ForumFinanzierung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Finanzierung
  5. Auto verkauft von Verstorbenen, Kaufvertrag Frage

Auto verkauft von Verstorbenen, Kaufvertrag Frage

Themenstarteram 27. August 2008 um 17:10

Hallo,

ich habe das Auto von meinem verstorbenen Großvater verkauft an Privat.

Muss beim Kaufvertrag mein Name als Verkäufer stehen oder der von meinem Großvater, oder beide ?

Vielen Dank !

PS: Ich habe eine Generalvollmacht, die über den Tod hinaus geht !

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Opel-Freak´78

 

Theoretisch würde ich jetzt sagen, dass das Auto erstmal auf den TE umgeschrieben werden muss (mittels Erbschein als Bestätigung?), so dass er Eigentümer ist, und das Auto in seinem Namen weiterverkaufen kann.

Müsste dann nicht jedes gebrauchte KFZ erst auf den Händler umgeschrieben werden? :D :D

63 weitere Antworten
Ähnliche Themen
63 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von synallagma

Zitat:

Original geschrieben von Alf320i

er hat ja offenbar den KFZ-Brief, damit ist er ja eigentlich schon der Eigentümer des Wagens.

Das ist falsch!!! Derjenige, der den Brief in der Hand hält ist nicht automatisch der Eigentümer. Eigentümer ist der, der das Eigentum übereignet bekommen hat. Es gibt kein Gesetz, das den Brief-in-der-Hand-Halter als Eigentümer bezeichnet.

Deshalb muss das Fahrzeug auch nicht auf den Enkel angemeldet werden. Der Enkel braucht vom Erben eine Vollmacht, das er das Fahrzeug verkaufen darf UND das er das Fahrzeug übereignen darf. Nicht mehr und nicht weniger. Ist Omi wegen der Demenz nicht mehr geschäftsfähig, braucht sie einen Vormund. Dann wird dieser das fahrzeug verkaufen oder eine Vollmacht erteilen müssen.

Endlich eine richtige Antwort.

Erbe ist die Oma, die nicht mehr geschäftsfähig ist.

Das heißt, ein Betreuer für ihre Vermögensangelegenheiten darf das Fahrzeug veräußern bzw. dem Enkel eine Vollmacht dazu erteilen. Der Erlös ist dann dem Sozialamt, das in der Regel Kostenträger des Pflegeheimes ist, zuzuführen.

Fazit: Der TE hätte das Kfz. nicht verkaufen dürfen. Man könnte das sogar Veruntreuung oder Unterschlagung nennen. Hier wurde die bestehende Vollmacht missbräuchlich genutzt.

Hat denn der Kostenträger der Unterbringung der Oma das Geld bekommen?

So hoppelt der Hase.

Themenstarteram 19. September 2008 um 13:34

Hallo,

hat alles soweit bestens geklappt. Fahrzeug ist verkauft, das Geld ist auf dem Konto meiner Oma.

Die Kfz-Steuer wurde gutgeschrieben und von der Versicherung gibt es auch noch eine Abrechnung.

@trouble01

Mit einer Generalvollmacht ist das alles kein Problem, weil darin ausdrücklich untersagt ist, dass ein Betreuer vom Sozialamt bzw. ein Vormund vom Amtsgericht eingesetzt wird. Weil in diesem Fall hat man als Verwandter keinerlei Einfluss mehr, d.h. alles Vermögen ist ggf. futsch und der Staat reißt sich alles unter den Nagel. Genau deshalb haben meine Großeltern ja die Generalvollmacht für mich und meine Mutter erstellt.

Nur mal so als Beispiel: Als meine Großmutter ins Heim kam und mein Großvater noch im Krankenhaus war, rief schon am Samstag morgen um 9 Uhr ein Betreuer vom Amtsgericht an, von wegen Vormund usw. Naja, Generalvollmacht vorgezeigt und schon war Ruhe...

Das gilt übrigens für alle Angelegenheiten, selbst bei Grundbesitz.

Fazit: Eine Generalvollmacht ist eine super Sache und erspart jede Menge (!!!!) Ärger gleich im Vorwege, egal ob bei Ärzten, Pflegeheimen, Banken, Versicherungen und wer sich sich sonst noch alles von den Geiern meldet, wenn jemand stirbt.

Darauf noch eine Antwort, auch wenn off-topic.

Die Vollmacht gilt für Geschäfte des Großvaters.

Hier wurden keine Geschäfte mehr für ihn getätigt sondern für die Großmutter. Die hat Dir keine Vollmacht erteilt.

Aber es ehrt dich und spricht für dich, dass der Erlös auf das richtige Konto ging.

Themenstarteram 19. September 2008 um 21:38

Die Vollmacht gilt selbstverständlich für beide, als Oma und Opa. So steht's drin, Gott sei Dank notariell beurkundigt ;) Und natürlich auch über den Tod hinaus, das ist ganz wichtig.

da moechte ich mal kurz einhaken...

nehmen wir den fall ( ungern) dass sowohl oma als auch opa dann verstorben sind.

dann tritt doch das testament in kraft (bzw die gesetzliche erbfolge) und deine vollmacht ist doch nur noch papier mit siegel?

Harry

Themenstarteram 20. September 2008 um 17:07

Nein, nein die Vollmacht geht ja über den Tod hinaus. Was den Nachlass angeht, so greift natürlich das Testament. Alleinerbin wäre dann meine Mutter.

Er hat ja im Ansatz schon Recht, aber erstmal hat der TE die Generalvollmacht wenn ich richtig lese und darf es also verkaufen. Was ja ungefragt sinnvoll ist weil es ansonsten nur Kosten produziert.

Die Erben haben dann ein Anrecht auf das Vermögen und nicht etwa der mit der Generalvollmacht (auch wenn es da Schnittmengen gibt), das sichert er aber ja indem er das Geld für das Auto dann Konto des Opa zuführt... und nicht einfach selbst kassiert.

Ich kann hier wirklich nichts finden was dann falsch wäre und zu Problemen führen könnte.

Zitat:

Original geschrieben von Alf320i

Hallo,

er hat ja offenbar den KFZ-Brief, damit ist er ja eigentlich schon der Eigentümer des Wagens. Wie das erbrechtlich aussieht weiss ich nicht, aber verkaufen kann er den Wagen auch ohne Umschreibung in eigenem Namen.

Gruß

Alf

RICHTIG !

Wer den Kfz-Brief hat ist Besitzer, ohne wenn und aber.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von berberix

RICHTIG !

Wer den Kfz-Brief hat ist Besitzer, ohne wenn und aber.

Gruß

das ist unsinn !

erstmal meinst du nicht besitzer , sondern eigentuemer? (grosser unterschied)

und auch dann ist der brief kein 100%iger eigentumsnachweis.

Harry

Zitat:

Original geschrieben von berberix

Zitat:

Original geschrieben von Alf320i

Hallo,

 

er hat ja offenbar den KFZ-Brief, damit ist er ja eigentlich schon der Eigentümer des Wagens. Wie das erbrechtlich aussieht weiss ich nicht, aber verkaufen kann er den Wagen auch ohne Umschreibung in eigenem Namen.

 

Gruß

Alf

RICHTIG !

 

Wer den Kfz-Brief hat ist Besitzer, ohne wenn und aber.

 

Gruß

Ein Auto wird geleast oder finanziert.Den Brief hat bis zur vollständigen Abzahlung die Bank. Der Halter zieht um oder will was eintragen lassen und beantragt dafür den Brief.Er hat nun kurzzeitig den Brief.Wer ist nun Eigentümer des Wagens? :D

Zitat:

Original geschrieben von Harry999

Zitat:

Original geschrieben von berberix

RICHTIG !

Wer den Kfz-Brief hat ist Besitzer, ohne wenn und aber.

Gruß

das ist unsinn !

.........und auch dann ist der brief kein 100%iger eigentumsnachweis.

Harry

Ist er doch!

Geh mal mit dem Brief und Schein bzw. Abmeldebescheinigung zur Zulassungsstelle. Dort wird das Fahrzeug uneingeschränkt auf deinen Namen zugelassen. Du brauchst noch nicht mal einen Kaufvertrag vorlegen.

Wo meinst du, liegt das Problem?

Gruß

 

siehe den beitrag ueber finanzierte fahrzeuge z.b.

oder nehmen wir den fall , dass sämtliche papiere durch einen einbruch in fremden besitz kamen.

ist der dieb dann der eigentuemer? NEIN ! auch wenn er evtl dumm genug sein koennte das fahrzeug auf seinen namen zuzulassen.

verstehst nun was ich meinte ?

und der groessere fehler war eben besitzer und eigentuemer falsch zu benutzen.

mfg

Harry

Zitat:

Original geschrieben von berberix

Zitat:

Original geschrieben von Harry999

 

das ist unsinn !

.........und auch dann ist der brief kein 100%iger eigentumsnachweis.

Harry

Ist er doch!

Geh mal mit dem Brief und Schein bzw. Abmeldebescheinigung zur Zulassungsstelle. Dort wird das Fahrzeug uneingeschränkt auf deinen Namen zugelassen. Du brauchst noch nicht mal einen Kaufvertrag vorlegen.

Wo meinst du, liegt das Problem?

 

Gruß

Dann ist man Halter, aber nicht automatisch Eigentümer des Wagens. Glaub es einfach,daß es so ist.

Hier mal die Antwort eines Anwalts:

http://www.frag-einen-anwalt.de/...n-bei-Arbeitslosigkeit__f27144.html

 

"Entgegen eines weit verbreiteten Irrtums sagt der Fahrzeugbrief nichts über die Eigentumsverhältnisse aus; d.h. der Eigentümer ist nicht immer auch im Kfz-Brief eingetragen. Eigentümer ist allein derjenige, dem das Kfz übereignet wurde."

 

Der Fahrzeugbrief ist zunächst – aus Sicht des Zulassungsrechts – nichts anderes als der Nachweis der gültigen Betriebserlaubnis für dieses eine Fahrzeug, so wie § 19 Abs. 1 StVZO dies fordert

 

Der Fahrzeugbrief ist darüber hinaus eine verwaltungsrechtliche Urkunde ohne öffentlichen Glauben. Mit dem Eigentum am Kfz wird der Erwerber auch zum Eigentümer des Briefes - aber nicht umgekehrt!

 

Der Brief hat keine rechtsbegründende Bedeutung, er ist Beweisurkunde und verbrieft nicht das Eigentum am Kfz, sondern bezweckt dessen Sicherung dadurch, dass sein Fehlen den guten Glauben des Erwerbers ausschliesst.

 

So dient der Fahrzeugbrief allenfalls der Sicherung des Eigentums am Fahrzeug, impliziert aber nicht den Umstand, dass der Briefinhaber sowohl Eigentümer als auch Halter sein muss (wobei Halter, Eigentümer und Versicherungsnehmer ohnehin immer unterschiedliche Personen sein können).

vielen dank E36

Harry

Hallo zusammen,

ich habe hier jetzt leider aus o.g. Gründen auch ein Auto zu verkaufen.

Mein Bruder oder ich werden das Auto verkaufen.

Eine Vollmacht muss ich dann noch formulieren und von meiner Mutter unterschreiben lassen.

Eines ist mir nur nicht klar.

Muss im Kaufvertrag als Verkäufer meine Mutter eingetragen werden, auch wenn ich oder mein Bruder das Auto von meinem Vater verkaufen?

Wenn meine Mutter eingetragen werden muss, da sie der Besitzer ist, müsste sie den Vertrag wohl vorher unterschreiben, da sie beim Verkauf nicht dabei sein wird.

Ich danke euch!

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Finanzierung
  5. Auto verkauft von Verstorbenen, Kaufvertrag Frage