ForumFahrzeugpflege
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugpflege
  5. Audi A6 : Welche Produkte?

Audi A6 : Welche Produkte?

Themenstarteram 23. Juli 2012 um 16:25

Hallo,

ich habe mir fürs Polieren unserer Autos eine Rotationspoliermaschine zugelegt mit einigen Pads.

 

Nun stelle ich mir folgende Frage:

Welche Maschinenpolitur ist für einen leicht verkratzten Lack (Swirls/Hologramme im Klarlack) am besten?

 

Angeblich hält ja die Politur von Megiures sehr gut und hält lange. Aber welche ist für solche Lacke am besten?

 

Welche Versiegelung (wenn geht mit nano-effekt) kann dazu gut verwendet werden?

 

Vorbereiten würde ich den Wagen mit einer normalen Autowäsche in der Waschstraße oder mit einer Schaumwäche per Schaumbürste in der Waschbox (Wäsche per Schwamm mit eigenem reiniger ist dort leider verboten). Weiter würde ich mit einer Reinigungsknete (Petzolds o.ä.) die Schmutzigen Parts nacharbeiten vor dem eigentlichen Polieren.

 

Dann würde das Polieren folgen und anschließend das Versiegeln

 

Hmm, was haltet ihr von meiner vorgangsweise und welche Produkte würdet ihr mir empfehlen? Könnt ihr mir vll. auch eine gute Bezugsquelle nennen?

 

PS: FAQ habe ich gelesen, aber das verwirrt fast mehr als es mir hilft?

 

Alter des Fahrzeugs: 2006

 

Lackzustand: recht schön, leichte Kratzer/Swirls und Steinschläge (werden vorher lackiert)

 

 

Danke

Lg Thomas

Ähnliche Themen
37 Antworten
Themenstarteram 24. Juli 2012 um 23:51

Vergesst meine Rotationsmaschine schnell wieder.

 

Als ich sie gestern erhalten habe hatte sie einige ordentliche Kratzer und das Getriebe hört sich echt unschön knarzend an.

 

Werde mir also eine andere (und dann gleich excenter) holen.

 

Was haltet ihr von dieser hier: www.iclean.at/.../...%AE-Buff-Daddy-Orbital-Machine-Polisher--565.html

 

Dazu ein paar Pads und ich bin bei 200 Ocken angelangt. Wenn man noch die Preise für die Mittelchen bedekt wird mir fast übel, aber was tut man denn nicht für das Auto vom Bruder? ;-).

 

Aber immer noch günstiger als ein überhitzter oder verschliffener Lack, denn das wäre ja richtig teuer.

 

Aber damit kann man dann wenigstens alle Autos mal ordentlich aufbereiten und nicht nur jedes halbe Jahr mal Hartwax draufschmieren und trotzdem überall Kratzer zu haben...

 

PS: bitte nicht steinigen

 

Lg Thomas

Bei dem Exzenter bezahlt man den Namen mit. Da die LE T3000 nicht lieferbar ist, könntest du dich noch nach der LE S3000 oder der DAS6 umschauen. Die LE S3000 hat aber mehr Leistung. Ich glaube die ist auch in den FAQ zu finden. Diese Maschinen bewegen sich bei ca. 110,-. Bei dem 125er Stützteller passen die 139mm Pads. Bei der Fahrzeuggröße emfehlen sich pro Härtegrad mind. 2 Pads, eher 3. Das macht dann 6 bzw. 9 Pads (hart, mittel, weich). Ich nutze die Hex Logic Pads von Chemical Guys und die Lake Country. Sind zwar nicht die günstigsten, aber dafür hochwertig.

Ne ganze Ecke teurer wirds dann mit Flex-Produkten und noch teurer mit Festool-Maschinen.

mfg

Themenstarteram 25. Juli 2012 um 9:03

Habe bei der Dodo ein Set von einem Deutschen Onlineshop gesehen wo es für ca. 170€ auch 5 Pads dazu gibt und 2 Mezerna Pasten. Werde in ca. einer stunde zum Autoaufbereiter um die Ecke fahren und mit dem mal quatschen was man da preislich also noch machen kann ;-).

 

Wie sieht es eigentlich mi Lammfell o.ä. fürs Finish aus? Zerstört das da mehr als es nutzt oder?

 

Danke

 

Lg

Lammfell wird üblicherweise auf Rotationsmaschinen zur Behebung schwerster Defekte eingesetzt!Fürs Finish mit Exzenter-Maschinen gibts entsprechend weiche Schaumstoff-Pads.

Zitat:

Original geschrieben von thomas463

Habe bei der Dodo ein Set von einem Deutschen Onlineshop gesehen wo es für ca. 170€ auch 5 Pads dazu gibt und 2 Mezerna Pasten. Werde in ca. einer stunde zum Autoaufbereiter um die Ecke fahren und mit dem mal quatschen was man da preislich also noch machen kann ;-).

Wie sieht es eigentlich mi Lammfell o.ä. fürs Finish aus? Zerstört das da mehr als es nutzt oder?

Danke

Lg

Lammfell ist "heavy cut". Nicht vom weichen Lammfellteppich vor dem Kamin blenden lassen. Die Dinger reißen ordentlich was vom Lack runter (vllt hat der ein oder andere ja mal Erfahrungen bei der "zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Mann und Frau" auf so nem Ding gemacht und sich danach mal die Knie angeschaut :D:cool:. Das hat zwar nicht zwingend was mit Lackpflege zu tun, aber den Vergleich konnte ich mir nicht verkneifen - man möge gnädig sein)! Ansonsten siehe Ausführung von AMenge. Diese Finishing Pads sind z.b. die schwarzen Hex Logic von Chemical Guys (nicht abrasiv).

mfg

Themenstarteram 25. Juli 2012 um 12:13

Hallo, das mim Lammfell hat mir der Aufbereiter heute auch gesagt.

 

Hier meine neue Grundausstattung:

 

Poliermaschine:

Dodo Juice Buff Daddy Orbital Machine (excenter)

 

Polierpads:

4x Menzerna weiss (hard foam, 150mm)

3x Menzerna gelb (Medium, 150mm)

1x Menzerna schwarz (soft, waffle, 150mm)

 

Mikrofaser:

8 Stk 40x40cm

 

Polituren:

Menzerna FG 500

Menzerna PF 2500

Menzerna SF 4000

 

Autoshampoo:

Citrus Wash Clear von Chemical Guys Professional

 

Innenraum und extrem schmutzige Außenteile (Regenabläufe anweichen):

Interior All Purpose Cleaner von ValetPRO

 

Flugrost:

Iron.X

 

Versiegelung des Lacks nach dem Polieren:

Nanolex 200ml (pro Fahrzeug ca. 10-20ml) für einen schönen Lotus-effekt

 

Lackknete:

200 gramm von Petzoldts Magic Clean

 

2 unterschiedliche große Pinsel zum Lösen des Schmutzes an schwer zugänglichen stellen

 

So, das ist soweit alles was ich als Grundausrüstung habe. Was sagt ihr dazu?

Ich denke damit lässt sich schon einiges anfangen

Warum so grosse Pads? Der Stützteller ist 125mm und die Pads 150. Gibts keine 139er Pads von Menzerna?

Zur Menzerna gabs mal ne Diskussion, in dem es über scharfe Polituren ging. Die staubt wohl und lässt eine Exzenter ganz schön schwitzen. Ich hab mir die FG1000 bestellt.

Ich vermisse noch ein Trockentuch, sowie Waschhandschuhe, falls die noch nicht vorhanden sind, sowie etwas zum Auftragen der Versiegelung.

mfg

Themenstarteram 25. Juli 2012 um 13:20

die 500-er ist nur als Backup da wenn wirklich schlimme Defekte sind. Ansonsten habe ich ja die 2500er und als Finish die 4000er.

 

Die beiden sollten für 99% aller Autos reichen.

 

Was die Pads betrifft: gab 3 Hersteller zur Auswahl und die gewählten fand ich am besten. Einen gewissen Überstand solln sie ja auch haben.

 

Lg

Also ich würde dir grundsätzlich auch zu den kleineren 139mm Pads raten, da kleinere Pads auf der Excenter die ja schon konstruktiv bedingt "sanft" ist einfach die stärkere Waffe ist.

Ich kenne die Menzerna Pads nicht, aber ich komme bei meiner Excenter bei den Menzerna Polituren mit harten Pads (Lake Country orange) besser zurecht als mit den mittleren. Dabei ist es egal ob jetzt die Menzerna 2.500 oder 4.000 verwende.

Die mittleren Pads (Lake Country weiß) verwende ich dann für den PreCleaner nach der Politur und vor dem Wachsauftrag.

Für meine weichen Pads (Lake Country schwarz) ist mir kein vernünftiger Angwendungsfall bisher eingefallen. Da ich den Wachsauftrag von Hand wesentlich einfacher finde als den mit der Maschine.

Insofern würde ich dir zu mehr harten Pads (4-5) und ein paar mittleren Pads (2-3) raten und die weichen erstmal weglassen.

Die 500er Menzerna kannst du dir komplett sparen, weil diese einzig auf einer Rotationsmaschine sinnvoll einzusetzen ist. Eine Excenter hat viel zu wenig Kraft um eine derart scharfe Politur durchzuarbeiten.

Ich glaube gelesen zu haben, dass die 2.500 etwas schärfer ist als die 2.000 (auch wenn die Zahl etwas anderes suggeriert) und diese stellt im Menzerna Programm damit das Ende der Fahnenstange für eine Excentermaschine da.

Ein im allgemein von Anfängern (auch von mir damals) gemachter Fehler ist, dass man mit einer zu großen Erwartungshaltung ran geht. Also gerade die Kombination von sanfter Maschnine (Excenter ohne Zwangsrotation) trifft harten Audi Lack. Es ist nicht so, dass eine Politur mit einer Maschine in kurzer Zeit tolle Ergebnisse ohne Mühne erzeugt wird.

Also ich brauche für die normalen Fälle ohne Anspruch auf 100% Fehlerkorrektur schon so mind. 5-7h für ein Auto und man muß auch ordentlich Druck ausüben und damit ist das ganze auch relativ anstrengend auf die Dauer.

Wenn jetzt also nicht sofort alle Defekte verschwinden, dann lohnt es nicht gleich den große Hammer rauszuholen und eine stärkere Politur oder stärkere Maschine (Rotationsmaschine) zu ordern. Lieber mehr Zeit investieren und seiner Arbeitstechnik feilen.

Aber das soll dich jetzt nicht abschrecken. Das ist alles kein Hexenwerk und macht auch wirklich Spaß. Also mir zumindest :)

Zitat:

Original geschrieben von GrandPas

Also ich würde dir grundsätzlich auch zu den kleineren 139mm Pads raten, da kleinere Pads auf der Excenter die ja schon konstruktiv bedingt "sanft" ist einfach die stärkere Waffe ist.

*zustimm*

Ich kenne die Menzerna Pads nicht, aber ich komme bei meiner Excenter bei den Menzerna Polituren mit harten Pads (Lake Country orange) besser zurecht als mit den mittleren. Dabei ist es egal ob jetzt die Menzerna 2.500 oder 4.000 verwende.

Die mittleren Pads (Lake Country weiß) verwende ich dann für den PreCleaner nach der Politur und vor dem Wachsauftrag.

Für meine weichen Pads (Lake Country schwarz) ist mir kein vernünftiger Angwendungsfall bisher eingefallen. Da ich den Wachsauftrag von Hand wesentlich einfacher finde als den mit der Maschine.

das weiße Pad nutze ich für die 3000er Menzerna und das nicht abrasive für das Dodo Juice Lime Prime, da das minimalst abrasiv ist. Funktioniert einwandfrei.

Insofern würde ich dir zu mehr harten Pads (4-5) und ein paar mittleren Pads (2-3) raten und die weichen erstmal weglassen.

3 harte reichen für den A6 dicke.

Die 500er Menzerna kannst du dir komplett sparen, weil diese einzig auf einer Rotationsmaschine sinnvoll einzusetzen ist. Eine Excenter hat viel zu wenig Kraft um eine derart scharfe Politur durchzuarbeiten.

Jup, siehe hier in der Diskussion über grobe Schleifpasten

Ich glaube gelesen zu haben, dass die 2.500 etwas schärfer ist als die 2.000 (auch wenn die Zahl etwas anderes suggeriert) und diese stellt im Menzerna Programm damit das Ende der Fahnenstange für eine Excentermaschine da.

Ein im allgemein von Anfängern (auch von mir damals) gemachter Fehler ist, dass man mit einer zu großen Erwartungshaltung ran geht. Also gerade die Kombination von sanfter Maschnine (Excenter ohne Zwangsrotation) trifft harten Audi Lack. Es ist nicht so, dass eine Politur mit einer Maschine in kurzer Zeit tolle Ergebnisse ohne Mühne erzeugt wird.

Aber schön wärs trotzdem :cool: Ansonsten kann ich deine Aussage aus eigener Erfahrung mit dem Audi-Lack bestätigen.

Also ich brauche für die normalen Fälle ohne Anspruch auf 100% Fehlerkorrektur schon so mind. 5-7h für ein Auto und man muß auch ordentlich Druck ausüben und damit ist das ganze auch relativ anstrengend auf die Dauer.

Nicht nur du. Auch ein Profi braucht seine Zeit, wenn auch sicherlich mit anderen Ergebnissen.

Wenn jetzt also nicht sofort alle Defekte verschwinden, dann lohnt es nicht gleich den große Hammer rauszuholen und eine stärkere Politur oder stärkere Maschine (Rotationsmaschine) zu ordern. Lieber mehr Zeit investieren und seiner Arbeitstechnik feilen.

Bei Youtube findet man in den Videos von Junkman2000 richtig gute Erklärungen dazu. Zwar auf Englisch, aber sehr verständlich. Kann ich nur jedem empfehlen.

Aber das soll dich jetzt nicht abschrecken. Das ist alles kein Hexenwerk und macht auch wirklich Spaß. Also mir zumindest :)

Wenn man sich hier die ganzen Bling-Bling Prachtstücke anschaut, dann bist du definitiv nicht der einzige :D

@ Friedel_R

Aber probier doch mal die Menzerna 3000 mit den härteren Pads. Ich finde das geht einfach noch besser als mit den weicheren Pads. Klar ist das kein Unterschied wie Tag und Nacht. Im allgemeinen wird bei den Menzerna Polituren die grundsätzlich eher für Rotationsmaschinen gedacht sind bei Excentereinsatz eher harte Pads empfohlen.

Gerade das LimePrime ist mit den richtigen Pads, der richtigen Technik und der richtigen Ausdauer garnicht sooooooo minmalst abrrasiv. Da geht nen bisserl was.

Die weichen Pads würden jetzt m.E. eher bei dem LimePrime Lite das ohne abrassive Wirkung arbeitet und damit rein chemisch wirkt Sinn machen. Da ich aber kein Lite habe, kann ich das nicht beurteilen.

Aber da spielt sicher auch die individuelle Arbeitstechnik eine große Rolle mit welchen Pads man besser zu Recht kommt.

Grundsätzlich kann man sicher ein A6 auch mit 3 Pads machen, aber je mehr sich die Pads mit Politur zusetzen um so weniger Biss haben diese. Also man macht sich das Leben einfach leichter wenn man öfter mal das Pad wechselt. Und nachdem der Verschleiß pro Pads durch die geringere Einsatzdauer mit der Anzahl der Pads abnimmt, ist das Ganze auch mal aus Kostensicht betrachtet eigentlich neutral.

Was noch wichtig ist, ist eine vernünftige Beleuchtung. Eine normale Garagenbeleuchtung ist absolut nicht geeignet die Defekte überhaupt vernünftig zu erkennen. Für den Anfang reicht ein 20€ 500W Baustrahler vom Baumarkt.

Ansonsten noch ein Tipps für Anfänger:

Nicht zuviel Politur verwenden, denn viel hilft hier nicht viel. Ganz im Gegenteil. Zuviel Politur sorgt als eine Art Puffer dafür, dass die Poliermaschine ihre Wirkung nicht richtig entfalten kann. Es reichen so 4-5 kleine Kleckse (irgendwo zwischen Erbse und Kirsche)

Themenstarteram 25. Juli 2012 um 16:40

Das man Geduld braucht ist klar, ist ja kein 1200-er Schleifpapier mit dem man den Lack im nu unten hat ;-).

 

Und das ich viel Zeit brauchen werde ist klar. Habe für alles ca. 1-2 Tage Arbeit eingeplant (will mich ja nicht selbst hetzen. Da ich auch details in Angriff nehmen will (Türfälze usw.) werden es sicher 2. Da ich aber zur not auch eine Woche Zeit habe, ist das ja kein Problem.

 

Mein Aufbereiter von dem ich diese ganzen Mittelchen habe meinte auch, das ich nicht gleich das handtuch werfen soll wenn was nicht klappt, sondern das ich mich jederzeit bei ihm melden kann wenn ich Hilfe brauche. HAbe schon viel gesehen und gelesen wie man es angehen soll und bin optimistisch was das ganze angeht. Ich arbeite schließlich nicht das erste mal Handwerklich (und ja, ich sehe das Autoaufbereiten als ein eigenes Handwerk). Das man da nicht von heute auf morgen dann perfekt ist ist auch klar. Habe ja noch 4 andere Autos nach dem Audi zur Verfügung um mein Können zu verbessern (und das sind nur die unserer Familie ;-)).

Zitat:

Original geschrieben von GrandPas

@ Friedel_R

Aber probier doch mal die Menzerna 3000 mit den härteren Pads. Ich finde das geht einfach noch besser als mit den weicheren Pads. Klar ist das kein Unterschied wie Tag und Nacht. Im allgemeinen wird bei den Menzerna Polituren die grundsätzlich eher für Rotationsmaschinen gedacht sind bei Excentereinsatz eher harte Pads empfohlen.

Gerade das LimePrime ist mit den richtigen Pads, der richtigen Technik und der richtigen Ausdauer garnicht sooooooo minmalst abrrasiv. Da geht nen bisserl was.

Light cutting Pad mit dem Lime Prime - das juckt den Audi-Lack relativ wenig. Wird zwar arschglatt, aber das wars auch schon. Von einer Defektkorrektur konnte da keine Rede sein. So mein erster Versuch. Mit dem Ultimate Compound und einem Hex Pad orange ging schon ein wenig mehr. Jetzt wirds die PG1000 mit gelben Hex Pad.

@TE: Ich bin auf deine Ergebnisse gespannt. Bei mir dauerts noch ein bissel bis ich Urlaub hab und meine Bestellung da ist.

mfg

Themenstarteram 25. Juli 2012 um 17:44

Ja, auf die bin ich auch gespannt.

 

Werd vermutlich in ca. 2 Wochen dazu kommen das ganze Programm durch zu ziehen.

 

Lg Thomas

@Friedel_R

Ja also ich befürchte da reden wir aneinander vorbei. Natürlich ist das LimePrime vom Cut her in keinster Weise mit der Ultimate Compound etc. zu vergleichen. Es ist ja auch keine Politur und auch nicht für die Defektkorrektur vorgesehen.

Aber in Paraleluniversum gibt es ausführliche Berichte dazu, was alles mit der LimePrime geht wenn man sich mal die Mühe macht dieses auch tatsächlich ausdauernd anzuwenden. Da kann man sich dann bei leichten Swirls oder Hologrammen den Zwischenschritt einer Hochglanzpolitur evtl. sparen.

Aber das soll hier nicht das Thema sein. Nur besonders auf dem harten Audi-Lack ist ein softes Pad m.E. halt nutzlos und deswegen war mein Tipp sich dieses evtl. zu sparen.

An deiner Stelle würde ich eher ein härteres Pad (Also gelb) nehmen und damit dasUltimate Compund ausprobieren, denn auch für die PG1000 als "Schleifpolitur" wird nen Excenter einfach viel zu schwach auf der Brust sein.

Nachdem ich aber auch nach ein paar Autos den Wunsch verspührt habe, dass es irgendwie doch auch etwas schneller gehen muss, bin ich nach meinen leider vergeblichen Versuche mit schärferen Polituren zu arbeiten mittlerweile bei einer Rotationsmaschine mit Lake Country - Foamed Wool Buffing Pad gelandet. Dann im zweiten Schritt mit der Excenter evtl. Hologramme noch beseitigen um Hochglanz zu erzielen. Nur ist das jetzt einfach in der Handhabung schon deutlich anspruchsvoller und kostenmäßig dann schon ne ganz andere Liga. Aber das wird dann zu OT hier.

Das Problem ist, das bei der Auswahl der richtigen Poliermaschine einem klar sein muss das man "einen Tod sterben muss".

Also will man eine anfängerfreundliche Handhabung bei der man nicht so leicht Gefahr läuft den Lack zu ruinieren (was unbedingt zu empfehlen ist) dann bleibt einem nur der sanfte Excenter. Hat man allerdings eine derart "stumpfe" Waffe, dann ist klar, das der Krieg gegen den harten Lack nie schnell gewonnen werden kann.

Bei Rotationsmaschinen ist es dann entsprechend umgekehrt.

Beides, also kein Fehlerpotenzial gepaart mit schnellen Ergebnissen wird es nicht geben.

Natürlich schadet es nie alle möglichen Kombinationen aus Pads und Polituren auf einem Testspot auszuprobieren. Nur das kostet ja auch alles was.

Mein Rat an den TE wäre deshalb:

- unbedingt eine Excenter zu nehmen

- dafür die orangen Pads

- als Politur eine 2500 oder 2000 für den/bzw. die ersten Durchläufe

- danach eine 4000 für den Hochglanz.

Und was damit nicht weggeht geht m.E. wenn überhaupt nur mit häufigerer Anwendung (Also mehr Kreuzstiche etc.) weg. Für alles andere ist selbst meine Excenter mit Zwangsantrieb zu schwach.

Bei richtigen Kratzern empfiehlt sich eher vorher ein Nasschliff mit entsprechendem Schleifpapier. Das sieht auf den ersten Blick zwar dann ziemlich erschreckend aus aber wird dann mit der Poliermaschine wirklich schnell wieder schön.

Es kommt halt auch drauf an was man für Autos damit bearbeiten will. Sind da mehr harte Lacke dabei und falls der Geldbeutel es erlaubt, dann kann man sich überlegen auch gleich eine Excenter mit Zwangsantrieb zu nehmen. Da geht dann einfach nen bisserl mehr/schneller.

 

 

 

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugpflege
  5. Audi A6 : Welche Produkte?