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Auto – mal durchgerechnet

Themenstarteram 16. September 2015 um 20:34

Moin Leute,

ich möchte mir meinen ersten Wagen anschaffen. Mangels Geld kommt ein Kauf nicht in Frage, sondern nur eine Finanzierung. Ein konkretes Modell habe ich auch schon ins Auge gefasst und zwar den Ford Fiesta.

Nun gibt es so ein schönes Vergleichsportal, wo man sich – nach Konfiguration des Wagens und Festsetzung der Laufzeit – die Finanzierungsrate anzeigen lassen kann. Ich weiss, solche Zahlen muss man nicht auf die Goldwaage legen, aber als grobe Orientierung sind sie hilfreich, denke ich.

Damit komme ich für den Fiesta bei einer Laufzeit von 48 Mon. auf eine Leasingrate von rund 200€ im Monat.

Zu den weiteren Kosten: ich habe die KfZ-Versicherung auch dem Portal einer Versicherung durchrechnen lassen und komme auf einen Gesamtbetrag von 620€ im Jahr. Würde im Monat (großzügig aufgerundet) 60€ machen. Zuzüglich knapp 30€ KfZ-Steuer im Jahr, rechne ich einfach mit 3€ im Monat.

Würde in der Summe also 263€ im Monat machen plus Sprit.

Seht ihr diese Werte als realistisch an?

Nun aber folgendes: Wie funktioniert es grundsätzlich mit der Abgabe des Wagens. Ich möchte den Wagen nach Ablauf des Leasingzeitraumes nicht behalten (und auch nicht die Schlußrate zahlen müssen). Sondern ich möchte den Wagen (beim gleichen Händler/Hersteller) abgeben und mir ein aktuelleres Modell holen – auch vom gleichen Hersteller. Wie funktioniert dies dann? Nimmt der Händler dann den Wagen in Zahlung und wie würde sich das auf die folgenden Leasingraten auswirken. Kann mir jemand in dieser Sache weiterhelfen, der damit schon Erfahrung hat. Bevor ich zum Händler gehe würde ich gerne besser vorbereitet sein, daher meine Fragerei.

Danke für eure Antworten.

Beste Antwort im Thema

Da verbrennst ~9600EUR reine Leasinggebühr in 4 Jahren dafür, dass du gnädigerweiße einen Ford Fiesta fahren "darfst".

Schon krass irgendwie...

OffTopic ich weiß :)

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Zitat:

@Matsches schrieb am 17. September 2015 um 18:14:36 Uhr:

Könntest Du diese Behauptung anhand von Zahlen belegen, oder ist das mehr so ein Gedanke?

Und komm jetzt bitte nicht mit deinem Gebrauchtauto als Vergleichsobjekt.

Hat er doch längst getan, übrigens auch das mit dem Gebrauchtfahrzeug.

Hier mögen allerdings die Ursachen verwechselt worden sein, gemeint hat er, ein Neufahrzeug rechnet sich Privatleute quasi nie.

Ford flat geht so.

Neues Auto bekommen, km abfahren, jedes Jahr einen Werkstattbesuch. Schutzbrief 4 Jahre ( Garantie)!

Nach Ablauf Auto auf den hof stellen. Dellenzählen und km stand ablesen. Restwert steht schon bei Übernahme fest. Deswegen ist ein Modellwechsel oder Facelift egal. Wenn der Wagen dem vereinbarten Zustand entspricht, ok, wenn nicht geht's ans Zahlen. Entweder der Händler oder der Kunde. Fertig.

Kosten die zusätzlich anfallen

Versicherung. Die wird ja für fahranfänger jedes Jahr deutlich günstiger, wegen schadenfreiheit.

Steuern

Treibstoff

Reifen wenn benötigt.

Man hat 4 Jahre keine Überraschungen und kann überschaubar kalkulieren. Und wenns die flat in 4 Jahren noch gibt, dann geht's von vorne los. Günstig geht's risikolos kaum noch.

Alternative

Ich hab mit mit Schutzbrief den 140 PS ecoboost gegönnt. Sollte er wiedererwarten hochgehen, nicht mein Problem. Ich weiß jetzt schon was ich für den Wagen bekomme. Egal was auch passiert. Ford Auswahl Finanzierung. 3 Jahre. Muss mir nur jeden Monat 30 Euro weglegen für Werkstatt.

Zitat:

@habanos schrieb am 18. September 2015 um 22:06:07 Uhr:

Günstig geht's risikolos kaum noch.

Richtig und mit günstig hat dein gewähltes Modell des Bezahlens leider mal auch so gar nichts zu tun ;).

Wer sagt denn, das Autofahren günstig ist? Günstig ist es nur wenn Oma es finanziert.??

Aber busfahren kostet ja auch. Das Geld musst du auch wieder abziehen. Und wenn man in der Prärie wohnt, dann ist zuverlässiges Auto ein muss.

Günstig ist in dem Fall nur relativ. Dass Autofahren immer Geld kostet, das ist klar.

Aber je nach den entsprechenden Randbedingungen, kann man für diese Vollkaskomentalität am Ende auch schnell das Doppelte auf den Tisch gelegt haben.

Muss man sich halt leisten können und da bin ich mir sicher, du legst unter dem Strich für deinen Fiesta mehr pro Kilometer auf den Tisch, als ich für meine deutlich stärkere C-Klasse ;).

zu den 263,- Euronen im Monat kommen noch Wartungskosten, die ich mit 600,- p.a. ansetzen würde, dazu 2 Satz Reifen, die du in 4 Jahren bei einer Gesamt-Laufleistung von 80tkm brauchen wirst, macht nochmal circa 800 - 1.000,- Ocken. Den Verbrauch habe ich mal konservativ und sparsam mit 6 Liter auf 100km angesetzt, womit bei einem Durchschnittspreis von 1,40 pro Liter nochmal 6.720,- € dazukommen. Macht also insgesamt nochmal 8.720,- bis 8.920,- € für die kommenden 4 Jahre an Betriebskosten und somit monatlich weitere 181 komma Zerquetschte bis 185,- €, womit du monatlich bei circa 465,- bis 470,- Euro landen wirst, was ziemlich realistisch gerechnet ist. Öl hast du dann aber keinen Liter außer der Reihe nachgefüllt und ziemlich dreckig ist dein Wagen auch, da die Kosten für die wöchentliche Waschstraßen-Tour (ich weiß, das machen nur Spießer) nicht berücksichtigt sind.

Äußerst selten, dass ein Fahranfänger so nüchtern an die Sache heran geht, mein Kompliment und viel Spaß mit deinem neuen Fiesta!

600 € jährlich für einen Fiesta sind stark übertrieben. Jeden Monat dafür 25-30 € zur Seite legen, das sollte ausreichen. Reifen 100 € das Stück sind für einen Fiesta auch eher übertrieben. Und wo steht dass er 20.000 km fährt?

Aber der TE hat sich eh nicht mehr gemeldet ...

die 20tkm p.a. habe ich aus der leicht erhöhten Leasingrate geschlossen, falls es nur 15tkm sein sollten, isses doch auch wurscht. Ich habe 100,- bis 125,- Euro pro Reifen angesetzt, weil ich für meine 16" Reifen am Fiat Bravo 425,- für den Satz bezahlt habe, selbstverständlich geht es auch billiger, aber ich finde halt, beim Reifen sollte man wirklich nicht sparen. Sonst bremst man halt länger... Und bei den Werkstatt-Kosten sollte man auch lieber mehr als weniger rechnen. 45000er Service bei meinem Audi A8 hat zB nur 308,- gekostet, 60000er Service beim Fiat Bravo hingegen fast 900,-

Und ob sich der TE nochmal meldet oder nicht, ist doch auch egal. Hauptsache, die Kosten von Kleinwagen für Fahranfänger werden halbwegs realistisch dargestellt.

Ich finde dass 5.000 km mehr oder weniger schon einen Unterschied bei der Berechnung der Unterhaltskosten machen.

Dank Internet kann man sich ja sehr einfach über die Wartungskosten eines PKW informieren. Mache ich das, kommen dabei folgende Kosten (bei einer Ford-Vertragswerkstatt in einer eher teureren Region) heraus:

1 Jahr/20.000 km: 180 €

2 Jahr/40.000 km: 210 €

3 Jahr/60.000 km: 380 €

4 Jahr/80.000 km: 180 €

Inkl. zusätzlicher Wartungsarbeiten (Bremsflüssigkeit, Klimaanlage), wobei ich glaube dass ein Bremsflüssigkeitswechsel fehlt. Zahnriemenwechsel könnte man auch noch umlegen.

Wie man sieht reichen die 25-30 € pro Monat (=300-360 € jährlich) locker für alle anfallenden Wartungsarbeiten aus.

Ich habe mit einem 1.25 Benziner mit 82 PS gerechnet.

Aber ok, ich habe deine 600 € wirklich nur auf die Wartungsarbeiten bezogen!

Bei 400 € für einen Satz Reifen ist man dann auch eher bei den größeren Reifengrößen (z. B. Titanium 195/50 R16 ab Werk) und "Premium"-Marken wie Conti.

Wenn man es sich natürlich leicht macht und keine Preise vergleicht kann es auch deutlich teurer werden (was als allgemeiner Hinweis zu verstehen ist).

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