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Arbeitsweg - Alternative zum Auto

Themenstarteram 4. November 2019 um 22:31

Hallo zusammen,

wie wohl bei vielen hat sich mein Arbeitsweg mit dem Auto die letzte Zeit katastrophal verschlechtert, darum suche ich eine Alternative. Ich besitze den A Führerschein. Mein einfacher Arbeitsweg beträgt 15 km, mit 4km Autobahn (zur Not auch umfahrbar, aber meist schon gestaut ab Auffahrt). Meine Frage ist, ob sich für mich eher ein 125er (250er?) Roller oder ein kleineres wendiges Motorrad lohnt, um sich zwischen den Autos hindurchzuquetschen. Habt ihr Tipps nach was ich Ausschau halten könnte? Budget liegt bei max. 2000 Euro. Danke und Gruß

Beste Antwort im Thema

Mit meinem 110er fahre ich täglich 2x10km Autobahn (+2x15km andere Strassen).

Und ich kann nach etlichen Jahrzehnten sagen: Sooo dämlich sind deutsche Autofahrer gar nicht. Auch nicht die Bus- und Brummifahrer, die eine noch höhere Disziplin haben (regelmäßig Spurwechsel beim überholen).

Autobahnen sind die sichersten Strassen, Übersehen (beim Ab- oder Einbiegen) gehört eher zum stressigen Stadtverkehr mit seiner Reizüberflutung.

Insbesondere wenn das Wetter suboptimal ist - dunkel und Regen oder Schneetreiben, lege ich die notwendige Strecke am liebsten auf der Autobahn zurück.

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Ja, machen. Aber für 15km brauchst Du ganz sicher kein Zweirad mit mehr als 125 Kubik. Ein schmales Fahrzeug ist gut, aber die Lenkerbreite (+Spiegel) ist fürs Durchschlängeln relevant.

Einfach alle Händler in der Nähe abklappern und mit den Leuten sprechen. Gute Händler wissen, was zu dir passt...

Da du auch bei Regen und Schnee fährst wäre ein Roller schmahl und kurz für die Aktion sicher richtig. 4Takt gute Bremsen (Einspritzer) der wäre mal ne Idee

aprilla sport city : https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-aprilia-sportcity-250/k0

Da Du ja selbst Auto Fahrer bist, solltest Du wissen wie gefährlich es ist, sich da mal eben durchzuschlängeln.

Mit nem Moped 125ccm rate ich von Autobahn Fahrten generell ab, je nach Fabrikat bist gerade mal so schnell wie ein LKW und Autos die mit 150 oder mehr von hinten kommen werden Dich evt. nicht rechtzeitig wahrnehmen. Wir Zweiradfahrer sind das schwache Glied im Straßenverkehr ohne Schutz. Moped ja, 125er auch ok, meide Autobahnen und sei sehr sehr vorsichtig beim durchschlängeln.

Wenn er die Autobahn meidet, kann er ja gleich nen 50er anschaffen...

Autobahn hat der TE nur 4km. Das sollte doch irgendwie gehen.

125er

Mit meinem 110er fahre ich täglich 2x10km Autobahn (+2x15km andere Strassen).

Und ich kann nach etlichen Jahrzehnten sagen: Sooo dämlich sind deutsche Autofahrer gar nicht. Auch nicht die Bus- und Brummifahrer, die eine noch höhere Disziplin haben (regelmäßig Spurwechsel beim überholen).

Autobahnen sind die sichersten Strassen, Übersehen (beim Ab- oder Einbiegen) gehört eher zum stressigen Stadtverkehr mit seiner Reizüberflutung.

Insbesondere wenn das Wetter suboptimal ist - dunkel und Regen oder Schneetreiben, lege ich die notwendige Strecke am liebsten auf der Autobahn zurück.

Fahre schon seit ca 1996 mit einer 125er im Sommer zur Arbeit. Da waren auch jahrelang so ca 8 Kilometer Autobahn dabei. Eine 125er (damals REBEL, jetzt Varadero) schafft schon ihre 100 und das langt für die rechte Spur locker aus. Verbrauch ist immer so um die 3L auf 100 Kilometer und Parkplatzprobleme hat man auch nicht. Aber im Winter würde ich mir das nicht antun. Eine gefrorene Pfütze langt für den Abflug und im Dunkeln bei Sauwetter ist die Sicht durch das Helmvisier auch nicht wirklich optimal. Man hat ja keinen Scheibenwischer. Außerdem - wenn es richtig kalt ist, ..- na gut, bei mir sind es auch 40Km einfach.

Das mit dem ganzjährig würde ich mir wirklich durch den Kopf gehen lassen. Später die Rente im Rollstuhl oder mit Rollator genießen - das muß nicht wirklich sein, so schön es auch mit dem Moped ist - es ist halt kein wirkliches Allwetterfahrzeug.

Themenstarteram 5. November 2019 um 16:02

Erstmal danke für die zahlreichen Antworten!

Der Aprilia gefällt mir gut, der 125er wird mir auch reichen denke ich. Gibt es noch weitere Modelle, die ihr empfehlen könnt?

Ich fahre nebenbei auch Motorrad und die Gefahren sind mir bekannt (auch schon schmerzhaft am eigenen Leib erfahren). Bei schlechtem Wetter / tiefstem Winter würde ich den Roller natürlich stehen lassen.

Bzgl. Autobahn würde ich einfach austesten.... Die Ausweichstrecke ist auch immer gestaut, und gefühlt wird dort rücksichtsloser gefahren.

Zitat:

sei sehr sehr vorsichtig beim durchschlängeln

Mach/muß ich ständig wenn ich mit dem Moped unterwegs bin :D Natürlich auch an der Ampel ganz vorfahren und innerorts überholen, wer das als Mopedfahrer nicht tut, ist selbst schuld. :D Ne im Ernst, macht man das, muß man echt aufpassen, sollte die Ampelphasen kennen und sich im klaren sein, daß man im Ernstfall immer der Dumme ist. Also ich habs beim Durchschlängeln schon ein paar Mal geschafft andere Spiegel zu touchieren, ist aber zum Glück immer alles glimpflich verlaufen.

Ich würde nach einem Markenroller, z.B. Piaggio, Gilera, Aprilia, Derbi, mit 15PS Ausschau halten, die laufen ganz gut. Ein Roller ist bei Schlechtwetterfahrten die bessere Wahl, durch das Beinschild bekommt man nicht so viel Niederschlag ab.

Themenstarteram 6. November 2019 um 11:41

Was haltet ihr denn von diesem Angebot? Ist ein größerer, aber Reserven sind besser als zu wenig PS? :)))

 

https://m.mobile.de/.../287037483.html?ref=srp

Motor so robust, dass die 30k km nicht das Problem sein sollten. Piaggios LEADER-Block ist ein sehr haltbares Stück Technik, wenn nicht daran herumgebastelt wurde. Ist noch die Vergaserversion, was ich aber für den hier gefragten Zweck nicht als nachteilig ansehen würde. Aber trotz 19 PS fühlt sich der Antrieb nur wenig kräftiger an, als die 15PS 125er-Version, die es von dem Typ auch gibt. Dafür ist aber das Drehzahlniveau nicht ganz so hoch... Für 1000 Euro kann man den nehmen, denn TüV muss neu, Reifen vielleicht auch, wenn man lieber einen Allwetterreifen mag, was man empfehlen sollte und es muss ein prüfender Blick unter die häßliche Beindecke erfolgen, nicht dass da drunter etwas verborgen werden soll. Und Probefahren müßte man unbedingt, da es ganz sicher kein Schönwetterfahrzeug ist, sondern reichlich bewegt wurde...

Ich finde diese Aussagen wieder sehr gelungen... Hoffe das tröstet als diejenigen, die irgendwas haben, aber gehofft haben die doppelte Laufleistung zu erzielen...

@Chacruna

Mit dem Moped (BMW K und FZR) über die BAB zur Arbeit habe ich mir auch schon angetan und hat mich persönlich nicht wirklich begeistert.

Probleme?

Mal abgesehen davon, dass man stets Wechselklamotten mitschleppen und sich dann umziehen muss, fand ich persönlich die Fahrten bei Dämmerung/Dunkelheit nicht wirklich prickelnd.

Sofern man nicht stur mit 87 km/h hinter einem LKW her fährt, stehen Spurwechsel an, die bei den Geschwindigkeiten auf der BAB nicht ganz ohne sind. Sprich Du kannst beim Moped schwerer einschätzen, wie schnell der Hintermann ist.

Die Alternative wäre, dass man halt selbst schnell fährt. Aber auch das fand ich nicht wirklich überzeugend, da man dann von rechts fahrenden PKWs (Spurwechsel nach links) gerne übersehen wird.

Ende vom Lied? Wenn ich mit dem Moped gefahren bin, dann halt im Sommer (keine Dunkelheit) und die deutlich längere Strecke über Landstraßen. BAB mit dem Moped war und ist mir persönlich einfach zu gefährlich.

Gruß

Frank

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