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Additiv für DPF offenbar vergessen - was nun?

Themenstarteram 9. August 2009 um 9:27

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit bemerke ich bei unserem Focus 1.6 TDCI DPF (knapp 90 tkm) einen Leistungsverlust. Läuft auf der AB nach Tacho nur noch 190, wo früher sicher auch 210 möglich gewesen wäre. Die Werkstatt hat bei der 80000er-Inspektion nur gesagt, dass das mit zunehmendem Alter normal sei.

Mir ist jetzt aufgefallen, dass offenbar bei der 60000er Inspektion das Additiv für den DPF nicht aufgefüllt wurde: es taucht nicht auf der Rechnung auf und im Wartungsprotokoll geht an der Arbeitsposition einfach nur ein Strich durch die Felder zum ankreuzen :-/

Habe mich unter's Auto gelegt: der Additivbehälter ist definitiv da (etwa Mitte Hinterachse). Man kann ja nicht prüfen ob da noch was drin ist, also hat die Werkstatt wohl geschlampt.

Bisher gibt's keine Fehlermeldung (Motorwarnleuchte o.ä.). Heisst das, es ist noch genug Additiv übrig, oder gibt's für den Additivbehälter selbst gar keinen Sensor?

Oder ist das Additiv wahrscheinlich leer (=>Leistungsverlust wegen fehlender Regeneration) und demnächst kommt die Motorwarnleuchte weil der Gegendruck des DPF zu groß ist?

Wenn nun 30tkm zu spät das Additiv aufgefüllt wird - ist zu erwarten dass nach der nächsten oder übernächsten Regeneration der Filter wieder halbwegs frei ist, oder reicht dafür die jeweils dosierte Additivmenge nicht? Müsste dann der DPF vorzeitig erneuert werden?

Wie soll ich in Bezug auf die Werkstatt vorgehen - immerhin haben sie uns Schaden zugefügt:

* Leistungsverlust / wahrscheinlich erhöhter Verbrauch seit 30tkm und evtl. auch weiterhin

* evtl. muss der DPF früher getauscht werden und hält nicht wie oft berichtet bis 160tkm

Danke für alle Tips zu dem Fall!

-boston83

Beste Antwort im Thema

@boston83

Hat mit ziemlicher Sicherheit nichts mit dem Additiv oder DPF zu tun. Der DPF hat einen Differenzdrucksensor (noch ;) - andere berechnen den Füllungsgrad lediglich nach zahlreichen Betriebsparametern...) und im Additivtank befindet sich zu 100% ein Füllstandssensor. Ich habe den schon in der Hand gehabt und kenne den Parameter im Motorsteuergerät ;) Steht auch in ETIS.

Ist dein Leistungsverlust auch anders belegbar, als durch subjektive Eindrücke?

@206driver

Genau - die Additiv-Lösung ist ausgereift und Kostentransparent. Zu den Regenerationsbedingungen und dem Kraftstoffmehrverbrauch bei Systemen mit Nacheinspritzung kommt der Ärger mit dem ständigen Ölwechsel durch Ölverdünnung. Der unverbrannte Kraftstoff geht nämlich lieber ins Öl, als die Abgastemperatur durch Nachverbrennung zu steigern - was das am Ende kostet :D

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Ich würde da erstmal bei der Werkstatt nachfragen. Wenn aber alle einzelnen Posten der Wartung in der Rechnung standen und das auffüllen des Additiv nicht dabei war, dann hat man es wohl nicht gemacht.

Es muss auch nicht heißen, dass das Additiv genau nach 60tkm leer ist. Es kann durchaus sein, dass das Additiv bei deiner Fahrweise bis jetzt gereicht hat.

Ich würde schon vermuten, dass der Behälter auch einen Sensor hat, denn ich meine, die Meldung "Additivstand niedrig" schon mal in den entsprechenden Foren gelesen zu haben.

Aber auch damit würde ich zur Werkstatt fahren. Wenn man es nicht auslesen kann, dann sollte man einfach nachfüllen und schauen, wie viel rein ging. Die Größe des Behälters dürfte bekannt sein.

Dauerhafte Schäden am Filter würde ich ausschließen. Sollte es am fehlenden Additiv gelegen haben, dann sollte nach 1-2 Regenerationen der Filter wieder so sein wie vorher.

Ob es aber am Additiv liegt? Ohne Additiv dürfte die Regenration kaum möglich sein und es würde in der Folge dann zu Fehlermeldungen kommen. Das ist eigentlich ziemlich sicher.

So ein VMAX Verlust kann auch andere Ursachen haben. Zudem du mit einem nicht-regenerierten Filter nicht tausende von Kilometern fahren kannst.

bei meinem C-Max 2,0 war der Additiv-Behälter das erste Mal bei ca. 82.000 km leer und dann zum zweiten Mal bei 174.000 km. Im Display steht dann aber nicht Additiv leer, sondern "Motorsystemfehler". Übrigens ist das auffüllen ne meiner Meinung nach teure Angelegenheit....

Ich denke dein Leistungsverlust hat nichts mit dem Additiv zu tun.

Zitat:

Übrigens ist das auffüllen ne meiner Meinung nach teure Angelegenheit....

Wie sehen denn die Alternativen aus?

Bei Filtern ohne Additiv ist Regeneration deutlich länger und es müssen höhere Temperaturen erreicht werden. Das heißt konkret, dass man mehr Diesel über längere Zeit nacheinspritzen muss, um den Filter zu reinigen.

Dazu kommen dann noch die Regenerationsfahrten.

Addiert man diese zusätzlichen Treibstoffkosten gegen die Additivkosten, so gibt zu mindestens bei PSA Preisen keinen finanziellen Nachteil für das Additiv.

Mir ist als Kunde ein funktionierendes System lieber, zumal wenn die Kosten dafür überschau bar sind.

@boston83

Hat mit ziemlicher Sicherheit nichts mit dem Additiv oder DPF zu tun. Der DPF hat einen Differenzdrucksensor (noch ;) - andere berechnen den Füllungsgrad lediglich nach zahlreichen Betriebsparametern...) und im Additivtank befindet sich zu 100% ein Füllstandssensor. Ich habe den schon in der Hand gehabt und kenne den Parameter im Motorsteuergerät ;) Steht auch in ETIS.

Ist dein Leistungsverlust auch anders belegbar, als durch subjektive Eindrücke?

@206driver

Genau - die Additiv-Lösung ist ausgereift und Kostentransparent. Zu den Regenerationsbedingungen und dem Kraftstoffmehrverbrauch bei Systemen mit Nacheinspritzung kommt der Ärger mit dem ständigen Ölwechsel durch Ölverdünnung. Der unverbrannte Kraftstoff geht nämlich lieber ins Öl, als die Abgastemperatur durch Nachverbrennung zu steigern - was das am Ende kostet :D

Themenstarteram 19. August 2009 um 15:29

So, das Auto war in der Werkstatt. Der Additivbehälter war fast leer - bei km-Stand 89000. Auf der Rechnung stehen 1,5 l Additiv für 67 € und eine Stunde Arbeit für 66,50 €. Das macht stolze 159 € inkl. MwSt.

Wäre ja fast noch harmlos gewesen, aber ausgerechnet auf dem Weg zum Werkstatttermin hat der Generator den Geist aufgegeben! Der neue hat samt Fehlersuche, Softwareupdate, Aus- und Einbau 365 € gekostet :-(

Wenn tatsächlich ein Leistungsverlust da ist hat das wohl wirklich nichts mit dem DPF zu tun. Werde demnächst mal sehen wie sich das mit Vmax verhält.

Danke für alle Hinweise hier!

Zitat:

So, das Auto war in der Werkstatt. Der Additivbehälter war fast leer - bei km-Stand 89000. Auf der Rechnung stehen 1,5 l Additiv für 67 € und eine Stunde Arbeit für 66,50 €. Das macht stolze 159 € inkl. MwSt.

 

 

Da hat die Werkstatt wohl "großzügig" nach oben gerundet. In den Additivbehälter gehen nur 1,4 Liter rein.

Und eine Stunde um 1,4 Liter aufzufülen ist auch ganz schön heftig. Wird wohl auch nach oben  gerundet sein.

Ich habe schon mal bei dem Auffüllen zugeschaut. Ist in der Tat nicht einfach, müßte aber in einer Viertelstunde bis 20 Minuten erledigt sein.

Falsch - der Behälter fasst 1,8l. Und diese Menge ist auch eigentlich für ein 60tkm-Intervall gedacht ;)

Ein 5l Kanister Eolys kostet ca. 220€ - macht bei 1,5l diese 66,50€... Die Arbeitszeit ist relativ hoch.

Nach den offiziellen Arbeitszeiten (aus ETIS) wird dafür 0,6h bzw. 0,4h in Kombination mit Wartungsarbeiten veranschlagt.

Sprich doch deine Werkstatt mal darauf an :D

Zitat:

Falsch - der Behälter fasst 1,8l. Und diese Menge ist auch eigentlich für ein 60tkm-Intervall gedacht 

 

Nach meinen Informationen ist der Behälter 1,8 Liter gross, läßt sich  jedoch nur mit 1,4 Litern befüllen. Der restliche Raum ist wohl Platz für z.B. Wärmeausdehnung der Flüssigkeit bei Temperaturänderungen.

@Carli

Woher stammen denn deine Informationen?

Evtl. stand das Fahrzeug nicht gerade, als nur 1,4l Füllmenge reingepasst haben. Dann wäre der Überlauf schließlich an einer anderen Position.

Ich kenne zwar den Volumenausdehnungskoeffizient von Eolys gerade nicht - aber bei schätzungsweise max. 80K Temperaturänderung durch Betriebsbedingungen (und das ist schon sehr viel, da die Abgasanlage nicht in unmittelbarer Nähe ist) gegenüber 20°C liegt die Volumenzunahme niemals bei 400ml. Der Anteil an Cerin (seltene Erde) und Eisen in der Eolys-Lösung ist sehr gering - der Volumenausdehnungskoeffizient liegt höchstens bei 0.001.

Zitat:

@Carli

 

Woher stammen denn deine Informationen?

Evtl. stand das Fahrzeug nicht gerade, als nur 1,4l Füllmenge reingepasst haben.

 

War mal in einem früheren Beitrag hier im Forum im Zusammenhang mit der Frage warum bei PUG nur alle 120 tkm EOLYS nachgefüllt wwerden muss und bei Ford alle 60 tkm.

 

Zitat:

der Volumenausdehnungskoeffizient liegt höchstens bei 0.001.

Würde ich auch schätzen, gleiche Größenordnung wie z.B. Diesel, der hat 0,00095

 

 

Allerdings erscheint mir die o.g. Quellenangabe von 1,4 Liter Nutzvolumen durchaus glaubwürdig, da durch die Anordnung der beiden Stutzen (Füllstutzen, Entlüftungsstutzen) ein komplattes Füllen wohl nicht möglich und auch nicht sinnvoll ist.

Bei PUG war übrigens immer von einem Volumen von 5 Liter die Rede.

 

Bei älteren PSA passen 5l in den Additivtank - da wird aber auch EOLYS Gen1 und nicht Gen2 verwendet. Die Konzentration und Einspritzmenge weichen stark von Ford ab.

Also die Entlüftung stört nicht - nur der Überlauf für den Befüllvorgang verhindert eine vollständige Ausnutzung der 1,8l. Bisher habe ich allerdings schon öfter Füllmengen von >1,4l mitbekommen.

Die im Abgaslabor machen das des Öfteren und ich komm dann mal mit'm Laptop vorbei und initialisiere per Routine die DPF-Regeneration...

Zitat:

Bei älteren PSA passen 5l in den Additivtank - da wird aber auch EOLYS Gen1 und nicht Gen2 verwendet. Die Konzentration und Einspritzmenge weichen stark von Ford ab.

Dass bei Eolys II nur noch a. 1/7 der Menge genüber dem EOLYS der 1. Gen, notwendig ist, habe ich auch mitbekommen. Umso unverständlicher ist für mich eigentlich, dass die Größe des Behälters nicht für 120 tkm ausgelegt ist, was bei Verwendung von EOLYS II doch problemlos möglich sein sollte. Irgendwie ist es bedauerlich, dass Ford gegenüber PSA in Bezug auf Wartung DPF so deutlich schlehter ist. (60 tkm => 120 tkm und Koten für Austausch DPF mehr als 1000 Euro => ca. 400 bei PSA)

 

Was ist eigentlich mit den EOLYS der 3. Generation? Wurde vor ca. 3 Jahren bei der IAA vorsgestellt. Habe aber seitdem nichts mehr davon gehört.

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