Anhänger: gebremst, leicht, günstig, 300 cm lang (zumindest mehr als 250 cm)

Wahrscheinlich findet sich leichter ein Auto mit frischem TÜV, scheckheftgepflegt und ohne Wartungsstau für 500 EUR als mein Wunsch.

Bevor wir vom Preis sprechen: ich habe NICHTS im Internet gefunden (vielleicht auch nur schlecht gesucht).

Zugmaschine ist ein Fiat Punto. Erlaubt: 400 kg ungebremst, 1000 kg gebremst.

Transportaufgaben: 90%++ geschnittene Hecken aller Art, Gartenabfälle, gelegentlich Möbel bis 250 cm länge (+ Packung). Außerdem kleine Landmaschinen zum Service (Kleintraktor Kubota, diverse Anbauteile), Aufsitzrasenmäher für große Flächen. Der Kubota ist 2:30 lang (mit Hydraulikgestänge noch etwas länger).

Meine Wünsche an den Anhänger:
- gebremst und 250 cm++, am besten 300 cm Ladefläche
- so leicht wie möglich(!)
- Bordwanderhöhung
- Plane (nicht unbedingt Hochplane)
- gebraucht - so günstig wie möglich.

Beispielbild...

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1593926951-276-343

...erfüllt KEIN wichtiges Kriterium, aber so ähnlich stelle ich mir das Ding vor (mit Plane drüber - für alle Regenfälle).

Budget: 0,00 EUR, aber wenn der Anhänger alles erfüllt, bin ich bereit, einige Hunderter draufzulegen :-D

Suchgebiet: ganz Deutschland. Ich würde ihn mit dem Zugfahrzeug abholen, und den Trip mit etwas verbinden, was ich ohnehin früher oder später vorhabe - es gibt so viele Sehenswürdigkeiten auf unserer 2do-Liste, dass es kaum einen Flecken gibt, den wir nicht mit einem touristischen Zweck verbinden könnten. Mit einem Bj. 2004-Punto mit 60 PS möchte ich aber nicht auf Weltreise und ich will auch keine Anhänger aus dem Ausland einführen.

45 Antworten

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. November 2021 um 08:06:02 Uhr:



Zitat:

@Martyn136 schrieb am 3. November 2021 um 23:16:25 Uhr:



......
Aber von den Kosten her rentiert sich ein Zweitwagen für diesen Zweck doch nie.

Wenn man einen Zweitwagen für 850€ kauft und noch knapp sieben Jahre fahren kann macht das immer noch 125€ Wertverlust pro Jahr. Wenn man jetzt noch mit 150€ pro Jahr für Wartung und Reperaturen rechnet, und 300€ pro Jahr für die Haftpftlichversicherung zahlt, sind das auch zusammengezählt 575€ pro Jahr.

Um das wieder reinzufahren müsste die Spritersparnis schon bei 360l im Jahr bzw. 30l im Monat liegen.

*****

Und wenn du dir jetzt extra einen teuren Spezialanhänger für 1.800€ kaufen musst statt einem billigen, gebrauchten Standardanhänger für 350€, dann sieht die Bilanz noch schlechter aus.

Was Zweitwagen betrifft passt die Rechnung nicht so ganz.
Die haben auch Mehrwert weil man flexibler ist.
Im Falle einer Reperatur stellt man einen bei der Werkstatt ab und hat noch immer einen da.

Der teurere wird geschont.
Weniger Wartung für den.

Selbst die Versicherung wird nicht so viel teurer weil man ja dann statt einen Wagen für 15000km einfach einen für 5000 und einen für 10000km versichern kann.

Viele heutige Autos mit Partikelfilter haben Probleme im Kurzstreckenverkehr. Die bekommen den Filter nicht sauber freigebrannt. Versuchen es imm wieder und haben daher einen extrem hohen Verbrauch.

Zweitwagen können auch z.B Cabriolets sein.
Oder besonders praktische Fahrzeuge für den Stadtverkehr.
Oder Transportspezialisten, oder Autobahn oder....

Und gebremste Anhänger sind grundsätzlich sicherer als ungebremste. Wenn auch fehleranfälliger.

Das ein Zweitwagen sinnvoll sein kann um dem Erstwagen extreme Kurzstreckenutzung oder Schlechtwegefahrten zu erstparen habe ich ja schon geschrieben.

Bei der Versicherung oder Wartung des Erstwagens spart man aber nicht viel.

Bei den Versicherungsbeiträgen geht es meist um Peanuts zwischen den km-Abstufungen. Da zahlt man dann vielleicht bis 8.000km dann 618,90€, bis 15.000km dann 661,40€, bis 30.000km 703,90€ und über 30.000km 758,90€.

Ähnlich ist es beim Longlife-Ölwechselservice ob der nun nach 19 Monaten oder 22 Monaten fällig wird, und ob man ein paar Monate oder später neue Bremsbeläge braucht.

Bei mir deutet sich an, dass der Punto seine Versicherungskosten mehr als einfährt (ich kriege wohl ca. 500 EUR zurück für den BMW, wenn ich unter 31k km bleibe in 2021). Netter Bonus in Aussicht.

Nichtsdestotrotz: das Kurzstreckenfahrzeug wird klein bleiben. Wenn der Anhänger, wie ich ihn beschrieben habe, nicht existiert oder sehr teuer ist, werde ich wohl auf Länge verzichten. Dann wird es einfach...

Auch auf Höhe und Abdeckung kann ich verzichten.

Haupteinsatz ist Transport von Garten-Zeug: Kleintraktoren, Geräte, Gestrüpp.... Nebeneinsatz: Transport von sperrigen Dingen für den oder aus dem Haushalt. Das ist jedoch SO selten, dass sich 3000 EUR für den Anhänger nicht lohnen. Dann miete ich lieber einen anderen Anhänger oder einen Transporter beim Verleiher 400 m von mir entfernt, oder lasse liefern/abholen.

Flexibilität brauche ich bei den Maschinen und beim Garten-Zeug. Haushaltsgegenstände müssen eher selten spontan zur Reparatur, beschafft oder entsorgt werden...

Ich versteh noch nicht wozu du eine erhöhte Boardwand brauchst. Ein vernünftiges Netz zur ladungssicherung müsste dir laut deinen Aussagen reichen. Ansonsten eine günstige flachplane um den Boden zu schützen kostet auch nicht die Welt.

Sich für die seltenen größeren Transportaufgaben etwas zu mieten / Lieferkosten zu bezahlen, ist ein sinnvoller Weg. Die 1000€ mehr am Anschaffungspreis fährt man im Leben nicht rein.
Man könnte sogar so weit gehen, sich die Laubgitter zu sparen. Wenn die 300€ mehr kosten, kann man einige Fahrten zur Annahmestelle tätigen, bis es sich lohnt, die doppelte Menge auf einmal zu fahren. Zeit nicht mitgerechnet.

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Was spricht gegen einen 1300 kg Anhänger, außer das höhere Leergewicht? Ziehen darf ihn der Punto doch auch, nur halt nicht ganz voll.

Was wiegt denn der Kubota? Sprich, was wäre als Leergewicht für dich noch okay?

Der Kubota wiegt ca. 250 kg - aber das ist irrelevant. Er hat Allradantrieb und soll den Anhänger nur vom Grundstück bis zur Grundstückgrenze ziehen. Das könnte ich auch selbst machen (händisch) - wäre aber mühsam, und da zum Rand des Grundstücks ein kleiner Anstieg ist, wäre das erst am Ende meiner Strongman-Karriere (die ich noch nicht angefangen habe) möglich. Ich meine damit: wenn der Anhänger den Traktor nicht anhebt, dann kann er unabhängig vom Gewicht gezogen werden (bei zwei Achsen würde ich auch 20 Tonnen ziehen - kein Problem). Und er WIRD ihn nicht anheben, weil auf der Deichsel eine gewisse Last liegen sollte.... Alles Andere erledigen vier Räder auf dem unbefestigten Teil des Grundstücks (mit mir drauf sind es ja schon mindestens 320 kg - jenachdem, wie gut ich gefrühstückt habe, und wie viel Material sonst auf mir drauf ist (Helm, Forst-Kleidung usw.).

Es spricht nichts gegen 1300 kg traglast.... Außer meiner VÖLLIGEN Unkenntnis der technischen Zusammenhänge, inwiefern so ein Anhänger sinnvoll wäre. Wenn der Anhänger unter 1000 EUR bliebe, und das Mehrgewicht 50 Kilo wäre, wäre er u.U. ein Treffer. Wenn er 250 kg mehr wiegt, verzichte ich lieber ganz...

arbeitest du im Gartenbau?

Aktuell ist bei meinen Eltern Laubsaison, da fällt viel an ... in ihrer Region kostet der Container "Gartenabfall" 4qm ~100 EUR inkl. 7 Tage ... An und Abfuhr .. da passt soviel rein mit ein wenig hüpfstopfen😁😁, das wird noch untern Nachbarn geteil,. kleiner Container wird günstiger.. da wird noch nicht mal über einen Anhänger für diesen Zweck nachgedacht ... außer man hat Spass & Zeit am Anhänger durch die Gegend fahren ...

Da gibt es auch etliche die haben einen Anhänger im Garten zu stehen, aber wenn man mal ehrlich ist, die werden fast außschließlich alle 2 Jahre zur HU gefahren 😁 ... alles unhandliche (weiße Ware) kann man sich doch heute liefern lassen, oder man mietet sich mal was für einen Tag wenn der IKEA leer gekauft werden soll ...

@tartra

Aus teurer Erfahrung einen Anhänger teilt man nicht gibt nur Ärger und es kostet deine nerven

Er meint aber wahrscheinlich eher,nen Container zu teilen

Anhänger ist sicher doof,Einer stellt ihn unter,Einer lässt ihn zu,Einer pflegt und wartet ihn und Einer ärgert sich,wenn die Anderen lediglich den Gebrauch aufteilen

Zitat:

@tartra schrieb am 6. November 2021 um 11:25:07 Uhr:


arbeitest du im Gartenbau?

(...)

Sogut wie....

Auf der Übersicht ist etwa 60% unseres Grundstücks... Norddeutschland, kaum fünfstellig wert, aber eben groß. Nicht auf dem Bild sind die Tonnen Gestrüpp, die ich schon geschnitten und weggeschafft habe... Siehe aktuelles Gerät. Aber ich gebe auf. Geht nicht, man kommt einfach nicht weiter mit dem sumpfen "Waffen"...

Rechts und links am Rand wachsen Haselnüsse und Ahorne wie bescheuert...

2,5 m sind wegen des Kleintraktors notwendig. Der ist bestellt, aber wird erst im Dezember geliefert.

3 m wären tatsächlich gut, um evtl. Möbel zu transportieren. 2,5 m sind gesetzt, 3 m sind eine Option.

Ja genau meinte der bestellte Container wird sich geteilt, da die Bäume eh auf/nahe den Grundstücksgrenzen stehen und sich die Nachbarn glücklicherweise verstehen und nicht zanken welches Blatt nun von welchem Baum kommt...

Ja, leider hat so ein "Gemeinschaftsanhänger" viel Potenzial um Streit zu verursachen, sehr sinnvoll wär es jedoch schon ... wie gesagt der normale Privatanhänger steht sich bei den meisten kaputt als er in Gebrauch ist ....

Für den sporadischen Gebrauch gibt es Mietanhänger ....

Für das Gestrüpp gibt es zur Miete starke Häcksler, dann wird das recht kompakt und ein Container schluck dann schon eine ganze Menge ... ich würde das nicht selbst entsorgen fahren ... Wie sind den die Preise in deiner Region für Containerdienste? Teilweise bieten das auch GaLa Firmen an, die gleich mit einem Monsterhäcksler anrücken dann ist das in 1h erledigt ...

Da ich zufällig so ein Containerschubser bin, hier die Preise die ich im Kopf habe:

Grünabfall 147€/t zzgl der Container, 7cbm 70€ Containergebühr, 18cbm 100€, zzgl MwSt. (Variiert natürlich regional)

7cbm Grünschnitt wiegen im Schnitt knapp max eine Tonne, eher aber weniger.
Dann landest du bei ca 260€ für 7cbm Grünzeug. Ist bei jährlichen Heckenschnitt rentabel, aber nicht wirklich bei so einem Grundstück. Da würde ich eher selbst anliefern, zumal es in den Kommunen ja teils auch Annahmestellen gibt, die es nach cbm abrechnen.

Bei uns sind es auf kommunaler Abrechnung z.b. 5€ pro halbem cbm bei Selbstanlieferung.

Ich zahle bei selbst Anlieferung 60€/t allerdings braucht man das bei mir in der Gemeinde nahezu nicht da wir 11mal im Jahr Grünabfuhr haben da darf man 4cbm grünschnitt zur Biotonne stellen.

Nochmal: Mietanhänger ist bereits Tagesgeschäft.

Ich hätte gern meinen Eigenen. Der Vermieter ist auch schon im Boot, wenn ich etwas kaufen will.

Häcksler ist zu teuer. Habe einen Eigenen (Benzin, mit Spindel) bis 4 cm, ist aber Arbeit. Häcksler ist gut für Kompostproduktion, aber nicht als Generallösung.

Nachbarn habe ich nicht. Die Nachbarn sind rechts die Kommune (Grünpflege über den Dorfverein - also durch mich, das kommt also noch dazu) und links bin ich selbst der Nachbar (links ist ein Bach, gehört der Kommune, am Ufer, gehört mir, lasse ich der Natur den freien Lauf). Nach vorne ist eine (durch den Nachbarn) gepflegte Hecke, nach hinten ist ein Landwirtschaftsweg, der kein Gestrüpp produziert.

Es führt kein Weg an der Entsorgung vorbei. Osterfeuer war auch ein Thema, die letzten zwei Jahre aber auf Eis.

Also: Entsorgung....

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