Auto-Kaufberatung: Mercedes vs. VW
Hallo liebe Community,
ich habe ein Anliegen:
Ich werde mir im März/April 2017 ein Auto zulegen. In der Preisklasse 30 000 - 40 000 €. Ich habe jetzt mit dem neuen golf 7 Facelift geliebäugelt, die adaptiven LED Scheinwerfer und die Fahrassistenz sind schon der Hammer. Ich habe ein Angebot von meinem Händler für knapp 35000€bekommen (150 PS Benziner - praktisch fast voll ausgestattet).
Mein Großvater ist Rentner und kann Fahrzeuge über Daimler intern kaufen. Ich darf das Fahrzeug dann auhc fahren, bzw versichern, bzw der Halter sein. Dort gibt es in derselben Preis Kategorie wie der oben genannte Golf einige E Klassen (W212 MOPF sowie viele C Klassen (205-er)). Wie gesagt, die meisten mit echt guter Ausstattung bei einem Preis unter 40 000€. Ich würde gerne eure Meinung hören, sollte ich lieber nach einem Jungen Gebrauchten vom Daimler mit Fiurmenangehörigkeit schaune oder nach dem neuen Golf.
Was gegen den Golf spricht:
- Neuanschaffung --> Hoher Wertverlust am Anfang
- Hoher Wertverlust nach einigen Jahren ( Angenommen beide Fahrzeuge, z.B. E Klasse und der neu gekaufte Golf kosten 35 000 €, nach 5 Jahren wird die E Klasse doch noch mehr Wert sein als der Golf?)
- nicht so sicher wie ein Daimler (?)
Was gegen den Daimler spricht:
- Wartung teuer? (Muss es die Vertragswerkstat tsein? Mein Vater kennt viele nicht offizielle Daimler Werkstätten, die reparierne die Sachen ebenso gut und deutlich günstiger
- Verschleißteile und andere Reperaturen teurer als beim VW
Stimmt meine Pro Kontra Liste so ungefähr bisher? Was würdet Ihr mir raten? Ich fahr eim Jahr ca. 18-20 000 km, und muss nach Stuttgart rein - von daher sollte es denke ich schon EURO 6 sein - odeR?
Lieben Dank vorab!
Beste Antwort im Thema
Nach dem Verhalten von VW im Abgasskandal kaufe ich als ehemaliger VAG Kunde (div. Audi, Skoda und VW) garantiert kein Fahrzeug mehr von diesem Hersteller.
Gruß
Markus
32 Antworten
Würde klar den Mercedes nehmen.
Ich sehe das so:
E-Klasse für 35.000 €: guter Gebrauchter direkt von Daimler (Scheckheftgepflegt, warscheinlich 1. Hand)
Hier bekomme ich ein fast neuwertiges Oberklassefahrzeug mit einem Neupreis von 70.000 € zum Schnäppchenpreis ca. für die Hälfte.
Golf für 35.000 €: deutlich kleinerer und niedriger ausgestatteter Neuwagen der Kompaktklasse mit hohem Wertverlust, der in 2-3 Jahren warscheinlich weniger wert ist als der ältere Mercedes.
Also ganz klar der Mercedes, der hat viel mehr Komfort für das gleiche Geld und den meisten Jungen Gebrauchten merkt man ihr alter sowieo nicht an.
Ich würde niemals 35.000 € für einen Kompaktauto wie einen Golf ausgeben !!
Also mein Senf dazu, wir standen vor der Entscheidung VW (Passat) oder Mercedes....
Also mit nem 212 machst du mal so gar nichts falsch. Wenn du die E-Klasse mit nem Golf vergleichst, kann es eigentlich keine andere Entscheidung geben. Da liegen dann wirklich Welten dazwischen. Das Thema Wertverlust ist eigentlich auch ein Pro für Mercedes, wenn du denn einen Gebrauchten mit nem neuen Golf vergleichst. Autofahren im 212 ist ein völlig entspannteres Fahren als in jedem Modell das dir VW bieten kann. Probiers einfach aus...
PS. Die Frage konnte in einem Mercedes Forum im Grunde nicht anders beantwortet werden... aber selbst der größte VW Jünger würde niemals belegen können, dass sein Golf besser ist als ne E-Klasse.
Ich stimme ganz klar für die E-Klasse!
Aber mit dem Hinweis, dass beide Autos nicht wirklich vergleichbar miteinander sind.
Ich fahre aktuell einen Golf VII als Firmenwagen (TDI mit ca. 110 PS). Natürlich kann man mit dem Auto gut fahren. Bin jetzt allerdings täglich 250 km mit dem Auto unterwegs und nach 12 Wochen muss ich sagen: Die E-Klasse (egal welche Motorisierung) ist einfach etwas ganz anderes. Allein vom Sitzkomfort. Im Golf VII sitze ich mit 1,85 m eher wie "Affe auf Schleifstein", als dass ich eine angenehme Sitzposition hätte. Das merkt man aber erst, wenn man direkt nacheinander beide Autos fährt.
Daher aus meiner Sicht: Nimm' die E-Klasse, da hast du mehr von!
Ähnliche Themen
Vor allem wenn der TE einen 212er nach EZ 2015 kauft, hat er - zumindest nach dem relativ unerbittlichen US Institut IIHS - den "Top Safety Pick Plus" - also den crashsichersten PKW, der auf dem Markt erhältlich ist. Ein, wie ich finde, viel zu sehr vernachlässigter Umstand in der Diskussion hierzulande. Der 5er BMW beispielsweise hat im Small Overlap deutlich schlechter abgeschnitten als der W212. Der Audi A6 kam auch nicht an den 212 ran.
Fairerweise: Der aktuelle Golf wurde als "Safety Pick" (ohne das "Plus"😉 gekürt. Also auch keineswegs schlecht.
Mercedes W212 und der gerade abgelöste Volvo S80 waren beim IIHS die besten je getesteten Autos. Sollte man immer im Hinterkopf haben. Just nach dem Motto: "Mein Auto ist mein` feste Burg."
W/S 212 hat halt die alte Elektronik, das alte Navi etc. Updates gibt's in guter, schwäbischer Manier sehr sparsam.
Da sind neuere VWs schon besser, wenn sowas wichtig ist.
Wobei, wenn man sich den Thread mit der "Mängelliste" zum aktuellen Passat durchliest...ohje-ohje, selbst wenn man mal das Gelabere abzieht.
bei mir stellte sich auch die Frage, zwar nicht Golf, aber A6-Avant oder Skoda Superb, bin aber wegen der Getriebe- und ABgasproblematik bei VAG komplett von denen ab und bei einem 2015er S212 gelandet und habe es nach bereits 8000Km nicht bereut
zwar nicht zum Thema aber habe es gestern in den Nachrichten gesehen, da wurde mir übel.
Mitarbeiter wurden angeblich wegen dem Skandal entlassen, und er bekam Prämie. Jetzt bekommt er 3100 € Rente am Tag. Jetzt sollte auch jeder verstehen, wieso VOLKS-WAGEN so Preise aufruft.
http://www.faz.net/.../...-gehalt-fuer-martin-winterkorn-12844854.html
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...hohe-rente-10323094.html?...
Gespart wird immer am kleinen. Meist wird ja das Gehalt der "Lenker" damit Begründet, man hätte ja eine so große Verantwortung zu tragen (Man müsse also den Kopf hinhalten). Wenn dann mal was ist, schleichen sich diese aber nur zu gern aus Ihrer Verantwortung - meist mit einem Goodie als Draufschlag. (Verzicht auf etwas aus moralischen Gründen - sowieso Fehlanzeige)
Habe lange in der Automobilbranche gearbeitet. Macht man als Arbeiter mal einen Fehler (unabsichtlich), was aufgrund des zunehmenden Arbeitsdruckes schon mal passieren kann und der Schaden womöglich ein paar 1000.-Eur sind, so hat man sich zu Verantworten und wenn öfters (meine da ein 2. od. 3x innerhalb mehrerer Jahre) was vorkommt droht die Kündigung und oft wird noch nach einem Grund für eine Fristlose gesucht um ja nicht noch ein paar 1000.- als Abfertigung,... zahlen zu Müssen. (Mir taten da lang gediente, an sich fleissige MA gerade in einem blöden Alter dann oft Leid)
Nach dem Gerede von manchem Abteilungsleiter sei man sogar Existenzgefährdend (🙂) - welchen Schaden man dem Konzern den Zufüge,... (Multikonzern mit Mill. MA)
Das ist Konzernübergreifend der Fall - diesmal sind es die Schurken von VW ein andermal die von,....
Zuerst ist doch die Frage ob Du gerne grosse und ggf. etwas sperrige (Parken in Stuttgart ist kein Spaß) oder kleine flinke (nach n Stunden Autobahn nervt "flink" ganz flink) Autos magst.
Erst dann kommt doch die Frage Golf/A Klasse bzw. Passat/C Klasse .... usw.
Bevor ich antworte, lasse ich den TE raten, wie meine Antwort ausfällt🙂
Wenn er das richtig errät, beantworte ich ihm die Frage, welches Auto er nehmen sollte.😁
Wenn Du die größe einer E- Klasse nicht benötigst, und das wirst Du ja nicht wenn Du mit
einem Golf vergleichst, dann würde ich die C- Klasse nehmen.
Die E Klasse ist ein tolles Langstreckenfahrzeug, in der Stadt, Landstraße usw. ist ein Golf oder eine C-Klasse
leichtfüssiger.
Fahr mal alle drei, dann wirst Du mehr wissen..
Ich kann mich da nur anschliessen: Auf jeden Fall beide und vielleicht auch mal die C Klasse ein längeres Stück fahren. Ich habe seit knapp 2 Jahren ein Golf Cabrio (ok, nicht ganz mit dem Golf 7 zu vergleichen) und parallel bis vor kurzem ein Jahr lang einen E300 MOPF. Den Mercedes hatte ich aufgrund des LED Lichts (man wird nicht jünger) und dem grösseren Platzangebot gekauft.
Der Golf macht noch jeden KM Spaß, ist langstreckentauglich, verbraucht wenig, ist handlich und überhaupt nicht seitenwindempfindlich. Leider aber bei schneller Autobahnfahrt ein wenig laut. In den letzten 80.000 km keinen einzigen Ärger (Gesamtlaufleistung knapp 140.000km).
Der Mercedes ist sehr leise, hat viel mehr Platz und ist deutlich schneller. Dafür sind die Standardsitze unbequemer, als Classic mit 16" Reifen extrem seitenwindempfindlich und zumindest meiner war in einem Jahr und 50.000km (Gesamtlaufleistung 120.000km) viermal ausserplanmässig in der Werkstatt. Daher habe ich mich von meiner E Klasse wieder getrennt.
So sehr ich den Golf (und eigentlich auch den Mercedes) schätze, würde ich ihn nie neu kaufen. Meiner hatte nach 2 1/2 Jahren bereits über 50% an Wert verloren 🙂
Viel Spaß bei der Auswahl
Stefan