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Änderungen zum schnelleren Fahrverbot sollen rückgängig gemacht werden.

Themenstarteram 15. Mai 2020 um 18:34

Ein großer Sieg für die Vernunft steht ins Haus.

Verkehrsminister Scheuer verhandelt mit den Bundesländern über die Entschärfung des vor 3 Wochen in Kraft getretenen Bußgeldkatalogs in Bezug auf die Fahrverbote.

https://www.t-online.de/.../...ertere-strafen-rueckgaengig-machen.html

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247 Antworten

Ja, kam gestern Abend in irgendwelchen Nachrichten. Steht die Welt Kopf? Wer hat denn diese scharfen Regelungen eingeführt?

Themenstarteram 15. Mai 2020 um 18:48

Zitat:

@espace001 schrieb am 15. Mai 2020 um 18:40:42 Uhr:

Steht die Welt Kopf? Wer hat denn diese scharfen Regelungen eingeführt?

Die Welt steht nicht Kopf, es soll nur ein offensichtlicher Fehler korrigiert werden.

Wäre schade. :( ;)

Gerade in den Nachrichten gesehen :

Fahrverbote sollen wieder bei Überschreitungen ab 31km/h innerorts und 41km/h außerorts gelten. Prima weiterhin freie Fahrt für die absichtlich zu schnell Fahrer.

Ein wenig mehr Vernunft hätte so manchem im Gasfuß nötig getan.

Ich war absolut für die verschärfte Version.

Es bleibt zu hoffen, dass Scheuer am Bundesrat scheitert. Das Signal, dass er mit seinem Einknicken an die Verkehrsteilnehmer senden würde, wäre fatal.

Themenstarteram 15. Mai 2020 um 19:11

Zitat:

@Shoggoth schrieb am 15. Mai 2020 um 19:09:08 Uhr:

Es bleibt zu hoffen, dass Scheuer am Bundesrat scheitert. Das Signal, dass er mit seinem Einknicken an die Verkehrsteilnehmer senden würde, wäre fatal.

Wird er wohl nicht. Die meisten Länder sind wohl auf Grund des großen Drucks aus der Bevölkerung für die Entschärfung. So zu hören heute im DLF.

Wir sind das Volk funktioniert also doch.

Zitat:

@espace001 schrieb am 15. Mai 2020 um 18:40:42 Uhr:

Ja, kam gestern Abend in irgendwelchen Nachrichten. Steht die Welt Kopf? Wer hat denn diese scharfen Regelungen eingeführt?

Die sind über den Bundesrat entstanden. Scheuers Version war es nicht.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 15. Mai 2020 um 19:11:11 Uhr:

Zitat:

@Shoggoth schrieb am 15. Mai 2020 um 19:09:08 Uhr:

Es bleibt zu hoffen, dass Scheuer am Bundesrat scheitert. Das Signal, dass er mit seinem Einknicken an die Verkehrsteilnehmer senden würde, wäre fatal.

Wird er wohl nicht. Die meisten Länder sind wohl auf Grund des großen Drucks aus der Bevölkerung für die Entschärfung. So zu hören heute im DLF.

Wir sind das Volk funktioniert also doch.

Abwarten. Die Reaktionen sind nicht so ablehnend, wie sich die Raserlobby das wünscht.

Hoffentlich meldet sich nicht morgen die Interessenvertretung der Taschendiebe, dass die Strafen für Diebstahl zu hoch sind.

Zitat:

@freewindqlb schrieb am 15. Mai 2020 um 19:26:11 Uhr:

Hoffentlich meldet sich nicht morgen die Interessenvertretung der Taschendiebe, dass die Strafen für Diebstahl zu hoch sind.

Haftstrafen bitte erst ab einem Beutewert von 2500 Euro (abzüglich 300 Euro Toleranz und Banknotenzähler-Voreilung). ;-)

Ich bin dafür, die härteren Strafen wieder zurückzunehmen.

 

Es ist auch teilweise befremdlich, wie und wo die Geschwindigkeit gemessen wird.

 

Bspw A2 ein Graus.

Da muss man kein Raser sein, um Punkte zu bekommen.

So eine idiotische Verkehrsführung.

3 spurige Autobahn ohne Tempolimit.

Dann 120, Kilometerlang ...ohne Aufhebung.

Alle ballern an dir vorbei. Okay habens die Schilder vergessen.

Dann wieder freie Fahrt. Dann wieder 120 ohne Grund.

Ewig lang. Dann wieder frei - immer hin und her.

Ja dann machst 150ig rein in den Tempomat, bist ja kein Raser, und schwupps war da wieder 120 ...

Welchen Verkehrserzieherischen Effekt hat das denn? :(

Ne MZ ES fährt doch eh nicht schneller als 130. :D

Ich find's bescheuert, das wieder zurück zu nehmen... Das einzig halbwegs Sinnvolle, was der Andy B. Scheuert bisher zustande gebracht hat (auch wenn es nicht auf seinem Mist gewachsen ist), und dann kippt er um.

Keiner kann mir erzählen, das man aufmerksam 20kmh zu schnell sein können muss.

Und bisher kommen die notorischen Raser ungeschoren davon? Okay, solange sie nicht erwischt werden. Dann jedoch gibt es bereits heute nach der zweiten Überschreitung von mehr als 25 km/h in einem Jahr ein Fahrverbot. Dazu gibt es Punkte und da ist nach 8 bereits der Lappen für längere Zeit in "amtlicher Verwahrung".

Wenn an neuralgischen Unfallschwerpunkten geblitzt würde, wäre die Akzeptanz vielleicht höher. Aber bevorzugt wird dort geblitzt, wo es sich für die Kasse lohnt.

Kenne hier auch so "schöne" Stellen, viel LKW-Verkehr, eine lange Gerade, übersichtlich, kein Querverkehr, optimal zum Überholen. Genau dort steht dann der Blitzer vom Landkreis. Und an anderer Stelle, wo bereits zwei querende Radfahrer tödlich verunglückt sind, wird nicht einmal die Geschwindigkeit limitiert.

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