App für Batterietemperatur
...mit der man in Echtzeit bspw. die Batterietemperatur auslesen kann ? Wers kennt, analog zu "Scan my Tesla" beispielsweise ? DDa habe ich ein Dongle im CANBUS stecken...
54 Antworten
Hier ein sehr interessanter und fundierter Artikel aus dem Teslalager, was von solchen Werten zu halten ist:
https://teslamag.de/.../...-tesla-batterien-lange-leben-faktoren-62454
Ich lade weiterhin bis 80% und fahre den Akku nicht leer. Vorheizen im Winter ist gut für den Akku und um mehr mache ich mehr erst mal keine Sorgen.
Den SoH kann bimmerflow nicht anzeigen, weil der Wert im Auto gar nicht existieren dürfte. Ex existiert nur der die aktuelle maximale Energiemenge. Und dieser Wert schwankt eben , hauptsächlich ausgelöst durch Temperaturschwankungen. Einen echten SoH zu bestimmen ist sehr aufwändig und ich bezweifle dass die nötige genaue Messtechnik dafür verbaut ist.
Zitat:
@sky3891 schrieb am 30. April 2024 um 09:39:12 Uhr:
Schade, der SoH war für mich eigentlich der Grund für eine App wie Bimmerflow.
Das kannst du über die BMW cardata Datenarchiv anfordern. Aber ob der SoH sehr genau ist?
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Davon habe ich gehört, würde ich mir auch anschauen. Soweit ich weiß, erstellt Bimmerflow auch eine Historie mit "SoH" bzw. max. Energiemenge. Vermutlich macht BMW nichts anderes. Dann kann man über die Historie vielleicht immerhin einen Trend erkennen.
Was ich aber herauslese ist die Wichtigkeit der Batterietemperatur. Hat mich vorher nie interessiert, weil Leasing. Mit dem Kauf finde ich eine Live-Anzeige per CarPlay spannend. Sollte mit Bimmerflow ja gehen. Da kann ich dann wie beim sportlichen Verbrenner erst mal bisschen fahren, bis das Öl auf Temperatur ist. Bevor man dann durchlädt. Wird dann bei der Batterie im Winter ähnlich sein 😁.
Zitat:
@AF_Auto schrieb am 30. April 2024 um 07:43:57 Uhr:
https://teslamag.de/.../...-tesla-batterien-lange-leben-faktoren-62454
Wirklich interessant, v.a. dass hoher Nickelanteil die Lebensdauer ungünstig beeinflusst.
Die Neue Klasse wird Akkus mit einem erhöhten Nickelanteil und weniger Kobalt haben, so wie jetzt die LFP-Zellen beim TM3..
Zitat:
@sky3891 schrieb am 30. April 2024 um 12:34:48 Uhr:
Da kann ich dann wie beim sportlichen Verbrenner erst mal bisschen fahren, bis das Öl auf Temperatur ist. Bevor man dann durchlädt. Wird dann bei der Batterie im Winter ähnlich sein 😁.
Es gibt hier mehrere Unterschiede zum kalten Motor beim Verbrenner:
1. Die Batterie im i4 kann (siehe M50) mindestens 400kW abgeben, d.h. für die kleineren Modelle mit 250kW wird es selbst bei einer richtig kalten Batterie kaum Einschränkungen geben.
2. Beim i4 ist die Mechanik vom Akku entkoppelt, d.h. man hat nur eine chemische Belastung, und keine erhöhte mechanische Belastung.
3. Kritisch bei Kälte ist sowieso eigentlich nur die Energiezufuhr, also das Laden. Unter 0°C-Batterietemperatur könnte die Batterie beim Laden beschädigt werden (unumkehrbare Prozesse).
Aus dem Grund würde ich mir da keine Sorgen machen. Du hast das BMS, das immer dafür sorgt, dass du dem Akku nicht schadest. Bei kaltem Akku wird langsamer geladen, bei zu heißem Akku wird die Leistung gedrosselt usw. Ein Warmfahren wie beim Verbenner ist daher in meinen Augen absolut unnötig.
Lediglich fürs Schnellladen macht es Sinn, den Akku warm zu bekommen, d.h. entweder Vorheizen oder eben schnell auf der AB fahren 😉
Der verlinkte Artikel oben behauptet zumindest, dass hoher Entladestrom bei Kälte ähnlich schädlich ist wie hoher Ladestrom.
Im normalen Betrieb wird der Akku zumindest im norddeutschen Winter bei mäßigen Minustemperaturen allerdings kaum warm, wie ich mit Deep OBD feststellen durfte.
Freigegeben bei Kälte werden übrigens nur 350 kW, der Boost ist bei sehr niedrigen Temperaturen nicht verfügbar.
Wenn der Akku richtig kalt ist, dürfte die Leistung sogar noch weiter reduziert sein. Da gab es ja auch Berichte von Straßenparkern letzten Winter.
Ansonsten hast du natürlich Recht, dass hohe Ströme immer problematich sein können, aber da bist du eben wieder beim Punkt "was sind hohe Ströme?". Bei 400kW und dem 400V-Akkupack sprechen wir von 1.000A an maximalem Strom, den der Akku mindestens liefern kann. Im Alltag wirst du dich also vermutlich eher zwischen 20% und 50% des möglichen Stroms bewegen.
Zusammengefasst gibt es sehr wenige Szenarien, wo man wirklich dem Akku schaden kann. Unter ca. -2°C Zelltemperatur wird der Akku im i4 während der Fahrt immer beheizt soweit ich weiß, und wie wir vom Schnellladen wissen, geht das relativ zügig. Und nach oben raus nimmt ja ebenfalls das BMS die Leistung weg, egal ob beim Beschleunigen oder beim Laden.
Zitat:
@calagodXC707 schrieb am 29. April 2024 um 22:15:39 Uhr:
Hallo,Ich habe heute BimmerFlow aus dem AppStore geladen und mit dem Dongle von Nexlink von NEXAS gekauft bei Amazon verbunden
Die Daten konnten auf das IPhone 14pro ausgelesen werden und angezeigt werden. Ich hab mal einen „Screenshot“ angehängt.
Muss mich jetzt mal damit befassen was mir das Programm so anzeigt und ob es via Apple CarPlay während der Fahrt Daten auf dem Display des i4 anzeigt.
BimmerCode ging auch zu verbinden, aber da habe nur kurz zwei Punkte wie Heckklappensteuerung geöffnet aber nichts codiert.Gruß aus EN
Also wie man am Bild von der heutigen Fahrt erkennen kann, ist die Darstellung unter Apple CarPlay immer noch optisch einfach gestrickt, aber die Infos sind ja identisch zur App. Funktioniert also alles.
Ich finde 96 % SoH nach 3k KM auch erstmal erstaunlich gering denn ich hätte eher >98% erwartet.
Reichweiten von >380-390 KM habe ich auch noch nicht gesehen, bei 90% SoC da kommt hoffe ich noch was in Richtung > 400-450 KM im Sommer. Der M50 und ich sind ja noch Neulinge miteinander.
Die erste Reiss beginnt in 10 Tagen mit Fahrradträger und 2 E-Bikes auf der AHK.
Wie die Batteriegesundheit zu beurteilen sein wird werden ich über die nächsten Jahre erleben.
Ich bleibe positiv neugierig auf die BEV Zeit
Gruß aus EN