Auto zugeparkt
Hallo!
Mein Auto wurde heute auf einem öffentlichen Parkplatz an der linken Seite zugeparkt. Der Parkplatz war schmal und der PKW der sich links neben mich gestellt hat, stand mit den rechten Rädern genau auf dem rechten Begrenzungsstreifen. Ich stand mittig auf dem Parkplatz. Ich konnte die Tür nur einen kleine Spalt aufmachen. Ich bin zwar schlank aber der Spalt war sogar für mich zu schmal. Ich musste dann über die Beifahrerseite einsteigen. Jemand der behindert oder gebrechlich ist, hätte keine Chance gehabt.
Meine Frage: Ist so etwas strafbar? Kann jemand sogar abgeschleppt werden? Ich bin zwar aus Österreich, schätze aber, dass da nicht viel unterschied zwischen D und Ö sein wird.
LG
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@zille1976 schrieb am 22. Juni 2016 um 15:49:26 Uhr:
Wenn ich so eingeschränkt bin, dass ich nicht mal durch die Beifahrerseite zur Handbremse komme um das Auto ein Stück zurück zu schieben, frage ich mich ob man dann noch sicher ein Auto führen kann.
@Zille
Hab selten so einen Blödsinn gelesen.
Ich bin leider nicht in der Lage von der rechten Seite auf den Beifahrersitz zu kommen.
Das mit der Handbremse geht auch nicht, da ich eine Automatik habe.
Die rechte Seite kann auch ohne weiters "zugeparkt" sein. stellt auch kein Problem dar.
Trotzdem bin ich in der Lage ein Auto sicher zu führen.
Der der mir mal die Fahrerseite zugeparkt hatte wurde abgeschleppt.
61 Antworten
Nein, nicht falsch.
Denn was meinst du wird von denen als erste Frage kommen?
Richtig, die wird lauten, "kommen Sie denn von der anderen Seite in Ihr Fahrzeug?".
Der TE sagt wahrheitsgemäß ja und damit ist das Gespräch beendet und es schlägt gar keiner auf.
Zitat:
@klamann15 schrieb am 22. Juni 2016 um 17:23:30 Uhr:
Die Polizei wird sich dafür nicht interessieren, dafür ist meistens das Ordnungsamt zuständig.
Zumindest ist es in meiner Stadt so.
Ruft man bei uns die Polizei deswegen an bekommt man die Nummer des Ordnungsamtes gesagt.
Das hatte ich vor zwei Wochen. Mußte Samstagmorgen in der Stadt anliefern, ging aber nicht weil ein Fahrzeug im absoluten Parkverbot stand.
Ordnungsamt, keiner erreichbar, Bandansage.
Polizei, da müssen sie beim Ordnungsamt anrufen die blablabla Nummer. Ich sagte ihr da habe ich angerufen und keiner geht ran. Sie:"Das kann nicht sein, einen schönen Tag noch!"
Ih lies mich aber nicht abspeisen und sagte ihr das ich dann ihren Vorgesetzten möchte, weil irgendwas muss ja passieren, möchte schießlich auch irgendwann ins WE.
Daraufhin notierte sie das Kennzeichen des Falschparkers und schickte jemanden. Knapp eine Stunde später fuhr derjenige weg, kurz bevor die Rennleitung da war.🙄
Zitat:
@klamann15 schrieb am 22. Juni 2016 um 17:23:30 Uhr:
Die Polizei wird sich dafür nicht interessieren, dafür ist meistens das Ordnungsamt zuständig.
Zumindest ist es in meiner Stadt so.
Ruft man bei uns die Polizei deswegen an bekommt man die Nummer des Ordnungsamtes gesagt.
Also bei uns kommt das Ordnungsamt immer wenn man anruft.
Eine Entscheidung treffen die dann direkt vor Ort.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 22. Juni 2016 um 15:49:26 Uhr:
Wenn ich so eingeschränkt bin, dass ich nicht mal durch die Beifahrerseite zur Handbremse komme um das Auto ein Stück zurück zu schieben, frage ich mich ob man dann noch sicher ein Auto führen kann.Bin aber auch (Gott sei dank) nicht körperlich eingeschränkt und kann das nicht beurteilen.
🙄 😮
Zum Thema:
Ja, also ist doch ganz einfach:
Wenn ich über den Beifahrersitz klettern kann, dann mache ich das eben. Wenn nicht, weil ich alt oder auf andere Weise eingeschränkt bin, dann rufe ich das Ordnungsamt, die Polizei (die wird einem am Telefon schon sagen, ob sie zuständig ist, man muss auch nicht die 110 wählen), irgendwen... oder besser noch: Ich frage jemanden vor Ort, ob er mir kurz das Auto rausfährt.
Möglichkeiten gibt´s da doch so viele... man wird sich doch zu helfen wissen?
Ob´s ein Bußgeld gibt und ob´s da ein Bußgeld braucht (man soll schließlich platzsparend parken und es könnte auch ein Versehen sein (was natürlich keine Entschuldigung ist, neimals)) ist die andere Frage. Wenn man die Situation "schnell" und unkompliziert lösen kann, dann ist das doch allemal besser als irgendein Recht und ein Bußgeld über 15 oder 25 €, was einem persönlich doch dann auch nichts bringt.
PS:
Bei meinem Wagen komme ich sogar mit dem Fuß zwischen Konsole und Schalthebel durch, für mich ist´s also gar kein Problem. Jeder Fahrer eines Audi oder BMW ist aber wirklich... angesch...miert. 😮
So ist das Leben, man kann nicht alles haben.
PPS:
Mag zwar blöd klingen, aber ich denke, dass Leute, die mehr Platz zum Einsteigen brauchen, auch eher so parken, dass keiner sie zuparken kann und wenn doch, dann kann man auch mal auf die Türschutzleiste verweisen. Sicherlich nicht die feinste Art, aber wie geschrieben, man muss sich eben zu helfen wissen.
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Was wird denn das jetzt hier? Du kehrst das Problem einfach um und meinst, derjenige, der nicht in seine Karre kommt weil er kein Kunstturnner ist, hat selbst Schuld?
So läuft das aber auch nicht. Wo bleibt da die Rücksicht?
Zitat:
@Lagebernd schrieb am 22. Juni 2016 um 18:29:55 Uhr:
Was wird denn das jetzt hier? Du kehrst das Problem einfach um und meinst, derjenige, der nicht in seine Karre kommt weil er kein Kunstturnner ist, hat selbst Schuld?So läuft das aber auch nicht. Wo bleibt da die Rücksicht?
Rücksicht im Straßenverkehr. Wo gibt es denn sowas?😁
Gruß Frank,
der natürlich Rücksicht nimmt. 😉
Zitat:
@Lagebernd schrieb am 22. Juni 2016 um 18:29:55 Uhr:
Was wird denn das jetzt hier? Du kehrst das Problem einfach um...
Nein, ich habe es keinesfalls umgekehrt. Ich schrieb nur, dass man sich eben zu helfen wissen muss. Das ist ein Unterschied.
Erstmal sollte man so parken, dass einen niemand zuparken kann und ja, oft ist das möglich und wenn´s dann doch passiert, dann sollte man sich zu helfen wissen. Ist doch so. Dann schnappe ich mir eben eine junge Kunstturnerin und lasse die kurz meinen Wagen zurückfahren. In welcher Welt leben wir?
Natürlich kann ich sofort die Polizei rufen, aber ich kann´s auch anders lösen, kurz warten, was auch immer.
Ich bin ganz klar auf Seiten des Zugeparkten, fand daher auch den Beitrag von zille recht daneben, aber man muss das Thema nicht mehr dramatisieren als nötig. Finde ich.
PS:
Und bei der Meinung zu diversen Autos mit riesigem unüberwindbarem Mitteltunnel bleibe ich, dass das extrem unpraktisch ist. Das darfst du mir mit meiner Schuhschachtel gönnen. Während ich rechts einsteige, musst du eben warten (wahrscheinlich). Ist nur eine Feststellung und ich wünsche es dir nicht, aber es ist nunmal so. So verkompliziert man sich die Dinge eben selbst.
Zitat:
@Lagebernd schrieb am 22. Juni 2016 um 18:29:55 Uhr:
Was wird denn das jetzt hier? Du kehrst das Problem einfach um und meinst, derjenige, der nicht in seine Karre kommt weil er kein Kunstturnner ist, hat selbst Schuld?So läuft das aber auch nicht. Wo bleibt da die Rücksicht?
Erstens: Kommt man wirklich nicht ins Auto, dann sieht die Nummer anders aus (aber darum ging es hier nicht).
Zweitens: Natürlich ist es rücksichtslos, aber übertreiben braucht man es deshalb auch nicht.
Nette Story, die so halbwegs rein passt:
Neulich unterwegs gewesen mit dem Erdgasfahrzeug meiner Frau und wir mussten tanken.
Eine Seite der Säule war defekt, sprich es gab nur noch eine Position. Diese war dem Shop zugewandt, und einer parkte auf der Shopseite. Man konnte sich grade noch so dazwischenquetschen, so dass man bei beiden Fahrzeugen auf der Fahrerseite nicht mehr ein und ausstigen konnte. Da unklar war, wann der Parkidiot wieder kommt (das war kein Parkplatz, die hätte es 10-15m weiter gegeben), quetschte ich mich dazwischen und schickte meine Frau tanken. Naja ok, es war halbwegs zu erwarten, dass der während dessen auftaucht, aber mein Mitleid war echt gleich null, dass er sich um die 10m Fußweg zu sparen nun über die Beifahrerseite reinkletterte.
Einfach tolles Thema. Wenn man sich vorstellt, wie viele Male das einem passiert, dann ist das in der Tat sehr diskussionswürdig.
In 45 Jahren hatte ich das einmal. Und ich fahre täglich und lebe in der Großstadt.
Viel Aufregung wegen nichts. Nur verschwendete Lebenszeit.
Also ich hab das 1-2 mal im Jahr.
Nur mach ich mir keinen Kopf drum steige ich halt von der anderen Seite ein.
Ich habe an die Seite horizontale Gummileisten geklebt. Wenn mich einer zuparkt, mache ich die Tür bis zum Anschlag auf.
Zuständig in solchen Fragen ist wohl das Ordnungsamt.
Zitat:
@wkienzl schrieb am 22. Juni 2016 um 16:09:04 Uhr:
Ich bin leider nicht in der Lage von der rechten Seite auf den Beifahrersitz zu kommen.
Das mit der Handbremse geht auch nicht, da ich eine Automatik habe.
wie mdu kommst nicht auf der rechten fahrzeugseite auf den beifahrersitz?
wie kommst du dann links in den fahrersitz wenn das rechts schon net klappt?
handbremse geht net da automatik? ähm du weiss schon das die automatik nicht die handbremse ist? und ne automatik hat auch nen leerlauf!
ähm hier stimmt was net in der schilderung
Wenn man Dauerkunde bei Mc Donalds ist, kann ich das schon nachvollziehen. Schon aus Gründen der Zeitverschwendung würde ich mir Mühe geben, da doch auf den Fahrersitz zu kommen.
Und man könnte die ganze Geschichte natürlich auch noch einmal hinterfragen.
Der TE fährt laut eigenen Angaben einen Kleinwagen, der nicht allzu breit ist und er ist es auch nicht. Da kommt man normalerweise auf einem Normparkplatz locker rein und raus, auch wenn das Nachbarfahrzeug direkt auf der Grenze (=Strich) steht.