Auto geparkt am Fahrbahnrand, Unfall am anderen Auto, ich soll Schuld sein?
Hallo,
eine kurze Frage:
Ich parkte mein PKW in Fahrtrichtung am Fahrbahnrand einer normalen Straße (innerorts, Tempo 50) mit in beiden Richtungen jeweils einer Fahrspur. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße parkte weit und breit kein anderes Fahrzeug. Die Fahrspuren sind mit gestrichelten Linien voneinander getrennt.
Irgendwann parkte wohl ein anderes Auto auf der gegenüberliegenden Seite genau parallel auf gleicher Höhe zu meinem Auto. Der verbliebende Platz in der Mitte der Straße war also somit stark eingeschränkt.
Dies führte dazu, dass nach einiger Zeit ein Gelenkbus den Außenspiegel des anderen PKW touchiert und beschädigt hatte.
Ich bekam von allem nichts mit, da mein Auto zwar dort parkte, ich aber zum Zeitpunkt des Geschehens nicht vor Ort war. Als ich zurück zu meinem Auto kam, kam die Besitzerin des beschädigten Autos auf mich zu und meinte ich müsste für den Schaden aufkommen. Sie hätte das auch alles so mit der Polizei, welche vor Ort war, geregelt und ich würde auch alles nochmal schriftlich per Post bekommen. Gerne hätte sie jetzt von mir meine Versichertennummer sowie Name, Anschrift etc.
Ich verneinte alles, und machte ihr klar das ich mich nicht in der Schuld sehe. Selbst bei einem Parkverbot, Halteverbot etc in diesem Bereich, was nicht vorliegt, kenne ich das nur so, dass immer der Schuld hat, der auf ein stehendes Hindernis drauffährt. Der Wortwechsel ging dann noch etwas weiter, aber ich habe ihr überhaupt gar nichts gegeben und machte ihr auch klar, dass ich diesen Schaden definitiv nicht übernehmen werde.
Wie ist Eure Meinung dazu? Die Polizei wird mich doch wohl kaum auf den Unfallbericht, den mir die Frau nicht zeigen wollte, auf Position 1 = Unfallverursacher gesetzt haben. Dann fall ich aber vom Glauben ab.
Danke für eure Antworten.
49 Antworten
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 2. September 2023 um 11:27:51 Uhr:
Habt ihr wirklich nichts anderes zu tun, als den ganzen Tag irgendwelche wirren Konstrukte herbei zu fabulieren?
Was ich mit meiner Zeit anstellen, geht dich nichts an! 😉
Zitat:
@MvM schrieb am 2. September 2023 um 12:42:38 Uhr:
Zitat:
@Bulwey schrieb am 2. September 2023 um 10:39:02 Uhr:
Ein Beschuldigter muss niemals seine Unschuld beweisen.
Grundsätzlich muss der Ankläger die Schuld beweisen.
Bitte nicht nur einen Satz rauspicken, sondern den ganzen Beitrag lesen, um den Zusamenhang zu verstehen. Zaubert die Frau irgendwelche Zeugen aus dem Ärmel, die behaupen am Unfallort gewesen zu sein, hat man ein Problem.
Das wäre aber ganz dünnes Eis. Ein erfahrener Richter oder Polizist kann durch geschickte Fragestellung herausfinden, ob die angeblichen Zeugen wirklich vor Ort waren. In getrennten Vernehmungen würden sich dann auch automatisch Widersprüche ergeben. Wenn man dann noch klarmacht, dass bei falschem Meineid Gefängnis drohen kann, werden die "Zeugen" sich das nochmal überlegen.
Offtopic! Leute bedenkt folgendes 🙂 bezüglich Mod-bashing:
@Go}][{esZorN ist fast immer tiefen-entspannt und sehr human! 🙂
Zitat:
@Clio.0815 schrieb am 2. September 2023 um 13:17:47 Uhr:
@Go}][{esZorN ist fast immer tiefen-entspannt und sehr human! 🙂
Stimmt, er macht einem Namen nur höchst selten Ehre. 😁😁😁
Ansonsten ist glaub ich alles gesagt (nur nicht von jedem). Ich würde jetzt einfach mal abwarten ob den TE wirklich ein Schreiben erreicht.
Gruß Metalhead
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