Auris Hybrid, hoher Verbrauch!
Hallo Zusammen,
Problem:
habe vor 2 Jahren ein Auris Hybrid 1.8 für meine Frau gekauft. Da sie ja 2000km im Jahrr fährt, ist der Verschleiß relativ gering so, dass wir mit dem Wagen keine Probleme technischer Art haben. Allerdings war der Verbrauch immer zwischen 6.7 und 7L ,was ich für den Auris relativ hoch finde. Mein Frau fährt zu 100% in der Stadt und wohlgemerkt immer Kurzstrecken 3-5km. Trotzdem habe schon mal Beiträge von den Taxifahrern gelesen, die behaupten , Prius mit dem gleichen Motor < 5L zu fahren...
Meine Frau fährt immer im ECO MODUS und "streichelt" Gaspedal
Hat jemand von Euch eine Idee?
Beste Antwort im Thema
2000 km p.A. / 4 km (im Mittel) macht 500 Kaltstarts pro Jahr, und im Winter wird der Motor nicht mal richtig warm. Da kann kein Auto dieser Welt sparsam sein, und weniger als 6 Liter sind einfach nicht zu erwarten.
Mit einem normalen Benziner wäre deine Frau vermutlich im Bereich 9 bis 10 Liter. Ein Fahrrad, Roller oder Mini-Elektroauto (a la Renault Twizy) wäre vermutlich sinnvoller.
385 Antworten
Ok, das ist ziemlich frech vom Verkäufer gewesen. Toyota gibt den Auris Touring Sports mit 3,5-4 Litern an, je nach Ausstattung, also ist ein Verkäufer, der 4 Liter als die Regel angibt, praktisch auf Normverbrauch. Von dem würde ich mich nicht mehr beraten lassen...
Dass die 5km Quatsch sind ist ja eh klar, in früheren Prospekten warb Toyota mit 1,5 km, was schon keine zuverlässige Zahl ist, da die elektrische Reichweite (am Stück) von sehr vielen Faktoren abhängt - und schlussendlich beim Vollhybrid keine Relevanz hat.
Zitat:
@GPK46 schrieb am 6. Januar 2018 um 22:36:21 Uhr:
... In der Zwischenzeit ist mir klar, dass diese Anzeige vom Realverbrauch abweicht.
Das wurde dir erst jetzt klar? 😕😕 das Pfeifen seit Jahrzehnten die Spatzen von den Dächern, dass alle Bordcomputer den Verbrauch schönrechnen.
Zitat:
Auch sind die 5 km alleine auf Elektroantrieb nicht realistisch.
5 km am Stück nur, wenn es ein sehr langer Berg ist. allerdings 5 elektrisch zurückgelegte km auf 10 bis 15 km Gesamtstrecke ist dann schon eher niedrig geschätzt.
Auch du wirst mindestens 20 bis 30% rein elektrischen Anteil haben ... nur eben nicht am Stück, sondern hier 500 Meter, dort einen km, da mal 2 usw.
Verabschiede dich doch bitte ENDLICH von dem Gedanken, dass ein Hybrid zuerst auf einer möglichst langen Strecke seinen (extern aufgeladenen) Akku leermacht, und dann mit Benzin weiterfährt.
Diesen Unfug ("Plag Ihn!"😉 propagieren nur europäische Hersteller (naja, eigentlich nur die deutschen und schwedischen), weil sie damit ihren errechneten "Flottenverbrauch" runtertrixen können.
Habe die Überlegung .... ein Auto für meine Frau in der Stadt und Hybrid auch gemacht. Habe Gerechnet. Nach 20Jahren (bei 7Tkm pro Jahr) hätte ich die höheren Anschaffungskosten mit 6T€ Sprittechnisch bei 2l Verbrauchvorteil drinne. So die Theorie. Die höheren Fixkosten eines Hybriden (Werkstatt, teilweise Versicherung und Steuern - je nach Art des Vergleichswagen - hier Nissan Micra) gar nicht berücksichtigt.
Punkten kann der Hybrid nur mit seinem Widerverkaufswert. Aber wer das Auto lange fährt, wird nicht profitieren. Also Fazit: Kauft günstige - d.h. günstig junge - gebrauchte normale Benziner. (Achtung bei Direkteinspritzern kommt wohl auch die Nachrüstpflicht für Partikelfilter - in ferner Zukunft) Sonst bald E Autos.
Zitat:
@Andreas_Buchenholz schrieb am 2. August 2018 um 17:55:16 Uhr:
Habe die Überlegung .... ein Auto für meine Frau in der Stadt und Hybrid auch gemacht. Habe Gerechnet. Nach 20Jahren (bei 7Tkm pro Jahr) hätte ich die höheren Anschaffungskosten mit 6T€ Sprittechnisch bei 2l Verbrauchvorteil drinne. So die Theorie. Die höheren Fixkosten eines Hybriden (Werkstatt, teilweise Versicherung und Steuern - je nach Art des Vergleichswagen - hier Nissan Micra) gar nicht berücksichtigt.
Punkten kann der Hybrid nur mit seinem Widerverkaufswert. Aber wer das Auto lange fährt, wird nicht profitieren. Also Fazit: Kauft günstige - d.h. günstig junge - gebrauchte normale Benziner. (Achtung bei Direkteinspritzern kommt wohl auch die Nachrüstpflicht für Partikelfilter - in ferner Zukunft) Sonst bald E Autos.
Ich habe meinen Auris Hybrid eingetauscht gegen einen Avensis. Der Benzinverbrauch liegt laut tanken bis jetzt (7.000 km gefahren) um 1,5 Liter höher als beim Auris, dafür macht das Fahren wieder mehr Spass.
MfG
GPK
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Zitat:
@Andreas_Buchenholz schrieb am 2. August 2018 um 17:55:16 Uhr:
Habe die Überlegung .... ein Auto für meine Frau in der Stadt und Hybrid auch gemacht. Habe Gerechnet. Nach 20Jahren (bei 7Tkm pro Jahr) hätte ich die höheren Anschaffungskosten mit 6T€ Sprittechnisch bei 2l Verbrauchvorteil drinne. So die Theorie. Die höheren Fixkosten eines Hybriden (Werkstatt, teilweise Versicherung und Steuern - je nach Art des Vergleichswagen - hier Nissan Micra) gar nicht berücksichtigt.
Punkten kann der Hybrid nur mit seinem Widerverkaufswert. Aber wer das Auto lange fährt, wird nicht profitieren. Also Fazit: Kauft günstige - d.h. günstig junge - gebrauchte normale Benziner. (Achtung bei Direkteinspritzern kommt wohl auch die Nachrüstpflicht für Partikelfilter - in ferner Zukunft) Sonst bald E Autos.
Deine Rechnung mag richtig sein. Meine Rechnung sieht ganz anders aus:
Aktuell fahre ich einen Diesel, der wahrscheinlich trotz angeblicher Euro6-Norm richtig dreck hinten raushaut.
Bald werde ich einen Hybrid fahren (Auris oder Rav4, mal sehen)
Selbst wenn dieses Auto etwas teurer sein sollte, kann ich mir wenigstens sicher sein, dass das, was hinten rauskommt, deutlich sauberer ist, als von den meisten anderen auf der Straße.
Schade, dass Personen auf jeden Euro schauen/schauen müssen und nicht möglichst sauber, sondern billig kaufen.
Zitat:
@BrownEyes schrieb am 2. August 2018 um 21:29:30 Uhr:
Schade, dass Personen auf jeden Euro schauen/schauen müssen und nicht möglichst sauber, sondern billig kaufen.
Der Kollege hat seinen Vergleich ja mit einem Micra gemacht. Die aktuelle Version und den Vorgänger gibt es als Benziner ohne Direkteinspritzung. Wie viel "sauberer" kann da ein Hybrid sein?
Zudem geht es in dem Vergleich um 7tkm im Jahr. Ist doch völlig logisch, dass ein Hybrid bei solch geringen Laufleistungen seine Vorteile kaum ausspielen kann.
Kann deine Kritik daher nicht nachvollziehen.
Zitat:
@206driver schrieb am 3. August 2018 um 05:51:35 Uhr:
Der Kollege hat seinen Vergleich ja mit einem Micra gemacht. Die aktuelle Version und den Vorgänger gibt es als Benziner ohne Direkteinspritzung. Wie viel "sauberer" kann da ein Hybrid sein?
Zudem geht es in dem Vergleich um 7tkm im Jahr. Ist doch völlig logisch, dass ein Hybrid bei solch geringen Laufleistungen seine Vorteile kaum ausspielen kann.
Kann deine Kritik daher nicht nachvollziehen.
1. Hybrid ist aus Prinzip sauberer und sparsamer weil Benzinmotor nur benutzt wird, wenn gebraucht.
Die Toyota HSD-Hybriden (Yaris, Auris, Prius) verwenden seit eh und je vergleichsweise einfache Saug-Benziner ohne Turbo oder Direkteinspritzung.
2. Kurzstrecken sind teuer und Gift für jedes Auto - egal ob mit oder ohne "Hybrid". 😛
3. Als Ruheständler fahre ich (leider) viel Kurzstrecke und wenig km im Jahr, aber ich kann auf das Auto nicht verzichten.
Noch in Lohn und Brot habe ich mit dem Prius mit 20Tkm/Jahr einen Verbrauch von 5,2l/100km gehabt, dann kam die Rente und eine sehr schnelle Verbrauchssteigerung auf 5,6l/100km bei ca 8Tkm/Jahr.
Mit dem Wechsel auf Auris -> etwa gleiche Bedingungen: 5,7l/100km. 😁
Daran ist nix zu ändern, den behalte ich bis ich nicht mehr Auto fahren kann/darf oder will.
mfG schwarzvogel
Zitat:
@Andreas_Buchenholz schrieb am 2. August 2018 um 17:55:16 Uhr:
Habe die Überlegung .... ein Auto für meine Frau in der Stadt und Hybrid auch gemacht. Habe Gerechnet. Nach 20Jahren (bei 7Tkm pro Jahr) hätte ich die höheren Anschaffungskosten mit 6T€ Sprittechnisch bei 2l Verbrauchvorteil drinne.
Moment, du vergleichst einen Auris (Kompaktklasse) mit einem Micra (Kleinwagen) und kritisierst höhere Anschaffungskosten?
Vergleichst du auch Abendessen bei Mc Donalds mit einem Steakhaus und beschwerst dich dann, warum das Steak teurer als der Big Mac ist?
hab natürlich nicht alles gelesen, aber bei ddem Fahrprofil hätte ich meiner Frau einen V8 gekauft weil der Spritverbrauch bei den KM egal ist.
Selbst beim neuen Yaris hat sie zum 111PS gegriffen, Pfeiff auf den Hybrid und mein alter dreckiger Diesel macht echt laune und fährt unter 6 Liter mit ziemlich Power.
Zitat:
@schwarzvogel schrieb am 3. August 2018 um 10:52:11 Uhr:
Hybrid ist aus Prinzip sauberer und sparsamer weil Benzinmotor nur benutzt wird, wenn gebraucht.
Die Toyota HSD-Hybriden (Yaris, Auris, Prius) verwenden seit eh und je vergleichsweise einfache Saug-Benziner ohne Turbo oder Direkteinspritzung.
Vergleich ist hier jedoch ein Micra und da stehen die Chancen gut, dass es ein Benziner ohne Direkteinspritzung ist.
Zitat:
@BaldAuchPrius schrieb am 7. Januar 2018 um 13:58:00 Uhr:
Zitat:
dass alle Bordcomputer den Verbrauch schönrechnen.
Ist bei mir nicht der Fall; Vergleich Anzeige BC und Vergleich mit getankter Menge stimmt erstaunlich genau
Meist deutlich weniger als 5% Abweichung.
Zitat:
Diesen Unfug ("Plag Ihn!"😉 propagieren nur europäische Hersteller (naja, eigentlich nur die deutschen und schwedischen), weil sie damit ihren errechneten "Flottenverbrauch" runtertrixen können.
Dieser ganze Hybrid ist doch nur im Stadtverkehr wirklich effektiv. Wenn ich vorausschauend und gleichmäßig auf der BAB dahingleite braucht so ein Hybrid doch sogar mehr.
Wenn man Spritmonitor z.B. beim Auris vergleicht kommt man meist auf weniger als 1 Liter Ersparnis für den Hybrid, und das könnte z.T. soagar darin liegen, dass die Hybrid-Fahrer eher langsamer fahren und demzufolge weniger verbrauchen😁
Letztendlich muss die rückgewonnene Energie vorher mit Kraftstoffzufuhr erst reingesteckt werden😉
Woher Du Deine Weisheit wohl hast ??
Schon länger mit Hybrid unterwegs ?
https://www.spritmonitor.de/.../985-Auris.html?powerunit=2
https://www.spritmonitor.de/.../1212-Auris_Hybrid.html?powerunit=2
Beachte vergleichsweise mal die gelbe Tabelle oben rechts.
Vergleich über alle Sparten:
https://www.spritmonitor.de/de/die_sparsamsten_autos.html
@206driver:
Habe "Micra" nicht übersehen !
Die Asphaltblase taucht auch als Nicht-Hybrid in der Tabelle der Sparsamsten nicht auf. 😉😛
mfG schwarzvogel
Kommt ja auch immer drauf an wo man her kommt!
Ich hatte nen Civic mit 140PS Benziner, der hat knapp Acht Liter Benzin verbraucht mit manuellem Getriebe.
Mein Auris hat eine komfortable ruckfreie Automatik und nimmt 2,5 - 3 Liter weniger.
Das sind mal eben um die 900€ im Jahr weniger für Benzin für mich + entspanntes fahren.
Ohne das ich mich in Ausstattung oder Größe und Komfort einschränken muss, im Gegenteil!
Das die Versicherung teurer ist wissen wir alle, sind 160€ mehr als der Civic bei mir.
Steuern sind aber wiederum ~84€ weniger beim Hybrid.
Klar nen 3L Lupo ist bestimmt noch billiger, viel Spaß damit!
Ein Fahrrad is im übrigen noch billiger, oder gehen auch.
Zitat:
@carli80 schrieb am 8. August 2018 um 09:45:54 Uhr:
Dieser ganze Hybrid ist doch nur im Stadtverkehr wirklich effektiv. Wenn ich vorausschauend und gleichmäßig auf der BAB dahingleite braucht so ein Hybrid doch sogar mehr.
Quatsch mit Sauce. Fahr mal selbst nen Auris Hybrid o.ä. auf der BAB bevor du so einen Unsinn schreibst.
Zitat:
Wenn man Spritmonitor z.B. beim Auris vergleicht kommt man meist auf weniger als 1 Liter Ersparnis für den Hybrid, und das könnte z.T. soagar darin liegen, dass die Hybrid-Fahrer eher langsamer fahren und demzufolge weniger verbrauchen😁
Mit welchen Autos hast du verglichen? Kleinwägen, Diesel, deutlich schwächere Benziner? Mir ist noch kein vergleichbarer Benziner (z.B. Golf, Astra, Megane mit 100-140PS) untergekommen, der beim Verbrauch so nah an den Auris Hybrid kommt wie du behauptest.
Zitat:
Letztendlich muss die rückgewonnene Energie vorher mit Kraftstoffzufuhr erst reingesteckt werden😉
Na und? Kraft kommt von Kraftstoff, das ist bei JEDEM Auto der Fall, nur dass der Hybrid die Energie zumindest teilweise "rettet", während der normale Benziner oder Diesel die Energie "vernichtet".
Viel wichtiger aber ist, dass der Hybrid bei der Energieerzeugung deutlich effizienter als herkömmliche Antriebe arbeitet. Der Benziner des aktuellen Auris arbeitet mit bis zu 38,5% thermischen Wirkungsgrad, das liegt deutlich über sämtlichen herkömmlichen Benzinmotoren - etwa auf Dieselniveau. Dazu kann durch die variable Lastverschiebung der Benziner nah am Bereich mit dem hohen Wirkunsgrad gehalten werden, was herkömmliche Getriebe nicht annähernd so gut können (darum erhalten Automatikgetriebe immer mehr Gänge)
https://www.spritmonitor.de/.../1212-Auris_Hybrid.html?powerunit=2
Hier braucht Hybrid sogar mehr als Benzin
Lt gelber Tabelle