Audi A3 ausser funktion setzen.
Hey Leute. Ich habe mal eine etwas ungewöhnliche frage.
Mein Opa ist 88 und nicht mehr Fahrtüchtig. Will aber seine Führerschein nicht abgeben und weiter fahren.
Das sehe ich und die ganze Familie als echte gefahr für Ihn und andere an. Gibt es eine möglichkeit über die Steuergeräte das Fahrzeug (Audi A3, MJ2006 Benziner) ausser funktion zu setzen? Also das er nicht mehr startet.
Beste Antwort im Thema
Ich denke, wenn Opa nicht entmündigt ist, solltet Ihr Euch mit der rechtlichen Lage befassen. Vielleicht wird das Opale ja fuchsteufelswild, wenn jemand sein geliebtes Gefährt manipuliert.
70 Antworten
Ist zwar verrückt, aber wie wäre es mit einem Totmannschalter per Fernbedienung?
Immer wenn Opa starten will aus. Enkel probiert läuft. "Opa du solltest aufhören Auto zu fahren, du kommst mit der Technik einfach nicht mehr klar"
Oh man wo habe ich bloß diese Fantasie her 😁
Ich glaube dass es keine Lösung gibt, die keinen Ärger in welcher Form auch immer nach sich zieht. Damit muss der TE eben leben, wenn es dann so wichtig und lebensbedrohlich ist. Und davon geh ich jetzt mal aus. Bevor irgendwelche Behörden eingeschaltet werden, sollte man sich schon ganz sicher sein, dass der alte Mann wirklich nicht mehr in der Lage ist, sicher Auto zu fahren und gleichzeitig eine Gefahr für andere darstellt. Unsicher fahren übrigens viele Menschen.
Wird mit Sicherheit nicht einfach.
Und jeder der hier wilde Fantasien von irgendwelchen Fallen hat, die das Auto lahmlegen, sollte mal daran denken, ob das einem älteren Menschen würdig ist, vom eigenen Enkel auf diese Art und Weise verarscht zu werden.
Wir werden alle mal alt und wollen mit Sicherheit auch nicht so behandelt werden
Also an den TE. Mach es richtig oder gar nicht.
AS60 ich stimme dir da zu. Ich kann den TE auch verstehen. Wenn die Fahrweise wirklich so schlecht ist, hätte ich auch ein Problem damit ob es zu Verantworten ist ihn fahren zu lassen. Falls was passiert, was ich nicht hoffe macht man sich halt Vorwürfe.
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Zitat:
@Esi1984 schrieb am 8. April 2015 um 13:29:50 Uhr:
Dann schick ich die Eltern der kinder die er umfährt dann zu Dir ok 😉.Zitat:
@Gurkengraeber schrieb am 8. April 2015 um 13:10:38 Uhr:
Ich bin zwar 35, und hab mit dem Opa sein noch nix am Hut, aber die Nummer ist ja ganz schön ungehörig. Völlig unabhängig davon, ob er noch tauglich ist oder nicht. Das Auto ist seins, er hat den Führerschein ganz offiziell in seinem Besitz, also macht Ihr außer mit ihm reden gar nichts. Und wenn das nichts hilft, dann könnt Ihr höchstens noch der Polizei Bescheid geben, ob die was machen können, ansonsten macht Ihr ebenfalls gar nichts.Hab während meines Zivildienstes in nem Altenheim gearbeitet, und das, was mir am meisten auf den Sack ging, war die Bevormundung der Kinder. Egal wie störrisch die Alten waren.
Nee die schickst Du zu ihm, ganz einfach. So wie es bei jedem Unfall der Fall wäre. Und soweit mir bekannt ist, werden Kinder auch von unter 88 Jährigen überfahren. 🙄
Mit diesem "denkt jemand endlich auch mal an die Kinder" Totschlag Argument kann man auch alles abwürgen. Er muss es selbst einsehen, bzw. ein Arzt seine Untauglichkeit feststellen. Die Behörden müssten in diesem Fall die Erlaubnis entziehen.
Aber ist ja auch egal, Ihr seid ja seine Familie. Wenn für Euch der Zweck die Mittel heiligt, dann ran. Aber jede technische Lösung wird Euch nur noch mehr Probleme bringen. Soviel steht fest.
Zitat:
@martinb71 schrieb am 8. April 2015 um 15:32:47 Uhr:
Ist zwar verrückt, aber wie wäre es mit einem Totmannschalter per Fernbedienung?Immer wenn Opa starten will aus. Enkel probiert läuft. "Opa du solltest aufhören Auto zu fahren, du kommst mit der Technik einfach nicht mehr klar"
Oh man wo habe ich bloß diese Fantasie her 😁
[ ] Du kennst die Funktion eines "Totmannschalters".
Mit scheintoten Autofahrern hat das nichts zu tun 😉
der Oppa kriegt einen Chip implementiert. Immer wenn er sich dem Auto nähert, wird automatisch das Steuergerät abgeschaltet und die Kiste läuft nicht mehr.
So macht man das heutzutage.
Zitat:
@Esi1984 schrieb am 5. April 2015 um 16:04:24 Uhr:
ADAC wird das auto nirgendwo hin schleppen da es in der Garage steht 😉. Die schleppen nicht von zuhause zur Werkstatt.
Wieso sollte der ADAC das nicht tun? Ich kenne das nämlich anders.
Bei einem Bekannten hat es geholfen die Schlüssel ab und an zu verstecken. Der hatte allerdings eine Stammwerkstatt, die er immer angerufen hat und die da mitgemacht hat. Vielleicht gibt es beim ADAC eine "Rote Liste"?
Ansonsten eben Konflikt bzw. das Angebot das Taxi zu bezahlen oder ihn zu fahren.
Bzw. werde ich wohl irgendwann ein Schreiben aufsetzen, dass mich meine Kinder/Verwandten in dieser Hinsicht später mal "entmündigen dürfen". Man muss einfach selbst entscheiden wo und wann Schluss ist und wenn man sich ein Auto leisten kann, reicht es in 90 % der Fälle auch für ein Taxi ab und an. Nur:
Wenn es so weit ist, dass man entscheiden sollte, kann man es selbst nicht mehr. Wenn schon mehrere Unfälle passiert sind, sollte eigentlich der Punkt überschritten sein, deshalb vorsorgen (sofern das irgendwie geht).
Zugegeben, schwierige Situation.
Ich habe im Familienkreis auch eine Situation, die mir nicht mehr behagt. Eltern sind auch beide im Alter vorangeschritten und meines Erachtens, trotz der von ihnen angewandten vorsichtigen Fahrweise, nicht mehr in dem von mir erwarteten Fahrtauglichkeitsstand.
Der, meiner Meinung, einzige praktikable Weg ist der immer wieder dezent angesprochenen anderen Möglichkeiten sich fortzubewegen. So verbreite ich eisern immer wieder mein Vorhaben, mit 65zig nur noch Mercedes, und zwar ständig andere Modelle zu fahren (damit meine ich die Abschaffung des eigenen Autos und stattdessen die Nutzung des Fahrdienstetes von Taxi's), praktizieren zu wollen und nicht mehr so blöd sein werde, selbst für die Beförderung meines "Skeletts" zuständig zu sein. Flankiert mit den Bemerkungen über die tatsächlichen, eigentlich horenden Kosten für die Fahrzeughaltung, der im Alter eigentlich sich reduzierenden Fahrleistung und den weiteren Annehmlichkeiten, sich nicht mehr um Fahrzeugwartung, Reifenwechsel, Autowäsche und all den anderen Kleinkram, kümmern zu müssen. Ist eigentlich ganz einfach in einer gescheiten Kosten/Nutzungsrechnung ein Argument gegen ein eigenes Auto und autoarkes Fahren zu kreieren. Zudem ist das, auf das notwendige Maß eingeschränkte Nutzen eines Fahrdienstes auch nicht so uncool. Hatte persönlich noch keine unguten Erfahrungen hiermit.
Im Hinblick auf die mit dem zunehmenden Alter (leider) zunehmende "Altersstarrigkeit" für mich die einzig praktikable Möglichkeit den Herrschaften den Verzicht auf's eigene "kutschieren" schmaghaft zu machen und unterschwellig an deren Vernunft zu appelieren. Wie gesagt, gescheite Kosten/Nutzungsrechnung ist, gerade bei der alten, doch noch eher auf Sparsamkeit ausgerichteten Generation, ein nettes Argument. Man muss es eben auch verstehen das Ego umzudrehen und klarzumachen, dass Taxifahren ein gewisses Statussymbol ist, welches sich bei dieser Sachlage locker finanzielle gegenüber der Haltung eines eigenen Fahrzeugs rechnet.
Alternativ, den Vorschlag eines Kollegen fand ich gar nicht übel, einfach mal ein Sicherheitstraining verschenken und dafür sorgen (das sollte ein wenig Stichelei eigentlich schon helfen), dass diese auch wahrgenommen wird. Für mich, da ich schon diverse Sicherheitstrainings absolviert habe, kaum denkbart, dass hiernach die Selbstüberschätzung noch in dem vorherigen Maß existiert. Evtl. ist der Instruktor des Sicherheitstrainings hierbei dann auch ein verläßlicher Part, der dies dann, als neutrale Person, unterstützt und die Schwächen deutlich aufzeigt.
Du könntest aber auch ganz einfach den Transponder aus den
Schlüsseln ausbauen, dann springt der Wagen zwar kurz an,
ist dann aber 2 Sek. später wieder aus.
Fahren ist so nicht möglich.
LG
Swen
Ich hab doch erst mal geschaut, ob der Beitrag vom 01.04. ist. Aprilscherz war mein 1. Gedanke. Aber nee, der TE meinst das wohl echt ernst.
Also Auto manipulieren oder Schlüssel klauen geht nun mal GARNICHT. Ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Opa, bzw. Sachbeschädigung und rechtlich höchst Bedenklich.
Da wird Opa wahrscheinlich richtig Wild und womit? Mit Recht!!!!!
Ihr könnt es nur auf die vernünftige Art versuchen, ihm ins Gewissen reden. Auf der anderen Seite sollte natürlich auch immer jemand da sein, der ihn Fahren kann. Dann fällt es ihm wahrscheinlich leichter, nicht selbst zu fahren.
Evtl. ein Brief über die vermutliche Fahruntüchtigkeit an die Führerscheinstelle mit Auflistung der Sachschäden der letzten 2 Jahre.
Beim nächsten Schaden, den er an fremden Eigentum verursacht, würd ich dafür sorgen, das die Polizei den Schaden aufnimmt. Dann haben die evtl. eine Möglichkeit, eine Prüfung der Fahrtauglichkeit zu veranlassen.
Mehr geht nicht!
Viele Grüße
Thomas
Zitat:
@puls130 schrieb am 8. April 2015 um 22:24:12 Uhr:
So verbreite ich eisern immer wieder mein Vorhaben, mit 65zig nur noch Mercedes, und zwar ständig andere Modelle zu fahren (damit meine ich die Abschaffung des eigenen Autos und stattdessen die Nutzung des Fahrdienstetes von Taxi's), praktizieren zu wollen und nicht mehr so blöd sein werde, selbst für die Beförderung meines "Skeletts" zuständig zu sein.
Dann hoffe mal, dass das Renteneintrittsalter nicht auf 75 oder so erhöht wird....
Ich finde es schlimm, wenn man Senioren auf so hinterhältige Art und Weise, anders kann ich es nicht nennen, austricksen will. Das ist einfach widerwärtig. Stasi- bzw. NSA-Methoden, um die Jungs von der anderen Feldpostnummer auch zu nennen.
Entweder sie sind fahrtüchtig oder sie sind es nicht.
Wenn sie es nicht sind, entscheidet darüber die Führerscheinstelle, wobei Blechschäden kein Anhaltspunkt dafür sind.
Offensichtlich getrauen sich die Ärzte aber auch nicht ein entsprechendes Attest auszustellen, das die Fahruntüchtigkeit bestätigt, mit dem man bei der Führersteinstelle vorstellig werden kann. Möglicherweise ist das ein gut gemeinter Rat wegen dem Alter.
Und die Tatsache, dass Blechschäden passiert sind, die passiert vielen jungen Leuten auch. Man muss hier ja nur lesen. Über die Anzahl der Schäden und die Schadenshöhe wurde ja auch nichts gesagt.
Man will den alten Herren halt bevormunden und er hat Recht, dass er sich das nicht gefallen lassen würde.
Die Würde des Menschen, auch die von Senioren, ist unantastbar.
Und das Argument mit dem Kind das zählt nicht. Wie viele Kinder wurden von jungen Heißsporen überfahren?
Opa hustet Euch allen was; er kauft einen neuen Wagen und euer Erbteil ist futsch.....😁
P.S. vielleicht verschuldet er sich auch hochkratig und ihr erbt die Verbindlichkeiten! 😉