Mercedes ist mit (fast) allen Modellen auf dem falschen Weg
Interessante Diskussion: ist Mercedes mit den EQ Modellen auf dem falschen Weg...
Mercedes ist mit ALLEN Modellen auf dem falschen Weg (naja, mit fast allen, die aktuelle G-Klasse geht noch).
A-Klasse soll(te) eingestellt werden: böser Fehler
EQ Modelle sind alle (ausnahmslos) schweinshäßlich
Die normalen Modelle sind sich alle viel zu ähnlich, differenzieren sich viel zu wenig.
Der neue CLA mit seinem komischen Lichtband ist ein schlechter Witz.
Kurz und gut: Mercedes ist momentan geschlagen.
Geschlagen mit einem Chief Design Officer der es nicht kann und mit einem CEO der es nicht merkt.
Die Ära dieser blechgewordenen Versagerei wird auf dem Gebrauchtwagenmarkt billig nach unten durchgereicht werden - und das ist auch gut so.
Spannend nur, ob da jetzt schnell nochwas kommt, oder ob die Marke so in Schieflage gerät, das es kein Halten mehr gibt.
Just my 2 (provoking) cents.
74 Antworten
Zitat:
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Die von @Fahrkomfort genannten 15,8 kW/100 km halte ich für einen Rechenfehler, Tschuldigung. Aber ich habe aus ernsthaften Interesse auch mal einen BMW iX gefahren (hatte wenigstens 2,5t Anhängelast) und habe mit einem Strommesser ermittelt. Wagen vollgeladen, zwei Strecken jeweils mit Rückkehr abgefahren und dannach wieder mit Messung geladen. Das Ergebnis: für die insgesamt 170 km musste ich 62 kWh "tanken". Das macht statt den angegebenen 22 kWh/100 km dann doch 36 kWh/100 km. Somit sind die Angaben (wie beim Verbrenner) mit Faktor 1,5 zu multiplizieren, um ein reales Ergebnis zu haben.
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Rechenfehler?
Wenn Sie mit einem Strommesser gemessen haben, mit wieviel kW-Leistung haben Sie dann überhaupt geladen? 3,6kW? Haben Sie dann bei solch niedrigen Ladeleistungen auch den sehr niedrigen Wirkungsgrad des fahrzeugseitig verbauten AC-Ladegeräts berücksichtigt? Ein Wirkungsgrad von 66% klingt da realistisch (wäre genau ihr Faktor 1,5 --> 1,5kWh Energie aus der Dose führen zu 1kWh gespeicherter Energie im Akku)...bei 11kW oder noch besser DC steigt der Wirkungsgrad i.d.R. auf über 90% beim Laden.
Ich habe mal in meinem Archiv nach einem Beleg gesucht, gut sind hier "heftige" 16,2kWh/100km. Wäre dann eine Gesamtreichweite von ca. 685km. Unter Top-Bedingungen (25°C), nicht im Winter. Zum Nachladen bräuchte man dann bei einem Wirkungsgrad von 90% (leistungsstärkeres Wechselstromladen oder lieber gleich Gleichstromladen) 18kWh für 100km. Aber nicht Faktor 1,5...
Und selbst bei Ihren 36kWh/100km nachgeladen am iX...da liegen wir bei einem Treibstoffenergiegehalt von 3...4l/100km im Äquivalent. Welcher GLS schafft 3..4l/100km?
Zum Preis und ob man es sich leisten kann: Ja, gebraucht (Junger Stern) geht das natürlich. Aber das ist doch bei Verbennern nicht anders. Es macht immer mehr Sinn, einen Leasingrückläufer zu kaufen, als einen Neuwagen. Was kostet denn eine S-Klasse oder ein GLS in dem Segment? Die gibt's doch auch nicht für 50k...da kann man sich echt aufregen, dass eine S-Klasse 150k kostet und dass das nichts für die Breite Masse ist.
Wie ich bereits schrieb: wenn man mal auf das Entwicklungspotenzial schaut, was da jetzt noch im Massensegment kommt: der neue CLA oder der Smart #5 sind ja genau die Beispiele für die fortlaufende Entwicklung. Wenn man mal 2, 3 Jahre nach vorne denkt, dann werden iX und EQS wie technische Dinosaurier wirken. Aber die gibt es ja jetzt schon zu erschwinglichen Preisen gebraucht.
Zitat:
@MBauer2101 schrieb am 9. August 2025 um 09:21:50 Uhr:
Die von @Fahrkomfort genannten 15,8 kW/100 km halte ich für einen Rechenfehler, Tschuldigung. Aber ich habe aus ernsthaften Interesse auch mal einen BMW iX gefahren (hatte wenigstens 2,5t Anhängelast) und habe mit einem Strommesser ermittelt. Wagen vollgeladen, zwei Strecken jeweils mit Rückkehr abgefahren und dannach wieder mit Messung geladen. Das Ergebnis: für die insgesamt 170 km musste ich 62 kWh "tanken". Das macht statt den angegebenen 22 kWh/100 km dann doch 36 kWh/100 km. Somit sind die Angaben (wie beim Verbrenner) mit Faktor 1,5 zu multiplizieren, um ein reales Ergebnis zu haben.
Von 0 auf 100 % in etwa 2 Minuten. Dann wäre die "German Reichweitenangst" schon mal weg gewesen und das Ladesäulenproblem gleich gar nicht entstanden.
Das mit 1,5 kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, da muss die Anzeige im BMW extreme falsch gehen. In meinem Mercedes ist sie sehr genau. Man muss natürlich immer die 10-15% Ladeverluste dazurechnen aber keine 50%
Das mit dem Standardakku wechseln in 2 Minuten ist auch pure Fantasie. Mann stelle sich mal vor welche Mengen an Tauschakkus da bei den Tankstellen lagern müssten. Und was soll der Unsinn mit lebenslanger Garantie? Gibt es die bei einem Verbrenner auch auf irrgendwas? Die Batterie kostet nicht mehr so viel und sie kann auch in den meisten fällen repariert werden und muss nicht komplett ersetzt werden. Bekomme ich einen neuen ICE Motor wenn er nach 200000km nicht mehr so sparsam ist oder mehr Öl verbraucht?
Der Faktor bezog sich auf die Angaben des Herstellers beim Verbrauch. Hat noch nie bei einem Verbrenner hingehauen (außer, man zuckelt hinter einem LKW her), haut nicht beim Stromer hin. Messung erfolgte bei 22kW-Ladung. Und klar will ich den realen Verbrauch, den ich wieder hineinstecken muss, wissen. Alles andere ist Augenwischerei.
Und was ist an den 2 Minuten Phantasie? Mit entsprechenden Robis von unten ist das sogar noch eine weit übertriebene Zeit. Ein Bekannter (in solchen Automatisierungen tätig) schätzt sogar nur unter einer Minute plus Bezahlzeit (Freigabevoraussetzung).
Und @blackbird2483: Stell dir mal die Mengen an Sprit vor, die die ganzen Verbrenner benötigen. Klappt doch auch, das Argument ist ist ja wohl nicht sehr nachvollziehbar.
@Fahrkomfort: Dass der E-Antrieb effizienter ist, habe ich auch schon erwähnt. Dennoch stimmen die Angaben meiner Erfahrung nach bei keinem Hersteller, egal welcher Antrieb. Deshalb der Faktor. Hat mit der Ladeverlustleistung NULL zu tun.
Aber gut, ihr habt ja solche "Sparwunder", wünsche ich euch noch viel Spaß damit.
Zitat:
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@Fahrkomfort: (...) Dennoch stimmen die Angaben meiner Erfahrung nach bei keinem Hersteller, egal welcher Antrieb. Deshalb der Faktor. Hat mit der Ladeverlustleistung NULL zu tun.
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Sorry, aber das ist eine Falschaussage. Wenn Sie von außen mit einem Strommesser messen, messen Sie alle Ladeverluste mit. Die stecken dann automatisch in Ihrer Bilanz. Und das sind ja nicht nur Wechselverluste im fahrzeugseitigen AC-Ladegerät. Dazu kommen noch Eigenerwärmung des Akkus und am wichtigsten: der Verbrauch der Steuergeräte, die während des Ladevorgangs nicht einschlafen, sowie das Mitladen der verbauten 12V-Batterie. Da kommt locker ein kW zusammen, das nicht den Akku speist, sondern die Verbraucher und die Abwärme. Das haben Sie in Ihrer Messanordnung am iX von Außen alles mitgemessen. Je langsamer Sie laden (niedrige Ladeleistung), desto höher ist der Anteil dieser Ladeverluste, da insbesondere die Verbraucher länger aktiv sind.
Das Fahrzeug ermittelt aber mit einem Steuergerät direkt in der Hochvoltbatterie, wieviel Strom während der Fahrt entnommen wird und errechnet darauf basierend einen Durchschnittsverbrauch. In meinem angehängten Beispiel steht ja sogar eine Angabe, um wieviel % der Ladestand des Akkus reduziert wurde --> 14%. Wenn das Betrug um den Faktor 1,5 wäre, müsste der Akku ja nach Ihrer Logik 170kWh Kapazität besitzen, um den hohen Verbrauch betrügerisch zu kaschieren...hä? Welcher Hersteller würde das tun? Das macht gar keinen Sinn.
Die Verbrauchsangabe in einem E-Fahrzeug stimmt gemessen an der Reichweite sogar ziemlich genau. Nur so sind genaue Reichweiten- und Ladeplanungen über das Navi möglich. Gerade durch die prozentgenaue Angabe des Ladestandes würden kleine Abweichungen zu großen Fehlern bei der Restreichweite führen. Man sollte aber für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines E-Autos wissen - und da haben Sie einen wichtigen Punkt - dass die Menge an Strom, die man nach einer Fahrt zuführen muss, aufgrund der oben genannten Ladeverluste höher ist, als die Menge, die man während der Fahrt verbraucht hat.
Trotzdem haben Sie mit Ihrer Messanordnung etwas wichtiges im Umgang mit einem E-Auto bewiesen: wer nur an der Haushaltssteckdose lädt (2,2kW, oder einphasig 3,6kW), zahlt ordentlich drauf, einfach weil der Ladevorgang aufgrund seiner langen Dauer nicht besonders effektiv ist. Das ist aber für viele, die zu Hause laden eh kein Problem, da hier dann meistens Solarstrom vom Dach kommt.
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Zitat:
@Fahrkomfort schrieb am 10. August 2025 um 13:15:40 Uhr:
...wer nur an der Haushaltssteckdose lädt (2,2kW, oder einphasig 3,6kW)...
Wo steht denn das? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wenn ich 22kW schreibe, meine ich auch 22kW. Aber gut, für mich ist diese Unterhaltung beendet, da ich zum wiederholten Male falsch zitiert wurde. Macht keinen Sinn.
Zitat:
@MBauer2101 schrieb am 9. August 2025 um 09:21:50 Uhr:
Die von @Fahrkomfort genannten 15,8 kW/100 km halte ich für einen Rechenfehler, Tschuldigung. Aber ich habe aus ernsthaften Interesse auch mal einen BMW iX gefahren (hatte wenigstens 2,5t Anhängelast) und habe mit einem Strommesser ermittelt. Wagen vollgeladen, zwei Strecken jeweils mit Rückkehr abgefahren und dannach wieder mit Messung geladen. Das Ergebnis: für die insgesamt 170 km musste ich 62 kWh "tanken". Das macht statt den angegebenen 22 kWh/100 km dann doch 36 kWh/100 km. Somit sind die Angaben (wie beim Verbrenner) mit Faktor 1,5 zu multiplizieren, um ein reales Ergebnis zu haben.
Zur Ladeleistung während der Messung haben Sie (leider) überhaupt keine Angabe gemacht. Lässt sich der iX überhaupt mit 22kW AC laden? Und wenn ja, Sie haben einen Strommesser mit Typ2-Buchse und Stecker?
Zitat:
@MBauer2101 schrieb am 10. August 2025 um 13:22:12 Uhr:
Wo steht denn das? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wenn ich 22kW schreibe, meine ich auch 22kW. Aber gut, für mich ist diese Unterhaltung beendet, da ich zum wiederholten Male falsch zitiert wurde. Macht keinen Sinn.
Dafür, dass Sie anderen einfach mal eben ganz allgemein Rechenfehler, Betrug (alle Hersteller), mangelhaftes Leseverständnis und falsche Zitate unterstellen, sind sie doch erstaunlich weit von einer sachlichen Begründung für diese Vorwürfe entfernt.
Zurück zum Thema .....
Die V-Klasse ist mein erster Mercedes .... und ich bin sehr ernüchtert.
Der Wagen war sehr teuer - und ich hatte beim Kauf die Illusion von E-/S-Klasse. Die Realität für mich ist eher .... "früher Ford Transit mit Temu-Spielzeug an Bord".
Premium kann ich, ausser beim Preis, nirgendwo feststellen. Weder in der Qualität noch beim Service / dem Umgang mit dem Kunden. Das liegt wohl z.T. auch daran, dass die V-Klasse servicetechnisch bei den Handwerkerkarren einsortiert wird und deswegen wird man auch behandelt wie ein Schrotthändler - obwohl das Auto in etwa so teuer war, wie die günstigste S-Klasse.
Aber - um was geht's? Interessiert es jemanden?
Die Marke Mercedes lebt (noch) von der Illusion, nicht davon, dass man glaubt, in einer Konservendose zu sitzen, wenn es auf's Dach regnet, oder dass das Armaturenbrett Geräusche macht oder die rechte Seitentür bei Bodenunebenheiten knackt. Sie lebt auch nicht von der unterirdischen Navigation, die gerade eben für EUR 345,-- für 3 Jahre verlängert wurde, oder sehr abenteuerlich Geschehnissen, die durch das neue Aufspielen von Software angeblich behoben worden sein sollen.
Nunja - das Geld ist ausgegeben und kommt nicht zurück - genau so wenig, wie die Qualität eines Ponton-Mercedes, oder eines W 123.
Im übrigen ist das bei anderen Marken auch nicht besser. BMW ist seit Jahren qualitativ im Sinkflug, von Audi und VW hört man auch nichts Besseres.
Deutschland hat einfach fertig!
Es mag Probleme geben, aber von nem Transporter einen Fahrkomfort wie von ner S-Klasse erwarten? Sorry.
Und hast du die Kiste blind gekauft? Du nennst Dinge, die eine Probefahrt aufgedeckt hätte...
Nicht nachvollziehbar, wie man einen Transporter kauft, der nicht gefällt.
Vielleicht hilft dir ein Werkstattwechsel. Wegen der knackenden Tür.
Bei dem großen Dach ist es phsykalisch nun mal so, dass man den Regen mehr hört. Wie mein Nachbar, verkleidet seinen Gauben mit Metall und regt sich nun auf, den Regen zu hören...
Zitat:
@benprettig schrieb am 24. August 2025 um 10:34:08 Uhr:
Es mag Probleme geben, aber von nem Transporter einen Fahrkomfort wie von ner S-Klasse erwarten? Sorry.
Vielleicht hilft dir ein Werkstattwechsel.
Welcher Verkäufer verkauft einen V300 als Transporter?
Wo steht Fahrkomfort?
Aber ein ganz kleines bisschen Qualität darf man doch erwarten - oder?
Die Form ist Transporter. Mit allen dessen Eigenschaften.
Du schreibst von der Illusioin E-/S-Klasse.
Ein VW Bus wird auch nicht zur S-Klasse.
Zitat:
@benprettig schrieb am 24. August 2025 um 10:38:11 Uhr:
Die Form ist Transporter. Mit allen dessen Eigenschaften.
Du schreibst von der Illusioin E-/S-Klasse.
Richtig. Bei dem Geld hatte ich erwartet, dass das Ding ein wenig so verarbeitet ist.
Eine Probefahrt habe ich nicht gemacht, dabei hätte es dann auch regnen müssen.
Bei meinem S205 Exclusive von 11/17 hört sich Regen ebenfalls an, als wäre keine Dämmung vorhanden. War beim S204 auch schon so. Fällt besonders auf, wenn man nach dem Regen durch ein Waldstück fährt und es fallen dicke Tropfen aufs Dach. Meine Fahrzeuge davor waren nahezu alle besser gedämmt.
Man spart halt wo man kann.
Zitat:
@bartelsan schrieb am 1. August 2025 um 16:35:53 Uhr:
...Der neue CLA mit seinem komischen Lichtband ist ein schlechter Witz....
Mir ist echt schleierhaft, wer den neuen CLA EQ kaufen soll bei der mageren Ausstattung, den hohen Preisen für Sonderausstattung und dem Material im Innenraum. Außer Leute, die Mercedes als Firmenwagen bestellen müssen, weil nichts anderes bestellbar ist, macht das doch keiner. Oder?
Technisch finde ich den neuen CLA EQ schon interessant, werde mir kommende Woche das Fahrzeug mal näher ansehen.