abgedrängt - Glück gehabt
gestern auf der Heimfahrt A57 fahre ich so ca. 110km/h. Hab es nicht eilig.
In dem Moment, wo ich eine Autobahauffahrt/Beschleunigungsspur passiere, schießt ein schwarzer BMW X5 mit einer so hohen Geschwindigkeit aus der Kurve, dass ihn die Fliehkraft direkt auf meine Spur zieht.
Nur eine Vollbremsung sowie ein Ausweichen um ein 1/3 auf die linke Spur sowie viel Glück (danke an meinen Schutzengel) verhinderte einen sehr sehr üblen Crash.
Und der X5 sowie sein Beifahrer verabschiedeten sich mit einem dämlichen Grinsen. :-(
Anzeige? - Fehlanzeige, die waren zu zweit und ich alleine!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von oink
Solange man dabei keinen auf der linken Spur ausbremst, sehe ich da absolut kein Problem...
Genau hier liegt dann aber für viele Zeitgenossen DAS Problem...😎
43 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Diese Regelung hätte sinnvollerweise in die gesamtdeutsche StVO übernommen werden sollen wie auch beim "grünen Abbiegepfeil" geschehen. Für den Spurwechsel an Autobahnauffahrten gibt es keine sinnvolle Begründung; er sorgt im Gegenteil vermehrt für unnötige Gefahrensituationen...Zitat:
Original geschrieben von Stefan Payne
Was glaubst du auch, warum es in der DDR verboten war, jemanden auf Autobahnen an Auffahrten durch SPURWECHSEL reinzulassen?!
Wo liegt das Problem?
Seit ihr alle nur auf der linken Spur unterwegs?
Ob es nun per Gesetz verboten ist oder ihr verzichtet freiwillig auf den Spurwechsel. Das Ergebniss ist das Gleiche.
Auch wenn ich jetzt wieder vom Thema drifte: Warum soll ich auf einen Spurwechsel verzichten, um einem anderen VT das Einfädeln auf die AB zu ermöglichen / erleichtern?
Wir alle haben in der Fahrschule gelernt, wie das geht. Und wenn ich diese Sachen berücksichtige, ist es nicht gefährlicher wie ein Spurwechsel zum Überholen.
Doch wer sich per se nicht an die Grundregeln hält, den Interessiert es auch nicht, wenn es per Gesetz verboten ist.
Und wer damit nicht klar kommt, soll den Bus nehmen.
MFG Thomas
Zitat:
Original geschrieben von uhu110
Hallo, Audi_S3_BP,eine Unfallanzeige bei der Polizei kannst Du machen, musst Dich dann allerdings fragen lassen, warum Du Dich nicht gleich gemeldet hast.
Da Du es ganz offensichtlich nicht als Unfall aufgefasst hast, der sofort zu melden ist, wird eine Anzeige wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen die gegnerische Fahrerin nicht das geringste bringen, ebensowenig, wie eine andere Strafanzeige, denn die Unfallgegnerin wird ja erst recht nichts von dem Unfall mitbekommen haben und kann sich somit auch nicht wegen Unfallflucht strafbar machen.
Somit bleibt hier m. E. nur eine Owi - Anzeige wegen Verursachen eines Verkehrsunfalles, z. B. durch einen Fehler beim Fahrstreifenwechsel oder durch Unachtsamkeit.
Bei der Polizei erhältst Du dann auch die Daten der Unfallgegnerin, bzw. des Halters, so dass Du Deinen Schaden bei dessen Versicherung geltend machen kannst.
Viele Grüße,
Uhu110
Danke für die schnelle, ausführliche Antwort.
Zu dem Thema warum ich nicht gleich zur Polizei bin. Ich bin/war mir unsicher ob das überhaupt lohnt. Zudem hatte ich noch nie etwas mit der Polizei am Hut.
Und Zeit hatte ich auch noch keine.
Jetzt ist's ja eh egal...
Ich werde dann wohl morgen nach der Schule mal zur Polizei schauen.
Ich denke schon das die Dame etwas mitbekommen hat, denn ich habe sie mehrfach mit der Hupe darauf aufmerksam gemacht.
Du schreibst, ich würde die Daten der Fahrerin und deren Versicherung bekommen?!
Und kann dort den Schaden geltend machen?
Wie soll das funktionieren?
Die werden doch wohl kaum Zahlen, da könnte sonst ja jeder kommen!
Gruß
Wer von der Auffahrt erkennbar einfach rauszieht, tut das meist mit ABsicht.
Selten macht so ein Spaßvogel auf der rechten SPur erst ne Lücke auf und fährt dann doch wieder vor ("Lkw´s ärgern"😉 was der Auffahrende erst spät erkennt.
Mir kam am letzten Do-früh bei IN-Nord einPkw unter, der erst rechts fuhr und erkennbar ABfahrtsabsichten hatte. Anschließend zog er nochmal ganz nach links um sich kurz danach genau vor einen Lkw zudrängeln und zu bremsen.
Aufgrund meiner Lkw-Erfahrungen hatte ich dafür gesorgt, daß beim kurz darauf folgenden Ausweichmanöver des betroffenen Lkw-Fahrers kein weiteres Fahrzeug mittig fuhr.
Leider hat der den Pkw nicht quer weitergeschoben und die bereits auf der Abfahrtsspur fahrenden Fahrzeugführer konnten den Crash auch geradeso vermeiden (Notbremsungen, Ausweichen auf rechte Spur nachdem der Lkw ruckartig nach links ausgeschert war).
Ich hatte da schon die Mittelspur geblockt und war selbst am Bremsen.
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Ohne mal einen neuen Thread aufmachen zu wollen:
Das beschriebene Phänomen beobachte immer wieder bei LKW´s.
Ein Laster kommt auf die Beschleunigungsspur, der Kollege auf der rechten Spur macht Platz indem er nach links geht.
Leider noch viel zu häufig, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.
Ist es so schwer a) mal kurz in den Spiegel zu schauen und besser noch b) selber zu bremsen, anstatt die Autofahrer auszubremsen?
Ich rede nicht von den Schnellfahrern, die mit 200 unterwegs sind und abrupt ausgebremst werden.
Eher die "Normalen", die mit 120 - 140 unterwegs sind.
Einen LKW zu bremsen und wieder auf Geschwindigkeit zu bekommen, scheint schwerer zu sein, als mal eben nach links zu gucken....
Hat hier aber nichts mit zu tun. Und im LKW-Forum gibt es Threads zu deinem Thema in allen Farben. Einfach mal die SUFU benutzen.
MFG Thomas
Zitat:
Original geschrieben von Textron
Ohne mal einen neuen Thread aufmachen zu wollen:Das beschriebene Phänomen beobachte immer wieder bei LKW´s.
Ein Laster kommt auf die Beschleunigungsspur, der Kollege auf der rechten Spur macht Platz indem er nach links geht.
Leider noch viel zu häufig, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.Ist es so schwer a) mal kurz in den Spiegel zu schauen und besser noch b) selber zu bremsen, anstatt die Autofahrer auszubremsen?
Ich rede nicht von den Schnellfahrern, die mit 200 unterwegs sind und abrupt ausgebremst werden.
Eher die "Normalen", die mit 120 - 140 unterwegs sind.Einen LKW zu bremsen und wieder auf Geschwindigkeit zu bekommen, scheint schwerer zu sein, als mal eben nach links zu gucken....
Nur kurz:
wirtschaftliche Gründe (das Abbremsen und wiederbeschleunigen kostet schon einigen Sprit, speziell wenn öfter vorkommend. Dies ist der Hauptgrund des Spurwechsels der anderen lkw-Fahrer. da kommen schnell einige Liter Diesel zusammen wenn das hochgerechnet wird).
Sicherheitsgründe. Im Kolonnenverkehr steigt das Risiko, daß irgendeiner auffährt bzw. Pkw-Fahrer beim durchfahren der Kolonne im ungünstigen Fall Bremswege abrupt verkürzen können.
Im Lkw/Nutzfahrzeuge-Forumsteil dazu mehr (hier sind die Fachleute zu finden)
Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man in bestimmten Situation die Spur wechselt, um andere reinzulassen. Auf meinem Arbeitsweg ist die Einfahrt so kurz, dass ein schwach motorisiertes Auto kaum Chancen hätte, reinzukommen.
Die Stelle ist zwar auf 120 km/h limitiert und wird danach wieder aufgehoben, aber mit einem Kleinwagen würde man nichtmal die Geschwindigkeit eines LKWs erreichen können. So sehe ich auch öfters, dass die LKWs automatisch die Spur wechseln, sobald ein Auto sich einfädeln will.
Das Problem ist halt, es gibt keine Standspur. Würde man da nicht mitspielen und die Leute reinlassen, würden manche garnicht reinkommen können.
@TE: BMW Fahrer können nunmal nicht fahren und grinsen dann auch noch blöd. Ist ja nichts Neues. Kauf dir einfach eine Cockpitkamera, dann kannst du eine Anzeige machen und hast direkt das Beweismaterial.
Zitat:
Original geschrieben von KKolja
Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man in bestimmten Situation die Spur wechselt, um andere reinzulassen. Auf meinem Arbeitsweg ist die Einfahrt so kurz, dass ein schwach motorisiertes Auto kaum Chancen hätte, reinzukommen.
Die Stelle ist zwar auf 120 km/h limitiert und wird danach wieder aufgehoben, aber mit einem Kleinwagen würde man nichtmal die Geschwindigkeit eines LKWs erreichen können. So sehe ich auch öfters, dass die LKWs automatisch die Spur wechseln, sobald ein Auto sich einfädeln will.Das Problem ist halt, es gibt keine Standspur. Würde man da nicht mitspielen und die Leute reinlassen, würden manche garnicht reinkommen können.
Probiers doch einfach mal in einem niedrigen Gang. Schau dir mal die kurzen Auffahrten auf der Berliner Stadtautobahn an. Da gilt zwar nur Tempo 80, die meisten fahren aber 80-100 und es ist immer sehr dichter Verkehr. Selbst auf diesen kurzen Auffahrten, die teilweise sogar bergauf gehen, schafft es ein nicht völlig verblödeter Fahrer in einem 45 PS Kleinwagen auf die Geschwindigkeit ohne dass jemand platz machen muss. Dazu muss man allerdings auch mal einen niedrigen Gang wählen und das Gas durchdrücken. Dazu ist der Beschleunigungsfahrstreifen auch gedacht, sonst hieße er Spritsparhoffentlichmachtjemandplatzfahrstreifen.
Zitat:
Original geschrieben von fruchtzwerg
Probiers doch einfach mal in einem niedrigen Gang. Schau dir mal die kurzen Auffahrten auf der Berliner Stadtautobahn an. Da gilt zwar nur Tempo 80, die meisten fahren aber 80-100 und es ist immer sehr dichter Verkehr. Selbst auf diesen kurzen Auffahrten, die teilweise sogar bergauf gehen, schafft es ein nicht völlig verblödeter Fahrer in einem 45 PS Kleinwagen auf die Geschwindigkeit ohne dass jemand platz machen muss. Dazu muss man allerdings auch mal einen niedrigen Gang wählen und das Gas durchdrücken. Dazu ist der Beschleunigungsfahrstreifen auch gedacht, sonst hieße er Spritsparhoffentlichmachtjemandplatzfahrstreifen.
Ach, ich befahre die Auffahrt täglich, somit habe ich persönlich keinerlei Probleme damit. 😁
Einfach langsam um die Kurve fahren, damit ich den Verkehr auf der Autobahn im Blick habe und dann Vollgas. Jedoch kriege ich es oft mit, dass da einige andere VT Probleme mit haben.
Ebenso wechseln viele LKW Fahrer schon automatisch (trotz Überholverbots) auf die linke Spur, sobald ich auf die Beschleunigungsspur komme, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, was ich insofern auch in Ordnung und gut finde.
der komische durchgezogen STrich "könnte" auch einen Sinn haben
- nur mal so feststelle
dass viel Leute da ein Problem leuchtet mir ein!
1. Man muss sich konzentrieren
2. flexibel sein ( so richtig ist die Rechtsituation nicht)
3. komunizieren (dass klappt bei den meisten nur mit Handy)
4. und kompromissbereit sein ( dass ist das schwierigkeiten- wo ich bin ist vorne)
gruß Alex
Grundsätzlich sollte man Anzeige erstatten. Erfahrung aus dem Familienkreis: Mein Vater fährt meine Schwester etwas schneller als erlaubt ins Krankenhaus, weil sie ohne ersichtlichen Grund einen Blackout hatte und im Bad gestürzt ist. Der dabei überholte Motoradfahrer fühlt sich davon wohl etwas angepisst und versuchte nachdem er meinen Vater wieder überholt hatte diesen permanent auszubremsen.
Da der Schwachmat wohl nicht unbekannt war langte vor Gericht auch das es Aussage gegen AussagesStand: 1 Monat Fahverbot + Geldbuße für den Dappes auf dem Motorrad.
Zitat:
Original geschrieben von gesperrt
Nur kurz:wirtschaftliche GründeEgoismus
So ist es richtig: Einen LKW von 60 auf 80 zu beschleunigen kostet nicht mehr Sprit als 20 Autos von 60 auf 140.
Amen