Allgemeine Kaufberatung
Hallo liebes Forum,
ich möchte mich erst einmal vorstellen. Ich bin 20 Jahre alt und bestreite ein duales Studium im öffentlichen Dienst. Wie mein Profil schon hergeben sollte fahre ich momentan einen Opel Corsa C 1.0 mit 58 PS, der mich leider nicht ganz so glücklich macht und in gewisser Weise auch ein Notkauf war.
Dies ist der Grund, warum ich mir nächstes Jahr (so ab Juni, kommt auf den Preis des "neuen" Autos an) ein "neues" Auto kaufen möchte. Und hier bitte ich dringend um Rat, auch wenn dies vielleicht noch ewas früh ist. Ich habe nämlich noch nicht so den richtigen Plan was ich mir anschaffen soll. Von VW Golf oder Polo über den neuen Hyundai i30 und Suzuki Swift bis hin zu BMW 1er und Audi A3 habe ich mich schon erkundigt, so recht ein Fazit bilden kann ich mir aber nicht.
Ich bin mir noch nicht einmal im Klaren darüber, ob es ein Neuwagen oder Gebrauchtwagen werden soll. Aber erstmal zu meinen Wünschen und Kostenrahmen:
Hauptaugenmerk liegt auf der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Autos. Ich habe wahrlich keine Lust das teuer gekaufte Auto in den nächsten paar Jährchen andauernd in die Werkstatt zu bringen! Aber auch das Optische ist mir wichtig, weshalb für mich leider kein Renault, Dacia oder Citroen in Frage kommt, die gefallen mir einfach nicht 🙁 Das Auto sollte so 90 PS (oben offen 😁) haben und nicht viel mehr als kombiniert 6,5 Liter verbrauchen. Benziner oder Diesel ist mir eigentlich Wurst. Wobei ich glaube, dass sich ein Diesel bei mir nicht lohnt. Spritzig sollte das Auto dennoch zu fahren sein.
Weiterhin sieht mein Fahrerprofil so aus das ich während der praktischen Phase des Studiums alle 2 Wochen täglich circa eine halbe Stunde (15-20 km ein Weg) zur Arbeit fahre und dann noch so 2-3 mal die Woche nachmittags zum 5-9 km entfernten Fitnessstudio düse! In der Studiumsphase fahre ich alle 2 Wochen 2mal die Woche circa 30-40 km zur Uni. Dazwischen sind nur kleine Fahren von 3-25 km vorgesehen. Daher glaube ich das sich ein Diesel nicht lohnt. Auch habe ich bei den Turbomotoren á la VW Golf bzw. Polo Angst, dass ich dadurch dem Turbo und der Steuerkette etc. schade. Leider reizt mich ein Turbomotor wegen der Spritzigkeit und des Antritts sehr.
Wie ihr seht habe ich keine Ahnung, was es denn für ein Auto sein soll. Nächstes Jahr werde ich für den Wagen 15.000 € maximal zur Verfügung haben!
Ich bitte euch daher, mir Vorschläge zu machen, was für ein Auto und Motor ihr empfehlen würdet und warum. Ich werde dann dazu Stellung nehmen 🙂
Sollte ich was vergessen haben sagt bitte Bescheid, ich ergänze das dann umgehend 😉
Ich hoffe ihr könnt mir helfen und verbleibe daher
mit freundlichem Gruß
der Verwirrte
Beste Antwort im Thema
wenn es überwiegend ums günstige autofahren geht, betrachten wir es mal mathematisch aus betriebswirtschaftlicher sicht:
max. 15.000€ zur verfügung
man kaufe ein solides auto nach persönlichem geschmack für < 2000€, min. euro2 norm
und fahre es noch ein paar jährchen
man lege den verbleibenden betrag abzüglich einer reserve für evtl. reparaturen sinnvoll an
(geld für reps. sollte immer beiseite gelegt werden, egal wie neu oder alt ein auto ist)
geschissen auf +/- 1-2 liter verbrauch
(10.000€ bei 5% zinsen p.a. = 500€/jahr taschengeld)
geschissen auf das, was sich unsere politiker noch alles ausdenken werden
ist mal ein "neues" auto fällig, sind ja immer noch die 10.000€ vorhanden und der "alte" bringt garantiert noch ein paar mäuse!
billiger kann man nicht autofahren!!!
35 Antworten
Erstmal nochmal vielen lieben Dank für die vielen vielen nützlichen Antworten 🙂
Über LPG habe ich auch schon nachgedacht da meine Eltern seit Jahren glücklich mit Autogas rumkurven. Ich glaube allerdings nicht, dass sich das für mich lohnt, da ich viel zu wenig fahre. Bei einer Jahreskilometerleistung von 10.000 km (die ich weißgott nicht erreiche, zumindest dieses Jahr) und ohne Einbezug von Startbenzin würde sich bei einem Mehrverbrauch beim Gas von 1,5 L auf 100km die Anlage erst nach 4-5 Jahren lohnen. Außerdem ist ja noch lange nicht jedes Auto "gasfest".
Beim Diesel stören mich leider die überaus hohen Steuern. Da die Versicherung da wohl auch teurer wird und der Sprit an sich auch weiß ich wirklich nicht wie sich das im Gegensatz zum Benziner amortisieren wird.
Nur zur Info, ich denke es sollte ein 2-3 Jahre alter Gebrauchter werden, da der schon den größten Wertverlust hinter sich hat.
Ich dachte evtl an BMW 116i oder VW Golf 1.4 TSI? Jetzt mal den Verbrauch ignorierend! 😁
MfG
verwirrter15
PS: Welche Geldanlage erwirtschaftet denn, außer jetzt der Wertpapiermarkt, eine Rendite von 5%? Wenn mir jemand diese Anlage zeigen könnte würde ich ihm die Füße küssen 😁
Je nachdem wie alt der Diesel ist geht es mit den Steuern. Mein jetziger Diesel wird nach CO2 besteuert und da spare ich gegenüber meinem alten Skoda Diesel rund 140€ im Jahr. Das macht sich schon bemerkbar.
Gruss Zyclon
den 116i hab ich schon gefahren, das ist eine völlig lahme gurke (trotz der 122ps)
tsi und 116i sind bekannt für probleme mit der steuerkette.
das mit den 5% würde ich dir ja gerne verraten,
aber das mit dem füße küssen hält mich irgendwie davon ab....😁
ich fahre keine regelmässigen Strecken um die 40 KM und ich komme locker auf 12 - 14000 im Jahr, das wundert mich jetzt!🙂 trotzdem, wenn man an der tanke steht, und sich jedesmal nicht ganz so arg beklaut vorkommt, 🙂 das ist schon was wert, zumal ja die Spritpreise definitiv weiter steigen. geh mal langfristig bzw. Mittel fristig von 2 Euro aus der Liter .... da ist Gas für um die hälte schon was schönes, zumal, ja und zwar egal ob Diesel oder LPG, die höheren anschaffungskosten auch mit dem höherem Restwert nochmals entgegengerechnet werden kann. Wenn du für 2500 Euro umrüstest, pder 2000, bekommst du die nach 5 jahren natürlich nicht komplett wieder, aber eben doch zum Teil...
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Es gibt zwischenzeitlich aber auch schon viele bereits umgeuestete Gasfahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Das lohnt sich dann schon...
VG
Markus
Zitat:
Original geschrieben von Kawaman1974
wenn es überwiegend ums günstige autofahren geht, betrachten wir es mal mathematisch aus betriebswirtschaftlicher sicht:max. 15.000€ zur verfügung
man kaufe ein solides auto nach persönlichem geschmack für < 2000€, min. euro2 norm
und fahre es noch ein paar jährchenman lege den verbleibenden betrag abzüglich einer reserve für evtl. reparaturen sinnvoll an
(geld für reps. sollte immer beiseite gelegt werden, egal wie neu oder alt ein auto ist)geschissen auf +/- 1-2 liter verbrauch
(10.000€ bei 5% zinsen p.a. = 500€/jahr taschengeld)geschissen auf das, was sich unsere politiker noch alles ausdenken werden
ist mal ein "neues" auto fällig, sind ja immer noch die 10.000€ vorhanden und der "alte" bringt garantiert noch ein paar mäuse!
billiger kann man nicht autofahren!!!
So ähnlich habe ich es irgendwo schon geschrieben, dass mache ich so schon seit guten 25 Jahren und das funktioniert.