Alltags-Ami aus den 90ern

Hallo Leute, Fernseher ist ausgeschaltet, das Trauerspiel der Bayern heute kann ich nicht mehr mit ansehen. Jetzt folgt ein etwas längerer Text, gleich vorne weg.

Ich fahre im Moment einen 2004er Astra H mit schlappen 1,6 Litern Hubraum und 105 Pferden. Da der Wagen immer wieder etwas rumspinnt und ich ab Oktober wenig Stadtverkehr, dafür öfter längere AB-Strecken fahren muss, werde ich den Opel verkaufen, da ich ihn jetzt noch mit wenig Wertverlust los werden könnte. Ich möchte gerne etwas "bisschen" 😁 größeres.

Seit einiger Zeit interessiere ich mich stark für US-Fahrzeuge. Niedrige Drehzahlen auf der AB bei Richtgeschwindigkeit, eine Lenkung, die so leicht geht, dass man das Lenkrad mit dem kleinen Finger bewegen könnte, die Federung so weich, dass man keine Bodenwelle mehr spürt und sofaartige Sitze, das klingt einfach nach einem entspannten Fahrgefühl. Das hätte einfach was. Aus Kostengründen sollte er Euro 2 packen und gasfest sein. Vmax ist egal, wenn ich will kann ich den Opel auch auf 190 beschleunigen, aber das muss nicht sein 😉

Da ich als angehender dualer Student nur 1 Auto unterhalten kann, muss es auf alle Fälle alltagstauglich sein. Das heißt, es wird wohl etwas aus den 90ern werden. Airbag, ABS und Winterfestigkeit ist Pflicht.

Was ich nicht will:
Mustang, Camaro, Transam und Co. also halt keine Muscle-Cars oder Pony-Cars
Pick-Ups und SUVs sind für mich unnötig.
Cadillac Seville, Deville und Eldo mit Northstar-Motor (Zylinderkopfschraubenproblem, kennt hier wohl jeder)
Chrysler Neon,Sebring, PT Cruiser und die verwandten Dodges sind lächerlich, sorry
den Alero, weil(auf die Gefahr, dass ich hiermit im US-Forum anecke) er das Klischee vom hässlichen Plastikinnenraum einfach voll erfüllt.
ein Cop Car (ziviler Crown Vic oder Grand Marquis wäre OK)

Ich habe mich bereits selber informiert und eingelesen und der User "Dynamix" hat mir bereits per PN und im U25 Blog viel weiter geholfen. Saabkyles Channel kenne ich auch auswendig. Daher habe ich auch bereits einige Modelle rausgesucht. Leider sind sie alle sehr weit weg, also einfach anschauen,probefahren und wenns nix is halt wieder heim is nicht (komme aus Oberbayern). Ich poste dennoch ein paar Beispiele:

http://suchen.mobile.de/.../193119231.html ist mein aktueller Favorit. Ist schon recht modern, aber noch ein klassischer Sedan mit 2 Sitzbänken und Lenkradschaltung. Der PA gilt als robust. In Deutschland sehr selten.

http://suchen.mobile.de/.../188269326.html
der hier schaut aus wie ein alter 70er Jahre Straßenkreuzer. Leider findet man nur wenig über diese Modellreihe. Ist der puncto Ersatzteile und Fahrverhalten noch alltagstauglich?

http://suchen.mobile.de/.../190974771.html

http://suchen.mobile.de/.../192061109.html

Town Car gibt´s leider noch keins für den Preis und ich glaube dass 5,50m auch echt extrem sind, da steht man ja einen halben Meter auf der Fahrbahn wenn der geparkt ist.

So jetzt die Frage: Bin ich auf dem richtigen Weg mit den gezeigten Modellen? Ist ein Ami überhaupt das Richtige für mich?
Sorry falls es zu lang geworden ist 😉

LG

Beste Antwort im Thema

Der blaue Riviera war meiner den habe ich voriges Jahr im Sommer bei dem Händler verkauft , der Peis den er aufruft ist was hoch. Fahersitz verstelluzng geht nicht , wahrscheinlich nur ne kleinigkeit , aber ABS ist ausgefallen und mir konnte keiner wieterhelfrn warumund es wieder instand setzten. Ich vermute da ich einen Unfall rechts hatte ist der Radsensor hin oder irgendwo das Kabel gebrochen, ansonsten ein schönes Auto fahrt gut und der Verbrauch ist auch ok , aber es ist was dran zu machen und keiner weiß was es kostet , habe aber noch diverse Chromteile , Scheiben und sonsziges im Keller liegen , der Händler wollte es nicht . Ach casseten laufwerk hat auch irgend einen fehler

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Zitat:

Original geschrieben von DonC



In der Zeit, in der andere den Motor aus der Karosserie ausheben, bau ich den N* locker aus....

Mit Hebebühne und entsprechendem Werkzeug bau ich den N*-Drivetrain in ca 2,5-3 Stunden aus.

DAS ist genial gebaut!

Das kann gut sein, wenn man sich gut mit dem Motor auskennt und das nötige handwerkliche Wissen und Equipment besitzt 🙂 Ich habe so eine Prozedur davor nur noch nie gesehen. Hatte mir das doch irgendwie anders vorgestellt. Diese Zylinderkopf-Bolzen-Geschichte gibt es wahrscheinlich auch bei keinem anderen Motor. Hätte GM halt gleich Timeserts reingetan, wäre der Northstar mit Sicherheit kein schlechter Motor.

BTW: Wirklich direkt auf meinem Schulweg seh ich gestern ein Cadillac Deville letzte Generation (also 99-05) direkt auf einem Parkplatz von einem Händler für exotische Wägen (meist verkaufen die alte Stretchlimos). Der baut seinen Showroom grad rum, und das gute Stück steht deswegen draußen. Leider kein Datenblatt. Hab gleich angehalten und mir den mal von Nahem anzuschauen. Ist schon echt ein imposantes Teil,das Heck ist richtig wuchtig 😁 Leider war der Händler nicht in seinem Büro, ich werde ihn zwar nicht kaufen , wenn er überhaupt verkauft wird, aber hätte trotzdem gerne paar Worte mit ihm gewechselt 😉 Morgen werd ich vielleicht nochmal vorbei schauen.

Suche liegt derzeit etwas auf Eis wegen Prüfungen ( Montag zum Glück die Letzte), der 93er Deville ist sowieso weg.
Mein Plan ist jetzt einfach so lange mein jetziges Auto zu behalten, bis der 300C erschwinglich ist oder mal irgendwann DAS Angebot reinkommt.
Hab mir heute den 2001er DeVille nochmal angeschaut, der hier in der Stadt steht.
Der Händler dann : "Der wird bald exportiert, der braucht 40 Liter und das will hier keiner" *facepalm*
Eigentlich viel zu schade, auch wenn er schon 280k km runtergelaufen hat.

Zitat:

Original geschrieben von RoteWelle


Suche liegt derzeit etwas auf Eis wegen Prüfungen ( Montag zum Glück die Letzte), der 93er Deville ist sowieso weg.
Mein Plan ist jetzt einfach so lange mein jetziges Auto zu behalten, bis der 300C erschwinglich ist oder mal irgendwann DAS Angebot reinkommt.
Hab mir heute den 2001er DeVille nochmal angeschaut, der hier in der Stadt steht.
Der Händler dann : "Der wird bald exportiert, der braucht 40 Liter und das will hier keiner" *facepalm*
Eigentlich viel zu schade, auch wenn er schon 280k km runtergelaufen hat.

Der braucht aber sicher keine 40 Liter nicht einmal 20...

Ich bin kein Experte, aber ich hab hier gerade was gefunden, das mir ziemlich verheißungsvoll scheint.

http://suchen.mobile.de/.../193114675.html

Scheint in gutem Zustand zu sein und fährt sogar mit einem V8 auf. Den gleichen Block haben Mustangs und Crown Vics der Ära auch unter der Haube, hat einen sehr guten Ruf bezüglich Laufleistung und Zuverlässigkeit.

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Zitat:

Hatte mir das doch irgendwie anders vorgestellt. Diese Zylinderkopf-Bolzen-Geschichte gibt es wahrscheinlich auch bei keinem anderen Motor. Hätte GM halt gleich Timeserts reingetan, wäre der Northstar mit Sicherheit kein schlechter Motor.

DA biste total auf dem Holzweg....

Der N* hat nur wenig Probleme...

Er hat Ölverbrauch - zumindest die älteren
Er hat Ölverlust wegen zu porösem Alu, schlechten Blockteileabdichtungen oder Kurbelwellensimmerringen.
Er hat Gewindeproblem.
Er braucht regelmässig Wartung bzw. neuen Riemen für die Wasserpumpe.
Nur wenige Blöcke oder Zylinderköpfe reissen - meistens durch Fehlbehandlung, fehlender Wartung bzw ewiges Rumfahren mit Gewindeproblem, denn im Gegensatz zu anderen läuft der N* dennoch...

Das wars dann aber auch schon.

Gibt es bessere Motoren - ja sicher.
Aber nur wenige V8, die sooo sparsam mit derselben Leistung soo lange zuverlässig laufen.

Gibt es schlechtere - soviele kann man gar nicht zählen....

Schau dir einfach mal die Timeserts Website an, dann weisst du bei welchen Motoren es überall Gewinde-Probleme gab.....

Porsche, Subaru, BMW, .....

Mal abgesehen davon hat der N* nämlich nicht viele Probleme - mal im Vergleich zu den längenden Steuerketten- und einlaufenden Steuerkettenradproblemen von BMW, Mercedes und VW.

Oder den Zahnriemenproblemen bei Opel und VW.

Oder den Turboproblemen bei VW, Audi, BMW...

Oder den abfallenden Kühlwasserschaufeln bei BMW...

Oder den einlaufenden Nockenwellen bei VW und Audi

Oder den reissenden Zylinderköpfen bei allen Turbomotoren...

oder oder oder...

Alles Schrott gegen den N*.

Und Ford USA?🙂

Zitat:

Original geschrieben von V8-Berti


Und Ford USA?🙂

Henry Ford war ein Freund von Hitler...und maßgeblicher Geldgeber...wenn er auch zu seinen eigenen sehr gut war...

Daher bin ich historisch sehr belegt gegenüber Ford (Porsche übrigens auch...) - auch wenn ich die Lincoln echt gut finde - Hitler finde ich heute noch zum weit weglaufen...

War ne blöde Geschichte aber Henry Ford war eh eine sagen wirs mal "merkwürdige" Persönlichkeit. Seine Firma und diejenigen die Ford zu dem gemacht haben was es heute ist können leider nichts dafür.

Ich glaube nicht das heutzutage noch eine Horde Antisemiten im Vorstand von Ford sitzt 😉

Zitat:

Daher bin ich historisch sehr belegt gegenüber Ford (Porsche übrigens auch...) - auch wenn ich die Lincoln echt gut finde - Hitler finde ich heute noch zum weit weglaufen...

Und bei den "Kraft-durch-Freude-Wagen" holst Du die Thompson mit großem Magazin aus dem Kofferraum?😁😉

Zitat:

Original geschrieben von mbjadcnein



Zitat:

Daher bin ich historisch sehr belegt gegenüber Ford (Porsche übrigens auch...) - auch wenn ich die Lincoln echt gut finde - Hitler finde ich heute noch zum weit weglaufen...

Und bei den "Kraft-durch-Freude-Wagen" holst Du die Thompson mit großem Magazin aus dem Kofferraum?😁😉

so ähnlich ... 🙂

Natürlich können heutige Mitarbeiter nix dafür.

Aber ich kann heute auch nix für Hitler - hatte damals noch gar nicht gelebt.

Dennoch darf ich mich im Ausland als Nazi beschimpfen lassen.

Beispiel gefällig?

Fliegt mal nach England, Frankreich und Griechenland. Das bildet doch sehr....

Hatte vor Jahren eine Begegnung sehr besonderer Art im Flugzeug von Paris nach New York.

Ein Rabbi, dessen Ahnen damals nach NY und Frankreich geflohen sind. Er hatte auch ein völlig falsches Bild vom heutigen Deutschland und deren Einwohner...grad so als ob Hitler heute regieren würde...

Er musste 8 Stunden neben mir sitzen - anfänglich war es ihm sichtlich unangenehm - nach 8 Stunden war er wohl mit den heutigen Deutschen versöhnt...wir haben zusammen gelacht wie dumm viele Vorurteile doch sind und wie sie uns blockieren....und zwar jeden einzelnen

Zitat:

Original geschrieben von DonC



Zitat:

Original geschrieben von mbjadcnein


Und bei den "Kraft-durch-Freude-Wagen" holst Du die Thompson mit großem Magazin aus dem Kofferraum?😁😉

so ähnlich ... 🙂

Natürlich können heutige Mitarbeiter nix dafür.

Aber ich kann heute auch nix für Hitler - hatte damals noch gar nicht gelebt.

Dennoch darf ich mich im Ausland als Nazi beschimpfen lassen.

Beispiel gefällig?

Fliegt mal nach England, Frankreich und Griechenland. Das bildet doch sehr....

Hatte vor Jahren eine Begegnung sehr besonderer Art im Flugzeug von Paris nach New York.

Ein Rabbi, dessen Ahnen damals nach NY und Frankreich geflohen sind. Er hatte auch ein völlig falsches Bild vom heutigen Deutschland und deren Einwohner...grad so als ob Hitler heute regieren würde...

Er musste 8 Stunden neben mir sitzen - anfänglich war es ihm sichtlich unangenehm - nach 8 Stunden war er wohl mit den heutigen Deutschen versöhnt...wir haben zusammen gelacht wie dumm viele Vorurteile doch sind und wie sie uns blockieren....und zwar jeden einzelnen

Genauso muss man sich als Amerikaner von den Deutschen Politik erklären lassen und was die "bösen Amis" alles verbrochen haben. Das kotzt mich genauso ab. Vor allem wenn man (als Land) Dreck am Stecken hat sollt man die Klappe halten.

Zitat:

Original geschrieben von DonC



Zitat:

Original geschrieben von V8-Berti


Und Ford USA?🙂
Henry Ford war ein Freund von Hitler...und maßgeblicher Geldgeber...wenn er auch zu seinen eigenen sehr gut war...

Daher bin ich historisch sehr belegt gegenüber Ford (Porsche übrigens auch...) - auch wenn ich die Lincoln echt gut finde - Hitler finde ich heute noch zum weit weglaufen...

Wenn du danach gehst, kannste deinen Cadillac auch gleich verkaufen..

Als ob Ford der einzige war... Alfred P. Sloan von GM und die Rockefellers mit der Standard Oil mit all ihren nachfolgenden Firmen (etliche Oelfirmen und Marken bei denen wir heute tanken) stecken da genauso drin.

Ich glaube nicht, das die Nachrkriegsautos und vor allem ab den 60-70ern bis heute mit dem Thema noch allzu viel zutun haben 😉

P.S.. Ich z.b. mag Lincoln nicht wegen Ford, sondern weil es das erste US-Auto war das ich auf amerikanischen Boden gesehen habe, meine Verwandschaft dort so einen hatte, wegen Abraham Lincoln (nachdem die Firma benannt wurde) und wegen Henry M. Leland (derjenige, welcher uebrigens auch Cadillac gegruendet hat und der der aufstrebenden US-Maschinenbau und Automobilindustrie das Thema Praezision beigebracht hat. Ich kann seine Autobiographie "Master of Precision" nur empfehlen!).

Zitat:

Original geschrieben von Zin-Azshari



P.S.. Ich z.b. mag Lincoln nicht wegen Ford, sondern weil es das erste US-Auto war das ich auf amerikanischen Boden gesehen habe, meine Verwandschaft dort so einen hatte, wegen Abraham Lincoln (nachdem die Firma benannt wurde) und wegen Henry M. Leland (derjenige, welcher uebrigens auch Cadillac gegruendet hat und der der aufstrebenden US-Maschinenbau und Automobilindustrie das Thema Praezision beigebracht hat. Ich kann seine Autobiographie "Master of Precision" nur empfehlen!).

In dem Kontext ist es irgendwie witzig, dass Cadillac ausgerechnet aus der Henry Ford Company entstanden ist. 😁

Zitat:

Original geschrieben von Miep87



Zitat:

Original geschrieben von Zin-Azshari



P.S.. Ich z.b. mag Lincoln nicht wegen Ford, sondern weil es das erste US-Auto war das ich auf amerikanischen Boden gesehen habe, meine Verwandschaft dort so einen hatte, wegen Abraham Lincoln (nachdem die Firma benannt wurde) und wegen Henry M. Leland (derjenige, welcher uebrigens auch Cadillac gegruendet hat und der der aufstrebenden US-Maschinenbau und Automobilindustrie das Thema Praezision beigebracht hat. Ich kann seine Autobiographie "Master of Precision" nur empfehlen!).
In dem Kontext ist es irgendwie witzig, dass Cadillac ausgerechnet aus der Henry Ford Company entstanden ist. 😁

Jop das stimmt. Schon maechtig interessant wie damals die heute bekannten Groessen der US-Automobilgeschichte miteinander verstrickt waren !

Da kann man gar nicht genug Literatur drueber ansammeln..

Zitat:

Original geschrieben von amgolfV



Genauso muss man sich als Amerikaner von den Deutschen Politik erklären lassen und was die "bösen Amis" alles verbrochen haben. Das kotzt mich genauso ab. Vor allem wenn man (als Land) Dreck am Stecken hat sollt man die Klappe halten.

Wohl wahr.

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Noch Fragen?

Ihren Zenit allerdings haben sie längst überschritten.

MfG
DirkB

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