im Volvo Forum war der Aufschrei auch groß - oh mein Gott nur noch 2l Vierzylinder bei den riesen Kisten. Jetzt schreien doch viele, wann kommen endlich die neuen Motoren in die alten Modelle 😛

Ich kopiere mal einen

Beitrag

von Stelen aus dem Volvo Forum hier rein.

Zitat:

Kann sein, das ich da in den BWL/VWL-Vorlesungen etwas gepennt habe, aber so wie ich das noch im Kopf habe heißt Marktwirtschaft, daß das angeboten wird, was der Konsument auch wünscht. Was viele Konsumenten wünschen wird also auch viel verkauft.

Betrachten wir dazu einfach mal die offiziellen Zulassungszahlen des KBA für Jan+Feb 2015, da finden sich dann

Motoren < 1L Hubraum (will also überhaupt niemand so ein Zeugs): 42.745, entspricht knapp 10% der Gesamtzulassungen

Richtige Motoren wollen ja alle, schauen wir mal bei mehr als 4L: 3.529, UPS nichtmal ein Zehntel der Nähmaschinenmotörchen, naja die Hubraumriesen sind ja nur was für Bonzen, nehmen wir die von 3-4L dazu: 3489.

Hm, 7018 sind irgendwie immer noch ein paar weniger, als die Hubraumzwerge, aber da sind die ganzen 3L Diesel noch nicht dabei, die haben alle 2.9xxcm³, nehmen wir also auch noch die Hubraumklasse 2,5-3L dazu: 26.487

Macht also 33.505 für alle Motoren über 2,5L zu 42.745 für die unter 1L

Erst wenn wir die Hubraumklasse von 2-2,5L dazunähmen (und damit den Volumenmotor von Mercedes mit 2,1L) kämen wir über die Zulassungszahlen der Hubraumwinzlinge.

Noch ein Zahlenvergleich: Die 1800 - 2000 ccm³ Klasse, also die hier diskutierten Downsizing-Motoren ohne den Mercedes 2,1L brachte es allein auf 122.228 Neuzulassungen, also mehr als das 3,6-fache aller Motoren über 2,5L


Zusätzlich gibt es die Statistik (leider nicht so ausdifferenziert) auch noch für Benziner und Diesel getrennt, da finden sich dann 212.118 Benziner insgesamt davon 8.727 > 2L sind knapp über 4%

Beim Diesel sinds 215.431 zu 53.677 (wie geschrieben, da ist der Daimler 2,1L mit dabei)


Wenn der Markt wirklich große Motoren wollte, würde er sie auch kaufen, denn noch gibt es sie ja in reichlicher Auswahl.

Viele Grüße

Koni

Zitat:

@Robin2810 schrieb am 27. März 2015 um 08:43:05 Uhr:


mein 2,2 Liter Diesel Executive brauchte auf nunmehr ca. 15 TKM im Durchschnitt gerade mal ca. 7,3 Liter. - ohne Anhängerbetrieb...

Mit deinem Fahrprofil dürftest Du da mit dem neuen 1,6er 160PS-Diesel locker einen Liter drunter liegen.

Nun ja, mögliche Lagerschäden beim Turbo ... da gibt es ja hier aktenkundig den Fall von 6 kaputten Turbos bei 3 Hondas beim selben Fahrer. Das gibts also auch beim 2,2 l-Motor.
Das Biturbo-Prinzip ist definitiv ausgereift, denn das gibt es woanders schon viel länger. Nur für Honda ist es Neuland. Aber da darf man beruhigt davon ausgehen, dass die sich nicht die Blöße geben eine schlechte und nicht halbare Maschine zu bauen.
Anhängelast? Da spielen auch noch Kupplung und Getriebe eine wichtige Rolle.

also nur zur klarstellung zur anhängelast:

beim 2,2 mit schaltung 2000kg und automatik 1500kg
beim 1,6 beides identisch geblieben und nicht nach unten gagangen.

ich wundere mich nur, dass die zf-automatik mit 9 gängen nicht auch die 2t schaffen soll, denn bei anderen herstellern ändern sich die anhängelast nicht bei diesem zf-9-gang-getriebe....

und multitina:
das mit der neuzeit sehe ich zur zeit noch nicht. ich fand den 2,2 definitv auch für normalbürger besser, steuer war höher, aber der realverbrauch bis jetzt nicht. der 1,6er biturbo ist ein super motor und zieht den cr-v gut aber aufgrund der mehrleistung und der ganzen pressestimmen hätte ich eben mehr erwartet.

aber keine frage: der motor ist bestimmt besser, als jedes vw/audi triebwerk....😛

An dem dämlichen Downsizing kommt wohl kein Hersteller mehr vorbei.
Bei den Diesel sehe ich das Problem m. E. gar nicht so. Die empfindlichere Turbotechnik haben die sowieso. Egal ob bei 1,6 oder 2,2 l Hubraum. Und ob 2 Turbolader defektanfälliger sind als einer kann ich nicht beurteilen.
Bei den Benziner finde ich das Downsizing viel schlimmer. Da werden die Hubräume und sogar Zylinderzahl stark reduziert. Anschl. wird die Leistung mittels Turbolader wieder auf Gleichstand mit dem hubraumstärkeren Saugmotoren gebracht. Das Drehmoment ist dann meist sogar höher, liegt bei niedrigeren Drehzahlen an und liegt über einen sehr großen Drehzahlbereich weit über dem des Saugmotors. Dementsprechend gewinnen die Turbomotoren in der Motorenwertung jeden Vergleichstest (z. B. TSI-Motoren von VW gegen Skyactivemotoren von Mazda). In der Folge wollen alle nur noch Turbobenziner. Obwohl in der täglichen Realität der größere Saugmotor oftmals sparsamer ist als der kleinere Turbomotor. Teure Defekte an der anfälligeren Turbotechnik werden als unvermeidbare Schicksalsschläge mit Verweis auf die Konkurrenz, die es auch nicht besser kann, hingenommen. Ich lese noch regelmäßig im Yeti-Forum mit. Dort gibt es etliche gehäuft auftretende, meiner Meinung nach gravierende Defekte, die genau mit diesem Argument als unvermeidbar hingenommen werden. Tenor: Natürlich gibt es Defekte an Steuerketten, Turboladern, AGR und DSG, aber das sind ja nur Einzelfälle und bei anderen Herstellern ist es viel schlimmer.
Also, ob es uns passt oder nicht. Wenn wir in naher Zukunft keine Youngtimer fahren wollen, werden wir wohl oder übel mit dem Downsizing leben müssen. Ich rechne auch damit, dass Honda über kurz oder lang unsere schönen 2,0 l VTEC-Saugbenziner durch kleinere aufgeladenen Motoren ersetzen wird.

Naja, DAS trifft wahrscheinlich auf verdammt viele Motoren etlicher Hersteller zu... 😁

Besser als VW & Audi kann's eigentlich fast jeder. Preiswerter auch.

Aber im Ernst: Honda weiß wie man Motoren baut, denn sie sind der weltgrößte Motorenhersteller. Und für die verschrobene, individualverkehrsfeindliche Ökogutmenschenpolitik der Brüsseler Eurokratur und ihrer willfährigen Berliner Erfüllungsgehilfen kann Honda schließlich nix... - da wird dann halt schon auch mal so ein kleines Motörle aufgeblasen, um diese Marktnische Europa ruhig zu stellen.

Und was den Markt betrifft: Europa hat hier- ganz speziell für Honda - stark abnehmende Bedeutung; in Russland, China und Asien allgemein, sowie eingeschränkt in den USA spielt die Musik. Und dort - außer bei den kalifornischen Spinnern - gelten gottseidank andere Vorstellungen und Regeln für Motoren...

Übrigens: der CR-V ist zumindest in unserem kleinen 3-Fahrzeuge-Familien-Fuhrpark wirklich der Hubraumzwerg! 🙄

Zitat:

Und für die verschrobene, individualverkehrsfeindliche Ökogutmenschenpolitik der Brüsseler Eurokratur und ihrer willfährigen Berliner Erfüllungsgehilfen

Könntest glatt eine Partei gründen mit den Parolen 😁

Es steht ja Gott sei Dank jedem frei, was er kauft und fährt!

VG
Koni

Greift zum benziner und ihr habt Ruhe🙂

Davon das Honda der weltweit größte Motorenhersteller ist merkt man bei uns in Europa nichts. Übrigens, den Rekord hält Honda vor allem mit den vielen kleinen hubraumschwachen Motorradmotoren auf dem asiatischen Markt.
Den CR-V gibt es im Moment nur in drei Leistungsvarianten. Der Yeti hat doppelt so viele.
Beim Jazz und Civic sieht es auch nicht besser aus. Mehr Modelle hat Honda im Moment auch nicht in Deutschland.
Die Motorradpalette hat im Moment in Deutschland auch so ihre Schwächen.
Es ist wohl so wie Robin es schreibt, besonders viel Interesse hat Honda im Moment nicht am europäischen Markt.
Aber vielleicht ist das sogar gut für uns. Ich habe den CR-V III gekauft weil er einen bewährten nicht aufgeladenen Benziner mit Saugrohreinspritzung hat. Ich wollte keinen Direkteinspritzer und schon gar keinen Turbo mehr. Das sind beides Techniken, die den Benziner anfälliger machen.

Zitat:

@schneemann501 schrieb am 27. März 2015 um 13:06:48 Uhr:


Greift zum benziner und ihr habt Ruhe🙂

Nönönönnö... Benziner im SUV? Das geht IMHO gar nicht! Genauso wenig wie ein Diesel in einem sportlichen Cabrio (oder ein E-Motor in irgendeinem Auto... 😁)

Da bin ich wertkonservativ! 😎

Benziner im SUV geht gar nicht.
Was hab ich für ein Glück das mein CR-V ein Van mit Allradantrieb im SUV- Look ist.

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