AJ Einspritzer Motor läuft schlecht
Guten Tag! Eigentlich bin ich ja recht auf Zack, aber diesmal weis ich auch nicht weiter. Wir wollten Pfingstsamstag mit unserem 1303 Cabriolet mit AJ Einspritzermotor an die Mosel fahren. Kurz vor der Autobahnauffahrt merkte ich aber, dass der Motor nicht richtig zieht und keine volle Leistung brachte. Im Leerlauf vibrierte er sehr stark, die Antenne wackelte wie wild....:-( der Pfingsturlaub ist dann ins Wasser gefallen und wir haben es zurück in die Garage geschafft. So nach zwei Tagen schrauben habe ich folgende Ergebnisse:
Als erstes habe ich natürlich die Zündung geprüft (es ist eine kontaktlose Zündung, Ignitor im Originalverteiler verbaut). Also die Kappe und den Läufer gewechselt. Keine Besserung. Ich habe dann während der Motor im Leerlauf lief, die Zündkerzenstecker abgezogen: Ergebnis: Wenn ich die Stecker vom Zylinder 1 und 3 abziehe geht der Motor richtig in die Knie und fast aus. Ziehe ich die Stecker vom Zylinder 2 oder 4 ab ändert sich der Motorlauf nicht wesentlich, die Funken springen allerdings über also Zündfunken haben se. Also laufen Nummer 2 und 4 nicht richtig.
Dann habe ich die jeweiligen Stecker der Einspritzdüsen abgezogen und hierbei das gleiche Ergebnis wie bei der Zündprüfung. Dann habe ich die Einspritzventile auf Verdacht gewechselt. Keine Besserung, dann habe ich das Ventilspiel geprüft, i.O.0,15mm. Dann habe ich die Kompression gemessen und dabei die Zündkerzen begutachtet: Alle Rehbraun, nichts verölt, der Motor riecht auch nicht nach Öl oder verliert Öl. Die Kompression liegt bei allen Pötten zwischen 9 und 10. Die Zündkerzten sind fast neu NGK. Dann habe ich die Zündung nach Vorschrift eingestellt.
Dann habe ich das Steuergerät gewechselt: Keine Besserung.
Luftmengenmesser gewechselt: Keine Besserung.
Dann habe ich den laufenden Motor mit Bremsenreiniger abgesprüht um Undichtigkeiten zu lokalisieren, Ergebnis negativ.
Dann habe ich das Abgasrückführungsventil und den Temperaturgeber am Zylinderkopf mit dem Ohmmeter gemäß Reperaturleitfaden "US Touristenfahrzeuge" vom CPC geprüft. I.O.
Zündkabel gewechselt (die guten von Vewib).
So, nun weiß ich nicht mehr weiter..wie sieht es denn mit so einer Kontaktlosen Zündung aus, entweder sie funktioniert, oder sie funktioniert nicht. Eine halbfunktionierende Kontaklose Zündung? Gibt es sowas? Soll ich mal auf Kontakte zurückrüsten?
Also im Stand läuft der Motor sehr schlecht, dabei spielt es keine Rolle ober er kalt oder warm ist. Es stinkt auch nicht nach Sprit aus dem Auspuff und er russt und ölt auch nicht. Also am Kaltstartventil oder am Zusatzluftschieber wird es daher nicht liegen. Kolbenringe und Ölabstreifringe scheinen dicht zu sein. Luftfilter ist auch nicht verölt, Motoröl ist frisch. Nach Hannover am 1. Mai ist das FZG noch wunderbar gefahren. Mist.
Was soll ich jetzt tun?
Danke
37 Antworten
Ich habe es dann gestern noch einmal versucht. Zündkerzen wieder rein und alles wieder angeschlossen, ich wollte ihn nur kurz anlassen um zu prüfen ob alles in Ordnung ist. Er lief dann viel viel zu hoch im Leerlauf aber immerhin hat sich der Motor nicht mehr geschüttelt und lief rund. Naja ich habe dann erstmal vollkommen entnervt Feierabend gemacht. Ich wollte ja eigentlich mit einem Benzinkanister prüfen ob der Tank zu ist. Also den Zulauf zur Pumpe über einen Kanister laufen lassen. Aber wenn er schon im Stand so hoch läuft, dann wird er ja wohl Sprit bekommen. Ich habe dann noch mal zum 100ersten Mal geprüft, ob alle Unterdruckschläuche richtig sitzen und Dicht sind. Aber alles i.O.
Ich werde ihn dann am Wochenende aufbocken, Motor raus und eben Vergasermotor rein, dass war es dann wohl. Das ist so nervig wenn man nicht weiß was es ist, so ein schöne Kolbenfresser auf der AUtobahn, da weis man wenigsten wo man dranne ist.
Hier nochmals was ich alles versucht habe:
Zündung geprüft, Leitungen neu von Vewib, Kappe und Läufer neu, Zündverteiler mit Ignitior und einmal Zündverteiler mit Kontaktzündung ohne Erfolg getestet. Zündkerzen sichtgeprüft i.o.
Ventilspiel geprüft und eingestellt.
Kompression gemessen, alle Pötte etwas über 8 Bar.
Einspritzventile auf Verdacht gewechselt, geprüft ob die Stecker beim Starten mit Prüflampe flackern, tun se.
Lutftmengenmesser gegen ein NEUTEIL auf Verdacht gewechselt.
Steuergerät auf Verdacht gewechselt.
Den laufenden Motor mit Bremsenreiniger abgesprüht um Undichtigkeiten zu entdecken, keine Auffälligkeiten.
Zusatzluftschieber auf Verdacht gewechselt. Zuleitung auf Stromfluss geprüft i.O.
Zuleitung des Thermozeitschalters auf Saft geprüft i.O.
Stecker zum Luftmengenmesser geprüft ob alle Stechkontakte i.O. ist i.O.
Motoröl und Spprit hat er. Kerzen sind nicht verölt, kein Ölgerucht, kein Öl im Luftfilter. Kompression i.O. somit Ölabstreifringe und Kolbenringe i.O. Ventilspiel mehrmals geprüft i.O. Motor macht keine auffälligen Geräusche. Verbrennt nicht wesentlich Öl, kein Qualm aus dem Auspuff.
Diese Ansaugluftmanschette an der Drosselklappe auf Haarrisse geprüft. Negativ.
Temperaturfühler am Zylinderkopf auf Verdacht gewechselt.
Abgasrückführunsventil getestet.
Kraftstoffdruckprüfer ist bestellt und ist unterwegs. Könnte noch Krafstoffdruckregler, Thermozeitschalter, Kaltstartventil, Drosselklappenschalter und Schubluftventil auf Verdacht wechseln.
Auffälligkeiten bisher: Die Zündkerzen drei und vier waren nach Startversuchen immer heisser als Kerzen eins und zwei.
Am Samstag sind wir um 5 Uhr losgefahren, vor Autobahnauffahrt Leistungsverlust. Meines Erachtens und nach Prüfung liefen die Pötte 4 und 2 nicht richtig mit Motor schüttelte sich stark durch Abziehen der Kerzenstecker geprüft.
Gestern nach Prüfung wieder alles zusammengebaut, nach Startversuch jaulte Motor ohne Gaszugeben auf, sehr hohe Drehzahl, aber er lief zumindest rund und schüttelte sich nicht.
Motor ist nicht die Kalifornien Version hat keine Kat und keine Lambdasonde.
Alle Arbeiten habe ich mit Hilfe des Reperaturleitfadens für Touristenfahrzeuge vom CPC, "Jetzt helfe ich mir selbst" und so wird´s gemacht durchgeführt. An Spezialwerkzeugen stehen Zündblitzpistole, Kompressionsprüfer und Blattlehren zur Verfügung, Kraftstoffdruckprüfer ist bestellt und Unertwegs.
Kraftstoffpumpe vor ca. einem Jahr neu, ein viereckige Filter vor der Pumpe von Bosch NEU, ein Standartfilter für EInspritzmotoren nach der Pumpe NEU
Fahrzeug lief letztes Jahr in dieser Konstellatuion ca. 10000Kilometer einwandfrei. Zum MAikäfertreffen dieses Jahr lief er auch noch. Seit Samstag essig.
Welche Experten haben noch Tipps?
Kann der Motor mechanisch defekt sein, obwohl Kompression i.O., Ventielspiel i.O. keine Auffälligen Geräusche?
Wie sieht es denn mit Rissen im Zylinderkopf aus? Und warum sind die Kerzen 3 und 4 heißer als 1 und 2?
Danke
InPo
Hallo,
der Fehler klingt ganu so mysteriös, wie bei dem einen erwähnten Auto, wo der Zünd- und Einspritzzeitpunkt verstellt waren.
Ich vermute, die Steuerzeiten der Nockenwelle könne sich beim Käfer nicht verstellen?
Als ganz verrückter Fehler könnte es vielleicht aus sein, dass der Motor nicht auf OT steht, wenn die Markierung auf der Riemenscheibe oder der Verteilerantrieb auf OT steht. Ich weiß nicht, ob das beim Käfer überhaupt passieren kann, dass sich Riemenscheibe oder Verteilerantrieb verdrehen... Jedenfalls würde in dem Fall Zünd- und Einspritzzeitpunkt nicht stimmen, obwohl du es scheinbar richtig nach Markierung eingetsellt hast. Kannst du prüfen, indem du einen Schraubenzieher ins Kerzengewinde steckst bis er den Kolben berührt, den Motor durchdrehst und dann erfühlst, wann der Kolben auf OT steht und dann die Markierung der Riemenscheibe und die Verteilerstellung checkst.
Ansonsten könntest du wie schon gesagt den CO-Gehalt im Abgas messen lassen, um zu prüfen, ob es an der Kraftstoffmenge und damit an der Einspritzung liegt oder an was anderem. Außerdem bliebe noch der Zustand des Auspuss, der innerlich verrostet und blockiert sein könnte.
Viele Erfolg und viele Grüße,
Tim
Hi!
Tim, danke für die Hinweise!
Der Motor lief ja in der Konstellation 2 Jahre ohne Problem. Also am OT/Zündzeitpunkt etc. kann es nicht liegen. Den Zündverteiler habe ich selbstverständlich nach Vorschrift gewechselt. Dabei muss der Finger auf die Kerbe zeigen und der 1 Zylinder imt OT stehn, durch Verdrehen der Riemenscheibe. Der Auspuff ist frei.
Er hat auch keine Hydrostößel und die Nockenwelle ist auch nicht verstellbar.
InPo
Moin,
ich würde die Sache mit der Benzinzufuhr nochmal prüfen. Die heißen Kerzen weisen auf ein sehr mageres Gemisch hin. Kannst Du die Leitungen und Einspritzventile zwischen den Zylindern austauschen? Möglicherweise verschiebt sich das Problem mit dem Verschieben der Komponenten.
Grüße, Ulfert
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Hallo,
wenn die gesamte Zylinderbank (3 + 4) zu heiß wird,
bei korrekt eingestellten Ventilen, alle 4 Kerzen den
gleichen Wärmewert haben die Einspritzventile i.O.
sind, keine Verstopfung bzw. Schlauchknick vorliegt,
kann das Problem nicht an der Spritzufuhr liegen, weil
der Druck im gesamten Leitungssystem gleich ist und
Zyl. 1 + 2 ja ordentlich versorgt werden.
Meine Vermutung ist eine Undichtigkeit an den beiden
Einspritzventilen und dadurch verursachte Falschluft.
Die beiden Zylinder laufen zu mager und überhitzen.
Ich würde die zentrale Halterung sowie die Sitzringe
und die Dichtringe überprüfen.
Gruß
Miko
Guten Morgen!
Vielen Dank für eure Tipps!
Ich habe gestern wieder bis 23 Uhr geschraubt und sitze nun wieder auf der Arbeit seit 6 Uhr...:-)
Also:
Kraftstoffdruck habe ich gemessen, wie im Rep-Leitfaden beschrieben: Genau 2,5 Bar i.O.
Den hohen Leerlauf konnte ich beenden. Das von mir testweise eingebaut "Zusatzluftschieber" war defekt. Jetzt habe ich nur noch einen funktionierenden "Zusatzluftschieber".
Jetzt muss ich heute noch einmal testen und vielleicht eine Probefahrt machen.
Mir ist noch folgendes aufgefallen und es ist m.E. eine sehr heisse Spur!
Als ich so rumschraubte fiel mir die Manschette auf, die unterhalb der Drosselklappe zum Ansauggeweih geht. Also dieses Metallteil wo die beiden Einspritzdüsen drinne stecken ist über eine Gummiartzige Manschette mit der Drosselklappe verbunde. Da scheint mir ein recht großer Spalt zu sein und die ganze Manschette sieht porös aus.
Ich wundere mich nur, ich hatte den Motor ja mit Bremsenreiniger im Leerlauf abgesprüht, da ich das doch eigentlich merken müssen, wenn da Undichtigkeiten sind? Oder liege ich da falsch? Habe ich da einen Denkfehler, ist das anders als bei den Vergasermotoren?
Der Mist ist bloß, wo bekomme ich die Manschetten her? So wie ich das sehe muss ich den ganzen Motor ausbauen um das vernünftig zu machen. Die rechte Seite kann ich nicht begutachten, da die Lima im Weg ist.
Ich werde heute abend noch mal testen un mal sehen ob die linke Seite des Motors wirklich heisser wird als rechts. Wenn es das ist, werde ich nochmals die EInspritzdüsen links mit neuen Dichtungen tauschen. Wenn es dann immer noch so ist, werde ich die Manschette tauschen.
Nehmen wir mal an ich bekomme die Teile irgenwo her, mit welchem Dichtmittel soll ich die verbauen, was nimmt man da?
Danke
InPo
Achso, das Schubluftventil habe ich gestern auch noch auf Verdacht getauscht, alles i.O. Ebenso Thermozeitschalter und Kaltstartventil geprüft, alles i.O.
Hallo,
die "Manschette" ist nichts anderes als ein Stück hitzebeständiger
Schlauch mit Textileinlage. Um dieses Teil zu wechseln, müssen die
Ansaugrohre runter, was bei eingebautem Motor ne ziehmliche
Fummelei ist. Hitzebeständiges Tape tut's auch und zum Testen
sollte auch normales Klebeband reichen.
Die Manschetten sind übrigens nur aufgesteckt und nicht geklebt.
Gruß
Miko
Hallo, naja schön wäre ja, wenn jemand die genauen Maße wüsste, sowas kann man sich doch bestimmt irgendwo im Netz als MEterware besorgen, da könnten wir doch alle von profitieren, wie könnte man die Maße, also vor allen den Durchmesser der Schläuche herausbekommen?
Hallo!
Der Schlauch müsste wunderbar, auf dir richtige Länge geschnitten, passen:
Soooo ich habe dann gestern freudestrahlend meine Probefahrt gemacht......und bin 200 Meter weiter liegengeblieben. Heute habe ich dann weitergeschraubt..:-) Ich bin somit jetzt seit letztem Montag auf Fehlersuche.
Also als ich die Probefahrt antratt lief er wunderbar, dann fing er an zu stottern und nahm kein Gas an er lief nur noch so in "Intervallen" so möööpppp mööööööpppp mööööpp mööööp und man springt praktisch wie eine Maus immer weiter. Naja Bekannte haben mich dann ich die Garage zurückgeschoben, so gut fuhr er noch nie..:-)
Ich war felsenfest sicher, das er keinen Sprit kricht und bin daher freudestrahlend in die Garage zum Schrauben geganen (von 12 bis 19 Uhr!!!).
Ich habe folgendes getestet (zusätzlich zu dem, was ich schon versucht habe):
Ich habe einen 10 Liter Kanister genommen und Sprit abgezapft. Dann habe ich den Zufluss zur Pumpe direkt in den Kanister gelegt....negativ, die gleichen Alüren, er springt an und läuft so einigermaßen, sobald dich Gas gebe verschluckt er sich oder geht aus.
Dann habe ich einen weiteren ganz langen Benzinschlauch genommen und diesen von vorne unter dem Käfer durch direkt hinten im Motorraum mit der Ringleitung verbunden, der Spritlauf war also vollkommen autonom vom eigentlichen Käfer...auch Fehlanzeige. Dann habe ich noch die Spritpumpe getauscht...Fehlanzeige, den Druckregler getauscht auch Fehlanzeige, dann habe ich den Stecker am LMM mit dem Stecker am Steuergerät auf Durchgang gemessen...Fehlanzeige....:-(
Das einzige was ich noch tauschen könnte wäre der Drosselklappenschalter, aber da komme ich bei eingebauter Lima nicht dranne...das bedeutet Motor ausbauen :-(
Achja, dass Doppelrelais habe ich auch noch auf Verdacht gewechselt...negativ.
Ich habe natürlich auch probiert ob die Pumpe fördert und den Schlauch in einen transparenten Kanister gehalten, sie fördert, sie fördern beide ich habe zwei Pumpen ausprobiert...
Wie kann ich denn messen, wie viel Strom an der Pumpe ankommt? Ein Multimeter habe ich wie kann ich das messen? Würde mich mal interessieren, ob der Strom, also die Volt oder Ampere abfallen.
Tja, dass war es dann wohl, ich kann nur noch den Drosselklappenschalter wechseln, ansonsten habe ich in 7 langen Abenden alles probiert was möglich ist. Kann denn der Drosselklappenschalter so ein Vehalten verursachen?
Tja, das war es dann, dann muss ich wohl einen 1600i Motor einbauen oder Vergaser, dass war es mit der Saison...:-( ich kriege es nicht hin. Werkstatt hat eh keinen Sinn die haben ja weniger Ahnung als wir.
Scheisse. Scheisse. Scheisse.
Danke
Hallo,
hast Du diese Sache mit der rissigen "Manschette" jetzt überprüft?
Wenn die Benzin-Pumpe fördert und der richtige Bezindruck da ist, musst du eigentlich nicht zusätzlich noch Strom und Spannung messen, dann gehts ja.
Viel Erfolg noch und viele Grüße,
Tim
Hallo!
Ich habe eine ganze Dose Bremsenreiniger auf den Motor gesprüht, keine Veränderung an den Stellen wo er Nebenluft ziehen kann.
Ich kann noch folgendes testen:
Drosselklappenschalter wechseln.
Ich kann die zweite Benzinpumpe nehmen, verbinde die mit einem Kanister und der Ringleitung am Motor. Dann verbinde ich die Pumpe direkt mit der Batterie und baue mir einen Schalter zwischen. Die Pumpe vorne unter dem Tank klemme ich für den Test natürlich ab.
Diese intervallmäßige mööööp mööööp mööööp möööp lässt mich immer wieder in Richtung Sprtimangel denken, aber ich habe doch alles ausprobiert. Das einzige was noch sein kann ist die Spannungsversorgung zur Pumpe, dass kann ich mit meinem Testaufbau noch prüfen.
Ansonsten weiß ich auch nichts mehr, was ich noch testen könnte. Ich habe noch ein neues Kaltstartventli in Reserve, aber eigentlich hat das ja damit gar nichts zu tun.
Meine Frau macht jetzt auch langsam Ärger. Vielleicht sollte ich mich von dem Wagen trenne, er läuft einfach nicht stabil. Nur letztes Jahr lief er ohne Probleme.
InPo
Hallo,
es ist doch ein Käfer-Cabrio, da müsste sich deine Frau doch eigentlich in das Auto verliebt haben ;-).
Ich denke zwar nicht, dass es noch mit der Benzinpumpe zu tun haben kann, aber Spannung und Strom kannst du so messen:
Für die Spannungsmessung stellst du dein Multimeter auf Spannungsmessung mit einem Messbereich bis etwa 20 V ein und hältst die beiden Kabel einfach während des Betriebs der Pumpe auf den Plus-Anschluss der Pumpe und auf Masse. Wenn die Kontakte alle gut sind, dann misst du damit auch die Spannung im Bordnetz. Die sollte bei abgeschaltetem Motor etwa 12V sein und bei laufendem Motor knapp 14 V.
Die Stromaufnahme der Pumpe messen ist schwieriger. Du musst das Multimeter in Reihe mit der Pumpe schalten, also: Pluskabel der Pumpe abklemmen, es Kabel an eine Klemme des Multimeters anschließen und dann die andere Kemme des Multimeters wieder mit der Pumpe verbinden (der Strom fließt dann komplett durch das Multimeter, es ist sozusagen Teil der Stromzuleitung). Den Messbereich des Multimeters stellst du zuerst so groß wie möglich ein und reduzierst ihn dann, bis die Messung sinnvolle Ergebnisse liefert und das Display ausgenutzt ist mit angezeigten Stellen (zu kleiner Messbereich kann das Gerät kaputt machen).
Aber in diesem Fall würde ich mir von der Messung keine Antwort auf das Motorproblem versprechen.
Wenn du fast alle Komponenten schon getauscht hast, könnte ja auch ein brüchiges Kabel im Motorkabelbaum das Problem sein.
Die Fahrt in eine Werkstatt muss nicht unbedingt sinnlos sein. Wenn du zu einer Art Bosch-Dienst fährst, könne ndie ja mit einem Motor-tester während des Betriebs Zündspannung, Zündzeitpunkt, CO-Wert des Abgas messen und auch mit dem Oszilloskop die Spannung an den Einspritzdüsen. Da kommt man dem Fehler vielleicht auf die Spur. Zumindest mal, ob es an Zündung oder Einspritzung liegt. Du brauchst dann natürlich Experten udn keine normale VW-Werkstatt.
Weitere Möglichkeit: du meldest dich bei den "Autodoktoren" im Automagazin von VOX an oder du schreibst an die Zeitschrift Oldtimer-Markt, Rubrik "Werkstattfrage".
Viele Grüße,
Tim