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Auto nach Werkstattbesuch noch immer defekt

Themenstarteram 21. Januar 2020 um 10:24

Hallo miteinander.

Vorab will ich kurz erläutern was mir mit meinem Auto passiert ist:

Ich fahre morgens gemütlich ins Büro, als 3km vor dem Ziel auf einer Schnellstraße plötzlich die Öllampe angeht. Nun nehme ich meine Ausfahrt und stehe an der Ampel. Fühlt sich an als würde der Motor etwas unrund laufen. Beim Blick in den Rückspiegel sehe ich, dass das Auto ordentlich am qualmen ist. (bläulicher Qualm) Also halte ich sofort an und lasse das Auto stehen, die restlichen Meter ging ich dann lieber zu Fuß.

Nach Feierabend, habe ich eben schnell Öl besorgt und wollte dann mal schauen.

Ölstab raus, kein Öl zu sehen. Nachdem ich dann nach und nach den ganzen Liter aufgefüllt habe, zeigte der Stab Minimum.

Motor gestartet und er lief ruhig. Also machte ich mich auf den Heimweg. Aber wieder selbes Spiel.

Auf der Schnellstraße Lampe an, ich fahre ab, Motor läuft unrund uns Qualm an der Ampel. Zusätzlich roch es noch beißend aus der Lüftung.

Ich also direkt auf einen Parkplatz und den Motor abgestellt. Nun qualmte es nicht mehr aus dem Auspuff, dafür aber aus dem Motorraum. Hoppla. Als ich dann die Motorhaube öffnete war dort überall Öl auf dem Motor. Als wäre es irgendwo rausgespritzt.

Ich also den ADAC angerufen, der kam, redete nach schneller Blickdiagnose von Motorschaden und schleppte mich zu meiner Werkstatt, die aber leider schon geschlossen war.

Auto wurde dann dort abgestellt und am nächsten morgen habe ich dann dem Chef alles erläutert.

Er rief mich dann später an und sagte mir etwas von defekter Wasserpumpe, aber sie sitzen noch dran.

dann am Folgetag, sollte das Auto wieder fertig sein. Es hieß, dass sich Schrauben am Ventildeckel gelockert hätten und das nun alles wieder dicht sei und die Sauerei entfernt hätten.

Nun sollte das Auto wieder heile sein und da bald der TÜV anstand ließ ich direkt noch ne Feder und die Reifen wechseln.

Dann gestern wollte ich das Auto abholen. Rechnung 1150€ (Inkl. Reifen für 350€ mit Einbau und Feder für 80€).

Gut, wenn ich nun dafür wieder meine Ruhe habe und alles zuverlässig läuft, ist es okay.

Nachdem ich gezahlt habe, setzte ich mich gestern rein und fuhr auf die Autobahn. Nach etwa 20km stand ich nach der Ausfahrt an einer Ampel. Beim losfahren hörte ich dann ein leises, helles und blechernes klacken oder klicken. - Tick Tick und im Rückspiegel Qualm.

Ich bin dann noch etwas weitergefahren um das ganze zu testen. Manchmal wenn ich niedrigtourig gas gegeben habe, qualmte er. Manchmal kam dazu das Klicken. Ich bin dann wieder zurück über die Autobahn und als ich dann abgefahren wurde war es noch stärker. Habe das Auto dann auch abgestellt und bringe es gleich wieder in die Werkstatt.

Nun zu der eigentlichen Problematik:

Es handelt sich um einen Mercedes C 180T BJ 2000 mit 169.000km.

Ich habe das Auto vor fast zwei Jahren mit lückenlosen Scheckheft für 2.500€ übernommen.

Nun habe ich bei der Werkstatt 1150€ reingesteckt, womit ich eigentlich schon nicht gerechnet hatte.

Ich dachte aber, wenn der jetzt dann wieder neuen TÜV bekommt, dann begleitet er mich die nächsten Zeit wieder zuverlässig. Zuverlässig war er sonst immer.

Nun frage ich mich, was ich machen soll, wenn jetzt noch mehr gemacht werden muss.

Ich will und kann nicht noch mehr in das Auto stecken.

Habe aber die Feder und die Reifen nur neu machen lassen, weil ich davon ausgegangen bin, dass er nun wieder funktioniert.

Wenn noch mehr ansteht, würde ich am liebsten alles rückgängig machen, was wohl eher schwierig wird.

Hätte mir zu beginn jemand gesagt, dass die Reparatur inkl. der Sachen für den TÜV mehr als 1150€ kosten, hätte ich es mir doch ganz stark überlegt.

Ich hoffe auf ein paar Tipps und Meinungen wie ich damit am besten umgehen soll. Vor allem auch in der Kommunikation mit der Werkstatt. (Hier war ich mit meinem vorigen Auto auch bereits und war eigentlich sehr zufrieden)

Danke schonmal!

Beste Antwort im Thema

Dein Beitrag dient wohl eher nur der Unterhaltung und ist schon ziemlich extrem.

Und auch etwas unglaubwürdig, denn wenn wirklich schon nach 20 km kein Öl mehr im Motor gewesen ware, hätte man das doch schon beim Warmlaufen bemerken müssen und warmlaufen lassen war nötig, um den Öl- und Kühlwasserstand zu prüfen.

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Zitat:

@schrauber10 schrieb am 21. Januar 2020 um 14:01:09 Uhr:

[...] Also entweder das Auto wechseln, zumindest aber die Werkstatt wechseln. [...]

Letzteres würde ich auch empfehlen.

Bei so einer Sauerei https://www.motor-talk.de/.../...h-noch-immer-defekt-t6783491.html?... ist es doch ganz klar: Motorwäsche, Öl auffüllen, Motor laufen lassen und gucken wo es rausdrückt! Das ist garantiert kein Öleinfülldeckel, keine Ventildeckeldichtung, auch keine Ventilschaftdichtung, sondern eine Undichtigkeit im druckseitigen Ölkreislauf.

Ich schließe mich da einigen gemachten Äußerungen an. Der "große" Ölverlust (Öl im Motorraum verteilt) ging doch "sichtbar" über eine Undichtigkeit am Block oder einer Komponente nach Draußen, hatte mit Ventilschaftdichtungen mit Sicherheit rein gar nichts zu tun (Durchaus erst mal über den Ventildeckel, der sich gelöst hatte).

Das Qualmen über die Abgasanlage kann auch den Ölpegel "kaum so schnell" (und plötzlich) nach Unten bewegen, hat aber definitiv mit einer abnormen Ölverbrennung zu tun, was eben unterschiedlichste Gründe haben könnte.

Jetzt würde sich "zunächst" für mich die Frage stellen, ob der Ölverbrauch noch genauso "rasant" vonstatten geht wie zu dem Zeitpunkt als der Ventildeckel noch nicht wieder angezogen war, bzw. und/oder ob der sich in der Zwischenzeit schon wieder gelöst hatte?

Festgebackene Ventilschaftölabstreif- und Dichtringe sollte man nicht ganz ausschließen, und ein Reinigungsadditiv kann Wunder bewirken, natürlich nicht bei gebrochenen Dichtringen ;-)):D.

Letzteres könnte ja durch den plötzlichen Ölverlust (wodurch auch immer verursacht) passiert sein!

Themenstarteram 24. Januar 2020 um 16:21

Zitat:

@toyotahelferlein schrieb am 24. Januar 2020 um 12:35:51 Uhr:

Ich schließe mich da einigen gemachten Äußerungen an. Der "große" Ölverlust (Öl im Motorraum verteilt) ging doch "sichtbar" über eine Undichtigkeit am Block oder einer Komponente nach Draußen, hatte mit Ventilschaftdichtungen mit Sicherheit rein gar nichts zu tun (Durchaus erst mal über den Ventildeckel, der sich gelöst hatte).

Das Qualmen über die Abgasanlage kann auch den Ölpegel "kaum so schnell" (und plötzlich) nach Unten bewegen, hat aber definitiv mit einer abnormen Ölverbrennung zu tun, was eben unterschiedlichste Gründe haben könnte.

Jetzt würde sich "zunächst" für mich die Frage stellen, ob der Ölverbrauch noch genauso "rasant" vonstatten geht wie zu dem Zeitpunkt als der Ventildeckel noch nicht wieder angezogen war, bzw. und/oder ob der sich in der Zwischenzeit schon wieder gelöst hatte?

Festgebackene Ventilschaftölabstreif- und Dichtringe sollte man nicht ganz ausschließen, und ein Reinigungsadditiv kann Wunder bewirken, natürlich nicht bei gebrochenen Dichtringen ;-)):D.

Letzteres könnte ja durch den plötzlichen Ölverlust (wodurch auch immer verursacht) passiert sein!

Ich werde heute mal ein paar Meter mit dem Auto fahren, um das ganze mal zu beobachten.

Die Werkstatt sprach von 50km, damit es besser werden sollte.

Reicht das wirklich? Im Internet liest man so verschiedene Sachen.

Ich werde dann regelmäßig nach dem Ölstand schauen.

Öl ist bis jetzt noch keins wieder ausgetreten.

Also könnte es sein, dass durch das Fahren mit weniger Öl diese Dichtungen so sehr gelitten haben?

Danke schonmal

Die Ventilschaftdichtungen haben dadurch garantiert NICHT gelitten.

Weiß auch gar nicht, ob die Mercedes da überhaupt Probleme mit den VSD haben. Und selbst wenn, dann bestimmt nicht so plötzlich, wurd aber auch schon geschrieben.

Themenstarteram 24. Januar 2020 um 17:20

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 24. Januar 2020 um 17:06:24 Uhr:

Die Ventilschaftdichtungen haben dadurch garantiert NICHT gelitten.

Weiß auch gar nicht, ob die Mercedes da überhaupt Probleme mit den VSD haben. Und selbst wenn, dann bestimmt nicht so plötzlich, wurd aber auch schon geschrieben.

So habe ich es nunmal in der Antwort zuvor verstanden.

Also bleiben mir nun zwei Optionen:

A: Ich fahre wieder zu der Werkstatt und bitte sich dem Thema erneut anzunehmen. Diesmal mit ein paar weiteren Background Informationen die ich hier sammeln konnte.

B: Ich fahre zu einer anderen Werkstatt und rolle das Thema nochmal komplett neu auf. Aber wie finde ich dann eine für mein Anliegen qualifizierte und gute Werkstatt?

 

Zitat:

@Mojo1706 schrieb am 24. Januar 2020 um 16:21:32 Uhr:

..Die Werkstatt sprach von 50km, damit es besser werden sollte..

Diese Zusätze, die Dichtungen wieder weich machen, brauchen dazu aber länger, als nur 50 km, eher so 200 bis 300 km

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 24. Januar 2020 um 17:06:24 Uhr:

Die Ventilschaftdichtungen haben dadurch garantiert NICHT gelitten.

Weiß auch gar nicht, ob die Mercedes da überhaupt Probleme mit den VSD haben. Und selbst wenn, dann bestimmt nicht so plötzlich, wurd aber auch schon geschrieben.

Wodurch sollten die sonst "brechen" können, außer durch extremen Abriss der Schmierung, in Verbindung vielleicht mit einem erhöhten Verschleiß?

Zitat:

@4Takt schrieb am 24. Januar 2020 um 17:40:13 Uhr:

Zitat:

@Mojo1706 schrieb am 24. Januar 2020 um 16:21:32 Uhr:

..Die Werkstatt sprach von 50km, damit es besser werden sollte..

Diese Zusätze, die Dichtungen wieder weich machen, brauchen dazu aber länger, als nur 50 km, eher so 200 bis 300 km

Richtig, 50 Km langen dabei nicht, aber ein weiterer größerer Ölverlust könnte ja zuvor schon wieder eintreten und das Additiv eh wirkungslos ;-)).

Zitat:

@toyotahelferlein schrieb am 24. Januar 2020 um 17:45:01 Uhr:

 

Wodurch sollten die sonst "brechen" können, außer durch extremen Abriss der Schmierung, in Verbindung vielleicht mit einem erhöhten Verschleiß?

Na jetzt übertreib mal nicht. Soooo viel Schmierung kann da gar nicht abreißen, als daß das die VSD groß stört. Da geht vorher eher der Motor kaputt . . . und die VSD sind immer noch gut (denen genügen bissl Öldämpfe, mehr brauchen die gar nicht) ;-)

Brechen eher durch Alterung (BMWs aus den '70er Jahren z.B.), und meist auch erst beim Ausbau in kaltem Zustand. Ansonsten wurden die nur (stein)hart. Aber ist heutzutage auch kaum noch der Fall, früher war das Material da deutlich schlechter/empfindlicher.

Nur beim BMW E46 318i N42 (und ähnliche) ab Bj. 2001 haben die eine schundige/kurzlebigere Qualität eingebaut, nicht langzeittauglich. Wird aber auch bei denen langsam schlechter, nicht plötzlich.

https://www.motor-talk.de/.../...wieder-blauer-rauch-t2177213.html?...

Schau mal hier rein

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 21. Januar 2020 um 12:34:09 Uhr:

Hast uns auch die ganze Geschichte erzählt ? Denn Ventildeckelschrauben lockern sich nicht so einfach und schnell von heut auf morgen !

Was für'ne "Öllampe" war's denn überhaupt ?

Rot oder gelb ? Öldruck oder Ölstand ?

Denn wenn nach Einfüllen von nur 1 Liter schon wieder "min" erreicht ist (richtig gemessen ?), kann's eigentlich kein Lagerschaden sein (so'n Mercedes hat nämlich jede Menge Liter Motoröl drin, der kann auch mal mit 2-3 Liter weniger fahren, ohne daß gleich was passiert).

Haben die evtl. auch Probleme mit einfrierender und/oder verstopfender Motorentlüftung ? Und "kotzen" dann das Öl irgendwo raus ? (war ja schließlich alles ölverschmiert)

Bin auch schon ab und zu mal mit nur 2 Liter Öl gefahren (war deutlich unter "min" statt normaler 4 bei "max", war nie ein Problem.

Und sogar 1 km ohne Öl muß noch nicht der Supergau sein :

Der Extremfall : meine Lagerschalen nach (evtl.) ca. 2 km Fahrt ohne Öl (nach Kaltstart im Sommer, hat er auch überlebt ---> für 32 € (als Selberschrauber) repariert ---> den fahr ich heut noch) :

https://www.motor-talk.de/.../...von-euren-m40-motoren-t60880.html?...

 

Und vielleicht in Zukunft bei schwierigen Fällen 'nen "Autotechnik-kundigen Dolmetscher" mitnehmen für die Kommunikation zw. Werksatt und dir. Der dir das erklärend übersetzen kann und auch gezielt + hartnäckig nachfragen kann, wenn ihm was seltsam oder nicht ganz schlüssig vorkommt.

Und denjenigen das hier auch gleich/erstmal durchlesen lassen.

gehst du bitte wieder in dein vw forum

:confused: in "mein" VW-Forum :confused:

Was bist'n du für einer ?

Wenn du hier der große Mercedes-Zampano bist, dann gib ihm doch einfach den entscheidenden + richtigen Tip, anstatt hier

-- grundlos Leute von der Seite anzupflaumen !

-- nix gehaltvoll-Informatives beizutragen . . . oder was kann/soll der Fragesteller jetzt mit deiner Info anfangen ?

@Z98 Besser nicht in Foren teilnehmen wenn andere Meinungen ein Problem darstellen.

Servus,

für mich direkt persönlich stellt das kein Problem dar.

aber das vw Problem auf diesen fall zu projezieren ist halt schon ne steile These.

gruß F

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